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Afghanistan - Doch kein weiter so?
Vor kurzem noch propagierte die Bundesaußenkanzlerin Merkel, dass die Wahl in Afghanistan einen "wichtigen Abschnitt in der Geschichte der demokratischen Entwicklung" des Landes darstelle. Dieser wichtige Abschnitt ist nun vorbei. Es gibt zwei Wahlsieger und ein ganzes verlorenes Land. Vor ein paar Wochen meinte Angela Merkel auch noch: "Es ist nicht hilfreich in einer für die deutschen Soldaten sehr schwierigen Situation, den Sinn des Einsatzes infrage zu stellen."
Das ist typisch Merkel. Wo sie nur kann vermeidet sie das Denken. Sie lässt die Dinge gerne laufen, solange sie keine anderen Befehle bekommt. Nachdenken ist für sie die schlimmste Strafe. Aber sie braucht ja gar nicht nachzudenken. US-Generalstabschef Michael Mullen sagt nach der Wahl zu Afghanistan, die Lage ist "ernst und verschlechtert sich". Ich habe das die letzten Jahre über gesagt - dass der Aufstand der Taliban besser geworden ist, ausgeklügelter in ihren Taktiken."
Deutlicher kann man es selbst für Frau Merkel eigentlich nicht mehr ausdrücken, die Frage ist allerdings, ob sie solche Nachrichten überhaupt zu sehen bekommt, oder ob ihr Kanzleramtsminister Thomas de Maizière ihr einfach die Wahrheit und damit die ganze Misere vom Hals hält. Natürlich sagt auch Generalstabschef Mullen nicht die Wahrheit, wenn er davon spricht, dass der Aufstand der Taliban besser und ausgeklügelter geworden ist. Es gibt einfach nur immer mehr Aufständische, von denen sehr viele gar nichts mit den Taliban zu tun haben.
Überall in Afghanistan haben die USA und ihre Alliierten ohne zu zögern Zivilisten getötet, wie sie es jetzt auch in Pakistan machen. Jede getötete Frau, hatte Eltern, Geschwister und viele auch einen Mann und Kinder. Jedes getötete Kind hatte Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten und Onkel. Aber auch viele der ermordeten Männer hatten nichts mit den Taliban am Hut. Wer in einem so kämpferischen Land wie Afghanistan glaubt, ungestraft morden zu können, der irrt.
Wer einen afghanischen Zivilisten ermordet, muss damit rechnen, dass sofort drei Afghanen zur Rache bereit sein werden und zwei wirklich ernst machen. Aber auch die Marionettenregierung unter Hamid Karsai hat sich als zahnloser Tiger erwiesen und ist in ihrer Abhängigkeit von den USA durchschaut. In vielen Teilen Afghanistans, vor allem da wo die Paschtunen in der Minderheit sind, haben sich andere Gruppen gebildet, die nichts mit den Taliban zu tun haben, sondern nur ihren Anteil des Landes verteidigen und in Frieden halten wollen.
US-Generalstabschef Michael Mullen möchte all diese Kräfte unter dem Begriff Taliban subsumieren und sie damit alle in Al Quaida Ecke stellen. Das ist nicht nur unfair sondern auch falsch. Aber die Absicht dahinter ist klar. Nur wenn die Taliban zu gewinnen drohen, kann die Bevölkerung der USA noch zu weiterem Krieg in Afghanistan motiviert werden, sobald die Bürger in den USA mitbekommen, das auch das ganze nichtpaschtunische Volk und die paschtunischen Afghanen die nichts mit den Taliban zu tun haben, die weitere Besetzung und weiteres Morden ablehnen ist Schluss mit dem Krieg in Afghanistan.
Obama hatte ja bereits vor kurzem dem Oberbefahlshaber in Afghanistan, Heeresgeneral Stanley McChrystal, , der weitere 27.000 Soldaten für Afghanistan gefordert hatte, auf rüde Art und Weise einen Maulkorb verpassen lassen.
Aber Obama will davon nichts hören und so reiste der Verteidigungsminister Gates nach Brüssel um sich dort mit McChrystal und dessen Chef, General David Petreaus, Chef des US-Zentralkommandos “Centcom”, das für Afrika, das Mittelmeer aber auch für Afghanistan und Pakistan zuständig ist. Seine Botschaft war eindeutig. McChrystal darf seine Personalanforderungen nur noch über die Befehlskette weiterleiten, was nichts anderes als ein Maulkorb ist.
Schon an dieser Stelle hätte Merkel argwöhnisch werden müssen, denn die Bitte nach weiteren Truppen so rüde abzuweisen, bedeutet im Klartext das Obama nach einem anderen Ausweg sucht. Dies könnte auf einen baldigen Rückzug der US in Afghanistan und Pakistan hindeuten. Teile der Truppen könnten in neue Militärbasen in Turkmenien oder Usbekistan verlegt werden, und von dort aus die Öl- und Gasinteressen der USA machtvoll vertreten, ohne sich in ständigen Kämpfen aufzureiben.
