Die Weltwirtschaftskrise wird nicht genutzt oder doch?
Die Wirtschaftskrise beruht auf einer Finanzkrise, weil immer mehr Menschen immer weniger Geld besitzen und Geldgeschäfte ohne realen Bezug abgewickelt werden. Darauf beruht auch die Immobilien- und Kreditkrise, bei der die Verschuldung privater Haushalte ein entscheidender Faktor wird.
Denn letztendlich führt das zu einer Nachfragekrise, die in einer Wirtschaftskrise mündet, bei der sich zuerst alle Investoren aus dem Markt zurückziehen, weil die Nachfrage einbricht. Im Zuge der Entkapitalisierung der Weltmärkte, kommt es zu einem Liquiditätsengpass, weil die Banken keine Kredite geben und Geldbestände bunkern, für die Zeit danach. Dadurch wird immer weniger Geld im Umlauf gehalten und im Verlauf dieser Wirkungskette kommt es zum kollabieren der Währungen, was wiederum zu einer Verteuerung des Geldes führen wird. Um die Währungen zu stabilisieren und die Geldmengen wieder zu normalisieren, wird weiteres Geld gedruckt und in Umlauf gebracht. Diese Deflation führt dazu, dass Banken nun auch ihre Bestände veräußern, um wenigstens noch einen Teil des Geldwertes zu erhalten. Damit lösen sie eine Inflation aus. Im Zusammenhang der bestehenden Krisen führt dies immer weiter in eine Abwertung der Währungen und im weiteren Verlauf in die Hyperinflation. Der Zusammenbruch der Währungen geht mit dem der staatlichen Fürsorge, des Öffentlichen Dienstes und allgemeiner Versorgung einher. Dies wiederum wird zu sozialen Unruhen führen.
Am Ende stehen Bürgerkriegsähnliche Zustände, die sich im Wesentlichen um die Verteilung von Nahrung, Trinken und Obdach drehen.
Staatenbündnisse wie die Europäische Union, die Nafta oder die ASEAN stehen vor der Auflösung, wenn es nicht gelingt, die Hyperinflation zu stoppen, die primären Funktionen der Gesellschaften wieder zu gewährleisten und die täglichen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Ein Horrorszenario aus einem Katastrophenfilm?
Nein, sondern eine mögliche Entwicklung der Welt, wenn die politischen Entscheidungsträger und Weltorganisationen nicht konsequent handeln.
Einer neuen Weltordnung geht immer der Untergang einer anderen voraus. Dementsprechend muss, um die Unterstützung der Weltbevölkerung zu erhalten, ein massives, unumstößliches Argument gefunden werden, damit die Weltbevölkerung eine Weltregierung befürworten würde.
Eine massive Weltwirtschaftskrise kann dafür z.B. ein Szenario sein. Reicht das allein wirklich aus oder steckt am Ende dahinter genau dieser Plan?
Nein! Eine Weltwirtschaftskrise kann kein Kartell planen und umsetzen. Es sind zu viele unbekannte Effekte darin enthalten, als das jemand in der Lage wäre, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, wie das ein steuerbarer Prozess wird. Der Kapitalismus hat sich selbst überholt, weil „zu viele Spieler am Tisch“ mit zu hohem Einsatz und Risikofreude gepokert haben.
Begünstigt wird die Spielsucht durch „systemische“ Fehler, die eine extrem Risikoreiche Geldanlagepolitik ermöglichen und die trotz aller Beteuerungen der Weltbank oder von Regierungen der G20 Staaten, nicht entscheidend geändert wird. Bis zum heutigen Tage ist kaum etwas passiert, um den Geldmarkt entscheidend zu kontrollieren oder um die „Spielertische der Welt“ in den „Kasinos der Reichen“ (die Börsen) im Zaume zu halten.
Die Kosten und Folgen werden der Weltbevölkerung aufgebürdet, indem Steuern erhöht und Sozialleistungen abgebaut werden. Die weltweite Umverteilung von „unten nach oben“ wird fortgesetzt. Mehr Armut bedeutet mehr Lohnabhängige, bedeutet mehr Kriege, mehr Hunger.
Hunger wird durch öffentlichkeitswirksame Wohlfahrtsarbeit im Sinne des Charity Gedanken angegangen, aber letztendlich nicht beseitigt. Die Schicht der Reichen versucht sich mit Charity, also Wohlfahrtsarbeit eine Legitimation für deren Besitz und Vermögen zu erkaufen.
