CARITAS IN VERITATE übersetzt der alte Mann mit "Die Liebe in der Wahrheit" und schon da wird die Geschichte etwas mulmig. Der nichtreligiöse Lateiner würde Caritas mit
Hochachtung übersetzen und vielleicht auch noch Nächstenliebe und uneigennütziges Wohlwollen mit dem Begriff verbinden. Die Liebe ist aber eindeutig mit Amor besetzt.
Das mag ein wenig beckmesserisch klingen, ist es aber nicht. Denn Ratzingers Liebe ist eine spezialisierte Form der Liebe, eine katholifizierte Form. Sie ist nur erfahrbar, wenn man einwilligt sich in den Plan von Ratzingers Gott zu fügen, der natürlich die Liebe und die Wahrheit in sich vereinigt. Damit ist Gerechtigkeit und Frieden für Ratzinger natürlich auch nur unter der Alleinherrschaft seines Gottes möglich.
Es ist dieser am Anfang der Enzyklika vorgetragene Anspruch, der das Papier schon von Anfang an wertlos macht. Er fordert Unterwerfung unter seinen Gott als Vorbedingung und all seine weiteren Vorschläge und Meinungen bedingen diese Unterwerfung. Sein Gott äußert sich selten. Eigentlich gibt es keinen wirklichen Beweis dafür, dass sich sein Gott jemals geäußert hat, sieht man mal von den Legenden aus der Bibel ab.
Ein schweigender Gott und sein redender Stellvertreter auf Erden. Nein, man muss da nicht von Betrug reden, aber man könnte Böses ahnen. Die Macht des Stellvertreters und die der anderen Bodentruppen Gottes hängt davon ab, wie weit sie den Machtanspruch ihres Gottes verteidigen können. Macht bedeutet in diesem Fall auch Geld.
Wenn Ratzinger sagt, das Liebe der Hauptweg der katholischen Soziallehre sei, dann muss er eine andere Kirche kennen als die meisten Menschen. Die katholische Soziallehre bestand immer darin, dem Glaubensvolk beizubringen, den Kopf und Geist vor weltlicher und kirchlicher Macht zu beugen. Da wird Aids gefördert um die Menschen in Armut und Schwäche zu erhalten, da ist jeder faschistische Despot und Leuteschinder in Lateinamerika und sonst wo auf der Welt ein Freund der Kirche, während die Freiheitskämpfer für die Menschen verraten und verfolgt werden.
Wenn er sagt das seine Liebe nicht ohne Gerechtigkeit sein kann, dann lügt er. Seine Nächstenliebe ist die Liebe der Almosen an die Armen und nicht die Gerechtigkeit des ehrlichen Lohns. Er möchte den Anspruch auf Gerechtigkeit mit seiner verlogenen Liebe verkleistern. Es sind aber Recht und Gerechtigkeit, die den Menschen Sicherheit und Wohlergehen verschaffen.
Das gleiche Recht für alle, egal wo sie auf diesem Planeten wohnen und welchen Gott auch immer sie anbeten oder nicht anbeten, ersetzt mit Leichtigkeit diese Liebe der keine Wärme sondern nur eine vorgetäuschte Herzlichkeit innewohnt. Er will die Polis, die Stadt der Menschen zu einer Stadt seines Gottes machen in der Leute wie er das Gemeinwohl bestimmen und so über der Gemeinschaft stehen.
Das hatte die Menschheit allerdings schon. Kreuzzüge, Hexenwahn, millionenfacher Mord waren die Folge und heute noch vergreifen sich seine Handlanger im Namen ihres Gottes an Kindern und tun alles, um die Armen arm zu halten. Schule soll nicht den Geist des freien Bürgers schulen, sondern an dumpfe Knechtschaft unter einen Götzen und die Herren des Geldes gewöhnen.
