Entgegen allen Eintragungen in Geschichtsbüchern - welche sich seit hunderten von Jahren halten - dass Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, muss aus wissenschaftlicher Sicht widersprochen werden. Fest steht, dass weit vor Kolumbus' Amerika bereits von mehreren Ethnien bereist wurde, aber bislang nicht mit 100% Sicherheit eine bestimmte Gruppe oder gar ein spezieller Entdecker spezifiziert werden kann. Wichtig ist auch, dass man Besiedlung und Entdeckung voneinander getrennt betrachtet, was grundsätzlich aus heutiger Sicht nicht mit einander in Einklang zu bringen ist. Ein Land zu besiedeln setzt voraus jenes entdeckt zu haben. Da dieses Land aber auch schon vor der Entdeckung existierte, kann man es nicht neu- oder wiederentdecken, sondern höchstens ausfindig machen. Wie dem auch sei, Kolumbus ist nicht der erste Finder des Kontinents Amerika. Folglich darf man ihm auch nicht den Finderlohn - mit der Beschreibung "Entdecker Amerikas" - bescheinigen.
Heutige Genanalysen deuten darauf hin, dass die ersten Siedler Amerikas mit Menschen verwandt waren die aus der französischen Region stammten. Analysiert wurden Skelettfunde von vor 15.000 Jahren. Auch wurde eine Wikingersiedlung aus dem 10. Jahrhundert in Neufundland gefunden. Sie gilt heute als Weltkulturerbe. Neben diesen zwei nachgewiesenen Erkenntnissen existieren noch etliche Theorien über mögliche Siedler.
Das Lernmaterial, insbesondere im schulischen Unterricht, wonach Christoph Kolumbus als Entdecker Amerikas festgeschrieben steht, lehrt somit nur die halbe Wahrheit.
Qui bono?
nun - temporär entdeckt und bereist ja - aber auch wieder vergessen - von den Ägyptern über Karthager bis Wikinger.
Die kolumbianische Reise - der Legende nach hatte Kolumbus auch entsprechende Bereichte/Karten und wußte, wo er hinging - hat die Verbindung für die derzeitige europäische Welt geöffnet. Der Hintergrund lag darin, daß die europäische Seefahrt weit genug entwickelt war, daß eine konstante Verbindung gehalten werden konnte. Insofern war er nur der zufällige erste, der lebend zurückkam - bzw. derjenige, der es am besten vermarktet hat.
Ähnliches gibt es für viele Erfindungen / Entdeckungen - vom ersten Motorflug über eben die Entdeckung von Amerika und optischen Linsen bis zur Elektrizität. Und die Liste läßt sich beliebig verlängern.
mfg zadgo
Seit wann der amerikanische Kontinent von Menschen behaust wird, weiss niemand. Es gibt Rätsel, um dessen Lösung sich viele Forscher leidenschaftlich bemüht haben und immer noch bemühen. Die Diskussion lebt neu auf , wann immer irgendwo ein prähistorischer Schädel , eine primitive Begräbnisstätte, eine Feuerstelle oder ein Feuersteinmesser ausgegraben wird und die Wissenschaftler auf Indianerfunde stossen , welche oft genug sogar an Symbolen oder Zeichnungen ägyptischer Gräber oder koptischer Kirchen denken lassen. Das Rätsel scheint unlösbar . Ja nach unverrückbaren Meinung vieler Gelehrter läßt sich die Frage nach Amerikas Urbesiedlung erst entscheiden , wenn wir wissen, wo und wann überhaupt erstmals das Menschengeschlecht in diese Welt gelangt ist .... gruss georg
Immerhin habe ich auch schon mehrfach gehört/gelesen, daß ebenselbiges Institute als Gegenleistung für die ausstellung des Wright-Flyers die Flüge des Herrn Weißkopf verschweigen muß.
Werbung ist eben alles !
mfg zdago
Darwin konnte jenes wohl besser vermarkten und hatte das nötige Kleingeld und die Kontakte, um die die "Entdeckung" "Sein" zu nennen. Wallace wurde danach kaum noch beachtet. > http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/3821232/
http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Russel_Wallace