Das Öl auf dieser Erde ist angeblich unendlich. Letztens schrieb irgend so ein Tropentoni, dass Öl regelmäßig aus dem Erdinneren nachwächst. Er malte das richtig aus. Mit Kohlenstoff aus dem Mittelpunkt der Erde und behauptete alles Ernstes, dass man weder in Kohle, Öl oder Gas pflanzlichen Kohlenstoff nachweisen könne. Braunkohle hat der vermutlich nie gesehen und auch kein Rohöl.
Die andere Seite spricht dauernd und schon sehr lange von Peak Oil. Damit macht sie sich natürlich unglaubwürdig, weil ja ständig neues Öl gefunden wird. Gut, dieses Öl liegt dann in der Arktis, wo es die nächsten hundert Jahre nur unter extremen Kosten zu fördern ist, oder gar vor Südamerika in über 5.000 Metern Wassertiefe unter wenigstens 1.000 Metern Salz, wo es noch nicht einmal eine denkbare Fördertechnik gibt.
Wenn man alle theoretisch förderbaren Ölmengen zusammen nimmt, liegt Peak Oil in weiter Ferne. Allerdings darf man genau das nicht machen. Als in 2008 der Ölpreis explodierte, zeigte sich schnell, dass selbst eine versprochene Ausweitung der Förderung, durch die Förderländer einfach nicht machbar war, weil die meisten bekannten Ölfelder schon alt sind und viele von ihnen ihr persönliches Peak Oil schon erreicht haben.
Peak Oil - How Will You Ride the Slide?
Peak Oil muss man nämlich für jedes einzelne Feld und dann für dessen Anteil an der Weltfördermenge sehen. Die Russen haben schon in 2007 erklärt erklärt, dass sie ihr Peak Oil und damit praktisch die Maximalfördermenge erreicht haben. Das bedeutet, dass vielleicht noch ein paar Jahre auf diesem Niveau gefördert werden kann und die Fördermenge dann nachlässt. Die Kurve verläuft natürlich viel flacher als in dem Video angedeutet.
Allerdings gibt es auch viele Felder die Peak Oil schon hinter sich haben. Die Ölfelder im Süden von Irak und Iran. Die Felder in Kuwait, Saudi Arabien und auch in den Emiraten gehören mehrheitlich dazu. Wer allerdings zugibt, dass sein Öl bald zu Ende sein wird, der schwächt sich. Deshalb gibt niemand Probleme zu. Dazu kommt noch, dass trotz aller Absprachen der Opec, einzelne Länder immer wieder massiv gegen die Förderbeschränkungen verstoßen haben, in Wahrheit also schon sehr viel mehr Öl abgebaut haben, als sie zugeben können.
Tatsächlich galt bis gestern noch der alte Spruch "Nichts genaues weiß man nicht!". Aber nachdem Fatih Birol, der Chefökonom der International Energy Agency IEA in Paris laut davor warnt, dass es bereits in in fünf Jahren eine Ölklemme droht, sieht sie die Sache etwas anders aus.
Die wichtigsten Ölfelder der Welt hätten bereits jetzt ihren Zenit überschritten. Und es dürfte weniger als fünf Jahre dauern, bis eine Ölklemme die Wirtschaft fundamental erschüttert. Davor warnt nicht ein notorischer Schwarzmaler, sondern Fatih Birol.
..
Versiegende Ölquellen in Kombination mit einer steigenden Nachfrage werde die Preise in die Höhe treiben – was eine Erholung der Wirtschaft von der aktuellen Krise verhindern könnte, sagt Birol in einem Interview mit dem britischen «Independent».
Das bedeutet übrigens nicht, dass es in fünf Jahren kein Öl mehr gibt. Es bedeutet nur, dass es etwas weniger Öl als jetzt gibt und bei einem Wiederanspringen der Weltkonjunktur, nicht alle Markteilnehmer die Ölmengen bekommen, die sie gerne kaufen möchten. Wer wieviel Öl bekommt entscheidet sich über den Preis.
Die Industrieländer können sich höhere Ölpreise leisten als die Schwellenländer und die ganz Armen werden wohl leer ausgehen. Diese Situation wird sich dann immer mehr verschärfen. Zwischendurch wird es auch immer mal wieder Entlastung geben, weil das eine oder andere neue Feld zu diesen Ölpreisen erschlossen werden kann. Aber diese Entlastung ist immer nur kurzfristig, weil nach Peak Oil die Fördermenge bestenfalls für eine Zeit gehalten werden kann, aber eine Ausweitung unmöglich ist.
