Seit geraumer Zeit wird über den Sinn oder Unsinn der Abschaffung von gewöhnlichen Glühbirnen (elektroverbal richtig ausgedrückt: Glühlampen) heftig diskutiert. Fragt man in den grossen Baumärkten nach, so werden derzeit Hamsterkäufe beobachtet. Dies liegt im Wesentlichen am Helligkeitsvorteil den diese Glühlampen bieten. Die angepriesenen Energiesparlampen werfen hingegen nur ein Schummerlicht. Doch worüber die wenigsten Menschen Bescheid wissen ist, dass die hochgelobten Energiesparlampen nichts anderes sind als Quecksilber-Niederdruckdampflampen.
Heute haben die Umweltminister während ihrer Konferenz in Nairobi beschlossen, dass der Einsatz von Quecksilber innerhalb eines Übergangszeitraumes von zwei Jahren endgültig verboten wird. Das hiesse, dass auch die auf Quecksilberbasis gefertigten Energiesparlampen ebenfalls verboten werden. Warum also jetzt dieser grosse Wirbel ? Es riecht förmlich nach Abzocke durch die EU-Lobbyisten.
Würde die EU den Übergangszeitraum zur Abschaffung der Glühlampen dem Übergangszeitraum zum Verbot des Quecksilbers anpassen und schon jetzt dafür sorgen, dass die Energiesparlampen auf Quecksilberbasis aus dem Handel verschwinden, dann würde es ja noch einigermaßen sinnvoll erscheinen. Doch an sinnfreie Entscheidungen der EU-"Herrsch"-aften sind wir ja gewöhnt.
Den Aufbau einer Quecksilber-Niederdruckdampflampe (Energiesparlampe) veranschaulicht das folgende Bild:
Sollte Ihnen mal eine dieser Lampen auf den Boden fallen und dabei zerbrechen, dann kontaminiert das Quecksilber, (welches ein giftiges Schwermetall ist), über den Hausstaub die ganze Wohnung. Wenn Sie es einatmen gelangen die giftigen Substanzen über die Lunge in jede Zelle des Körpers. Zwar redet sich der Philips-Manager Nik Kelso damit heraus, dass die Menge des beinhalteten Quecksilbers so gering sei, dass sie auf einen Kugelschreiber passe - doch Gift bleibt Gift und gerade bei Kindern, die auf dem Boden spielen ist eine Gesundheitsschädigung die logische Folge.
Es scheint als habe die Industrie einen grossen Vorrat dieser Lampen produziert und nun müssen diese auch unters Volk gebracht werden - ganz gleich ob das sinnvoll oder ökologisch ist, oder nicht. Wahrscheinlich wurden die Hersteller dafür auch noch aus EU-Mitteln gefördert, da es sich ja um ein energiesparendes Produkt handelt und somit prinzpiell förderwürdig ist. Wir VerbraucherInnen zahlen einmal mehr die Zeche dafür - einerseits durch Steuermittel und andererseits mit unserer Gesundheit...
-CK-
Anmerkung: Ein großes "Dankeschön" an "Elite23" (www.myspace.com/infokriegerderelite23) für die Info und die Unterstützung
Versuch's mal in der Türkei ! Solange der Import noch möglich ist, ist dies das nächstgelegene Land außerhalb der EU. Zwar liegt noch die Schweiz dazwischen, aber die Einkaufspreise werden ein recht hohes Niveau haben. Preislich müsste es sich also in der Türkei durchaus noch lohnen Glühlampen einzukaufen. Die Portokosten sind ebenfalls sehr niedrig...
-CK-
als die ohnehin schon problematische Leuchtstoff-
lampe.
Außerdem, enthalten heute gängige LeD Arsen.
Wer Geld hat kann, anstelle der Glühlampe
Halogenmetalldampflampen einsetzen, welche
ein halbwegs vollständiges Spektrum ab-
strahlen.
Desweiteren prophezeihe ich mal eine Wieder-
einführung der Glühlampe auf Rezept und zu
Apothekenpreisen.
Wer Kompaktleuchtstofflampen einsetzen muß,
sollte welche mit möglichst hoher Leistung
kaufen, und darauf achten, daß die Lampe
einen Silikonummantelten Außenkolben besitzt.
Der Außenkolben reduziert die krebserregende
UV-Strahlung, und die Silikonummantelung
verhindert den Austritt von Quecksilber bei
Lampenbruch.
Die Herstellerangaben im Sinne von "15W
Energiesparlampe ersetzen xxW Glühlampe"
sind übrigens durchweg Mondzahlen.
Nach meiner Erfahrung, ist das Verhältnis
nie besser als 1/2, daher eine 20W Esl ent-
spricht vom Lichteindruck einer 40W Glüh-
lampe, wobei die Elektrosmogbelastung durch
die Esl ein vielfaches beträgt.
Energiesparlampen machen krank!
So habe ich mir schon einen riesigen Vorrat an normalen Glühlampen angelegt.
Das Argument, das herkömmliche Glühlampen 90 % als Wärme abgeben, mag stimmen ist aber halb so schlimm. Wann brennen wohl die meisten Lampen im Haushalt? Im Herbst/Winter, wenn ohnehin geheizt wird, ergo spare ich an Heizenergie auch wenn die Erzeugung von Wärme aus Elektro die teuerste Variante ist. Ein noch viel größerer Wahnsinn ist die zusätzliche Wärmedämmung mit einem Wärmedämmverbundsystem.
dadurch, dass die Sonne nicht mehr zu Aufheizung der Räume beitragen kann dauert die Heizperiode wesentlich länger.