Auch Ratzingers Wahrheit ist ein seltsames Ding. Denn auch sie funktioniert nur in der verlogenen Liebe seines Gottes. Nicht menschliche Erkenntnis, sondern das was hinter seinem Gott noch an Erkenntnis übrig blieben darf, sollen die Maßstäbe des Handelns sein. Seine Wahrheit soll sich über die Praxis erheben, die Wirklichkeit leugnen. Sie ist also eigentlich Lüge.
Lüge und falsche Liebe, sind die Grundlage dieses Machwerkes von Ratzinger. Besonders typisch für Ratzingers Haltung ist, dass er sich so wortreich auf Paul VI und dessen Wirken bezieht, die Ergebnisse des zweiten vatikanischen Konzils, aber gerade durch die Rückeingliederung der Pius-Bruderschaft wieder vor das Konzil zurückdrehen will.
Am schlimmsten aber wird es, wenn Ratzinger mit Krokodilstränen bedauert, dass die Länder der Welt sich nicht gleich entwickeln. Er müsste nur seinen Blick nach Lateinamerika richten, wo seine Kirche alles getan hat und weiterhin tut um die Armen arm und dumm zu halten. Dass er natürlich versucht dem Sozialismus die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist da schon fast verständlich.
Gefährlich wird sein Ruf nach einer Weltregierung. Diese Weltregierung, die nach seinen kindlichen Greisenvorstellungen auch die Märkte regiert, will er natürlich unter das Gesetz seiner Wahrheit und seiner Liebe stellen. Das bedeutet im Endeffekt, dass er nichts anderes als die Herrschaft der katholischen Kirche über die ganze Welt fordert.
Sicherlich sind seine Chancen auf die Realisierung seiner Vorstellungen ziemlich gering. Trotzdem muss seinem Machtanspruch auf das härteste widersprochen werden. Er und sein Gott haben in unserer Welt genug Schaden angerichtet. Es wird jetzt Zeit sich mit der Vernunft in ihrem besten Sinne zu beschäftigen.
Denn nur aus vernünftigem und ehrlichem Denken und Handeln kann Gerechtigkeit und Wahrheit entstehen, die dann auch Platz schafft für Teilhabe der Schwachen am gemeinsamen Erfolg und für die Liebe, die auch in der besonderen Form der Nächstenliebe sich jedem zuwendet, ohne nach Religion, Rasse oder Hautfarbe zu fragen.
Freiheit ist übrigens auch nur da möglich, wo sie nicht durch religiöse Rituale und Wahnvorstellung in Ketten gezwängt wird. Liebe kann es aber nur unter Freien geben.
Waaaargh...
Jochen du faltiger Mikro-Pol-Pot, du verrosteter Stalin-Stiefel-Schmatzer, haste jemals ein sozialistisches Riesengulag, von Sowjetistan über Kuba bis Nordkorea gesehen, das nicht im ewigen Ruin dämmerte ?
So, und jetzt konvertier lieber bald mal zum Islam.
Die Jungs da haben nämlich ähnliche Hassobjekte und Ziele, nur dass da oben noch der große Zampano als einigender Faktor dient.
Und mehr totalitäre Energie habe die och, der Sozialismus ist irgendwie aus der Mode. In diesem Sinne Allahu Nacktbar !
Aber du scheinst deine Bild gut gelesen zu haben. Springer wirkt bei dir gut.
ich würde das eher als Lob für den Artikel sehen. Und je geharnischter die Leut' des falschen Gottes auf dich reagieren, umso mehr machst du richtig!
Immerhin bekämpfe ich diesen Sündenpfuhl auch schon seit Jahren und bekomme auch immer mit, wie sie auf meine Artikel reagieren, wenn ich ihnen ihre verlogene Wahrheit um die Nase schmiere!
Mache bitte weiter so!
mfg
Es ist eine kopfgesteuerte Person und vertritt die Interessen der Westelite und damit seine zu gut.
Es gibt drei Zentren, die miteinander interagieren: Dies sind drei Staaten in Staaten in der westlichen Hemisphäre liegend!