Wer jetzt auf Öl oder Kernkraft setzt, setzt auf vergangene Zeiten. Die Zukunft ist die erneuerbare Energie und da liegt auch die Zukunft der deutschen Wirtschaft.
Ich finde den Gedanken vom Nicht-Fossilen Erdöl nicht sooo absurd.
Hier ein interessanter Artikel:
http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Fossilien/fossilien.html
Würde sich auch mit einer anderen Theorie decken.
Guckst Du hier:
Beschreibung:Wachsende Erde
Risse im Meeresgrund, die bei Tauchgängen für die Dokumentation eindrucksvoll gefilmt werden konnten, deuten darauf hin, dass die Erde wächst. Nach dieser Theorie der Erdexpansion, die lange belächelt wurde, war der Planet vor einigen hundert Millionen Jahren nur halb so groß wie heute, und die verschiedenen Erdteile bildeten eine einzige Fläche, die die Erde bedeckten. Die Dokumentation stellt diese Theorie vor und fragt nach den Ursachen des... Risse im Meeresgrund, die bei Tauchgängen für die Dokumentation eindrucksvoll gefilmt werden konnten, deuten darauf hin, dass die Erde wächst. Nach dieser Theorie der Erdexpansion, die lange belächelt wurde, war der Planet vor einigen hundert Millionen Jahren nur halb so groß wie heute, und die verschiedenen Erdteile bildeten eine einzige Fläche, die die Erde bedeckten. Die Dokumentation stellt diese Theorie vor und fragt nach den Ursachen des Erdwachstums.
Peaceman, es tut mir leid. Die Erde wächst wirklich nicht mehr. Die Plattenverschiebung und die Magmawanderungen sorgen immer wieder für Risse. So wird auch der Mariannengraben immer tiefer, wenn auch minimal.
Ja es gab einmal einen Großkontinent Gowanda der auseinandergedriftet ist und sich irgendwann auch wieder neu bilden wird, wenn die Erde nicht vorher erkaltet.
Und welche Kräfte wirken das eine ganze Kontinentalplatte mit riesiger Kraft auf eine andere nicht nur zustößt, sondern sich auch unter ihr eingräbt? Es gibt keine solche Kraft die das auslösen kann...
Die Theorie der wachsenden Erde ist viel schlüssiger und erklärt die meisten beobachteten Phänomene auf der Erde! Außerdem passt sie wunderbar in die Objektivitätstheorie von Professor Konstantin Meyl, der einer der führenden Vertreter der Theorie der wachsenden Erde ist.
Mir erschließt sich aus dem Artikel der unendlichen Erdöle nicht wieso sie sich bilden sollten. Keine Quellen, ein wenig Verschörungstheorie und schon hat man eine Erklärung. Die Argumente, dass der amerikanische Peak nur kam, weil die US Firmen noch billiger an Öl kamen, erklärt leider nicht wieso die Porduktion mit den steigenden Preisen in den letzten Jahren nicht wieder aufgenommen wurden.
Ich gebe Jochen recht das erneuerbare Energien die Zukunft sein sollten. Denn die Sonne wird noch ein wenig länger als wir Menschen scheinen.
Naja, der Herr Engdahl halt. Prinzipiell ist die Bildung von niederen Kohlenwasserstoffen im Erdmantel möglich und wird sicherlich auch stattfinden.
Das gibt aber erstmal Erdgas und kein Öl. Prinzipiell ist es auch egal, ob ich Öl aufspalte oder Gas addiere um zum Wunschprodukt zu gelangen. Wesentlich ist aber, daß ich Öl in Zukunft nicht zur Energiegewinnung
ver(sch)wenden kann. Ähnliches gilt für spaltbares Material. Und the winner is ... die Sonne trotz aller Lobby und Unkenrufe.
Beim Öl glaube ich auch nicht an die abiotische Theorie und damit die Unerschöpflichkeit des Öls, wäre es so, würde man wohl kaum so viele Ressourcen einsetzen um sich die Ölquellen anderer Länder auf legale oder illegale Weise zu sichern.
