Für den deutschen Kriegsminister Jung führt die Bundeswehr in Afghanistan keinen Krieg und sie ist dort auch nicht als Besatzungsarmee, sondern zum Kämpfen und Schützen, sowie auch Helfen und Vermitteln, Mit den Spitzen der Bajonette will er Vertrauen gewinnen. Nun gut. Das ist eben Jung. Seine Bundeswehrzeit verbrachte er übrigens bei den Pionieren. Irgendwer hat die mal als dumm und stark beschrieben.
Wie stark Franz Josef Jung ist, ist zur Zeit aus keiner Quelle zu ermitteln und es wäre unfair, seine geistigen Fähigkeiten an seinen Aussagen zu messen. Vielleicht hat er einfach ein Sprachproblem. Da ist er übrigens auch nicht alleine. Gernot Erler von der SPD freut sich ein
Loch in den Bauch weil es gut klappt gemeinsam mit den Amerikanern zu morden.
Der Einsatz ist richtig. Und wir sind mit den Amerikanern in engem Dialog, wie er noch wirksamer werden kann
Vermutlich überlegt er mit seinen amerikanischen Freunden, wie sie es schaffen könnten aller Afghanen umzubringen, denn das wäre wohl die einzige Möglichkeit den misslungenen Krieg gegen die Afghanen noch zu gewinnen. Das dort Krieg geführt wird, gibt zumindest der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe von der SPD zu.
Völlig unverständlich ist dem Herrn Robbe aber, dass die Menschen sich nicht für das Morden an der afghanischen Zivilbevölkerung begeistern können. Er fordert klare Worte von Kirchen, Gewerkschaften und der Wirtschaft. Das klare Wort der Bevölkerung, die diesen Krieg nicht will, interessiert ihn, wie alle anderen Demokratiefeinde allerdings nicht.
Herr Robbe ist nach der nächsten Bundestagswahl hoffentlich Geschichte. Sein Fraktionsvorsitzender Peter Struck, der zu Deutschlands Glück nicht mehr für den nächsten Bundestag kandidiert und dem wir den schönen Satz verdanken, dass die deutsche Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, beleidigt den Verstand der Deutschen nun im Tagesspiegel mit einem neuen Spruch.
Die Taliban führen Krieg gegen das afghanische Volk und zwingen uns ihren Krieg auf.
Ist er nicht süß. Die Taliban sind Teil des afghanischen Volkes und nur weil sich der Kriegsverbrecher Bush, an Osama Bin Laden für 9/11 rächen wollte, der vielleicht gar nichts damit zu tun hatte, musste Afghanistan zum Schlachtfeld werden. Das ist die Logik einer SPD die schon fast vollständig verkommen ist.
Tatsächlich haben die Afghanen gar keine andere Chance ihrer Besatzer wieder loszuwerden, als die Partisanentaktik aus dem Hinterhalt zuzuschlagen. Schlecht ausgerüstet wie sie sind, können sie sich im Krieg mit den USA und ihren mörderischen Helfern nicht in einer offen Feldschlacht stellen. Das schaffte noch nicht einmal der viel besser bewaffnete Irak. Die USA wollen den Krieg mit Bomben gewinnen, wofür ihnen aber die Ziele fehlen.
Da ist es schon mehr als zynisch, wenn der deutsche Kriegsminister nach dem mysteriösen Tod von 3 Bundeswehrsoldaten, die angeblich in einem gasdichten, aber wohl nicht wasserdichten Fuchspanzer ertranken, erklärt,
"Wer uns angreift, wird bekämpft". Mit anderen Worten darf die Bundeswehr sich mit ihren Truppen und ihren Tornados daran beteiligen, dass afghanische Zivilisten ermordet werden, wenn sich aber die Afghanen gegen dieses Morden zur Wehr setzen, dann ist das für Jung ein guter Grund das Morden zu verstärken.
