Was ist los mit den Progressiven im Land? Werden ihre Stimmen zensiert oder warum ist es so still?
Laut einem interview im
Wallstreet Journal erklärt sich die Hamas (abermals) bereit,
»jeden amerikanischen, internationalen oder regionalen Versuch zu unterstützen, um eine gerechte Lösung für den arabisch-israelischen Konflikt zu finden«. Dazu gehöre das Ende der israelischen Besatzung und das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung
Karin Leukelfeld in der Junge Welt berichtet
Während Syrien aktiv die Vermittlerrolle für einen gerechten Frieden in Nahost einnimmt und die Hamas dazu animieren will, eine konstruktivere Position innerhalb der Gespräche mit Israel einzunehmen, verlängert Präsident Obama die seit 2007 bestehenden Sanktionen gegen Syrien um ein weiteres Jahr.
Um ein Ende der Sanktionen zu erreichen, sei jetzt ein Kurswechsel Syriens nötig, so die ultimative Forderung aus Washington. Um die glimmende Lunte am Pulverfass Nahost allerdings auszutreten ist ein politischer Kurswechsel aller am Konflikt beteiligten Regierungen nötig. Der neue, alte Kurs der US Politik nach Strickmuster der Bush Administration lässt nichts gutes vermuten. Die Frage lautet, wem nützt diese Politik?
berliner umschau
Ja, wem nützt diese Politik? Und wäre jetzt nicht die Zeit für die Progressiven und Friedensaktivisten, lautstark die Simme zu erheben?
Ich hoffe, diese Stimmen in den nächsten Tagen zu hören und etwas darüber lesen zu können.