Mir gefällt der Gedanke auch nicht, das uns das Öl unbegrenzt zur Verfügung steht, denn es hat den entscheidenden Anteil an den größten Problemen vor dehnen wir heute stehen. Wie bsw. Bevölkerungsexplosion und die unzähligen Begleitprobleme, die Machtkonzentration auf wenige, Umweltverschmutzung und beschleunigte Vernutzung ...
jetzt mal ganz ehrlich: wer kann schon von sich sagen, dass er wirklich um diese dinge weiss?
wächst die erde oder sind es doch die kontinentalverschiebungen?
ist öl auf basis von biologischen material entstanden oder ist auch eine abiotische variante möglich?
ich kann nur das eine oder andere g l a u b e n, denn nachweisen kann ICH beides nicht!
und was "wissenschaftler" in den letzten jahren so zu tage gefördert haben, naja!
alleine in der ernährungs"wissenschaft" wurde in den letzten jahren so viele thesen aufgestellt, nur um wenig später über den haufen geworfen zu werden...
nun aber zu dem eigentlichen punkt: PEAK-BILLIGE ENERGIE!
unser ganzes wirtschaftssystem hängt von billiger energie ab und da ist der peak eindeutig schon erreicht!
und in diesem falle ist es völlig unbedeutend, ob öl aus dem erdinneren neu entsteht oder nicht- es würde nicht ausreichen, weil die großen lager schon erschöpft sind oder davor stehen!
nein-s o kann es nicht weitergehen, unser ganzes wirtschaften muss umgestellt werden!
wir müssen weg von der ausbeutung der natur und der menschen, weg von dem ewigen wachstumszwang durch den zinseszins!
Eine dritte Theorie ist in der Mitte der verschiedenen Standpunkte angesiedelt. Sie besagt das zuviel Öl gefördert wird. Die Menge des sich neu bildenden Öls reicht nicht aus um die entnommenen Mengen zu ersetzen. Wobei auszugehen ist das die Neubildung von den geologischen Besonderheiten jeder einzelnen Lagerstätte abhängt. Es würde auch die riesigen bisher geförderten, beziehungsweise vorhandenen Ölmengen erklären.
Wie gesagt eine Theorie. Es fällt schon auf das das Wissen um den wichtigsten Energieträger der Gegenwart in der Öffentlichkeit sehr eingeschränkt ist.
Die Abhängigkeit vom Energieträger Öl ist im Wesentlichen in seiner Energiedichte begründet. Es lässt sich einfach transportieren und ist überall verfügbar. Eine Diversifizierung der Energieträger würde das Problem lösen.
Das mit dem Abtauchen einer Kontinentalplatte unter eine andere kann man vielleicht mit einem Experiment nachweisen. Man nimmt zwei größere rechteckige Aluplatten mit einer gewissen Dicke und schiebt die jetzt mit Hilfe von Hydraulikstempeln genau frontal aufeinander.
Da jeder der Platten während der Herstellung mikroskopisch kleine Ungenauigkeiten in der Struktur (amorphe kristalline Struktur nennt man das glaube ich) hat, passiert beim Aufeinanderschieben folgendes:
Eine oder beiden Platten wird sich mehr oder weniger stark verformen und schließlich schiebt sich früher oder später eine der beiden Platten unter die andere.
Wenn es genügend Öl auf der Erde geben würde, müßte man fragen wieso die Ölkonzerne zum einen den unglaublich schwer zu fördernden Ölsand (ein Sand-Schweröl-Gemisch) in Kanada und in Venezuela abbauen, warum sich die Länder um mögliche Ölvorkommen im Polargebiet anfangen zu streiten und warum die Ölkonzerne die USA dazu gebracht haben in den Irak einzumarschieren.
Laut einer Studie könnte man mit Hilfe von Solarzellen mindestens genauso viel Energie ernten wie auf der Fläche auf der jetzt der Ölsand abgebaut wird. Zusätzlich hätte man diese wahnsinnig große Umweltverschmutzung durch all den giftigen Schlamm nicht der bei der Gewinnung des Ölsandöls entsteht. Es wird u.a. auch jede Menge Erdgas benötigt um diesen Ölsand aufzubereiten. Und die Erdgasvorräte Kanadas gehen auch langsam zur Neige.