Der Erste ist der für fast alle Konflikte verantwortliche kriegstreibende Staat im Staat: Washington DC. Der zweite Staat im Staat ist die Bank von England (In London ansässig; hier liegt das finanzielle Zentrum) und der dritte Partner ist der Vatikan in Rom (Hier ist das „religiöse Zentrum“ beheimatet). Diese drei Machtzentren sind voneinander abhängig und arbeiten eng zusammen.
http://www.katholisch.de/18462.html
Autor: Wolfgang Klosterhalfen
www.reimbibel.de/ratzinger-gedicht.htm
Einst Chef der Glaubensperversion,
dient Josef nun als Papst in Rom.
Ein Mann von hohem Intellekt,
den er jedoch sehr oft versteckt.
”Der Herrgott neigt nicht zur Gewalt!”
Ein leicht umstritt’ner Sachverhalt.
Ich rat dem Papst, vor solchen Thesen
die Bibel mal von vorn zu lesen.
Zum Beispiel neigt der Herr zur Wut,
dann gibt’s schon mal ’ne kleine Flut.
Was ER sodann mit Hiob trieb,
war auch nicht wirklich menschenlieb.
Der gottverstockte Pharao,
ward nie mehr seines Lebens froh.
Und immer wieder: Völkermord,
des Herren liebster Freizeitsport.
”Wir Deutschen wurden nur verführt!”
Das hat die Menschen tief gerührt.
Der Heil’ge Vater hat Format
und quatscht nicht blöd vom Konkordat.
”Nicht ganz so gut wie Christen
sind Allahs Islamisten!”
Nach dieser kleinen Ferkelei
flog Josef flugs in die Türkei,
wo er keck “Allah akbar” rief.
Dann lächelte er etwas schief.
Danach prüft er, zurück in Rom:
"Wie halten wir’s mit dem Kondom?
Das rettet zwar manch Leben,
doch fördert es das Streben
nach Fleisch- und Sinneslust,
was schmerzlich uns bewusst."
Drum macht Jupp Propaganda
vom Nordpol bis Ruanda:
”Beherrschet eure Körperlust,
ein frommer Christ genießt den Frust.
Zwar Jesus ging beim Weibe ein,
doch nahm er je Pariser? Nein!
Er war dagegen ziemlich strikt,
sonst gäb’s davon ja ein Relikt.”
So ward gelöst der Fickkonflikt
durch das Verdikt des Benedikt.
Und jubelnd singt der Engel Chor:
”Der Alois, der hat Humor.”
Sein nächstes großes Reiseziel
war dann das schöne Land Brasil,
wo er mit Leonardo Boff
bis morgens munter Messwein trank.
„Wir haben mit der Welt Erbarmen,
vor allem mit den armen Armen.
Doch bitte keine Übereilung,
bewährt hat sich die Landverteilung.“
Den Leo hat er sehr gebeten,
nicht aus der Kirche auszutreten.
Dann wünschte er noch Höllenqualen
den bösen Evangelikalen.
Den Indianern schenkt er Trost,
was diese allerdings erbost:
„Das Christentum ward ausgedehnt
auf Menschen, die das still ersehnt.“
Sehr viele wurden ausgerottet,
weil sie nicht Zebaoth vergottet.
Zu retten der Indianer Seelen,
versuchte man`s mit Mord und Quälen.
Zum Schluss sprach Ratz noch schnell und eilig
Galvao wegen Heilens heilig.
Beim Beten konnte dieser schweben,
fast Tote konnten wieder leben.
Die Pius-Brüder hat er lieb,
nachdem man sie zuerst vertrieb.
Es sind zwar Klerikalfaschisten,
vor allem aber sind sie Christen.
Der Papst neigt nicht zu Sinneswandel,
in Köln gab´s sogar Ablasshandel.
Auch hält er viel von Exorzisten,
das freut so manchen frommen Christen.
Bleibt noch, die Juden zu bekehren,
damit den Heiland sie verehren.
Die Juden weigern sich indessen,
den Leib des Herren aufzuessen.
Mir scheint, von diesem guten Mann
man vieles noch erwarten kann.
Denn selten auf des Petri Stuhl
war mal ein Papst so irre cool.