Die USA hat mit Sicherheit einen Rückzugplan. Nach einer Umfrage der Washington Post halten mehr als die Hälfte aller US-Amerikaner den Kampf in Afghanistan für nicht mehr kämpfenswert. Aber in Deutschland sind selbst die angeblichen Experten der Grünen, wie Winfried Nachtwei. anderer Meinung. Er hat zwar erkannt, dass das Verhalten der US-Truppen, den Krieg ausweitet, möchte aber Afghanistan und Pakistan nicht abrutschen lassen.
Das ist übrigen typisch für die machtgierigen Grünen und ihr ständiges sowohl als auch. Pakistan rutscht auf Grund des dem Land aufgezwungenen Krieges gegen die Taliban, immer weiter ab und wird sich in bald in wilden Bürgerkriegen zerfetzten, während die USA mit Drohnen und Raketen von außen die Zivilisten ermordet. Afghanistan ist für lange Zeit verloren. Die Bürger dort werden dem Westen nichts mehr glauben. So könnte ein Talibanstaat, das Ergebnis des Krieges sei. Aber das ist den Grünen egal.
Morgen werden sie für Kernkraft sein und übermorgen die Atombombe für die Bundeswehr fordern. Sie haben keine Berührung mehr zu den Menschen in Deutschland und keine Gefühle mehr für die Opfer in Pakistan und Afghanistan. Wer die Grünen wählt, oder wie die Piraten in Thüringen die Wahl der Grünen empfiehlt, macht sich schuldig am weiteren Morden.
Wie dramatisch die Lage ist, lässt sich daran ermessen, dass ein CIA Vertreter gegenüber ddp davon sprach, dass die USA vor einem neuen Vietnam-Traum stünden, was nichts anderes bedeutet, als das, der Krieg verloren ist. Solche Äußerungen von CIA Mitarbeitern dienen dazu dass Volk langsam auf das unausweichliche vorzubereiten.
Es ist jetzt an der Zeit für Merkel und Jung einen Ausweg zu suchen, mit dem Deutschland aus diesem Krieg herauskommt, ohne alles Ansehen in Afghanistan zu verlieren. Das wird viel Geld kosten, aber es ist ja auch viel Schaden zu ersetzen. Der sichere Abzug müsste Merkels wichtigste Aufgabe sein. Aber sie wird notfalls unsere Truppen aufgeben, wenn sich die US-Armee absetzt. Deutschland ist nicht in der Lage innerhalb einer schnellen Aktion unsere Leute herauszuholen. Dafür gibt es weder ein Konzept noch entsprechende Flugkapazitäten.
Aber es gibt in Deutschland genügend Flugzeuge die wenigsten die Soldaten zurückholen könnten. Aber Frau Merkel will ja nicht denken. Die älteren können sich noch an die Bilder aus Vietnam erinnern, als die Amerikaner flüchteten. Damals hauten sie mit Hubschraubern ab, die auf Schiffen im nahen Meer landeten. Deutschland hat keine solchen Hubschrauberkapazitäten und das Meer ist weit. In Vietnam standen noch Tausende die mitwollten. Eines der letzten Bilder zeigt die flehentlich zum letzten Hubschrauber gestreckten Hände.
Möge es den deutschen Soldaten in Afghanistan anders ergehen, aber eine Kanzlerin Merkel wird sie vermutlich unter dem Beifall von CDU, CSU, FDP, Grünen und SPD opfern. Vermutlich bekommen alle Familien dann posthum eines von Jungs neuen Eisernen Kreuzen. Blech für Leben.
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Hört sich für mich etwas komisch an.Niemand sollte glauben irgendwo auf der Welt ungestraft morden zu können.Mit Afghanistan oder sonstwo hat das nichts zu tun.Wer mordet muss auch dafür herangezogen werden.
Soviel zur Theorie.Das die Wahrheit eine andere ist weis ich auch.Nur das in einem Krieg unschuldige sterben ist normal.Militärs bekommen von Zivilisten gesagt das das nicht sein darf.Sind es doch aber die keinen Plan habenden Zivilisten welche meinen das es auch anders geht.Würden diese endlich begreifen das es ebend nicht anders geht würden vielleicht nicht ständig andere Ihren Arsch hinhalten müssen.
Asien oder Afrika.Übeall gibt es Kriege gegen und nicht für die Menschen.Militärs solte man aber davon freisprechen zu morden.Ein Soldat bzw. Genral führt Krieg.Diejenigen welche das nicht begreifen können oder wollen was Krieg bedeutet tun mir einfach nur leid...