Ergänzend zum Beitrag
Für eine dekomratische und menschenfreundliche Bildungspolitik möchte ich nachträglich noch kurz Stellung zur
Münsteraner Erklärung zur Erneuerung der Schulen und anderer Bildungshäuser nehmen:
da wurde uns ja heute noch ein link zu einer Unterschriftenliste zugesandt, den ich in die Erklärung eingefügt habe. Der Grund, warum sich mir nun, nachdem ich die Erklärung mit meinem Namen unterschrieben habe, ein wenig der Magen zusammenzieht, mag möglicherweise in meiner tatsächlich vorhandenen "linksideologische Belastung" liegen. Und daran, dass ich die hier mitwirkenden Interessenvertreter mir vorher nicht genau angesehen habe. Es tut mir leid, aber es gibt Sätze, die ich einfach nicht verdauen kann. Sätze wie diese hier, von
Reinhard Kahl, Mitininitator der Münsteraner Erklärung, geäußert
in der Zeit:
Eines der größten Probleme ist die traditionelle Geringschätzung der frühkindlichen Bildung. Sie zeigt sich an der niedrigen Einstufung der Erzieherinnen. Dabei ist inzwischen selbst von Bildungsökonomen nachgewiesen, dass Bildung - oder der Verzicht darauf - nie folgenreicher ist als bei den Kleinsten. Jeder in die frühen Jahre investierte Euro bringt der Gesellschaft eine Rendite von 13 Prozent! Ausgerechnet an dieser "Bank" wird in Deutschland am meisten geknausert
Hatte ich doch eben noch von einer marktfreien Bildungspolitik gesprochen und geträumt, so stösst mir eine solche Rhetorik wirklich auf.
Später wird auch noch
FAZ - Mitherausgeber Schirrmacher zitiert*:
Es ist so, als hätte man alle Erkenntnisse, weigerte sich aber, sie anzuwenden." Die Bildungseinrichtungen könnten eine Zukunftswerkstatt der Gesellschaft werden. Noch mal Schirrmacher: "Ist einmal erkannt, dass die Mission einer zweiten Aufklärung in unsrer Gesellschaft, der 'new deal' einer Bildungsvision, kein Thema unter vielen, sondern das Thema schlechthin ist, stehen unsere Chancen noch gut.
Wenn ich auch von vielen Inhalten der
Münsteraner Erklärung an sich überzeugt und angetan bin, so z.B von der Bedeutung der Architektur und Raumgestaltung oder der Theaterarbeit, auch Enja Riegels Engagement hat mir wirklich imponiert, so lässt sich bei genaurem Hinsehen jedoch wohl kaum bestreiten, dass auch diese Initative zur Erneuerung unserer Schulen und Bildungseinrichtungen, wohl leider
keine Bertelsmannfreie Zone ist?
Ich halte mich daher einmal mehr an
Jean Liedloff, die das Geheimnis einer glücklichen Erziehung und Bildung schlicht und ergreifend darin sieht, dass wir
der menschlichen Natur erlauben erfolgreich zu wirken
*PS: bezüglich des oben
verlinkten Artikels im Freitag zu Schirrmacher, teile ich den optimistischen Elan der dort verlautbar wurde also leider nicht....
Geheimrätin
Ich finde einfach, die Eltern, Lehrer, Künstler, Handwerker und vor allem die KINDER(!) sollten selbst die Schule der Zukunft gestalten. Und auf keinen Fall "Hilfe" einer gemeingefährlichen Stiftung in Anspruch nehmen.
Wie es da die Initatoren der Münsteraner Erklärung mit halten, ist mir leider bislang nicht wirklich klar . Vielleicht klärt uns ja noch irgend ein insider darüber auf...