Der Abschwung der Ölförderung wird wahrscheinlich sogar steiler verlaufen als bisher gedacht. Dies hängt mit der bisher erfolgten Förderung zusammen. Teilweise wurden manche Ölfelder so stark ausgebeutet wie es physikalisch überhaupt möglich war. Dies ist aber für die Langlebigkeit eines Ölfeldes bzw. für die gesamt förderbare Menge schlecht, weil durch diese extrem schnelle Förderung Öl im Gestein zurück bleibt.
Die zweite Hälfte des Ölvorkommens wird wesentlich schwerer (mehr Geld, mehr Energieeinsatz, d.h. Netto bleibt weniger übrig als früher) zu fördern sein. Es nimmt nicht nur die Menge an Öl ab, sondern auch die Qualität des geförderten Öls (s. das Feld Cantarell in Mexiko und seinen ansteigenden Schwefelgehalt; Infos sind bei http://www.energiekrise.de zu finden). Nur aus "gutem" Öl kann man viel Benzin machen.
Dann gibt es noch das Problem der Horizontalbohrungen. Diese Technik wird z.B. auf der Bohrplattform Mittelplate an der Elbmündung angewandt genauso wie in Saudi-Arabien.
Bei dieser Fördertechnik wird ein Ölfeld nicht mehr senkrecht von oben nach unten angebohrt, sondern seitlich. Von einer Hauptbohrung verzweigen Bohrungen seitlich nach rechts und links.
Dazu muß man noch wissen, dass in alte Ölfelder Wasser hineingepumpt wird, um den Druck aufrechtzuerhalten, d.h. damit oben Öl herauskommt, muß man quasi von unten Wasser hineinpumpen. Der Wasserhorizont dieses eingepumpten Wassers steigt langsam nach oben und erreicht irgendwann diese Horizontalbohrungen. Und weil diese Bohrungen alle ungefähr auf gleicher Höhe liegen, werden sie auch ungefähr gleichzeitig von diesem Wasserhorizont erreicht.
Irgendwann kommt also schlagartig kein Öl mehr aus dem "Bohrturm", sondern nur noch Wasser.
In der Realität passiert dies zwar nicht so schnell, aber doch relativ zügig. Schon jetzt muß in Saudi-Arabien in den alten Feldern immer Wasser vom geförderten Öl getrennt werden.
Betroffen ist vor allem das größte und eines der ältesten Felder der Welt: Ghawahr.
Diese Horizontalbohrtechnik liefert gleichzeitig auch noch einen Beweis für den biologischen Ursprung des Öls. Damit die Bohrmannschaft weiß wo und in welcher Tiefe sich der Bohrkopf befindet, muß ein Geologe laufend den geförderten Bohrschlamm auf enthaltene Fossilien untersuchen. Anhand deren Art und Alter bestimmt er dann die Art und das Alter der geologischen Schicht in der sich der Bohrer gerade befindet und so kann er dann sagen wie man den Bohrer bewegen muß, um das unterirdische Ölfeld zu erreichen.
Es gibt heute schon genügend Möglichkeiten, um unsere Energieversorgung komplett auf alternative Energien umzustellen. Dazu gehört aber auch, dass der sparsame Umgang mit Energie stärker gefördert und nicht mehr behindert wird (z.B. durch das Verhindern der Einspeisung von Windstrom, oder durch fehlende Informationen über die Möglichkeiten vor Ort mit Hilfe von PV Solarstrom, d.h. Spitzenlaststrom(!), zu erzeugen und damit den Strom sogar billiger zu machen).
Auch in der Landwirtschaft lässt sich durch bessere und umweltfreundlichere Methoden jede Menge Geld sparen und zudem auch wieder gesündere Lebensmittel produzieren.
An all die Diskutanten hier: was spricht dagegen, sich einfach seiner Vernunft zu bedienen, und sofort damit zu beginnen, sparsam mit den endlichen Ressourcen dieses Planeten umzugehen? Was?!
Es ist doch unbestritten, daß wir in einem (bzgl. der Ressourcen) endlichen System leben? Oder?!
Wenn das so ist, weshalb kann mann/frau es nicht einfach bleiben lassen, unüberlegt jeden neuen Scheissdreck zu kaufen (Wohlstandsgüter), Auto zu fahren und in Urlaub zu fliegen? Warum!?