Warum die Weltregierungen zulassen, dass einige Menschen so unermesslich reich sind und mehr Vermögen besitzen, als das Jahres-Brutto-Inlandsprodukt einzelner Länder dieser Erde, beantworten sie nicht. Die Verantwortlichen Entscheidungsträger der Krise sind weiter ungehindert aktiv und vernichten weitere Milliardenvermögen an Volkseigentum.
Die Entsolidarisierung der Armen wird mit deren scheinbaren Aufstiegschancen in der Gesellschaft betrieben. Die Armenbanken in Kalkutta oder an anderen Orten stehen für diese Art der Suggestion. Sie funktionieren, weil sich die Armen ausbeuten lassen und sich für den geringen Hungerlohn ihrer Arbeit, nicht davon „satt essen“, sondern das „vom Munde abgesparte“ Geld, auf eine Mikro-Bank einzahlen. Ihre Belohnung sind Mikro-Zinsen. Das Mikro-Bank System ist ein geschickter Einfall, aus der Not geboren und „ad absurdum“ geführt, denn Armut kann dieses System nicht bekämpfen. Jedes Geldstück bedeutet für Sie – Leben!
Der Einstieg in Erwerbsarbeit um sich davon ernähren zu können ist möglich, aber nicht sicher.
Die Sozialisierung des Wettbewerbs im „Darwinschen Sinne“ (der stärkere überlebt) der Menschen untereinander wird zum Manifest erhoben, bei dem die „faulen und unwilligen“ keine Gnade verdienen und höchstenfalls als „Parasiten und Schmarotzer“ empfunden werden. Die Umsetzung dieses Gedanken ist gerade in aufstrebenden Ländern zu erkennen. Mikrobanken werden dabei als eine Möglichkeit betrachtet, die auch in Industrieländern funktionieren könnte.
Mit denen sollen noch Geschäfte gemacht werden können, die fast nichts haben, außer ihrer Gesundheit, Arbeitskraft oder Körper. Jedes Geldstück bedeutet für Sie etwas mehr Freiheit!
Spielregeln gibt es im System der Ausbeutung keine, aber es werden weitere Spieler gesucht.
Denn am Ende soll mehr für diejenigen übrig bleiben, die das „System“ erhalten. Denn für diese Bevölkerungsschichten „funktioniert“ doch bisher alles ganz gut. Ein paar werden als lebendige Organbank gebraucht, der Rest der Gesellschaft ist verzichtbar und soll ihr Überleben gefälligst unter sich ausmachen. Als Gnade winkt bei guter Führung „humanitäres Ableben im Alter“. Spitz formuliert, aber bei der Haltung unserer politischen Elite klingt das doch nicht unwahrscheinlich.
Will oder kann die Politik nichts ändern?Die tatsächlichen Eingriffsmöglichkeiten der Politik sind natürlich eingegrenzt. Die Politik legt die gesellschaftliche Grundregeln inform von Gesetzen und Verordnungen fest, aber letztendlich ist es die Gesellschaft, die maßgeblich die praktische Umsetzung vornimmt. Zu glauben, dass politische Entscheidungen nicht als Korrektiv wirken, ist schlichtweg falsch und unsinnig, sonst wäre Sklavenarbeit noch immer offiziell erlaubt und es gäbe keinen gesetzlichen Arbeitsschutz.
Natürlich bestimmt die Politik die wesentlichen Umstände und Grundlagen, wie Wirtschaft funktioniert und ist es auch, die Handlungen verbieten kann, wenn diese z.B. gegen die Menschlichkeit gerichtet sind oder schädigen. Es ist die Gesellschaft, die sich entweder an Regeln hält oder eben nicht. Politiker sind in der Regel Meister der Rhetorik. Wenn sie ihre politischen Konzepte als „ultima Ratio“ anpreisen, ist das nur die halbe Wahrheit. Denn Politiker gehören zur Riege der Manipulatoren, ebenso wie die Führungskreise der Wirtschaft.
Manipulatoren haben die Aufgabe, Aussagen, Meinungen und Überlegungen so herüber zu bringen, als wäre es die eigene Idee gewesen. Sie soll einmalig, unwiderlegbar als einzig mögliche Realität dargestellt werden. Dabei ist unerheblich ob es der Wahrheit entspricht.