Es könnte allerdings auch etwas Gutes haben, dass wir uns in einem Wahljahr befinden. Die Kämpfe in Afghanistan werden zur Zeit härter und die Zahl der Angriffe steigt. In der deutschen Bevölkerung gibt es so gut wie keinen Rückhalt für diesen irrsinnigen Krieg. Deshalb bleibt abzuwarten ob bei steigenden Verlusten der Krieg gegen die afghanische Zivilbevölkerung nicht doch auf den deutschen Wahlkampf überschlägt.
Zur Zeit will die FDP mittel verbesserter Luftunterstützung noch mehr Zivilisten töten, wie Elke Hoff forderte, die mit dem Autor weder verwandt, noch verschwägert ist und durch ihre Mitgliedschaft in der neoliberalen FDP sowieso keinen Diskussionspartner abgibt. CDU/CSU und die SPD wollen einfach weitermachen und zusehen, die Grünen, oder besser Hans-Christian Ströbele fordert eine Abzugstrategier und will aber in Wirklichkeit den Krieg noch auf Jahre dort am kochen halten.
Lediglich Gysi fordert für die Linke den sofortigen Abzug. Solche Forderungen erschrecken den Wehrbeauftragten des Bundestages, Reinhold Robbe, maßlos. Dann wäre es seiner Meinung nach nötig, zuzugeben, dass der gesamte Krieg umsonst war und das würde Robbe in einem Wahljahr doch nie zugeben. Lieber riskiert er weitere deutsche und afghanische Leben. Schließlich ist es nicht sein Leben, dass er in Gefahr bringt. Sein Leben findet rauschend in er Etappe statt, in der sich immer schon gut siegen oder verlieren ließ.
Afghanistan war von Anfang an ein unehrlicher Krieg der USA gegen die Afghanen. Militärisch kann in Afghanistan nicht gesiegt werden. Ein Aufbau des Landes bei gleichzeitigen Kampfhandlungen ist unmöglich. Man kann die Afghanen nicht von den Taliban trennen. So gibt es Berichte von Armeeangehörigen und Polizisten, die im Nebenberuf Taliban waren, oder zu Taliban wurden, nachdem ihre Familien zerbombt wurden.
Wo man nicht siegen, nicht aufbauen und so nicht helfen kann, bleibt vernünftigen Menschen nur eines. Ein schneller und offen angekündigter Rückzug aus Afghanistan, eine Entschuldigung der Kanzlerin an das afghanische Volk und ein breit angelegtes Entwicklungshilfeprogramm als Wiedergutmachung, auch wenn man das, was dieser Krieg den Afghanen angetan hat, natürlich nicht
wieder gut machen kann.
Aber es wäre zumindest ein ehrlicher Neuanfang. Leider ist Ehrlichkeit nichts, was in der deutschen Politik noch Platz hätte und der militärisch industrieelle Komplex zückt einfach die Brieftasche um seine Wünsche nach noch mehr Krieg durchzusetzen. So besteht keine Hoffnung. Nicht für Deutschland, nicht für die Bundeswehr und schon gar nicht für Afghanistan.
Ich bin Soldat und mir gefällt auch nicht was da passiert, dennoch kann ich meine Job nicht einfach hinschmeißen, besonders nicht in diesen schwierigen Zeiten.
Vielen Kameraden ergeht es ebenso, wir sind nicht glücklich darüber das wir im Ausland unsere Köpfe für die Unfähigkeit unserer Politiker hinhalten müssen, nun habe wir aber einen Diensteid geleistet und haben so die Wahl zwischen Bunker und Auslandseinsatz. Es mag ja sein das einige gestörte da mit Freude hingehen, dennoch möchte ich etwas mehr Respekt um die große Mehrheit bitten.
Wenn du sagst ich bin Soldat, dann gehe ich mal von einem freiwilligen Berufssoldaten aus. Es war also deine eigene Entscheidung.
Ob du (den Job) nun hinschmeissen kannst oder nicht, bleibt ebenfalls allein deine Entscheidung.