Die schiere Masse der Erdbevölkerung ist zudem das Grundübel aller Umweltprobleme die wir haben und die wir noch bekommen werden. Dagegen anzugehen, damit hätte schon spätestens in den 70er Jahren begonnen werden müssen. Reduzierung/Stoppen der Bevölkerungszunahme. Weltweit. Aber an das Thema geht kein Politiker.
Die Natur wird's dann dafür umso gründlicher richten.
Was viele der Propheten der Alternativen Energien (im Prinzip ist die Nutzung der Sonnenenergie ja absolut wünschenswert) vergessen, ist, daß zum Herstellen der Technik ja auch wieder Erdöl benötigt wird. Nahezu jedes Produkt, jeder Gegenstand den wir um uns herum sehen ist aus Öl!
Heißt also, daß so "Hirnfürze" wie alternativ betriebene Autos (egal mit welchem Ersatzstoff die auch immer fahren sollten) oder die Solaranlagen in der Wüste ja weiterhin (zur Herstellung/Instandhaltung etc.) Öl fressen. Aber mit solchen von Anfang an verkorksten "Konzepten" kann man ja Otto-Normalverschwender beruhigen. Und so kommt er auch niemals auf den Gedanken, sich selbst vielleicht mal einzuschränken. Die anderen, die Politiker und Techniker werden's schon richten. Hauptsache bequem.
Peak Oil als offizielle VT seit Mitte der 1990er, um die Menschen auf Einschnitte in den Wohlstand einzustimmen. Damit sie gar nicht erst über alternative Energien nachdenken.
Dass man eigentlich kein Öl zu verbrennen braucht um auf dem bisherigen Niveau weiterzuleben, soll halt nicht durchdringen. Da lässt man dann Endzeitpropheten wie dieoff.org predigen.
Ich habs auch erst kapiert, nachdem ichs bei nem Vortrag von John Perkins dem "Economic Hitman" gehört hatte.
Die Welt ist nicht schwarz/weiss, obwohl es jeden Tag regnet, ist Wasser eine knappe Resource, auch weil damit Geld verdient wird. Wenn, wie inzwischen experimentell nachgewiesen, die Grundstoffe des Erdöls im Erdmantel entstehen können und es eventuell mehrere Wege gibt das Erdöl und Erdgas entsteht, kann es zu einer Knappheit kommen. Die Frage ist dann ja auch wie schnell Öl "nachwächst". Krieg um das Öl oder um Wasser? Oder bessere gleichberechtigte Nutzung?
Wenn wir all die Windkraft, die Wasserkraft (in ökologisch vertretbarer Weise, nicht so was wie der Drei-Schluchten-Damm), die Wellenenergie, die Gezeitenenergie, die Erdwärme (wieso soll eine harmlose Bohrung in 4000m ein Erdbeben auslösen, aber die Förderung von Millionen Barrel Erdöl pro Tag in einer seismologisch aktiven Region wie Indonesien hat keinerlei Auswirkungen), das ökologisch anbaubare Potential von Ölsaaten oder Zuckerrohr (Überschuss an Strom aus Alkoholproduktion geht in Brasilien ins Netz), die Solarwärme mit Solarkollektoren und Solarwärmekraftwerken, den Solarstrom, das Biogas komplett ausgeschöpft haben, nachdem der Energieverbrauch bestmöglich gesenkt wurde (sparsame Autos in den USA z.B., sparsame Elekromotoren in der Industrie, bessere Regelung von Heizungsanlagen, bessere Wärmedämmung von Häusern) mit der Technik, die heute schon verfügbar ist (u.a. mit einer optimalen Organisation all dieser alternativen Energietechnik), DANN und nur dann fange ich an nachzudenken wie man sonst noch auf irgend eine Art und Weise Energie gewinnen kann.
Aber solange all diese Sachen verhindert werden, gibt es erst einmal keinen Grund dafür.
Wie oft soll denn Franz Alt noch davon reden, dass uns die Sonne jeden Tag zigfach mehr Energie schickt als wir selber verbrauchen?
Ich finde den Gedanken vom Nicht-Fossilen Erdöl nicht sooo absurd.
Hier ein interessanter Artikel:
http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Fossilien/fossilien.html
Würde sich auch mit einer anderen Theorie decken.