Solange Politiker in diesem Sinne agieren verliert ihre Politik die Glaubwürdigkeit und den Anspruch der Ehrlichkeit.
Erst wenn sich Politiker weniger um ihre berufliche Zukunft nach der Parteikarriere interessieren und sich infolge verschiedener Funktionen weniger in Interessenkonflikten bewegen, besteht die Hoffnung, dass sie sich mehr bemühen, die Unterstützung der Wähler zu bekommen.
Deshalb ist die Trennung von Amt und Mandat für Mitglieder des Bundestags, eine Sperrzeit zur Aufnahme von Funktionen in der Wirtschaft sowie das Verbot von Fraktionszwängen notwendig.
So sind meist die politischen Konzepte der im Bundestag vertretenen Parteien unter dem Aspekt von Machbarkeit, politischer Durchsetzung und einem Trend unterworfen. Selten wird in einem ihrer Programme eine visionäre Ausrichtung in die Zukunft zu finden sein oder ein glühender Appell an vernunftsbezogene Entscheidungen, wenn diese gegen den erklärten Willen der Wirtschaft laufen. Die Politik der Volksparteien (SPD, CDU) ist auf die breite Mitte der Bevölkerung ausgerichtet, daher wirkt sie etwas gleichförmig und wenig spektakulär. Parteien die sich eher an den Ausläufern der politischen Orientierung bewegen bieten da schon andere Kalieber. Aber sie sind letztendlich nicht soweit von der Mitte entfernt, als das sie daraus nicht ihr Wählerpotential schöpfen können. Denn wer in der Mitte angekommen ist, hat Zukunft.
Nach dieser „alten Politikerweisheit“ denken und handeln viele der Führungsetagen der Parteien und so gleichförmig, wenig attraktiv präsentieren sie auch ihre Politik.
Geraten neue politische Ideen und Ansätze in ihre Klauen, gerade wenn sie gegen die Interessen von Lobbygruppen gerichtet sind, werden sie auseinandergepflückt, analysiert und in der Regel als spekulativ, nicht finanzierbar oder wirtschaftsfeindlich abgewiegelt. Die Lobbyisten können viel Druck erzeugen, die sich durch Medienpräsenz, Meinungsmache kennzeichnet.
Diesem Druck halten viele Abgeordnete und Gremien nicht stand und so werden Vorschläge oft wieder zurückgezogen. Dabei geht es dann nicht um das Wohl des Landes, sondern um das Wohl oder die Befindlichkeiten von Konzernen oder Großbetrieben. Darunter leidet die Qualität der politischen Entscheidungen und die Demokratie bleibt auf der Strecke.
Wie das Vorgehen der Politik im nationalen Maßstab aber auch international deutlich belegt, sind die politischen Vertreter nicht gewillt, sich gegen die Machenschaften der Wirtschaft deutlich zu positionieren. Alles wird auf bedauerliche Einzelfälle heruntergespielt, obwohl dahinter deutlich erkennbar Kartelle stehen. Sie wagen es nicht, ihnen auf die Finger zu klopfen.
Dieses Manko führt dazu, dass in absehbarer Zeit weitere Wirtschaftskrisen auftreten werden.
Erneut wird sich dann die Frage stellen „wer bezahlt für diese Krise“ und wieder werden wir sagen „die Verursacher“. Deshalb bezahlen wir ja durch Sozialabbau und Steuern dafür.
Denn wer „über Nacht“ Geld verdienen will, muss entweder kriminell werden oder betrügen.
Geld arbeitet nicht, aber Menschen arbeiten für Geld. Wenn wir ihnen den Lohn vorenthalten oder zusätzlich Kosten aufbürden ist das der Profit den wir dafür erzielen. Das ist Kapitalismus!




















daß Politik als solche überhaupt existiert,
noch je existiert hat.
Ein Bild dazu: Es gibt Schafe, und es gibt
jene die Hammelfleisch essen. Letztere
bezahlen Hirten und Hunde für die Produktion
von Schafen. Der Hirte (Politiker), übt in
vielerlei Art Einfluß auf die Schafe aus,
er regiert sie, und der Willen der Hammel-
esser wirkt durch den Hirten auf die
Schafe ein. Dabei gehören die Schafe nicht
dem Hirten. Und auch die Weide gehört nicht
dem Hirten, noch hat der Hirte irgendeinen
Einfluß darauf, wer wann welches Schaf ißt.
