Einer Bank der gerade ein Wert von 0 Euro bestätigt wurde, neben den bisher 100 Milliarden an Steuergeldern noch weitere 7 Milliarden hinterherzuwerfen ist zwar Wahnsinn, aber dieser Wahnsinn ist die Methode Merkel/Steinbrück. Die HRE freut sich und wird auch diese Milliarden verballern. Natürlich bekommt auch die IKB die an Lone Star verschenkt wurde, damit kein Abgeordneter jemals nachprüfen kann, wie hoch Josef Ackermann und die Deutsche Bank auf diesem Weg subventioniert wurden, weitere 7 Milliarden an Garantien und wird sie verjubeln.
Das ist laut Steinbrück und Merkel alles nicht aufregend. Sie sehen sich genau im Plan um Deutschland vollständig zu ruinieren und schließlich haben sie ja ihre Befehle vom Großkapital. Vor der Bundestagswahl tun sie noch so, als gäbe es einen Plan. Nach der Bundestagswahl, werden die Menschen sehen, dass es nicht einmal eine Idee gibt. Da wo sie heute von Garantien sprechen, ist das Geld morgen weg und es wird noch viel mehr in dieses dumme Spiel fließen.
Da sind die Amerikaner schlauer. Die haben am Freitag gerade drei weitere Banken mit einem Gesamtkapital von fast zwei Milliarden Dollar in die Pleite geschickt und damit Bank Nummer 84 in diesem Jahr abgehakt. Aber auch das restliche Europa weiß, was zu tun ist und hat die Lohnuntergrenzen bei den Mindestlöhnen auf durchschnittlich 8,40 Euro angehoben um die Binnenkaufkraft zu erhalten.
Dänemark, Schweden, Finnland, Österreich, Italien und Zypern haben wie Deutschland auch keinen Mindestlohn, dafür aber sehr strikte Tarifverträge die diesen Mangel ersetzen und praktisch einen Mindestlohn bilden. In Deutschland der Hochburg der neoliberalen Verbrecher steht Angela Merkel und die CDU/CSU knallhart gegen einen Mindestlohn. Die Merkel fürchtet, dass wenn die Menschen anständig bezahlt werden, Josef Ackermann und Frau Scheffler sich nicht mehr von ihr im Kanzleramt bedienen lassen.
Aber Angela Merkel und ihre menschenfeindlichen Freunde und Auftraggeber haben ja ihren Mindestlohn. Der heißt in Deutschland Hartz IV und wird nach der Bundestagswahl um 30 Prozent gekürzt werden, egal was Frau Merkel heute lügt. Dazu passt gut die Tatsache, dass nach DGB-Berechnungen in Niedersachsen jeder Dritte nach seiner Entlassung nicht ins Alg 1 kommt, sondern direkt nach Hartz IV abstürzt. In anderen Bundesländern dürfte die Situation ähnlich sein.
Das ist übrigens gewollt. Die Menschen sollen in die Armut geschickt werden damit sie sich noch leichter ausbeuten lassen und aus Geldmangel auch ihre Rechte nicht einklagen können. Dazu kommt dann Schäuble mit der Bundeswehr im Inneren um Aufstände schnell niederschießen lassen zu können. Da passt auch gut, dass durch den Vertrag von Lissabon, der je eine europäische Verfassung ersetzen soll, hinterrücks die Todesstrafe wieder eingeführt wird.
Egon W. Kreutzer führt eine beeindruckende Liste der verlorenen Arbeitsplätze seit dem 30. März 2009. Nach dieser Liste gingen seitdem 401.032 Arbeitsplätze verloren, was 8.533 Arbeitsplätze im Monatsdurchschnitt bedeutet. Bedenkt man, dass das Großkapital über seine Manager mit der Regierung Merkel ein Geheimabkommen geschlossen hat, mit den eigentlichen Entlassungen bis nach der Bundestagswahl zu warten um ganz sicher Schwarz/Gelb an die Macht zu bringen und dadurch die Ausbeutung noch leichter zu machen, dann wird klar was auf Deutschland zurollt.