Guckst Du hier:
http://onlinecliptv.com/list/video/30724/Wachsende-Erde
Beschreibung:Wachsende Erde
Risse im Meeresgrund, die bei Tauchgängen für die Dokumentation eindrucksvoll gefilmt werden konnten, deuten darauf hin, dass die Erde wächst. Nach dieser Theorie der Erdexpansion, die lange belächelt wurde, war der Planet vor einigen hundert Millionen Jahren nur halb so groß wie heute, und die verschiedenen Erdteile bildeten eine einzige Fläche, die die Erde bedeckten. Die Dokumentation stellt diese Theorie vor und fragt nach den Ursachen des... Risse im Meeresgrund, die bei Tauchgängen für die Dokumentation eindrucksvoll gefilmt werden konnten, deuten darauf hin, dass die Erde wächst. Nach dieser Theorie der Erdexpansion, die lange belächelt wurde, war der Planet vor einigen hundert Millionen Jahren nur halb so groß wie heute, und die verschiedenen Erdteile bildeten eine einzige Fläche, die die Erde bedeckten. Die Dokumentation stellt diese Theorie vor und fragt nach den Ursachen des Erdwachstums.
Aber wer weiß schon?!?!
Ja es gab einmal einen Großkontinent Gowanda der auseinandergedriftet ist und sich irgendwann auch wieder neu bilden wird, wenn die Erde nicht vorher erkaltet.
Neues Öl bringt uns das leider nicht.
Die Theorie der wachsenden Erde ist viel schlüssiger und erklärt die meisten beobachteten Phänomene auf der Erde! Außerdem passt sie wunderbar in die Objektivitätstheorie von Professor Konstantin Meyl, der einer der führenden Vertreter der Theorie der wachsenden Erde ist.
Ich gebe Jochen recht das erneuerbare Energien die Zukunft sein sollten. Denn die Sonne wird noch ein wenig länger als wir Menschen scheinen.
Das gibt aber erstmal Erdgas und kein Öl. Prinzipiell ist es auch egal, ob ich Öl aufspalte oder Gas addiere um zum Wunschprodukt zu gelangen. Wesentlich ist aber, daß ich Öl in Zukunft nicht zur Energiegewinnung
ver(sch)wenden kann. Ähnliches gilt für spaltbares Material. Und the winner is ... die Sonne trotz aller Lobby und Unkenrufe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Expansionstheorie (bebildert!)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentaldrift
Beim Öl glaube ich auch nicht an die abiotische Theorie und damit die Unerschöpflichkeit des Öls, wäre es so, würde man wohl kaum so viele Ressourcen einsetzen um sich die Ölquellen anderer Länder auf legale oder illegale Weise zu sichern.
Mir gefällt der Gedanke auch nicht, das uns das Öl unbegrenzt zur Verfügung steht, denn es hat den entscheidenden Anteil an den größten Problemen vor dehnen wir heute stehen. Wie bsw. Bevölkerungsexplosion und die unzähligen Begleitprobleme, die Machtkonzentration auf wenige, Umweltverschmutzung und beschleunigte Vernutzung ...
jetzt mal ganz ehrlich: wer kann schon von sich sagen, dass er wirklich um diese dinge weiss?
wächst die erde oder sind es doch die kontinentalverschiebungen?
ist öl auf basis von biologischen material entstanden oder ist auch eine abiotische variante möglich?
ich kann nur das eine oder andere g l a u b e n, denn nachweisen kann ICH beides nicht!
und was "wissenschaftler" in den letzten jahren so zu tage gefördert haben, naja!
alleine in der ernährungs"wissenschaft" wurde in den letzten jahren so viele thesen aufgestellt, nur um wenig später über den haufen geworfen zu werden...
nun aber zu dem eigentlichen punkt: PEAK-BILLIGE ENERGIE!
unser ganzes wirtschaftssystem hängt von billiger energie ab und da ist der peak eindeutig schon erreicht!
und in diesem falle ist es völlig unbedeutend, ob öl aus dem erdinneren neu entsteht oder nicht- es würde nicht ausreichen, weil die großen lager schon erschöpft sind oder davor stehen!
nein-s o kann es nicht weitergehen, unser ganzes wirtschaften muss umgestellt werden!
wir müssen weg von der ausbeutung der natur und der menschen, weg von dem ewigen wachstumszwang durch den zinseszins!
dieses SYSTEM ist höchst DESTRUKTIV!