Für die Schafe wiederum spielen Hautfarbe,
Muttersprache oder Körpergeruch des Hirten
keine Rolle. Gegessen werden sie, egal wer
hütet.
Es ist das Verhalten des Hirten, welches
die Schafe als Politik bezeichnen, und auf
das sie durch ihr eigenes Verhalten wiederum
einen kleinen Einfluß haben, aber ihrem
eigentlichen Schicksal (Hammelbraten)
entrinnen sie niemals.
Auch das was wir als Krise bezeichnen,
könnte nur ein Teil des Hütehandwerkes sein,
vielleicht wurde ein neues Schlachthaus
gebaut, wer weiß.
Zu den Mikrobanken: auch die scheuen sich
nicht, einem Kleinbauern mit Rückzahlungs-
problemen, seine letzen paar Ar land weg-
zupfänden.
Einige Fragen noch zum Schluß.
Dieser ganze Planet befindet sich faktisch
im Eigentum einer winzigen Personengruppe.
Das auch der verbliebene Rest noch in deren
Hände gerät, ist so gut wie sicher.
Aber wozu ?
Was ist der Antrieb in diesen Personen ?
Wie endet das alles ?
Chapeau!
So treffend habe ich es noch nie gelesen!
Beklemmend. Ich weiss jetzt auch, warum mir seit Jahren der Spruch von Sigmund Freud: "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein" nicht mehr aus dem Kopf geht...
Ich bin kein Schaf, ich lebe nicht wie ein Schaf, ich stehe abseits der Herde. Nur: Werde ich deshalb nicht auch irgendwann geschlachtet?
Gruss
Petra
Das Aha-Erlebnis hat mich so irritiert, dass ich Einstein's Spruch Sigmund Freud zugeordnet habe.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
Dafür wurde diese "Krise" organisiert - zu nichts anderem.Die Opfer des Betruges sollen überzeugt werden, daß es ihnen gerecht und richtig gechieht.
@Will oder kann die Politik nichts ändern?
Die Politik ist gekaufter Helfer bei diesem Betrug, deshalb wird sie nichts ändern.
mfg zdago
Genauso ist es!
@ Thomas
"Eine massive Weltwirtschaftskrise kann dafür z.B. ein Szenario sein. Reicht das allein wirklich aus oder steckt am Ende dahinter genau dieser Plan?
Nein! Eine Weltwirtschaftskrise kann kein Kartell planen und umsetzen."
Warum nicht? Ihnen gehört das Geldsystem, sie haben es geschaffen!
Folgender Link sollte das Ausmaß der Strukturellen Einflussnahme dieser kleinen Personengruppe erschütternd beleuchten. Der Inhalt des Artikels ist meiner Ansicht nach unverzichtbares Wissen über die geschaffenen Strukturen. Unsere heutige Gesellschaft ist ein Produkt der Hochfinanz-Elite!
http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wemgehoertdieeu/eu-web.htm
:-))
Worauf die Eliten hinaus wollen, das ist doch nicht wirklich schwer nachzuvollziehen. Dauerhaften Machterhalt lässt sich nur durch den steten Ausbau der selben gewährleisten. Die zunehmende Überbevölkerung hat Bedrohungspotenzial für die Eliten, in Bezug auf Ressourcen und Einflussnahme, deshalb wollen sie die Erdbevölkerung reduzieren, das lässt sich aber nur mit nahezu uneingeschränktem Einfluss bewerkstelligen. Dieser Ausbau des Einflussbereiches ist das was wir gerade erleben. Sie schaffen erst die Probleme und erreichen damit die Akzeptanz für weitere Zentralisierung von Macht, die als Lösung der Probleme alternativlos angeboten wird. Haben sie die Erdbevölkerung massiv reduziert, dürfte ihr Machtanspruch nicht mehr zu brechen sein. Dann haben sie eine überschaubare Schafherde, die lückenlos kontrolliert und überwacht ist. Die Elite hat dann Gottgleichen Status erlangt.
mit großem Interesse lese ich eure Kommentare, die wie ich finde sehr sachlich und argumentativ
wertvoll sind. Sicherlich kann so eine Krise immer von mehreren Seiten betrachtet werden und einiges in diesem Zusammenhang riecht förmlich nach einem gesteuerten Prozess. Aber vielleicht ist man, bin ich, mittlerweile schon zu mistrauisch geworden über so "zufälliges Zusammentreffen" verschiedener Aktivitäten bzw. Wirkungen. Komisch, weil es immer die gleiche Klientel ist, die davon negativ beeinflusst wird.