Aber die Situation wird noch schlimmer als befürchtet. Die marktradikalen Wirtschaftsfaschisten haben von Wirtschaft eben keine Ahnung. Während die Großkonzerne und Banken gehätschelt werden, ist der Mittelstand in der Geldklemme. Eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent wäre bei diesen Firmen der Normalfall. Tatsächlich liegen aber immer mehr unter 10 Prozent Eigenkapital. Die Eigenkapitaldecke aber entscheidet ob die Banken Kredite geben.
In der Weltwirtschaftskrise brechen Aufträge, Umsätze und Gewinne ein. Eigentlich müssten die Unternehmen gerade jetzt ihre Eigenkapitaldecke, aus Gewinnen die im Unternehmen verbleiben, stärken, um Überleben zu können. Tatsächlich passiert aber das Gegenteil die Rezession zehrt die Kapitaldecke auf und schon bald sind größere Pleitewellen in der mittelständischen Wirtschaft zu erwarten. Damit wird das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zerschlagen.
Das ist übrigen so gewollt. Auch wenn die Politik immer vom Mittelstand redet, soll dieser im Grunde genommen zerschlagen werden. Ein System wie in Japan, wo wenige in gut bezahlten Vorzeigeunternehmen arbeiten und die Mehrheit in mehr als prekären Arbeitsverhältnissen als billige Werkbank dienen. Die sogenannten Mittelstandsvertreter wie Mario Ohoven, der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist, haben mit mittelständischer Wirtschaft so gut wie nichts zu tun.
Tatsächlich kommt Ohoven aus dem Bereich der Finanzberater und Steueroptimierer. Also genau daher, wo die Geschäfte angeleiert wurden, die, die Weltwirtschaftskrise verursacht haben. Auch seine Firmen fielen durch dubiose Marktingmethoden und Falschberatung auf. So ein Mann weiß nicht einmal um die Sorgen eines mittelständischen Produktionsbetriebes.
Vor der Bundestagswahl wird mit allen Mitteln versucht die Lage rosig zu malen. Die offiziellen Schönwetterprognostiker vom Statistischen Bundesamt (Amt für haltlose Lügen und Volksbetrug) reden davon, dass Investitionen die Talfahrt der deutschen Wirtschaft stoppen, weil der Absturz der Wirtschaft mal einen Moment Pause macht.
Dieses Bild kennen wir allerdings auch aus der großen Depression. Es gab immer wieder mal Schulterbildungen und ab und zu sogar so etwas wie einen Aufschwung, aber es ging immer weiter abwärts. Das wird auch jetzt passieren. Die weltweit aufgebrachten Konjunkturmittel und die Milliarden die an die Banken gingen, haben den Abschwung lediglich kurzfristig gebremst. Das liegt vor allem daran, dass die Bankster bereits wieder in ihren Casinos sitzen und weiterspielen wie eh und je, während der Realwirtschaft das Geld fehlt.
Aber auch die riesige Staatsverschuldung hängt wie ein Damoklesschwert über der Realwirtschaft. Die USA wollen ihr Defizit bis 2019 um 9.000.000.000.000 (9 Billionen) Dollar erhöhen. Ob die Chinesen dass auch alles bezahlen können? Selbst der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der früher ja mal Chefökonom der Weltbank war, zweifelt daran, dass der Dollar noch als Weltreservewährung geeignet ist.
Die deutschen Qualitätsmedien berichten nicht gerne über Gerald Celente oder bezeichnen ihn gerne als Untergangspropheten. Leider hat er mit seinen Vorhersagen viel zu oft Recht behalten. Andreas Hoose, der Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, fasst die Thesen Celentes auf CONTRACOMA zusammen:
1. Gerald Celente erwartet, dass wir derzeit den Beginn der größten Depression aller Zeiten erleben. Diese werde schlimmer verlaufen als die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre. Die USA würden im Zuge dessen auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück fallen. Spätestens im Jahr 2012, dem mutmaßlichen Höhepunkt der Krise, sei die Lebensmittelversorgung der eigenen Familie das zentrale Problem für die Menschen. Anders als in den 1930er Jahren seien Regierung, Unternehmen und Bürger heute über alle Maßen verschuldet. Dies werde dazu führen, dass die Krise weitaus schlimmere Folgen haben werde als damals.
