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Guttenberg - Adel vernichtet Arbeitnehmer- und Menschenrecht
Auch wenn man es dem gemeinen Volk immer einreden wollte. Adel hat nie zu etwas verpflichtet. Adel war immer das was bedient wurde und für sich das Herrscherrerecht in Anspruch nahm. Aus dieser Schicht stammt Freiherr Karl Theodor von zu Guttenberg. Für seinen Namen kann er nichts, aber als er in einer angeblich demokratischen Gesellschaft eine angeblich demokratische Politik machen wollte, hätte es ein Guttenberg alleine auch getan.
Aber so ein Adelstitel, wie auch manche zweifelhaften Doktorentitel schafft natürlich eine gewisse Abgrenzung. Man kann zumindest nach außen zeigen, dass man etwas sein möchte. Guttenberg war von seinen Förderern und letzendlichen Auftraggebern zwar als Außenpolitiker aufgebaut worden, aber in diesen Kreisen ist Kompetenz etwas, was nicht weiter wichtig ist, solange das Beziehungsgeflecht stimmt.
Also durfte Karl Theodor auch Wirtschaftsminister werden. Er musste damit ja nur den Müller Michael Glos ersetzen, der von Wirtschaft eh nichts verstand, aber dafür ruhig und bewegungslos in seinem Amt verharrte, bis er entsorgt wurde. Guttenberg ist aber kein Mann der stillsitzen könnte.
Sein schneller Aufstieg hat ihn verführt. Er gibt nicht nur den Messias oder Obama, er hält sich auch dafür. Das ist bei eher simplen Geistern häufig der Fall, dass sie bei der Verleihung eines Amtes davon ausgehen, dass ihnen damit gleichzeitig die Kompetenz für das Amt übergeben würde. Dem ist aber bei weitem nicht so.
Ziehen wir die Bilanz seiner Tätigkeit als Wirtschaftsminister dann ist das Ergebnis ernüchternd. Bei Opel, Arcandor, und Continental hat er gar nicht erst begonnen etwas zu tun. Er wusste nur, dass er gegen alles war. Das ist nicht weiter verwunderlich, da die neuen Befehlsketten für ihn vermutlich noch nicht aufgebaut waren. Es ging ja ziemlich schnell, als er vom ahnungslosen transatlantischen Befehlempfänger in Sachen Außenpolitik zum ahnungslosen transatlantischen Befehlempfänger in Sachen Wirtschaft mutierte.
Das Management von GM weiß ja bist heute nicht, was es wirklich mit Opel vorhat, da konnten ihm seine Befehlsgeber ja gar keine Anweisungen geben. Im Fall Quelle blieben die Anweisungen aus, weil die Leute in London und den USA gar nicht wissen, was Quelle ist. Da sah er zwar ziemlich blöd aus, aber dafür saß die Frisur.
Die fettige Frisur sagt übrigens viel über ihn aus. Er möchte eine Form konservieren, der Inhalt ist ihm egal und seine Kopfkissen muss er sicher nicht selber waschen. Sobald der Druck zunimmt wird er auch mit Operationen, Färben und Glättungsmittelchen, alles tun um die äußere Form zu bewahren.
Die Geschichte mit dem von Linklaters geschriebenen Bankengesetz, hängt sicher nicht damit zusammen, dass dort ein Verwandter von ihm arbeitet. Es war vermutlich die erste Anwaltskanzlei die ihm einfiel und dass die ansonsten die Interessen von Banken vertreten, war ihm sicherlich recht. Schließlich hat ihn ja schon Seehofer als Mann der Wirtschaft angekündigt.
Deshalb ist es normal wenn Guttenberg in seinen "Industriepapieren" sämtliche Härten die sich das internationale Großkapital und seine Manager wünschen, zusammenfasst. Natürlich lässt er vor der Wahl, das Ganze als angeblich veraltete Sammlung ohne aktuellen Belang darstellen auch wenn die Grausamkeiten gerade erst zusammengeschrieben wurde.
Sie bilden aber genau das ab, was noch an Arbeiterrechten geblieben ist und nun weichen soll. Das wichtigste ist gar kein Kündigungsschutz mehr. Die Arbeitnehmer sollen in ständiger Angst um ihren Arbeitsplatz leben. Guttenberg fühlt sich vermutlich gut, wenn er die Angst der Arbeiternehmer riechen kann. Das war ja auch schon früher ein Kennzeichen von Adeligen, die sich am wohlsten in der Nähe ihrer Leibeigenen fühlten und auch damals schon gerne mal die Qualschraube weiter drehten.
