Es ist jetzt sogar in den USA angekommen, dass das Erdöl endlich ist und die Restbestände vor allem in politisch unsicheren Gegenden lagern oder an Stellen zu denen es zur Zeit noch keine Fördertechnik gibt. Selbst die
FTD muss die bittere Wahrheit publizieren und versucht nur kläglich weiterhin auf das Öl zu setzen.
Die Produktion des einstigen Hauptlieferanten Mexiko bricht ein. Und die eigene Förderung schwindet schon seit Anfang der 70er-Jahre dahin: von fast zehn Millionen Barrel am Anfang auf unter fünf Millionen heute. "Wir haben uns jahrzehntelang etwas vorgemacht", sagt Matthew Simmons, langjähriger Energieberater der Bush-Regierung. "Alle sind davon ausgegangen, dass wir neue Superfelder finden. Aber die gibt es nicht."
Obama setzt übrigens nicht auf die Kernenergie, sondern auf regenerative Energien. Das wohl vor allem deshalb, weil sich überall auch schon ein Mangel an Uran 235 zeigt.
30 Mrd. $ Staatsgeld hat der Präsident bis 2025 für die Entwicklung sauberer Verkehrstechnologie vorgesehen. Herkömmliche Autos sollen von 2016 an im Schnitt nur noch 6,5 Liter schlucken dürfen.
Wenn das Gesetz durchkommt, "wird unser Ölbedarf dramatisch sinken, auf zehn Millionen Barrel pro Tag bis 2030", hofft Luke Tonachel, Verkehrsexperte der Umweltorganisation Natural Resource Defence Council. Zugleich würde ein landesweiter Emissionshandel eingeführt, der die US-Industrie zwänge, ihren Treibhausgasausstoß bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Und schon bis 2020 sollen 15 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen kommen.
In Deutschland ist man leider von solcher Weitsicht noch sehr weit entfernt. CDU/CSU und FDP setzen auf Kernkraft, vermutlich weil von den Betreibern von Kernkraftwerken die größten Parteispenden und die fettesten Bestechungsgelder fließen. Vielleicht wollen sie aber auch einfach testen, wie lange es dauert, bis ein völlig veraltetes und absolut unsicheres Kraftwerk wie Krümel, von völlig verantwortungslosen Betreibern, wie Vattenfall, in den Supergau gefahren wird.
Vera Gaserow beweist anhand einer Studie, dass jeder Gedanke daran, die Atomenergie als Brückentechnik zu behalten völlig chancenlos ist.
n ihrem 130-seitigen "Weltstatusbericht Atomindustrie 2009" bilanziert eine internationale Autorengruppe um den Pariser Atomenergie-Experten Mycle Schneider: Selbst wenn man den Anteil des Atomstroms nur konstant halten wollte, müssten bis 2015 zusätzlich zu den offiziell im Bau befindlichen Reaktoren 47 neue Meiler geplant, gebaut und in Betrieb genommen werden.
Im folgenden Jahrzehnt müssten weitere 191 AKW hinzu kommen - eines alle 18 Tage, allein, um die Kapazität vom Netz gehender Meiler auszugleichen, wie die Experten in ihrem detaillierten Szenario vorrechnen . Das sei "kaum realistisch". Selbst wenn die Laufzeit von 52 US-Reaktoren auf - großzügig gerechnete - 60 Jahre verlängert würde, China seine 20 angekündigten Atommeiler wirklich baute und in Ost- und Westeuropa neue Reaktoren hinzukämen, sei es angesichts langer Planungsvorläufe "unmöglich", die Atomstromkapazität auf heutigem Stand zu halten oder gar zu erhöhen,urteilt die Studie.
Vor allem in den rund 50 potenziellen Newcomer-Staaten, die derzeit den Einstieg in die Atomkraft vorbereiten oder Interesse daran bekunden wie Marokko, Polen, Malaysia oder Brasilien, dürfte die strahlende Zukunft auf absehbare Zeit hochfliegender Traum bleiben.
Keiner dieser "Anfängerstaaten" verfüge in den nächsten 15 Jahren über die erforderlichen technischen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein ziviles Atomprogramm. Nicht nur das Fachpersonal für Betrieb und Aufsicht der Meiler fehle vielen Neueinsteigern - oft gebe es nicht einmal die nötigen Stromnetze.
Es macht also überhaupt keinen Sinn, den Tod einer zum Glück für die Menschen aussterbenden Technologie noch künstlich nach hinten zu verschieben. Je schneller das Aus kommt desto besser für alle Beteiligten. Es gilt jetzt, sich mit aller Kraft auf die regenerativen Energien zu stürzen und deren Ausbau zu fördern.
Kernkraft am Ende?
Nicht in Deutschland!
Wir haben noch riesige Mengen Kohle, die
man verflüssigen kann, und die den Vorteil
hat jemandem zu gehören, der in der Lage
ist, größere Schmiergeldzahlungen zu leisten.
Anders im Bereich der nuklearen
Energiegewinnung. Dort hat man schon be-
zahlt, hat seine Interessen durchgesetzt,
und Subventionsmilliarden eingestrichen.
Die Anlagen sind abgeschrieben, der Müll
ist über ganz Europa verteilt, und strahlt
als ein Denkmal für den unbekannten
Atomkraftbeführworter in die nicht ganz
so nahe Zukunft.
Speziell vor dem Hintergrund, daß wir hier
kaum noch abbauwürdige Uranvorkommen haben,
könnte man sagen "wir habens gemacht,
wir haben dran verdient, -erledigt".
Könnte man.
Macht man aber nicht, weil die Kernkraft
einen weiteren Aspekt hat. Sie ist ein
Krieg, den die Elite gegen die Menschen
und die Natur führt, und den sie um jeden
Preis gewinnen will. Jedes Kernkraftwerk
ist auch eine Machtdemonstration.
Demnächst dürfte uns daher der Brutreaktor
wieder aufgetischt werden. Schwer zu beherrschen,
gefährlich, teuer und zentralistisch,
also ganz nach dem Geschmack der Technophaten.
Während der Rest der Welt leise, sauber,
bequem und schnell von A nach B reist(*),
rattern und dröhnen wir hier von Stau
zu Stau durch Betonlandschaften, und zahlen
an die Energieoligarchie exquisite Rechnungen.
* (Solange jedenfalls, bis sogenannte
Wissenschaftler einen Weg finden, das
Sonnenlicht zu rationieren. Daran wird
nämlich auch gearbeitet.)
Selbst die Ausbreitung des wahabitischen Extremismus würde sich damit in Luft auflösen.
Die Amis interessiert es ja herzlich wenig, was dort durch ihren besch..eidenen Petrodollars in die Welt gesendet wird.
Und die Menschenrechtslage in S-A ? lalalala
Man ist ja schließlich Geschäftspartner und das Ergebnis der Petrodollars dürfen wir dann am Hindukusch managen...