Normalerweise schreibe ich wenig über Religion, weil ich Aberglauben jeder Art, nur als eine Krücke für schwache Menschen betrachte, die ohne diese Krücke das Leben vermutlich nicht meistern könnte. Mir ist es klar das diese Krücke nur aus Lügen besteht und vor allem die Vermittler, zwischen dem jeweiligen Gott und den Menschen reich machen sollen. Seltsamerweise braucht jede Art von Aberglauben diese Mittler. Gott direkt scheint es irgendwie nicht zu geben.
Seit die ersten Zauberer die Zukunft aus den Eingeweiden von Opfertieren lasen und dann natürlich deren Fleisch aßen, ist eine ganze Branche von Menschenbeglückern entstanden, die selbstverständlich nur das Beste der Menschen, also deren Geld will.
Notker Wolf wird von der Agentur für Helden die ihn vermietet wie folgt beschrieben:
Wolf ist als Abtprimas quasi der CEO der Benediktiner, einem globalen Unternehmen mit über 1.000 Klöstern und 25.000 Mitarbeitern in aller Welt. Er spielt Hardrock in einer Band - und redet Klartext: Es gibt kein Menschenrecht auf bequemes Leben und vier Wochen Urlaub, sagt er.
Was von der Heldenvermittlung nicht erwähnt wird, ist, das er das Oberhaupt einer Wahldiktatur ist, bei der einige wenige Führungsmitglieder, das genießen, was Herrscharen von praktisch Rechtlosen erwirtschaften müssen. Völlig klar das es für Wolf kein Menschenrecht auf ein bequemes Leben, geschweige denn Urlaub gibt. Das ist ja gerade der Witz bei einem Orden. Die Arbeitsleistung wird aus den Opfern/Mitgliedern herausgepresst und als Gegenleistung gibt es das Versprechen, auf einen Platz im Himmel.
Da aus diesem Himmel bisher niemand zurückgekommen ist und von den tollen Verhältnissen berichtet hat, dürfen wir davon ausgehen, das es sich genau wie bei den Jungfrauen für muslimische Märtyrer um einen netten Verkaufstrick handelt. Eine Totalunterwerfung als Vorleistung für sein ewiges Heilsversprechen. Ich nenne das Betrug.
Die Botschaft von Wolf für die Deutschen, die er nach eigenem Bekunden von draußen, aus dem Kloster Sant Anselmo in aller Unbescheidenheit betrachtet, ist einfach.
"Wir hocken in einem Käfig, der Bequemlichkeit. Wir warten. Denn um zu verändern müssten wir etwas aufgeben: Denkgewohnheiten, Sicherheit Besitz und Ansprüche."
Ich finde diese "Wir" immer toll. Damit tut er so, als sei er Teil der Bevölkerung. Er der es sich in Prunk und Reichtum gut gehen lässt, der mit seinen Flugkilometern protzt, und mit den Orten an denen er gewesen ist. Er redet von Bequemlichkeit, die ihm seine Dienstboten in jeder Form bieten und schon seit langer Zeit geboten haben. Er will das die Menschen ihre Sicherheit aufgeben, damit sie leichter für die Lügen seiner Kirche zu haben sind. Sie sollen auf Besitz verzichten damit Rom um so mehr Besitz sammeln kann.
Er will das die Menschen auf ihre Ansprüche verzichten, für die diese Menschen im Unterschied zu einem faulen Abt ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Er ist kein "Wir". Er ist ein "Sie". Er ist wirklich draußen aus jeder menschlichen Gemeinschaft. Zusammen nur noch mit dem gleichen verkommenen Pack, das den Menschen selbst das Wasser rationieren will, aber den eigen Arsch in Wein badet.
Natürlich hat er auch die richtige Botschaft für Hartz IV Empfänger, die sollen bereit seine jede Arbeit zu jedem Preis anzunehmen, damit er seine Kirchensteuer sicher hat, die ja zum großen Teil direkt nach Rom geht.
Normalerweise wäre das trotzdem kein Thema für mich. Die dummen Ansichten eines katholischen Abtes zu kommentieren ist wirklich witzlos. Ich weiß das er lügt, er weiß das er lügt und er weiß auch, das alle schlauen Menschen wissen, das er lügt. Witzig wird das ganze nur, wenn dieser Komiker nun auch noch als Mietmaul für die INSM auftritt und mit dem A der Arbeitsagentur als Heiligenschein die Platitüde verkündet: "Arbeit ist lebensnotwendig!"
Was der gute heilige Mann natürlich nicht verrät, ist wie Menschen die sich von ihrer Arbeit nicht mehr ernähren können überhaupt leben soll. Aber das interessiert ihn nicht. Da passt er gut zu seinem Ratzinger. Denen sind die Menschen völlig egal, solange sie zahlen und die Schnauze halten.
Aber ich finde die INSM und Wolf passen gut zusammen. Sie sind aus dem gleichen verfaulenden Holz geschnitzt.




















Gruß
Alex
Und die Sache wird noch brisanter, wie es ausschaut: Notker Wolf ist möglicherweise einer der "Islamisierung Europas"- Rassisten: http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/07/17/nachtrag-zu-notker-wolf-und-arbeit-ist-lebensnotwendig/
Noch Fragen, Kienzle?
Gruß
Alex