Wie gesagt eine Theorie. Es fällt schon auf das das Wissen um den wichtigsten Energieträger der Gegenwart in der Öffentlichkeit sehr eingeschränkt ist.
Die Abhängigkeit vom Energieträger Öl ist im Wesentlichen in seiner Energiedichte begründet. Es lässt sich einfach transportieren und ist überall verfügbar. Eine Diversifizierung der Energieträger würde das Problem lösen.
Da jeder der Platten während der Herstellung mikroskopisch kleine Ungenauigkeiten in der Struktur (amorphe kristalline Struktur nennt man das glaube ich) hat, passiert beim Aufeinanderschieben folgendes:
Eine oder beiden Platten wird sich mehr oder weniger stark verformen und schließlich schiebt sich früher oder später eine der beiden Platten unter die andere.
Wenn es genügend Öl auf der Erde geben würde, müßte man fragen wieso die Ölkonzerne zum einen den unglaublich schwer zu fördernden Ölsand (ein Sand-Schweröl-Gemisch) in Kanada und in Venezuela abbauen, warum sich die Länder um mögliche Ölvorkommen im Polargebiet anfangen zu streiten und warum die Ölkonzerne die USA dazu gebracht haben in den Irak einzumarschieren.
Laut einer Studie könnte man mit Hilfe von Solarzellen mindestens genauso viel Energie ernten wie auf der Fläche auf der jetzt der Ölsand abgebaut wird. Zusätzlich hätte man diese wahnsinnig große Umweltverschmutzung durch all den giftigen Schlamm nicht der bei der Gewinnung des Ölsandöls entsteht. Es wird u.a. auch jede Menge Erdgas benötigt um diesen Ölsand aufzubereiten. Und die Erdgasvorräte Kanadas gehen auch langsam zur Neige.
Der Abschwung der Ölförderung wird wahrscheinlich sogar steiler verlaufen als bisher gedacht. Dies hängt mit der bisher erfolgten Förderung zusammen. Teilweise wurden manche Ölfelder so stark ausgebeutet wie es physikalisch überhaupt möglich war. Dies ist aber für die Langlebigkeit eines Ölfeldes bzw. für die gesamt förderbare Menge schlecht, weil durch diese extrem schnelle Förderung Öl im Gestein zurück bleibt.
Die zweite Hälfte des Ölvorkommens wird wesentlich schwerer (mehr Geld, mehr Energieeinsatz, d.h. Netto bleibt weniger übrig als früher) zu fördern sein. Es nimmt nicht nur die Menge an Öl ab, sondern auch die Qualität des geförderten Öls (s. das Feld Cantarell in Mexiko und seinen ansteigenden Schwefelgehalt; Infos sind bei http://www.energiekrise.de zu finden). Nur aus "gutem" Öl kann man viel Benzin machen.
Dann gibt es noch das Problem der Horizontalbohrungen. Diese Technik wird z.B. auf der Bohrplattform Mittelplate an der Elbmündung angewandt genauso wie in Saudi-Arabien.
Bei dieser Fördertechnik wird ein Ölfeld nicht mehr senkrecht von oben nach unten angebohrt, sondern seitlich. Von einer Hauptbohrung verzweigen Bohrungen seitlich nach rechts und links.
Dazu muß man noch wissen, dass in alte Ölfelder Wasser hineingepumpt wird, um den Druck aufrechtzuerhalten, d.h. damit oben Öl herauskommt, muß man quasi von unten Wasser hineinpumpen. Der Wasserhorizont dieses eingepumpten Wassers steigt langsam nach oben und erreicht irgendwann diese Horizontalbohrungen. Und weil diese Bohrungen alle ungefähr auf gleicher Höhe liegen, werden sie auch ungefähr gleichzeitig von diesem Wasserhorizont erreicht.
Irgendwann kommt also schlagartig kein Öl mehr aus dem "Bohrturm", sondern nur noch Wasser.
In der Realität passiert dies zwar nicht so schnell, aber doch relativ zügig. Schon jetzt muß in Saudi-Arabien in den alten Feldern immer Wasser vom geförderten Öl getrennt werden.
Betroffen ist vor allem das größte und eines der ältesten Felder der Welt: Ghawahr.