PS: nur um nochmals deutlich zu machen, für was diese Bertelsmannstiftung sich noch so alles zuständig fühlt: ein link von 2006
Wer regiert die Welt
Bildung ist keine Ware, Teil 1/1
Gegen die Ökonomisierung der Bildung. Für gute Ganztagsschulen. (Von Ellen Diederich. Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen")
Bildung, Wissen, Erziehung
In der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 heißt es im Artikel 26:
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Der Unterricht muss wenigstens in den Elementar- und Grundschulen unentgeltlich sein. Der Elementarunterricht ist obligatorisch. Fachlicher und beruflicher Unterricht soll allgemein zugänglich sein; die höheren Studien sollen allen nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten und Leistungen in gleicher Weise offen stehen.
2. Die Ausbildung soll die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und die Stärkung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zum Ziel haben. Sie soll Verständnis, Duldsamkeit und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen fördern und die Tätigkeit der Vereinten Nationen zur Aufrechterhaltung des Friedens begünstigen.
Bildung und Erziehung gehören zusammen.
Bildung zielt auf die selbständige innere Entwicklung hin zu einem unabhängigen, selbständigen Individuum, das in der Lage ist, Zusammenhänge zu sehen, soziale Fähigkeiten, Menschlichkeit, Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.
Bildung ist nicht gleichzusetzen mit Wissen.
„Bildung entsteht daraus, dass der Umgang mit Wissensbeständen die Person geprägt hat, (…) also Wissen, das für mich wichtig geworden ist, das mir etwas g-sagt hat, mich beeinflusst, mich geprägt hat. (...) Wissen ist angeeignete Information. Ich weiß von einer Tatsache, die ich irgendwo gelesen oder gehört habe. Aus Wissen entsteht nicht Verantwortung, Ich-Stärke, Mitgefühl, kritisches Bewusstsein. Bildend wirkt Wissen, für das man sich begeistert, das einem etwas bedeutet, über das man nachdenkt, das man kritisch befragt, über das man streitet. Man kann viel wissen, ohne gebildet zu sein.“
(Jochen Krautz, Ware Bildung, Kreuzlingen, München 2007, S. 17)
Erziehung hilft, dass die gewünschten Fähigkeiten und die Vermittlung von Bildung und Wissen sich herausbilden.
Ziel von Bildung und Erziehung
Bildung und Erziehung, die das Ziel haben, dem einzelnen Menschen ein Leben in Würde, Entfaltung der Interessen, Mitgefühl und Verständnis von Gemeinsinn zu ermöglichen, können nicht als erstes fragen, wie SchülerInnen auf die Anforderungen des Marktes ausgerichtet werden können, quasi zur Ware und zum Produkt werden. Bildung und Erziehung haben andere Ziele. Wenn das Ziel der gebildete Mensch ist, der sich und seine Umgebung in sozialer Verantwortung wahrnehmen kann, so sind das Kriterien, wie sie in der Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind. Sie beinhalten:
„Die Würde des einzelnen Menschen steht im Mittelpunkt und unter dem Schutz der globalen Rechtsordnung. Menschenwürde ist in ihrem Kern die Möglichkeit des einzelnen Menschen, sich seines eigenen Denkens ohne fremde Leitung zu bedienen und aus eigenen Einsichten heraus zu handeln. In diesem Kontext begreifen sich die individuellen Freiheitsrechte und die Rechte demokratischer Gesellschaften.“
(Maude Barlow, Vortrag auf dem Kölner Frauenkongress gegen GATS, 2005)
In den letzten 30 Jahren hat es in Deutschland viele Bildungsreformen gegeben. Die Forderung nach Auflösung des dreigliederigen Schulsystems ist mit der Diskussion um und die Einführung der Gesamtschule Mitte der siebziger Jahre von verschiedenen Seiten gefordert worden. Die Forderung hat sich nicht realisieren können. Nach wie vor ist das Schulsystem dreigliederig, die Hauptschule als ehemals größte Regelschule ist kaum noch in der Lage, Kinder auf das Erwachsenen- und Berufsleben vorzubereiten. Die Folgen sind dramatisch: Ein Großteil der Kinder, die mit einem Hauptschulabschluss die Schule verlassen, haben immer weniger die Möglichkeit, einen qualifizierten Beruf zu ergreifen.