Bei all dem Gedöns fällt es schwer eine "vernünftige" Analyse zu stellen, also genau das, was wir nicht tun sollen?!
Wenn dann aber eine Analyse uns dahin führen sollte, dass wir das System verändern müssen,
fallen alle weiteren Schritte irgendwie weg.
Denn Systemveränderungen geschehen entweder durch Revolutionen oder auf politischem Wege.
Da genau liegt der Hase im Pfeffer!
Wer will sich jahrelang engagieren, um Veränderungen zu bewirken, die letztendlich Bewustsseinsänderungen sein müssen.
Denn Revolutionen fangen im Kopf an!
...genau das ist der Punkt! ...aber anders als die meisten sich das vorstellen...
Die Frage ist nicht: wie verändert man ein unmenschliches Gesellschaftssystem zum besseren, sondern: wie verändert man das Denken das dazu führt, bzw. es erlaubt! Ändert sich das Denken der Menschen wirklich, dann folgt alles andere unweigerlich automatisch!...
Eine Revolution, welcher Art auch immer, nützt nichts wenn sich nicht bei der absoluten Mehrheit der Menschen das Denken verändert. Es gibt dann zwar Verbesserungen, aber es dauert nie lange bis sich neue zweifelhafte Strukturen bilden und das uralte Spiel halt im nächsten Level wieder weitergespielt wird. Es ändern sich nur Namen und Kostüme...
Woran es endlich mal an der Zeit wäre, ist das sich grundlegendes im Denken der Menschen selbst ändert. Diese Entsolidarisierung und Polarisierung muss endlich mal aufhören. Evolution ist etwas universelles und nicht an Materie gebunden. Auch ein Geist, ein Bewußtsein kann einen Sprung in der Entwicklung machen, sogar einen Quantensprung. Und das Potential dazu ist vorhanden, auch wenn's allgemein auf den ersten Blick nicht danach aussieht... ;-)
Wir brauchen keine politische Laufbahn einzuschlagen und mühsam gegen Windmühlen kämpfen, wir brauchen keine Steine in die Hand zu nehmen und Hass zu säen, alles was zu tun ist ist einfach aufzuwachen! Aufzuwachen und bestenfalls anderen anzubieten beim Aufwachen zu helfen. Veränderungen funktionieren nur dann wirklich, wenn sie auch tief im Inneren angenommen werden, und zwar freiwillig und von selbst.
Die alten Methoden sind Werkzeuge vergangener Tage und das Ergebnis selektiver Wahrnehmung und eines begrenzten Denkhorizonts. Der neue Mensch tickt anders: liebevoll kreativ und vor allem ganzheitlich... ;-)
Trotz düsterer Aussichten und Prognosen bin ich sehr optimistisch. Der Stein, oder besser gesagt der Schneeball ist schon längst am rollen, immer sichtbarer werden die schwächen der 'alten Welt', immer mehr Menschen fangen (wieder) an die Dinge zu hinterfragen.
Mag es auch noch ein bißschen dauern, der Samen eines anderen, eines dem Menschen wirklich würdigen Miteinanders ist gesät...
Katze zu sein könnte einstweilen funktionieren,
um mal bei tierischen Gleichnissen zu bleiben.
Oder ein mürrischer Dachs (fällt mir per-
söhnlich leichter).
Katzen und Dachse ißt niemand, solange noch
Schafe da sind. Wenn die allerdings alle sind,
-nun ja.
Ernsthaft: Unsere Elite wird jede Existenz
vernichten, welche für sie nicht unmittel-
bar Profit abwirft.
Du könntest ein Felsblock sein, groß und
schwer und absolut passiv, sie würden dich
sprengen, zerschlagen und planieren um Weiden
für mehr Schafe anzulegen.
Die einzige Hoffnung(*), die ich (vielleicht)
noch sehe, ist eine Vernetzung ganz unten.