Ich habe also einmalig für WDVS Geld weggeworfen, und jedes Jahr noch zusätzliche Heizkosten. Eine CO2 Einsparung ist es auf keinen Fall, aber auch nicht nötig, da dieses niemals zu Erderwärmung beitragen kann.
Wie soll ich mir das vorstellen ????
Den ganzen Innenraum des Kugelschreibers mit Quecksilbers ausgefüllt oder nur die Miene oder was denn nun ???
-CK-
Natürlich gehts hier um Lobby und Abzocke, steht doch dran. Aber auch die Kritiker der Energiesparlampen sollten auf den Boden kommen, alle Dinge gehören dahin, wo sie am besten geeignet sind. Wenn man Energiesparlampen als ach so giftig brandmarkt, muß man auch so konsequent sein, und entsprechende Schlussfolgerungen ziehen, z. Bsp. nur noch Kerzen ist ja auch schön. Es existiert neben dem Sonnenlicht momentan keine nachhaltige Beleuchtungstechnik. Weder ist es die Glühlampe (Halogen ist auch nichts anderes) aufgrund ihres Wirkungsgrades, noch sind es andere, wie Leuchtstoffröhren, Niederdruckdampflampen (wegen der noch notwendigen Schwermetalle, chem. Verbindungen) noch die LED (ebenfalls bedenkliche Metalle + noch unzureichende Lichtausbeute). OLED ist noch nicht Marktreif....
Es gilt wie immer, den besten Kompromiss für den notwendigen Einsatz zu finden. Und der sieht doch oft sehr unterschiedlich aus.
Und keine Beschwerden über die Lobbyarbeit bitte, das haben wir so gewollt (sonst würden 30% der Bundesbürger die Linke, 30% die Grünen und der Rest die Piraten wählen).
Glauben Sie ernsthaft, dass die Lobbyarbeit bei einer Wahl der Partei "Die Linke" bzw. "Die Günen" ein Ende hätte ? Diese Parteien wären doch ebenfalls auf Lobbyisten angewiesen, um ihre politischen Forderungen durchzusetzen. Wir können nur von Glück sagen, dass diese Parteien so gut wie keine Lobby haben, denn sie unterscheiden sich im Prinzip nicht mehr von den etablierten Parteien. "Grüne" die den Auslandseinsatz der Bundeswehr und Hartz IV mitabsegnen sind doch gar nicht wählbar - da wird man/frau eher "grün" im Gesicht. Und die "Linke", die sich zum Beispiel hier in Berlin an den neoliberalen Rockzipfel der SPD hängt und gemeinsam als "Rot-Roter Senat" auftritt, der Privatisierungen, Sozialwohnungsverkäufe, verschärfung des Polizeigesetzes, Einschränkung des Demonstrationsrechtes beschließt und bei der Rekommunalisierung der Wasserbetriebe ein Volksbegehren einfach ignoriert ist doch Teil der gleichen Mischpoke und daher gar nicht wählbar. Einzig und allein der Piratenpartei würde ich ehrlichen Anti-Lobbyismus zutrauen, allerdings ohne wirkliche Garantie. Der Deutsche Michel ist einfach "wahlblöde" !. Wären im Jahre 2005 beispielsweise alle Menschen die von ALG I oder ALG II und Leistungen nach dem SGB betroffen waren in die Partei WASG eingetreten, hätte es keine Zwangsfusion mit der Partei L.PDS gegeben und 20 % der BundesbürgerInnen hätten im Bundestag eine stabile Vertretung in Form von Abgeordneten erlangt, die bei jeder Entscheidung das "Zünglein an der Waage" gewesen wären. Es hätte niemels eine Mehrheit für den EU-Reformvertrag gegeben und die Hartz IV-Gesetzgebung wäre faktisch gestorben.
Von daher gebe ich Ihnen Recht, dass die Deutschen es so "gewollt" haben - und genau deshalb kann sich auch niemand darüber beschweren - und schon gar nicht die NichtwählerInnen...
-CK-
der ruß der kerzen ist in den mengen die anfallen mindestens so giftig und krebserregend wie das quecksilber.
die menschliche zivilisation produziert nun mal viel was nicht natürlich ist, zu glauben dass eine zivilisation nur auf natürlichkeit aufbauen kann ist romantisches wunschdenken.
Mir ist romantisches Wunschdenken allemal
lieber, als technokratisches "ja aber".
Die Energiesparlampe taugt dazu, jedem Bürger klarzumachen was diese EU ist. Ein Verwalter privater Interessen von einigen Konzernen. Die Verpackung ist jedes Mal eine andere und wird variabel eingesetzt. Mal ist es der Umweltschutz, der Wettbewerb, der Terrorismus oder der Verbraucherschutz.
Mit der Energiesparlampe hat die EU-Diktatur ein Zeichen gesetzt. Sie will über unser Leben bestimmen. Es ist ein Krieg gegen die Völker Europas. Diesen Krieg gewinnt man nicht mit Wahlen. Die politikbestimmenden mächtigen sitzen in keinem Parlament.