Für eine Person die die Tätigkeit "Frauen und Kinder umbringen" einen Job nennt, habe ich jedenfalls generell kein Verständnis sondern nur Verachtung übrig.
Ihr laßt Euch kaufen, um in einem fremden Land die Einheimischen zu terrorisieren und versteckt Euch dann feige hinter einem Diensteid, wenn Ihr Humanisten in die Augen schauen sollt.
Nur durch diesen falschen Obrigkeitsgehorsam werden doch erst diese ganzen abscheulichen Gelüste des Geldadels und deren Lakaien in der Politik bittere Realität. Und denen die kuschen und den aufrechten Gang in den Bunker scheuen und dafür dann lieber mit blindem Gehorsam über fremde Länder herfallen, denen soll die über Steuern und Abgaben finanzierende Heimat auch noch Respekt zollen ??? die Feigen sollen wir huldigen ???
Nein - nur die Aufrechten VERDIENEN sich Respekt !!!
Besinnt Euch lieber wieder auf menschliche Werte und verkauft Euch und Euer Gewissen doch nicht für die paar lumpigen Kröten für die kranken Spielchen einer sehr sehr kleinen Minderheit - die sich selbst niemals die Finger dreckig macht...
Gruß Hansi
Das Wort Demokratie ist für die große Masse die da lebt nichts Wert weil sie nicht wissen was es bedeutet. Sie sehen nur fremde Uniformen im eigen Land, ich kann es ihnen nicht verdenken das sie uns da weg haben wollen. Und solange ich die Möglichkeit habe das Feuer zu lenken werde ich dies auch tun. Du sitzt da hinter deinem Computer und schwingst große Reden während da ein gewaltiger Konflikt in den Köpfen der Männer, die da in erster Linie um ihr überleben Kämpfen und zum großen Teil keinerlei Intentionen haben ein Land zu besetzen, besteht.
Sei lieber Froh das noch Menschen mit Gewissen in der Bundeswehr Dienen, sonnst würde unsere Strategie ähnlich Dumm ablaufen wie die der US Amerikaner. Der US Amerikaner hat bis heute nicht verstanden das man einen Krieg gegen eine Guerilla nicht gewinnen kann indem man ihnen konstant Nachschub verschafft. Jeder getötete Zivilist hat Brüder, Väter, Onkel, Schwestern, Tanten, Mütter was glauben die eigentlich wie begeistert die Familie wohl sein wird? Der Fairness halber muss ich dazu sagen das der Großteil unseres Stabes das auch nicht kapiert.
Wenn nun alle die noch einen Rest von Verantwortung verspüren die Armee verlassen, dann ist genau das erreicht was wir alle vermeiden wollen, daher hat man auch eine Wehrpflicht Armee eingeführt. Nur gehen keine Wehrpflichtigen in den Auslandseinsatz, also liegts an mir wie sich meine Leute da unten Verhalten.
Aber dir mein lieber Anonym mache ich einen Vorwurf. Wir brauchen Soldaten die uns aus Afghanistan berichten. Schreib über den Alltag dort, damit die Menschen wirklich verstehen wie unsinnig dieser Krieg ist. Da reichen keine Kommentare. Da braucht es Artikel.
Duckhome wird immer einen Platz dafür bieten und selbstverständlich können Soldaten hier anonym schreiben.
Wer nicht schreiben will, kann mir auch per Mail oder über das Kontaktformular berichten.
Aber die Wahrheit muss berichtet werden.
Dann jedenfalls, ganz sicher, würden sich die Aggressoren irgendwann einmal kriechend, blutend und seelisch zerstört aus Afghanistan zurückziehen.
Es ist eine Schande was dort passiert!
Mahatma Gandhi sagt es so: "Es mag Tyrannen und auch Mörder geben. Aber irgendwann wurden sie doch gestürzt!"
Du zitierst zwar "nur" aber letztlich willst Du damit ja auch etwas aussagen oder?
