Alexander Dob
rindt macht normalerweise dem mittleren Teil seines Namens alle Ehre obwohl man seine Art Denken vorzutäuschen normalerweise eher mit kastrierten männlichen Rindern, also Ochsen in Verbindung bringen möchte. Aber selbst das blindeste Huhn findet irgendwann mal einen Korn oder trinkt ihn aus.
Niemand weiß, wie Dobrindt auf die geniale Idee kam oder wer sie ihm aufgeschrieben hat, aber mit einer einzigen Frage wird er in die deutschen Politikannalen erscheinen und quasi unsterblich werden. Seine Frage lautete:
Wo ist das Wirtschaftskonzept der FDP, und welche Köpfe stehen dafür
Seine Frage erntet natürlich pikiertes Schweigen. Einige beginnen unwillkürlich zu grinsen. Kompetenz und FDP. Diese ulkige Partei der Oberschicht und des Großkapitals braucht doch gar keine Kompetenz. Sie hat doch nur ganz wenige Themen. Steuern und Abgaben für die Reichen runter und für die kleinen Leute nach oben. Grenzlose Freiheit der Märkte und totale Eingrenzung der Arbeitnehmer, Arbeitslosen, Kranken und Schwachen auf kleinstem Raum, geistig wie wirtschaftlich. Dazu kommt noch die Zerschlagung der Sozialversicherungen.
Dafür braucht man doch kein Konzept. Die nötigen Gesetze werden die Kanzleien des Großkapitals schon schreiben. Das klappte doch auch schon hervorragend bei
Karl Thedor Ölprinz Guttenberg und selbst der total unfähige Arbeitsminister Scholz war in der Lage sich die Arbeitsgesetze von Mohn/Bertelsmann vorschreiben zu lassen. Das kriegt die FDP hin. Die braucht keine Konzepte, die weiß ja jetzt auch noch gar nicht was ihre Herren nach der Wahl von ihr fordern. Aber sie wird gehorchen, wie sie immer gehorcht hat.
Köpfe in der FDP ist genau so ein Problem. Brüderle ist der Kasperle der immer mit der roten Laterne durch Deutschland läuft, aber sie nirgends anbringen kann, weil er meist seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und frei fantasiert. Dirk Niebel widerspricht sich oft genug am gleichen Tag gleich mehrfach, was aber nichts macht, da es nur darum geht in den Medien erwähnt zu werden.
Dr. Hermann Otto Solms ist vielleicht ein Kandidat für einen sehr schlechten Finanzminister, in Wirtschaftsfragen aber eher ein Hinterbänkler, auch wenn er vorne sitzt. Dr. Volker Wissing wäre ein Kandidat der versteht wenigstens was von Weinwirtschaft und hätte damit auch immer einen Trostschluck. Ulrike Flach erwähnt man lieber gar nicht und wozu Otto Fricke befähigt sein könnte, bleibt rätselhaft.
Paul Klemens Friedhoff ist zu alt und Dr. Wolfgang Gerhardt hat sich im Kampf mit Westerwelle selbst zerlegt.
61 Abgeordnete hat die FDP im aktuellen Parlament. Aber Köpfe für die Wirtschaft finden sich darunter nicht. Die FDP ist für Äußeres, Kultur, Bildung und Krieg in den Ausschüssen und auch in den allgemeinem Ausschüssen gut vertreten, aber Wirtschaft ist nicht ihr Thema.
Natürlich gibt es die eine große Ausnahme. Guido Westerwelle, der ja wie sein Zuschläger Niebel zu jedem Thema die Klappe aufreißt. Der kann sicherlich alles, wenn er bis heute auch den Beweis schuldig geblieben ist, dass er irgendetwas richtig kann. Westerwelle könnte ja den Job von Guttenberg machen, und würde dabei herrlich einbrechen, aber er wird sich hüten. Als Außenminister hat sogar Steinmeier es geschafft, keine allzu schlechte Figur zu machen. Das kriegt selbst Westerwelle hin und wenn er dann viel reist, haben die Deutschen auch Ruhe vor seinem Gequake.
Alexander Dobrindt von der CSU hat mit einer Frage, die Schwäche der FDP entlarvt. Sie hat gar keine Köpfe sondern nur Gesichter und Schädel.
Auszug von duckhomeCSU-Generalssekretär Alexander Dobrindt und seine einzige kluge Fragevon Jochen HoffAlexander Dobrindt macht normalerweise dem mittleren Teil seines Namens alle Ehre obwohl man seine Art Denken vorzutäuschen normalerweise eher mit kastr ...
Von Jochen Hoff | Duckhome | – Alexander Dobrindt macht normaler-weise dem mittleren Teil seines Namens alle Ehre obwohl man seine Art Denken vorzutäuschen normalerweise eher mit kastrierten männlichen Rindern, also Ochsen in Verbindung bringen m... ...