Schröder ging den Schritt weiter und erklärte sich zum Genossen der Bosse. Aber er stand nicht alleine. Wolfgang Clement war in Nordrhein-Westfalen schon lange damit beschäftigt seinen Mentor Johannes Rau aus dem Amt zu drücken um selbst Ministerpräsident in NRW zu werden. Dies gelang ihm, aber er hatte die SPD zutiefst gespalten und auch die Leute auf der Straße vertrauten ihm nicht mehr.
Steinbrück war in den beiden Regierungen Clement als Minister und zuletzt als Finanzminister stark beteiligt und wurde nach dessen Wechsel zum Bundessuperminister für für Arbeit und Wirtschaft in Berlin, auch Clements Nachfolger in NRW. Er schaffte es, auch dank der guten Vorarbeit seines Vorgängers, die SPD zu ihrem schlechtesten Wahlergebnis zu führen und verlor den Posten des Ministerpräsidenten.
Für diese gute Arbeit gegen die SPD wurde er dann zum Bundesfinanzminister unter Merkel berufen, während Clement die Posten in der Wirtschaft übernahm, die er sich durch seine menschenfeindliche Politik und die Auflösung von Arbeitnehmerrechten ehrlich verdient hatte. Steinbrück machte da weiter wo Clement aufgehört hatte.
Clement begann dann von außen mit der Demontage der SPD währen Steinbrück sie im Inneren zerstörte. Peter Struck half ihm dabei die Fraktion zu disziplinieren und von jeder demokratischen Haltung abzubringen. Der Seeheimer Kreis dominierte die SPD und es bestand nur die hessische Gefahr. Als Ypsilanti die Chance bekam, mit rot-grün-rot, Politik für die Menschen machen zu können, begann ein Kesseltreiben.
Das Ergebnis ist bekannt. Es gab Verräter in den eigenen Reihen und Ypsilanti fiel. Clement der eigentlich aus der Partei ausgeschlossen werden sollte, wurde auf Drängen der Bundespartei gestreichelt und trat dann mit einem lauten Krach aus. Steinbrück benutzte jede Möglichkeit um auf die Arbeitnehmer, die Armen und jetzt auch die Rentner einzuschlagen.
Wer vermag zu glauben, dass das wirklich alles Zufall ist. Clement arbeitete für das INSM, jene menschenverachtende Propagandabude des Herrn Kannegiesser, die versucht den arbeitenden Menschen alle Rechte zu nehmen um dafür die Reichen und Superreichen zu belohnen. Ein Sozialdemokrat hätte nie für diesen Haufen arbeiten können.
Vermutlich gibt es eine ganze Reihe von Trojanern der Neoliberalen in der SPD, die alle auf ihre Art und Weise, dazu beitragen die SPD zu zerlegen. Tatsächlich braucht man nur wenige, um einen massiven Schaden anzurichten. Müntefering war übrigens auch schon früher unfähig, den braucht niemand zu kaufen. Ihm ging es immer nur um Macht und für Moral war da noch nie Platz.
Die SPD ist nicht mehr zu retten, aber die Leute, die nach der Bundestagswahl noch einmal vergeblich versuchen werden, die Trümmer zusammen zu setzen, sollten schon jetzt gewarnt sein. Aus der alten Führungstruppe darf niemandem getraut werden. Sonst ist schon der Versuch witzlos.
Mögen also drittens künftige Historiker/innen such des "Falles Sonja", der in Wirklichkeit ´n Fall Clement war/ist, annehmen ...
Gruß auss´m NRW-Südzipfel Richard Albrecht
http://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI
Bis auf die (westdeutschen) Stamm- und Traditionswähler müssten all diejenigen mal psychologisch auf ihre Wahlmündigkeit untersucht werden, die bei jeder anstehenden Wahl noch der Meinung sind, Unterschiede zwischen den Kernblockparteien gefunden zu haben und dann eine Wahl treffen, die nichts mehr mit einer Wahl im eigentlichen Sinn zu tun hat.
Nochmal: SPD-CDU-FDP-GRÜNE sind IRRELEVANT !!!
Trotz allem wird es durch eben genannte psychologische Eigenheiten so kommen, wie es am 27. September kommen muss: Von den abgegebenen(!) Stimmen entfallen die meisten auf CDU, an zweiter Stelle wird die SPD stehen. Platz 3, 4 und 5 teilen sich FDP, GRÜNE und DIE LINKE untereinander auf. Es wird und muss (im Sinne der NWO-Strategen auf dem "Grand Chessboard") irgendeine Koalition aus den 4 Kernblockparteien zustande kommen. Das bedeutet, es geht weiter so wie bisher und den Millionen Opfern in der BRD der von den Systemparteien auf nationaler Ebene im Sinne der NWO-Strategen umzusetzenden "Sozialpolitik" wird dann
richtig und massiv auf die Fresse gehauen!