2. Nach Ansicht von Celente ist das Finanzsystem in einem Prozess des totalen Zusammenbruchs begriffen. Ein Kollaps, der systembedingt ist und der nicht mehr gestoppt werden kann. Der Versuch, zu seiner Rettung die Gelddruckmaschine anzuwerfen und die Zinsen zu senken, werde scheitern. Die Schaffung von 2,5 Millionen neuen Arbeitsplätzen durch die Ausgabe von mehr Geld, wie es derzeit in den USA versucht wird, werde eine Hyperinflation ähnlich wie während der Weimarer Republik 1923 auslösen.
3. Die Krise könne nicht mit den gleichen Personen und Kräften gelöst werden, die für die Verwerfungen verantwortlich seien. Celente meint US-Wirtschaftsberater Larry Summers und US-Finanzminister Timothy Geithner, die unter Ex-Präsident Bill Clinton mit der Abschaffung des Glass-Seagull-Gesetzes die Trennung der Geschäftsbanken von den Investmentbanken ermöglicht hatten. Dies erst hatte zur weltweiten Überschwemmung der Finanzmärkte mit Derivaten geführt - den von Warren Buffett gegeißelten „finanziellen Massenvernichtungswaffen“.
4. Die billionenschweren Rettungspakete für die Banken werden nach Ansicht Celentes wirkungslos verpuffen. Anders als erwartet, würden die Banken die eigene Rettung als Aufforderung verstehen, so weiter zu machen wie bisher (Anmerkung: Prognose eingetroffen - genau das geschieht gerade). Die Banken würden auf den Rettungsgeldern sitzen bleiben, anstatt diese in Form von Krediten an die Wirtschaft weiter zu geben. Dies werde die Krise weiter verschlimmern.
5. Für die kommenden Jahre sagt Celente den völligen Zusammenbruch der Weltwirtschaft voraus. Nach dem Kollaps des Einzelhandels werde der Zusammenbruch auf dem Markt für gewerbliche Immobilien folgen. Massenarbeitslosigkeit, Armut, Revolten, bürgerkriegsähnliche Zustände und die Verelendung weiter Bevölkerungsschichten seien die Folge.
6. Die Krise werde weitaus dramatischer verlaufen als die „Große Depression“ der 1930er Jahre. Der Grund: Während die Menschen seinerzeit gespart und für Notzeiten vorgesorgt hatten, hätten Staat, Bürger und Unternehmen heute Schuldenberge von nie gekanntem Ausmaß angehäuft.
Erschwerend komme hinzu, dass die Vereinigten Staaten in den 1930er Jahren der Produktionsmotor der gesamten Welt waren, während sich dies heute ins Gegenteil verkehrt habe. Eine Folge der Massenarbeitslosigkeit werde daher Massenarmut sein, die in etwas abgeschwächter Form auch Europa erreichen werde.
7. Die Depression wird nach Ansicht von Gerald Celente noch viele Jahre dauern. Die einzige Möglichkeit, das Desaster abzuwenden, wäre eine völlig neue Technologie, die ähnlich wie das Internet die Wirtschaftsprozesse revolutionieren und für eine massive Produktivitätssteigerung sorgen könnte. Vergleichbares sei jedoch nicht in Sicht.
Die Depression der 1930er Jahre wurde erst mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und den damit verbundenen Produktionssteigerungen beendet. Ähnlich wie damals sei auch heute die Kriegsgefahr massiv gestiegen. Celente denkt dabei weniger an den Einsatz von Massenvernichtungswaffen als an High-Tech-Angriffe gegen weniger entwickelte Länder wie Iran oder Afghanistan.
8. Mit der gerade beginnenden schwersten Weltwirtschaftskrise seit Menschengedenken sieht Gerald Celente auch das Ende des Euro gekommen. Erste Anfänge eines Zusammenbruchs der Gemeinschaftswährung seien mit den jüngsten Entwicklungen in den südlichen Ländern Italien, Spanien, Portugal und Griechenland zu erkennen.
9. Im Zuge der weltweiten Krise erwartet Celente soziale Unruhen weltweit, besonders betroffen seien die USA. Doch auch in Europa, Indien und China würden schwere Unruhen ausbrechen.
10. Celente rät zum massiven Ausbau der Selbstversorgung: Kleinere Gemeinschaften und Gemeinden sollten Anstrengungen unternehmen, weitgehend autark zu werden, etwa in Fragen der Stromversorgung, bei der Energiegewinnung und bei der Produktion von Lebensmitteln.
