Roberto J. De Lapuente arbeitet sich an einer arroganten SPD ab, die noch kurz bevor sie in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, die Forderung der Linken nach mehr Geld für alle als eine bloße Utopie abtut. Aus Sicht der SPD ist dies aber sogar richtig.
Eine Partei die seit sie mit Schröder wie an die Macht kam alles getan hat um der Mehrheit der Deutschen das Geld zu nehmen und es den Superreichen weltweit in den gierigen Rachen zu werfen und deren Minister sich schon während ihres Amtes in die Arme des Kapitals warfen und heute ungeniert die Früchte ihres Verrates genießen, muss Wohlstand für alle wie eine Utopie vorkommen.
Sachlich betrachtet müsste die Forderung natürlich lauten mehr Geld für die Mehrheit, die bisher von SPD und CDU/CSU unter dem Beifall der Grünen und der FDP schamlos ausgenommen wurde. Die Bankster, das Großkapital und die Arbeitsplatzabbauer brauchen nicht mehr Geld sondern Bestrafung. Es ist auch sinnlos von Reichensteuer oder ähnlichem zu faseln.
Es muss lediglich jedes Einkommen von natürlichen und juristischen Personen auf Basis des
EBITDA, also des Ertrages vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis, Steuern und Abschreibungen, an den Kosten für den Erhalt unserer Gesellschaft mit einem gleichen Steuersatz beteiligt werden. Zusätzlich sollte man Abschreibungen auf notwendige Produktionsmittel begrenzen und jeden Luxus steuerlich genauso unberücksichtigt lassen, wie Verluste an den Spielcasinos der Börsen oder aus Firmenübernahmen. Ebenfalls dürfen Auslandverluste im Inland nicht geltend gemacht werden.
Da die gesetzlichen Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und die Pflegeversicherung, wichtige Säulen des gesellschaftlichen Zusammenlebens sind, müssten sie auch von allen getragen werden. Müsste sich jeder nach seinem Einkommen am Erhalt der Gesellschaft beteiligen, würde eine Mehrheit plötzlich viel mehr Geld bekommen, weil sich die Beträge für die die Sozialversicherungen auf ein Bruchteil reduzierten.
Das ist natürlich kein Ziel für eine neoliberale Partei wie die SPD. Die wünscht sich höchstens, dass es ihr wie der FDP ginge, die in diesem Wahljahr von dem Milliardär August von Finck bereits Spenden in
Höhe von 250.000 Euro bekommen hat. Die gleiche Summe war bereits vom gleichen Spender im Oktober des vergangenen Jahres gespendet worden.
Natürlich liefen die Spenden über Firmen, um für den Normalbürger zu verschleiern wie sich der der Baron von Fink die FDP kauft. Andere wissen sich auf ähnliche Art zu helfen. Allerdings sollte jeder der in Zukunft Produkte von Mövenpick geniest, oder deren Betriebe aufsucht daran denken, dass mit jedem Cent den er dort ausgibt, für den weiteren Kauf der FDP neues Geld gesammelt wird.
Natürlich werden jetzt wieder viele Leute entgegen, dass es sich bei Parteispenden nicht um den Kauf einer Partei handelt. Diese Leute sollten aber dann schon einmal jetzt beantworten, warum jemand der FDP oder anderen Parteien derartige Summen zukommen lässt, wenn er sie nicht auf seine Seite ziehen will. Bestenfalls könnte man das Geld als Belohnung dafür sehen, wie die FDP die Mehrheit der Deutschen immer betrogen hat um ihre Klientel, nämlich die Superreichen und ihre Handlanger zu fördern.
Parteispenden die auf so ungewöhnlichem Wege kommen, sollten ersatzlos an den Staat fallen, aber Parteispenden überhaupt, sollten einfach nicht mehr abzugsfähig sein. Die Parteien in Deutschland dienen nämlich nicht dem allgemeinen Nutzen sondern nützen den Gemeinen. Schon deshalb ist es sinnvoll diese Parteien gegen bessere und menschlichere auszutauschen.
Schön wäre es wenn neue Parteien sich wirklich dafür einsetzten, dass die Mehrheit der Deutschen mehr Geld bekommt und die reichen Abzocker endlich auch ihren Anteil am Erhalt des Gemeinwesens tragen müssen.