In der allgemeinen Diskussion wird beklagt, dass Deutschland im Kontext der PISA Studie sich auf den hinteren Rängen befindet. PISA misst quantifizierbare Leistungen, Sprache, Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Wichtige Fähigkeiten wie Sozialverhalten, Mitgefühl, Kooperation werden nicht gemessen. Das Bemühen, auf einen besseren Rangplatz zu kommen, legt die Schwerpunkte also auf die quantifizierbaren Leistungen. Welche Wege werden beschrieben?
Die Schule gerät unter das Diktat der Ökonomie
GATS, das allgemeine Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen - Bertelsmann, Bayer, Lidl & Co.
Die Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Universität sollen unter Kriterien gestellt werden, wie sie im GATS (General Agreement on Trade in Services) dem allgemeinen Abkommen über den Handel von Dienstleistungen der Welthandelsorganisation formuliert worden sind: GATS ist ein Freihandelsabkommen, das weltweit einschneidende Veränderungen, nämlich die Globalisierung, Liberalisierung und Privatisierung des gesamten Dienstleistungssektors bedeutet. Der Dienstleistungssektor umfasst ein atemberaubendes Spektrum von Bereichen: Versicherungen- und Energieversorgung, Verkehr und Wasser, Bildung, Kultur und Erziehung, von den Kindergärten über Schulen, Universitäten bis zu Museen und Volkshochschulen, das Gesundheitswesen, Sozialeinrichtungen, Post, Tourismus, Erholung, Sport und vieles mehr.
GATS wurde 1995 in das Vertragswerk der Welthandelsorganisation aufgenommen. Wir stellen aber bereits heute fest, dass in den Kommunen ein wahrer Ausverkauf der öffentlichen Dienstleistungsbetriebe stattfindet. Stadtwerke, Wasserversorgung, Verkehrsbetriebe, Müllentsorgung, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr wird global operierenden Dienstleistungskonzernen zum Kauf angeboten.
„Ich schlage vor, dass wir aufhören von Privatisierung zu sprechen und stattdessen Worte verwenden, die die Wahrheit deutlich machen. Wir reden über die Veräußerung und Preisgabe der Ergebnisse der jahrzehntelangen Arbeit von Millionen Menschen an eine winzige Minderheit großer Investoren. Dieses ist einer der größten Raubüberfälle unserer und aller bisherigen Generationen.“
(Susan George in: Infobrief 1 Netzwerk gegen Konzernherrschaft und neoliberale Politik, S. 8-)
Privatisierte, marktähnliche Verhältnisse in Kindergärten, Schulen Bildungseinrichtungen bedeuten erzwungene kommerzielle Ausrichtung des Kulturlebens nur noch für die, die es sich leisten können und von den Marktinteressen auch dazu ausersehen sind. In New York kostet heute ein Krippenplatz in einer guten Krippe für drei Tage in der Woche monatlich 1.200 $. Die Privatschulen in Deutschland werden staatlich hoch subventioniert. Sie kosten zum Teil horrende Beiträge.
40 Länder der WTO, einschließlich aller Länder der EU, haben bereits die Erziehung unter den Zuständigkeitsbereich von GATS gesetzt. Die EU hat angekündigt, dass jede öffentliche Schule in Europa noch im Laufe eines Jahrzehnts eng mit einem Unternehmen verbunden werden soll. In Deutschland sehen wir die dramatischen Auswirkungen. Bertelsmann hat die Aufgabe bekommen, das Fach Wirtschaftskunde für alle Sekundarstufen 2 zu entwickeln. Der Bayer Konzern hat Schulen als Kooperationspartner. Die SchülerInnen können in den Ferien in den Labors von Bayer experimentieren. Sie bekommen unkritische Einführungen in die Welt der Chemie, z.B. in die Gentechnologie.
