Wer geglaubt hat Zensur wäre schon das Schlimmste was man unter Zuhilfenahme des Jugend- und Kinderschutzes ertragen müsse, so zeigt Litauen jetzt, dass man auch im Zeichen des Schutzes für die Jugend diskriminieren kann. Es trifft - es war fast nicht anders zu erwarten - die Homosexuellen:
n-tv.de
Das litauische Parlament verabschiedet ein Gesetz, das jede Form der Werbung für gleichgeschlechtliche Beziehungen untersagt. Auch Bilder von heterosexuellem Sex, Tod und schweren Verletzungen dürfen nicht mehr öffentlich gezeigt werden.
Damit ist der Weg frei für das Gesetz, wonach auch "ausfällige Sprache" sowie Werbung für "schädliche Verhaltensweisen bei Ernährung und Hygiene" nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfen. Auch Bilder von heterosexuellem Geschlechtsverkehr, Tod und schweren Verletzungen dürfen demnach nicht öffentlich gezeigt werden.
Jugendschutz darf somit als Aushängeschild für die Zensur gelten, welche dann das effektivste Mittel zum Zweck der Diskriminierung darstellt.
Na Bravo... da hat Ursula von der Leyen sicherlich eine gute Vorlage zugespielt bekommen. Es bleibt nur eine Frage der Zeit.
Hintergrund:
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil I: Aus "gutem" Hause
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil II: Bibeltreu und erdverwachsen
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der Emanzipation
mehr...























Die Nachricht scheint etwas zu passend geschnitzt zun sein. Ist der Auszug und der Hintergrund dieses Gesetzes vielleicht doch nicht etwas anders zu vestehen? Wir sehen doch hier, was "freie" und brutale Berichterstattung nützt und an Urlaute erinnernde Kommunikationsversuche begleiten unseren Abstieg zum Herkunftsort. Wer das per Gesetz ändern will, kann nicht so verkehrt liegen!
Das ist keine Zensur im aktuell bemühten Sinn, eher eine Art Niveauregelung. Ob es hilft? Wer weiß! Solange wir keine anderen Sorgen haben.
Ich bin der Meinung, dass Sitten und Gebräuche anderer Länder oder Völker akzeptiert werden müssen, solange nicht wie so oft Profitinteressen Außenstehender die Sitten dort eigennützlich bestimmen. Unsere propagierte "Gerechtigkeit" sollten wir zuerst hier voll und ganz umsetzen. Der Nachrichtenauszug lässt ja nicht den Schluss zu, dass es verboten sein wird, schwul, lesbisch, hetero, verunfallt, tot oder schlecht verständlich sei zu dürfen ;-) Man sieht sich eben halt nicht so oft im Fensehen oder (Bild)Zeitung. Was dann tatschächlich vor Ort geschieht, ist etwas anderes.
Ich bin ein bischen Konservativ. Ich habe nichts gegen Schwule, Lesben oder auch wie es neumodisch heißt "Queer". Jeder wie er mag und seine innerstes ihn treibt.
Was mich aber stört, ist die Maßlose öffentliche zur Schau Stellung von jeglicher Sexualität. Das ist einfach so dermaßen übertrieben. Die gleichgeschlechtliche Annäherung im Rahmen des Gender-Mainstreams, quasi Werbung für Homosexualität. Sag mal, muss das sein? In der Schule? Muss es den Kindern angedeiehen?
Es ist meiner Meinung nach Aufgabe der Familie und Eltern sich der Sache auf die Weise anzunehmen, wie sie es für richtig erachten und nicht im Sinne einer politischen Agenda, deren Ursprung antidemokratisch ist oder im Sinne einiger Interessengruppen, die sich mit der Einstellung "Homo ist angeboren" jedweder Distanz entledigen und damit in der Entwicklung auch Verwirrung stiften können.
Es ist nicht so, daß unbedingt alles mal getestet sein muss, es ist nicht so, daß unbedingt der totale hedonismus den Menschen beflügelt, im Gegenteil: Es macht den Sex leer und fad. Warum sonst, sind die aktivsten Sexgänger immer wieder auf der Suche nach neuem Kick?
Ja m.E. wenn die Liebe fehlt, wenn das Knistern und der Spannungseffekt fehlt, den man nur hat, wenn man die körperliche Liebe mit der partnerschaftlichen verbindet, der Befriedigungseffekt erfüllter Zweisamkeit ist nicht durch kalte Sexgier ersetzbar.
Ich weiß nicht genau welche Intentionen die Regierung dort hat. Aber von Diskriminierung kann keine Rede sein wenn ALLE Formen der öffentlichen Darstellung der Sexualität betroffen sind.
Ich denke auch, das ein Urteil über die Tragweite und Rolle dieses Verbots in der politischen Landschaft erst abgegeben werden kann, wenn man den politischen/gesellschaftlichen/sozialen Rahmen dieses kleinen Landes in Zusammenhang mit diesem Verbot gemeinsam Betrachtet.