Heute ist eine dieser Schrauben der Mindestlohn. Kein Mindestlohn und möglichst niedrige Arbeitslöhne in unsicheren Arbeitsverhältnissen ist das Ziel, damit sich die Leistung der Ausbeuter noch mehr lohnt. Der letzte Schritt ist die Beseitigung der solidarischen und sozialen Sicherungssystem.
Die Arbeitnehmer die wenig verdienen, können sich dann schnell keine Krankenversicherung mehr leisten. Wozu auch, wenn sie krank sind, sind sie nicht mehr zu gebrauchen. Das gleiche gilt für die Rente. Arbeiten bis zum Tod ist angesagt. Rente gibt es nur für Reiche. Da wo es keine Rente und keine Krankenversicherung mehr gibt, braucht es auch keine Pflegeversicherung. Die Gewinne des Kapitals steigen.
Wer alt und krank ist, wird bald auf sogenannte Sozialkliniken angewiesen sein, in denen entschieden wird, ob sich eine Reparatur noch lohnt, oder der Zeitwert des Menschen unter den Reparaturkosten liegt.. Einige werden sicherlich nach Philipp Mißfelder benannt, der alten Menschen ja schon heute keine Versorgung mehr gönnt.
Andere werden nach Prof. Oberender benannt und sie werden den Patienten deren Reparatur sich nicht mehr lohnt, einen schönen Tod anbieten und alle brauchbaren Organe entnehmen. Manchmal bleibt neben den Tötungskosten auch noch ein kleiner Betrag für die Angehörigen, der deren Situation für ein paar Tage erleichtert. Aber das ist sicher nur selten der Fall.
Guttenberg steht für die 20 : 80 Gesellschaft, bei der die Mehrheit der Menschen von jeder Teilhabe ausgeschlossen ist und praktisch außerhalb der Gesellschaft stehen. Wie alles bei Guttenberg ist das natürlich eine ziemlich oberflächliche und einfältige Betrachtungsweise. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass Guttenberg weder aufgrund von Ausbildung noch durch Erfahrung in der Lage ist, die Konsequenzen seines Handelns auch nur annähernd zu verstehen. Er ist, wie die meisten Politiker, nur ausführendes Organ.
Tatsächlich denken schon Guttenbergs Auftraggeber völlig falsch. Je tiefer man eine Gesellschaft spaltet und je weniger Menschen eine reale Chance auf Teilhabe haben, desto größer ist das revolutionäre Potential. Niemand weiß genau, wo in einer Gesellschaft der Punkt liegt, an dem die Massen aufstehen, aber die Geschichte hat immer wieder bewiesen, dass es ihn gibt.
Eine Revolution egal welcher Art würde aber zumindest die obere Schicht durch andere Personen ersetzen und die Ersetzten vermutlich mitsamt ihren Angehörigen töten, um spätere Restitutionsansprüche zu verhindern. Die Menschen haben zumindest in diesem Punkt aus der Vergangenheit gelernt.
Natürlich kann man sich vor Revolutionen nach dem System Schäuble und Bosbach dadurch zu schützen versuchen, dass man die Bundeswehr im Inneren gegen die Bürger einsetzt. Das ist allerdings schwierig. Eine Soldatenkaste muss entweder aus den Bürgern gewonnen, oder als Söldner angeworben werden. Da Blut bekanntlich dicker als Wasser ist, besteht immer die Gefahr, dass sich die Soldatenkaste gegen die Machthaber stellt. Manchmal auf Seite der Bürger meist jedoch als Putschisten, die einfach die bisherigen Machthaber ersetzen und töten.
Die Ausbeutung der Menschen hat aber noch eine weitere Komponente. Wer wie Deutschland nur auf den Export setzt, ist von seinen ausländischen Kunden abhängig. Er mag steigende Umsätze generieren, frisst aber die Inflation seiner Auftraggeber. Der Ausweg der Produktionsverlagerung in Billiglohnländer ist auch nur ein kurzfristiger Stopp. So wie Japan, Taiwan und Südkorea schnell gelernt haben, die verlagerten Produkte einfach zu kopieren, werden es auch China, Russland und Afrika machen.
Zuerst verlieren die Menschen in Deutschland ihre Arbeitsplätze, dann die Firmen ihre Produkte. Am Ende haben alle verloren. Selbst das Großkapital sitzt zum Schluss auf unverkäuflichen Wertpapieren über tote Unternehmen und die Länder die kopiert haben, finden keine Abnehmer mehr, weil diese keine Arbeit und somit kein Geld habe.