Einfache praktische Hilfe für Menschen in
Not, kleiner Tauschhandel und lokale
Solidarität. Das hält die Pläne der Eliten
nicht auf, lässt aber einige ihrer Machtmittel ins Leere laufen.
((*) aber nicht in Deutschland)
@Maik
Sie wären wie Götter und fast allmächtig.
Aber irgentwann ist der Machtrausch vorbei.
Die Sklaven sind versklavt, der Sadismus
befriedigt und jeder Flecken Erde verdreckt,
Und weiter ? (Ich weiß, ich frag naiv.
Aber ich kann mir beim besten Willen nicht
vorstellen warum jemand die Welt zerschlägt,
um sich dann auf hohem Niveau zu langweilen.)
@Thomas
"Wer will sich jahrelang engagieren, um Veränderungen zu bewirken"
Na ja, wenn ich was davon hab ;-) .
Ich glaube Veränderungen finden (auch in
den Köpfen) dann statt, wenn die Menschen
einen direkten Vorteil darin sehen.
Die Vorteile handfest sichtbar zu machen,
auch sich selbst, ist meiner Meinung nach
der Weg.
Wer redet denn von Verdrecken? Ist die Herde auf ein überschaubares Maß reduziert, ist die Umwelt doch kein Problem mehr, dann kann sich die Natur wieder erholen, nur das wir dann eben versklavt sind und Hochwürden zu Diensten sein müssen. Dann ist das Spiel für uns vorerst aus, dann werden wir von einer Technokratischen Infrastruktur von der Wiege bis zur Bahre auf Linie gebracht und zu gehorsamen Untertanen erzogen.
@ Thomas E.
Esoterik ist zwar schön und gut und Du hast sicher auch nicht ganz Unrecht mit dieser Erkenntnis, aber die Eliten kannst Du in ihrem Plan damit nicht aufhalten. Wie willst Du Dein Bewusstsein verändern, befreien, wenn Deine Handlungsmöglichkeiten von der Elite bestimmt werden? Willst Du sprichwörtlich die Waffen niederlegen, Dich dem Esoterischen Denken hingeben und wehrend dessen bauen von Dir unbehelligt die Eliten dein Gefängnis fertig?
"Die welche die Waffen niedergelegt und in Pflugscharen verwandelt haben, werden für die Pflügen die es nicht getan haben!"
Esoterik ist Propaganda um unseren Widerstand zu Brechen und den Tätern das Feld zu Überlassen!
Da hast Du mich aber falsch verstanden! 'Aufwachen' ist alles andere als passiv und was ich ausdrücken wollte ist, dass das die bisherigen Methoden um gesellschaftliche Mißstände zu korrigieren einfach nicht mehr up-to-date sind.
Zum Aufwachen aus einer 'Traumwelt' gehören vor allem Informationen. (Ganz wichtig ist hierbei natürlich das Internet und Blogs wie dieses) Aber Informationen anzunehmen ist ein freiwilliger Prozess. Es gibt mehr als genug Material das (sogar seriös) belegt wie groß das Ausmaß des Betrugs an der Menschheit ist. Wenn die große 'Masse' wirklich wüßte wie es aussieht, wäre sofort schluss mit Lustig. Aber sie weiß es nicht, glaubt es nicht oder will es einfach nicht wissen. Das ist der eigentlich 'Feind', wenn man es denn so nennen möchte.
Eine politische Karriere einzuschlagen um etwas für eine menschlichere Gesellschaft zu tun ist durchaus sehr wichtig. Aber die Grenzen des Machbaren sind eng gesteckt, sei es durch (internationale) 'Sachzwänge' oder durch eine ablehnende Wählerschicht.
Das Ergebnis der letzten Hessenwahl trotz Krise spricht Bände. Warum haben sich die Leute so entschieden? Lag es an zu wenig Informationen? Lag es an falschen Informationen? Lag es an Vorurteilen? Lag es an eingfahrenen Denkmuster?
...wie zum Beispiel Deine Einordnung meiner Wenigkeit als Esoteriker und Propagandist zum brechen 'euren' Widerstandes? ;-)
Genau das ist es, womit es sich zu beschäftigen meiner Meinung nach lohnt! Ein paar Stichwörter genügen und die passende Schublade ist gefunden. Genauso funktioniert auch Politik, funktioniert Manipulation und deswegen will Otto Einfach auch nichts mit 'Komunisten' wie zB. der Linken zu tun haben...