Die Stadt Gelsenkirchen hat ihre Schulgebäude im Verfahren des Crossborderleasing an einen US Konzern verkauft. Der Vertrag läuft auf 99 Jahre. Die Stadt muss jeden Monat die Schulen zurück mieten und ist für den Erhalt weiter zuständig.
„Um das Überleben der Kinder der Stärksten sicherzustellen, wird überall auf der Welt ein gestuftes System bei Erziehung und Sozialversicherung die Norm, wobei wir kollektiv den Traum von universellen Rechten aufgeben. Die GATS zugrunde liegende Denkweise greift diesen Traum sowie den Begriff von Menschenwürde im Kern an. (...) Profithungrige Kinderbetreuungsketten würden in jedes Land einfallen, genauso wie privatisierte Gefängnisketten über Wackenhut.“ (Maude Barlow, a.a.O.)
Bildung soll also zur Ware gemacht werden. Um Pisa gerecht zu werden, soll die Schule umgebaut werden. Gebraucht werden dann „mehr Wettbewerb und Effizienz, Eigenständigkeit, Selbstverantwortung, moderne Management Methoden, Leistungsmessungen, (…) Bildungsstandards und zentrale Prüfungen, Sprachtests im Vorschulalter, Verkürzung der Schulzeit, Wirtschaftskenntnisse, (…) Laptops für alle Schüler. Jeder soll lebenslang am Computer weiterlernen können. Lehrer sollen moderieren statt zu unterrichten. An den Universitäten soll schneller und praxisorientiert studiert werden. Studiengebühren und internationale Abschlüsse müssen her.“ (Jochen Krautz, a.a.O. S. 8-)
Ich möchte lieber tot sein oder wieder im Kindergarten, aber nicht in der Schule!“
(8-jähriger Junge mit türkischem Migrationshintergrund)
Die Schule heute schwankt zwischen unterschiedlichen Anforderungen. Der hessische Unternehmerverband fordert: „Die Schule der Zukunft soll eine Dienstleistungsorganisation im Bereich Bildung und keine soziale Einrichtung sein.“
(Selbständige Schule 2015, Leitbild, Ziele und Fundamente, Positionspapier der hessischen Unternehmerverbände. Ffm. 2004)
Folgen wir dieser Vorstellung, so müssen die Kinder vom Kindergarten an Konkurrenzverhalten, Rücksichtslosigkeit in Bezug auf Schwächere, in dem Glauben erziehen, dass der Stärkere sich durchsetzen wird, lernen.
„Offenbar geht es nur noch darum, Kinder auf ihre Verwertbarkeit für die Interessen der Wirtschaft hin zurechtzustutzen. Die Anforderungen auf mathematisch-naturwissenschaftlich-logischem Gebiet werden immer weiter nach oben geschraubt, während Phantasie, musisches und soziales Lernen ein Schattendasein fristen. Wie man so durch und durch ökonomisiert sein kann, von Konzernen gekauft und dem Leistungszwang hündisch ergeben, dass man den Kindern das wichtigste raubt, was sie besitzen, nämlich ihre Kindheit, bleibt mir ein ewiges Rätsel. Auf der kritischen Webseite „Sagichdoch“ las ich in diesem Zusammenhang den Spruch: 'Nicht für die Schule, für den Shareholder Value lernen wir.'
(Konstantin Wecker in seinem Internet-Tagebuch am 16.11.2005 www.wecker.de)
Bildungspolitik, die sich an dem Kriterium orientiert, Kinder zu selbständigen Persönlichkeiten werden zu lassen, fragt: Was ist ein erfülltes Leben? Was ist ein Leben in Würde? Was ist der Mensch?
Was wollen wir? Wie können wir die Kinder unterstützen, dass sie allseits gebildete Persönlichkeiten werden, die sich nicht in die Zwänge der globalisierten Welt einfach einordnen lassen, die Widerspruchsgeist haben, deren erstes Ziel nicht ist, möglichst viel Geld zu verdienen, Teil des Systems von Ausbeutung, Krieg, Verelendung von immer mehr Menschen zu werden?