Diese Horizontalbohrtechnik liefert gleichzeitig auch noch einen Beweis für den biologischen Ursprung des Öls. Damit die Bohrmannschaft weiß wo und in welcher Tiefe sich der Bohrkopf befindet, muß ein Geologe laufend den geförderten Bohrschlamm auf enthaltene Fossilien untersuchen. Anhand deren Art und Alter bestimmt er dann die Art und das Alter der geologischen Schicht in der sich der Bohrer gerade befindet und so kann er dann sagen wie man den Bohrer bewegen muß, um das unterirdische Ölfeld zu erreichen.
Es gibt heute schon genügend Möglichkeiten, um unsere Energieversorgung komplett auf alternative Energien umzustellen. Dazu gehört aber auch, dass der sparsame Umgang mit Energie stärker gefördert und nicht mehr behindert wird (z.B. durch das Verhindern der Einspeisung von Windstrom, oder durch fehlende Informationen über die Möglichkeiten vor Ort mit Hilfe von PV Solarstrom, d.h. Spitzenlaststrom(!), zu erzeugen und damit den Strom sogar billiger zu machen).
Auch in der Landwirtschaft lässt sich durch bessere und umweltfreundlichere Methoden jede Menge Geld sparen und zudem auch wieder gesündere Lebensmittel produzieren.
Ich halte eher die übertriebenen Darstellungen für eine Form der öffentlichen Meinungsmanipulation zwecks Diffamierung.
Natürlich verläuft der ganze Prozess der Ölbildung immer noch in den sehr langen geophysikalischen Zeiträumen.
Und "peak oil" ist und war eher so eine ältere offiziell gestreute VT, es wird schon so lange diskutiert und widerlegt wie es das Internet gibt.
Es ist doch unbestritten, daß wir in einem (bzgl. der Ressourcen) endlichen System leben? Oder?!
Wenn das so ist, weshalb kann mann/frau es nicht einfach bleiben lassen, unüberlegt jeden neuen Scheissdreck zu kaufen (Wohlstandsgüter), Auto zu fahren und in Urlaub zu fliegen? Warum!?
Die schiere Masse der Erdbevölkerung ist zudem das Grundübel aller Umweltprobleme die wir haben und die wir noch bekommen werden. Dagegen anzugehen, damit hätte schon spätestens in den 70er Jahren begonnen werden müssen. Reduzierung/Stoppen der Bevölkerungszunahme. Weltweit. Aber an das Thema geht kein Politiker.
Die Natur wird's dann dafür umso gründlicher richten.
Was viele der Propheten der Alternativen Energien (im Prinzip ist die Nutzung der Sonnenenergie ja absolut wünschenswert) vergessen, ist, daß zum Herstellen der Technik ja auch wieder Erdöl benötigt wird. Nahezu jedes Produkt, jeder Gegenstand den wir um uns herum sehen ist aus Öl!
Heißt also, daß so "Hirnfürze" wie alternativ betriebene Autos (egal mit welchem Ersatzstoff die auch immer fahren sollten) oder die Solaranlagen in der Wüste ja weiterhin (zur Herstellung/Instandhaltung etc.) Öl fressen. Aber mit solchen von Anfang an verkorksten "Konzepten" kann man ja Otto-Normalverschwender beruhigen. Und so kommt er auch niemals auf den Gedanken, sich selbst vielleicht mal einzuschränken. Die anderen, die Politiker und Techniker werden's schon richten. Hauptsache bequem.
Das war mein KOTZ zum Morgen!
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Peak Oil als offizielle VT seit Mitte der 1990er, um die Menschen auf Einschnitte in den Wohlstand einzustimmen. Damit sie gar nicht erst über alternative Energien nachdenken.
Dass man eigentlich kein Öl zu verbrennen braucht um auf dem bisherigen Niveau weiterzuleben, soll halt nicht durchdringen. Da lässt man dann Endzeitpropheten wie dieoff.org predigen.
Ich habs auch erst kapiert, nachdem ichs bei nem Vortrag von John Perkins dem "Economic Hitman" gehört hatte.
http://www.zeit.de/1964/33/Wie-entstand-das-Erdoel?page=1
http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~E2301C504C0354530AFE7F9361925AA44~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Aber solange all diese Sachen verhindert werden, gibt es erst einmal keinen Grund dafür.
Wie oft soll denn Franz Alt noch davon reden, dass uns die Sonne jeden Tag zigfach mehr Energie schickt als wir selber verbrauchen?