Es gab in Deutschland mal die soziale Marktwirtschaft, bei der es darum ging, dass der Staat dafür sorgte, dass zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im wesentlichen ein zwar leicht für die Arbeitgeber günstigeres Gleichgewicht herrschte. Dabei hatten die Arbeitgeber meist nur einen zeitlichen Vorteil von ein bis zwei Jahren. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders.
Damals haben dumme Politiker damit begonnen die deutschen Löhne durch Gastarbeiter zu unterlaufen und schnell kam es zum ersten Einbruch. Heute gehen gleich ganze Fabriken zu den neuen Gastarbeitern, die sie in ihren Ländern wieder aufbauen und dann ohne Rücksicht auf Umwelt und Arbeitnehmern zugunsten des Großkapitals betreiben. Solch ein Betrug wird sogar noch steuerlich gefördert.
Es ist eine mittelalterliche Welt in die uns Guttenberg und Co. führen wollen. Eine feudalistische Welt. Aber selbst da reicht Guttenbergs Bildung nicht. Im Feudalismus wurde stets der eine Feudalherr vom anderen geschlagen und gerade die satten und vollgefressenen waren meist leichte Beute.
Zur Zeit ist ja Wahlkampf und jeder der Karl Theodor von und zu Guttenberg trifft, sollte ihn Fragen, wo denn eigentlich das Vermögen seiner Familie herkommt. Man darf ihn auch mal nach seinen Steuern fragen. Man kann sich aber den Aufwand und das leere Geschwätz auch sparen und einfach durch eine intelligente Wahl dafür sorgen, das Schwarz/Gelb nicht an die Macht kommt. Das würde auch diesen, so gar nicht edelmännischen Adeligen deutlich ausbremsen.




















Diese Art von Psychopathologie ist aber leider in sich so pervers und extrem, dass diese Kranken kaum den Punkt finden, wo sie stoppen werden. Gut möglich, dass sie einfach nicht aufhören werden. Und wie weit soll sich das Volk mit dem Rücken an die Wand stellen lassen?
Schaut euch die 3. . Welt an,wo sie die menwschen verrecken lassen. Glaubt ihr, dass wir nicht so behandelt wurden, weil wir was besseres sind? Nö, weil es noch Gesetze gab, die dies abhhielten. die werden ja jetzt alle abgebaut.
das Volk ist mangels Alternativen (und Unwissenheit) friedlich, obwohl viekle meinen, dass § 20 zum Schutz des Grundgesetzes eingetreten ist.
das Volk weiß nämlich Zivilisation statt Chaos zu schätzen.
Davon profitieren diese Leute. Wenn sie nicht ganz doof sind, sollten sie rechtzeitig die ganz abartigen Exemplare aus ihren reihen stoppen und bismärkisch handeln. Wenn sie halbwegs Anstand haben, sollten sie ein halbwegs demokratisches gemeinwesen und das größtmögliche glück möglichst veiele Menschen anstreben.
Es ist für sie selber nicht erstrebenswert , dass sie , wie in anderen Ländern, in umzäunten Gebieten leben müssen und ihre Kinder mit Bodygards unterwegs sein müssen.
Sie bringen sich ja so selber in eine Art Knast. ist doch nicht erstrebenswert.
Die wirklichen Strippenzieher haben auch nur ne geringe Schnittmenge mit Graf Koks , schätze ich.
Und:
Natürlich sind nicht alle Adeligen oder Reichen so antisozial.
Keine Sorge, daß werden die schon nicht.
-Wir werden hinter Stacheldraht (nicht)leben.
Und selbstveständlich ist jeder antisozial,
der sich anmaßt, auf Kosten anderer
Menschen mehr Lebensqualität für sich
zu beanspruchen, als sie dem Durchschnitt
der Weltbefölkerung erreichbar ist.
Nachsicht ist alle. Face the enemy!
Bismarck gehört nachträglich aufgehangen.
;)
Ich treffe viele Menschen die erbost sind über diese Ausbeuterpolitik von Merkel, Gutenberg und den vielen anderen Verrätern.
Die Bühne des Volkes ist die Straße und die Freiheit jedes Einzelnen kann nicht unterdrückt werden.
Mir ist heute ein Rentner über den Weg gelaufen, der mir sagte er würde "Die Linke" wählen und das dies sicherlich sehr viele machen würden, wenn diese von den Medien nicht so verdummt werden würden. Ich konnte ihm nur recht geben.
Ja, wir müssen diese Leute in die Wüste schicken und eine vernünftige Gesellschaft aufbauen. Mit diesem ganzen Filz werden wir sonst nur tiefer und tiefer in den Abgrund gezogen!