Mit Aufwachen meine ich nicht nur die Dinge so wahrzunehmen wie sie wirklich sind, sondern vor allem auch sich selbst zu erkennen, alle seine Stärken, Schwächen und vor allem die zahllosen Automatismen die den Mensch steuern und denen man nur allzuoft unbewußt unterliegt. Das fällt zB. bei mir unter Ganzheitlich. 'Ganz' ist halt mehr als nur 'Teil' und ist keine Erfindung der Esoterik...
Der Schneeball von dem ich sprach ist das Teil an dem Du und ich sowie die meisten hier schon drankleben. Glaubst Du wirklich das eine Internetzensur und derlei mehr den Ball noch stoppen kann? Unsere Miesmacher wissen zum Teil ja noch nicht mal was ein Browser ist...
Nein, worum es mir geht ist nicht die Waffen hinzuschmeissen, sondern zu Waffen überzugehen, die einem niemand mehr wegnehmen kann bzw. erst gar nicht als solche zu erkennen sind. Mit allen bisher in der Geschichte verwendeten 'Waffen' kennt sich die selbsternannte Elite bestens aus. Dementsprechend wird sie auch reagieren und vorbeugen. Deswegen räume ich unortodoxen 'Waffen' einen höheren Wirkungsgrad zu. Informationen sind Waffen. Was aber viele nicht verstehen ist die extreme Wichtigkeit des richtigen Ortes und der richtigen Zeit.
Aus eigener Erfahrung weiß ich wie müsig es ist jemanden den man kennt und mag von den eigenen Gedankengängen zu überzeugen und zu animieren sich selbst Informationen zu beschaffen. Es ist fast aussichtslos...
...Es sei denn man lernt denjenigen in seiner Denkweise wirklich zu verstehen und weiß welche Dinge demjenigen wirklich wichtig sind und wo die Selektionsfilter noch nicht aktiv sind. Dann reichen statt Jahre auch eine handvoll Informationen zur rechten Zeit, geradzu mühelos und ohne Anstrengung...
Wenn jeder einzelne es schaffen würde auch nur zwei Anderen beim Aufwachen zu helfen, dann ist das wie mit dem Schachbrett und dem Reis...
Der 'Feind' sitzt nicht in Berlin, Brüssel oder Washington, es sind diejenigen denen man Tag für Tag gegenüber steht... ...einschließlich der Gestalt im Badezimmerspiegel...
...Oder war das jetzt wieder zu esoterisch? ;-)
"Die Frage ist nicht: wie verändert man ein unmenschliches Gesellschaftssystem zum besseren, sondern: wie verändert man das Denken das dazu führt, bzw. es erlaubt! Ändert sich das Denken der Menschen wirklich, dann folgt alles andere unweigerlich automatisch!..."
Du willst zuerst die Menschen ändern und ich zuerst das Gesellschaftssystem.
Welche Reihenfolge ist realistisch umsetzbar? Um einen Menschen bzw. gleich eine Gruppe oder ein ganzes Volk zu ändern braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen, da Menschen sich nur ändern wenn die Rahmenbedingungen es erfordern. Auch werden Dir die Strukturen der Vorteilnahme nicht die Möglichkeit offen lassen eine Kritische Masse von Menschen dem System zu entreißen und damit den Einfluss der Nutznießer zu entziehen! Die Perversität dieses Ausbeutungssystems bleibt mittlerweile kaum noch jemandem verborgen und all diese Menschen davon zu überzeugen das wir es verändern müssen, ist wesentlicher leichter zu erreichen, als die Menschen dazu zu Bewegen das sie sich selbst verändern.
Ganz praktisch betrachtet: Wie willst Du jemandem erklären, das er sich grundsätzlich in seinem Denken ändern muss, wenn er täglich in das System eingebunden ist um zu Überleben? Änderst Du aber die Rahmenbedingungen die ihm alternative Möglichkeit erst eröffnen, dann wirst Du bei ihm auf offene Ohren stoßen. Ändere die Rahmenbedingungen, oder diese Idee bleibt in der praktischen Umsetzung nur esoterische Theorie die nicht zur Veränderung taugt, deshalb ist sie auch beliebte Eliten-Propaganda.