JEDES Opfer dieser asozialen NWO-Orders hat die verdammte PFLICHT, wählen zu gehen!!!!
Da moecht ich mich rein basischer Art mitte erster Ab'Satz auslassen.
"Wer eine neoliberale Politik wünscht, ist bei CDU/CSU oder FDP besser bedient, wer eigentlich sozialdemokratisch wählen will, dem bleibt nur die Linke."
Da muss ich mich ab und zu und nicht nur auf dieser Seite fragen, an wen ihr denn eure Ausfuehrungen addressiert.
Glaubt ihr etwa, das der DurchschnittsKurt auch nur annaehernd weis, was Neoliberalismus denn bedeutet??
Dem 'Kurt ist gerade mal der Ausdruck 'freier Markt' gelauefig und was das eigentlich heisst, weiss er, gleichbedeutend genau so wenig.
Und wer will denn ueberhaupt noch sozialdemokratisch waehlen. Mit dem Roh-Modell-SPD kriegt diese basisch feine Idee schon genuegend uebel Vor und Nachgeschmack.
Und Linke??
Da wird doch der 'Kurt schon durch das blosse Wort erschreckt, wobei er richtungsweisend schon gar nicht mal weis, was denn Links ueberhaupt bedeuten koennte. Das es was richtig Uebles ist, weiss er inzwischen ganz sicher von den lokal'weltweiten rechts-Mittleren.
So wird sich (ehh) nichts aendern!
Wenn Clement und Steinbrück Totenträger der SPD sind, so gibt Müntefering doch mindestens den Chef der Sargträger zum Besten.
Für jeden einzelnen dieser drei Herren ist die Bezeichnung Unsympath nicht ausreichend, da müsste man einen neuen Superlativ erfinden.
+ http://diewahrewahrheit.blogspot.com/
Das Mitglieder der SPD sogar noch großmäulig werden, wie der Abbruchexperte Müntefering ist beschämend und unentschuldbar. Man kann nur fragen: Was wollt ihr noch, meldet euch geschlossen ab, macht endlich eure Abbruchfirma dicht!
Die SPD-Totengräberei begann vor hundert Jahren mit Gustav Noske vor (Hottentottenwahlen), während (vaterländischer Hilfsdienst) und nach (Bluthund) dem Ersten Großen Krieg ...
Die deutsche Besonderheit: Hier gabs/gibts vieles gleich doppelt (zeitweilig sogar zwei deutsche Staaten;-)). Man(n) muß kein marxistischer Politsoziologe sein, um zu erkennen: Nix ist heuer einfacher als von der einen zur anderen Deutschsozivariante zu juckeln - die sich links nennende Politpartei mit ihren Linksfraktionen, seit 2005 sogar im Berliner Hohen Haus, macht leicht möglich ...
Daß wir beide dagegen (schon seit Jahrzehnten) anschreiben mag uns ebenso ehren wie feststeht, daß wir damit keine Reichtümer erwerben konnten ... hat aber politpraktisch genausowenig was nach links bewegt wie das Tun, Dulden und Unterlassen von €-Politpromis wie Oskar und Gregor ...
In diesem - präzisen - Sinn: Sonntagsmorgengruß (Richard Albrecht)
[techn. Anmerkung: Koofmichund (&) sowie Anführungszeichen ("") sind hier nicht benützbar]
Die SPD-Totengräberei begann vor hundert Jahren mit Gustav Noske vor (Hottentottenwahlen), während (vaterländischer Hilfsdienst) und nach (Bluthund) dem Ersten Großen Krieg ...
Die deutsche Besonderheit: Hier gabs/gibts vieles gleich doppelt (zeitweilig sogar zwei deutsche Staaten;-)). Man(n) muß kein marxistischer Politsoziologe sein, um zu erkennen: Nix ist heuer einfacher als von der einen zur anderen Deutschsozivariante zu juckeln - die sich links nennende Politpartei mit ihren Linksfraktionen, seit 2005 sogar im Berliner Hohen Haus, macht´s leicht möglich ...
Daß wir beide dagegen (schon seit Jahrzehnten) anschreiben mag uns ebenso ehren wie feststeht, daß wir damit keine Reichtümer erwerben konnten ... hat aber politpraktisch genausowenig was nach links bewegt wie das Tun, Dulden und Unterlassen von €-Politpromis wie Gysi und Lafontaine.
In diesem - präzisen - Sinn: Sonntagsmorgengruß (Richard Albrecht)
[techn. Anmerkung: Koofsmichund (&) sowie Anführungszeichen ("") sind hier nicht benützbar]