Sie meinen es wird nicht so schlimm kommen. Es wird schlimmer kommen weil die Menschen von Monat zu Monat vertröstet werden und man ihnen falsche Hoffnungen vorspielt. Weil sie anstatt in Selbstversorgung zu investieren in marode Wertpapiere und sonstige Geldanlagen investieren und sich mit Zahlungen an die Riester-Betrüger und sonstigen Rentenunsinn ein sorgenfreies Alter erkaufen wollen, dass sie vermutlich nicht einmal erleben.
Was Celente nämlich auch sagt, ist das offensichtliche. Man kann dieses Problem auch durch Krieg lösen. Bisher wurde es immer so gelöst. Die Menschen müssen sich wehren, müssen aufpassen und wachsam sein. Eine besonnene Revolution zur richtigen Zeit, könnte das schlimmste verhindern. Eine unbesonnene Revolution könnte das ganze aber noch um einen Bürgerkrieg verschlimmern. Seid wachsam.
Ich muss sagen mit einigen Aussagen von Herrn Celente gehe ich mit. Allerdings sind einige auch falsch. Der deutsche Staat war seinerzeit auch verschuldet und wollte durch rigeroses Sparen 1. diese Schulden abbauen und 2. den Siegermächten beweisen, dass sie die Reperationen trotz Sparkurs nicht bweältigen können. Durch diesen Kurs haben sie sich in ein loch manövriert.
Ähnlich ist es in meinen Augen auch jetzt. Das Problem ist nicht ob es überhaupt möglich wäre die Krise zu bewältigen. Die Frage ist wie man es macht. Wenn man natürlich 100Mrd. in ein Loch scheißt, damit sie weg sind wird das nicht funktionieren. Hätte man das Geld allen Arbeitslosen gegeben, wäre die Krise verpufft. Der Binnenmarkt wäre explosionsartig gewachsen. (Natürlich nur so lange das geld reicht, aber immerhin)
Ich sehe aus diesem Grund die Zukunft nicht ganz so düster. Es wird noch weiter nach unten gehen. Es wird auch Demonstrationen geben, aber ich glaube das sich das im Rahmen halten wird. Dazu sind einfach eine Vielzahl der Leute zu blind. Das, dass ganze Wirtschaftssystem zusammenbricht halte ich persönlich auch nicht für sehr wahrscheinlich, wohl aber das der Euro massiv Probleme kriegen wird. Das ist aber für Deutschland gut. Denn wenn wir weiter auf den Export pochen werden alle EU Mitglieder sauer und drängen uns etwas zu ändern um den Euro zu retten. Eventuell wird das den Politikwechsel anschieben.
Ob das alles so gewollt ist,weiß ich nicht genau.
Da müßte eine sehr hohe, fast überirdische,kriminelle Intelligenz dahinter stecken...
Ich weiß aber, daß unsere Regierung unbedingt den Glauben an das System erhalten will und deshalb unsägliche Summen in die Banken wirft.
Allein, daß der Glauben jetzt in der Politik so eine Rolle spielt, muß doch den kindlichsten Mitmenschen mißtrauisch machen (statistische Tatsachen von Kinderarmut, Lehrermangel und anderen finanziellen Engpässen haben keine Transfers an die Betroffenen auslösen können !)
Wenn mehr als eine halbe Billion zur Stützung locker gemacht werden muss, ist doch klar, dass das System versagt hat.
Gemäß der eigenen Systemregeln hätten die Verluste nicht sozialisiert werden dürfen.
Es ist lediglich das System a la : die Gleicheren dürfen die ganze Welt ausbeuten und da ist jedes Mittel recht gestütztt worden. Tod und Blut und Faschismus ist denen egal.
Es gibt doch Reiche, die sich für soziale Verhältnisse aussprechen. die sollten mal mehr Propaganda unter ihresgleichen machen. In ihrem eigenen Interesse.
Nach uns die Sintflut (Tokio Hotel, die Jungs wissen Bescheid!)
Finite-time singularity in the dynamics of the world population, economic and financial indices.
By Anders Johansen and Didier Sornette
http://arxiv.org/PS_cache/cond-mat/pdf/0002/0002075v4.pdf
Ein Working Paper aus dem Bereich "Econophysik". Die dort gemachten Vorhersagen können für die Menschheit nur als äußerst düster bezeichnet werden und nehmen es locker mit denen des amerikanischen Zukunftsforschers Gerald Celente auf.