Der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm fragt in seinem Buch: „Gerechtigkeit, eine Kritik des Homo Oeconomicus": „Wir haben es mit einer Wirtschaft zu tun, die sich anschickt, totalitär zu werden weil sie alles unter den Befehl einer ökonomischen Ratio zu zwingen sucht. (…) Aus Marktwirtschaft soll Marktgesellschaft werden. Das ist der neue Imperialismus. Er erobert nicht mehr Gebiete, sondern macht sich auf, Hirn und Herz der Menschen einzunehmen. Sein Besatzungsregime verzichtet auf körperliche Gewalt und besetzt die Zentralen der inneren Steuerung der Menschen.“
(Norbert Blüm, Gerechtigkeit, Homo Oeconomicus, Freiburg 2006)
Verschiedene Methoden und Medien werden hierzu benutzt. Zum Beispiel auf dem kulturellen Sektor:
Die kulturelle Hegemonie soll durchgesetzt werden. Dieser Begriff ist von Antonio Gramsci, bedeutet:
„WENN MAN DIE KÖPFE DER MENSCHEN BESETZEN KANN, WERDEN IHRE HERZEN UND HÄNDE FOLGEN“
(Susan George, Kölner Rundbrief gegen Konzernherrschaft, Nr. 1, S. 5)
Sie ist soweit fortgeschritten, dass wir überall auf der Welt die gleichen in US-amerikanischen Filmstudios entstandene Filme sehen, die Seifenoper "Dallas" flimmerte in nahezu allen Ländern der Erde in die Wohnungen, Disneyland ist ein Weltreich, Popstars werden zu globalen Autoritätsfiguren. RTL II und zum großen Teil brutale Computerspiele sind der Alltag im Kinderzimmer. „Satelliten, Kabel, Walkmans, Videorecorder, CDs, Computer und andere Wunderwerke der Elektronik sind die Arterien, durch die die modernen Unterhaltungskonzerne die Weltkultur gleichmachen.“
Die Besetzung von Köpfen verläuft auf der anderen Seite über die Bildung und Erziehung.
Große Firmen wie Lidl-Schwarz, Bayer, allen voran Bertelsmann sind inzwischen fest in die Entwicklung des Bildungssystems verankert. Joachim Krautz nennt in seinem Buch: „Ware Bildung“ Bertelsmann „Das heimliche Bildungsministerium“.
(Joachim Krautz, a.a.O., S. 211)
Im Teil 2 beschäftigt sich Ellen Diedrich noch ausführlicher mit dem Weg, den man gehen könnte, um dieses Horrorszenario allen Kindern zu ersparen. Doch GATS steht in Europa und damit auch in Deutschland. Wenn sich Eltern nicht wehren, werden ihre Kinder in der "Maschinerie" ent- und verbildet.
eigentlich glaube ich schon, dass es den Münsteranern eben genau auch darum ging, die Ökonomisierung des Schulsystems zu beenden...ich habe nun auch ein Fragezeichen hinter
"..so lässt sich bei genaurem Hinsehen jedoch wohl kaum bestreiten, dass auch diese Initative zur Erneuerung unserer Schulen und Bildungseinrichtungen, wohl leider keine Bertelsmannfreie Zone ist?
gesetzt,weil mich eben einie Inhalte im Nachhinein sehr irritiert haben.
Und was Schirrmacher betrifft,dem Mann glaube ich diesbezüglich einfach überhaupt nichts.
Ich fänd es jedenfalls gut, wenn sich hier wirklich interessierte und engagierte Schulreformer dahingehen äußern könnten, wohin die Reise denn gehen soll...Ich meine das Konzept hier ist ja wirklich gut, nur warum bitte sollen wir PISA hinnehmen, warum dann eben doch wieder die Vermarktung, das Humankapital?