Das es die BRD etc. nicht mehr lange geben wird da stimme ich mit Dir vollkommen überein aber was hat das mit mit Tyrannen und dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu tun?
Die Menschen die in Afghanistan sind sind Leute welche dort hingehen weil Sie sich kaum informieren und der Meinung sind das es schon irgendwie an Ihnen vorbeigehen wird.Wieder andere sehen nur das "Geld".Und dann gibt es eventuell noch ein Paar Hirnies welche das "Abenteuer" suchen.Diese Leute gibt es immer und überall.Das Gro der Soldaten würde dort aber lieber heute als Morgen rausgehen.Und das nicht weil Sie feige sind sondern weil es ausschliesslich zivile Aufgaben sind für die es ebend nicht ausreicht einige Wochen vorher geschult zu werden um diese dann ausführen zu können.Solange Terroristen dort schalten und walten können wie Sie wollen macht Aufbau garkeinen Sinn.Das ist zwar Mist für die Leute dort aber diese müssen sich endlich entscheiden.Entweder sie wollen in Ihrem Land ein selbstbestimmtes Leben nach Ihren eiegenen Vorstellungen führen (ohne Taliban und ohne Besatzer) oder aber es wird so sein das es am Ende im Bürgerkrieg ausartet wenn sich die UN Truppen dort zurückziehen.Und dann wird sich wieder der stärkste das hollen wovon er glaubt das es ohnehin ihm gehört.Was hätten die Afghanen dann bitteschön gewonnen?Auch wenn ich dort nicht lebe kann man zweifelsfrei sagen das es Ihnen dann definitiv nicht besser gehen wird.
Und genau das meine Ich mit sich entscheiden müssen.Auf der einen Seite die Hand aufhalten und sich beschwerren das es so lange dauert bis Strom und Wasser fliesst auf der anderen Seite aber nicht bereit sein Opfer zu bringen.Die Afghanen müssen wie jedes andere Volk auch die Geschicke selbst in die Hand nehmen.Die Wahrheit ist doch aber das dort genauso wie bei Uns die meisten immer nur an sich denken.Nur deshalb können Krimienelle und Terroristen dort wie auch in vielen anderen Ländern morden und zerstören.Sicherlich gibt es auch dort Idealisten die viel gegeben und doch alles verloren haben.Aber wieviele sind das?Die Mehrheit ist nicht bereit etwas zu geben ohne doppelt soviel zurückzuerhalten.Und wenn Sie das nicht bekommen machen sie lieber garnichts und warten ab bzw. beschwerren sich.Jeder lebt sein leben und kümmert sich kaum um denn anderen.Das sie etwas verbindet realisieren die meisten nicht.
Und kommt mir hier keiner das es nicht einfach ist.Nichts ist einfach und reden kann jeder schlau wenn Er nicht in dieser Situation ist.Dies gilt genauso für mich wie auch für all die anderen hier.Fakt ist und bleibt aber nuneinmal das man sein Land nur nach denn eigenen Vorstellungen verändern kann wenn man dafür auch bereit ist etwas zu geben.Ich jedenfalls sehe nicht das die Mehrheit der Afghanischen Männer gewillt dazu ist.Und die wenigen die es sind werden fast täglich geopfter bis keiner mehr da ist.Dies läuft in Afghanistan zwar brutaler und schneller ab als bei Uns.Bei Uns passiert aber genau das gleiche Tag für Tag bis der Verschleiss derer welche nicht nur an sich denken so gross geworden ist das wieder diejenigen triumphieren welche in Wirklichkeit nichts können und auch nichts tun ausser ausbeuten und ausnutzen.Hiergegen hilft nur der Volkswille.Ist der nicht vorhanden kann niemand diesem Land helfen auch keine noch so engagierten Aufbautruppen.Und genau deshalb sollte man auch aufhören diese als Unmenschlich zu bezeichnen.Hiermit hat das nicht im geringsten etwas zu tun!