Die Revolution kommt ...
... und frisst ihre Kinder.
Ich teile diese Einschätzung in allen Punkten, bis auf einen - es gibt noch eine weitere Alternative zum Krieg als Wirschaftsmotor, nämlich Umorientierung und die hätte auch etliche Jahre in Anspruch genommen und am Ende würde eine Wirtschaft rauskommen, die nicht nur sozialer ist, sondern auch wesentlich ökologischer. Gerade Ökologie ist ein Thema, was in heutigen Wirtschaftsdebatten kaum eine Rolle spielt, was aber mit der fortschreitenden Umweltverschmutzung langsam sogar eine gewisse Systemrelevanz bekommt, denn es geht hier um unsere Lebensgrundlage, eine zweite Erde kann man nicht kaufen. Dabei spielen die etablierten Konzerne eine entscheidende Rolle, deren Betättigungsfeld sich nur darauf beschränkt die Marktanteile zu halten. Innovationen finden ganz woanders statt und viele Innovationen gehen noch nicht mal über das Entwicklungsstadium hinaus, weil sie keine Unterstützer finden, oder der Profit, den man damit machen kann, einfach nicht gross genug ist. Angeboten wird uns stattdessen entweder überholte Technik, wie Benzinmotor oder Atomkraft (weil die Konzerne damit gut verdienen) oder Technik, die sich bis ins Detail patentieren lässt, damit man selbst die Dinge vermarkten kann, die sonst unverkäuflich wären.
Ja, es ist schon eine schizophere Welt, in der die Menschen einerseits sehr technikverliebt und sehr offen für Neues sind, wo aber gleichzeitig die Kreativität der Menschen - und damit ihr Erfindungsreichtum - im Keim erstickt wird. So verstehen wir immer weniger von den Dingen, die uns verkauft werden, die aber in ihrer Komplexität selbst die Wissenschaftler überfordern und die nicht immer langfristig gesehen gute Erfindungen sind, wie z.B. grüne Gentechnik. Und weil wir so technikgläubig sind, nehmen wir das so hin, als Preis, den wir für unseren technischen Fortschritt zahlen müssen - nur für so manche Erfindung ist der Preis viel zu hoch und die Ausbeute für die Menschheit viel zu gering...
Was wir hier sehen ist die Übernahme des Staates durch die Banken. Die Regierung ist nur noch eine mit viel Pomp inszenierte Marionette.
Die in diesen Tagen oft gehörte Wahlkampfparole "Freiheit statt Sozialismus" ist wahrlich der Gipfel der Verblödung. Was ist denn die "Bankenrettung"? Das ist purer Bankensozialismus zu Lasten des deutschen Volkes.
Mit der "Wirtschaftskompetenz" der jetzigen Regierung kann es nicht weit her sein. Im Finanzstabilitätsbericht vom November 2006 der Deutschen Bundesbank sind die heute aktuellen Probleme genau beschrieben. Fast drei Jahre Regierungsverantwortung sollten ausreichen um angemessen zu reagieren.
Der so hoch gelobte externe "Sachverstand" hat anscheinend eher private Interessenvertretung betrieben. Das Wohl des deutschen Volkes ist in dieser Konstellation nachrangig.
Das System hat nicht versagt. Es hat für uns alle versagt, aber an sich genau das getan was es tun sollte. Es sollte Geld umverteilen. In meinen Augen ist das vortrefflich gelungen. Kapitalismus hat das Ziel Geld um jeden Preis zu vermehren. Einigen ist das doch super gelungen?
Wenn man dieses Grundübel nicht ausmerzt durch Regeln, dann wird es immer wieder so kommen.
Was mich immer persöhnlich aufregt ist, das Banken das Geld hinterher geworfen wird und Sie Unternehmen immer noch Kredite verwehren, vor allem auch traditions Unternehmen, die in schwierigen Zeiten Ihre Bank brauchen.
Die Gelder, die die Banken bekommen verickern doch einfach nur sinnlos in Prämien für Vorstände.
Aber auch die Abfrack Prämie ist doch auch nur ein Bummerrang.
Eine spannende Zeit wirds sicherlich.Die Mehrheit hingegen wird dies jedoch garnicht so sehen da diese viel zu viel dabei verlieren werden.Und wer verliert der hat danach selten gute Laune.
Ich sehe es deshalb nicht so das es in Deutschland lediglich zu kleineren "Verwerfungen" (Demos) kommen wird.Vielmehr wird es so sein das es zu gegebener Zeit genug Menschen geben wird welche denn Zug schon gehörigst ins Rollen bringen werden.Vergesst nicht wie wenig die Menschen von diesem System halten.Sie schauen weg ok aber wenn es Ihnen an denn eigenen Ar... geht dann wird dem ganz bestimmt nicht mehr so sein.Insofern glaube ich an denn Zug ins Nirgendwo.Rollt er aber ersteinmal (ist für mich und für viele andere entscheidend) kann diesen niemand mehr aufhalten es sei denn man läst ihn gegen die Wand fahren.Ich schätze die Polit Trottel aber weder so mächtig ein noch für so "kompetent".Denn man bedenke Krisenzeiten waren und sind niemals Demokratenzeiten.Bis die das realisiert haben ist der Zug schon mitten durchgerollt und hat die ganze Bande unter sich begraben.Hass solte niemals ein Antrieb sein aber es gibt inzwischen schon so viele Menschen welche nur noch diese Gefühl verspüren wenn Sie an all die Ungerechtigkeiten der letzten Jahrzente denken.Es lässt sich also zusammenfassen das es mer als ein laues Lüftchen in der Bonzen Republik geben wird.Wie stark dieses sein wird liegt allein an Uns allen.Ich jedenfals bin für einen Sturm der Stärke 12...
Wieder mal alles ganz wunderbar recherchiert… aber der wandelnde Hosenanzug weiß doch ganz genau auf was er sich eingelassen hat:
„Ich sehe mit Sorge, dass, je stärker einige Akteure auf den internationalen Finanzmärkten werden, und je größer die Not einiger Staaten ist, weil sie in die Verschuldung gehen mussten um die Volkswirtschaften zu retten, eine alte Arroganz sich wieder Weg bahnt und sagt 'Ihr seid doch von uns abhängig.'
Und ich darf Ihnen für mich persönlich sagen, es ist mir ein festes Anliegen, und auch wenn es intellektuell gar nicht so einfach zu erreichen ist wie man denen auf die Schliche kommt, es ist mir ein festes Anliegen – intellektuell –, daß wir als Politik aus dem Erpressungspotential einzelner Akteure herauskommen. Es darf nicht wieder passieren.“
Zu bestaunen ab 5:40 min HIER; und noch einiges mehr…
Ähnlich ist es in meinen Augen auch jetzt. Das Problem ist nicht ob es überhaupt möglich wäre die Krise zu bewältigen. Die Frage ist wie man es macht. Wenn man natürlich 100Mrd. in ein Loch scheißt, damit sie weg sind wird das nicht funktionieren. Hätte man das Geld allen Arbeitslosen gegeben, wäre die Krise verpufft. Der Binnenmarkt wäre explosionsartig gewachsen. (Natürlich nur so lange das geld reicht, aber immerhin)
Ich sehe aus diesem Grund die Zukunft nicht ganz so düster. Es wird noch weiter nach unten gehen. Es wird auch Demonstrationen geben, aber ich glaube das sich das im Rahmen halten wird. Dazu sind einfach eine Vielzahl der Leute zu blind. Das, dass ganze Wirtschaftssystem zusammenbricht halte ich persönlich auch nicht für sehr wahrscheinlich, wohl aber das der Euro massiv Probleme kriegen wird. Das ist aber für Deutschland gut. Denn wenn wir weiter auf den Export pochen werden alle EU Mitglieder sauer und drängen uns etwas zu ändern um den Euro zu retten. Eventuell wird das den Politikwechsel anschieben.
Wie auch immer eine spannende Zeit.
Da müßte eine sehr hohe, fast überirdische,kriminelle Intelligenz dahinter stecken...
Ich weiß aber, daß unsere Regierung unbedingt den Glauben an das System erhalten will und deshalb unsägliche Summen in die Banken wirft.
Allein, daß der Glauben jetzt in der Politik so eine Rolle spielt, muß doch den kindlichsten Mitmenschen mißtrauisch machen (statistische Tatsachen von Kinderarmut, Lehrermangel und anderen finanziellen Engpässen haben keine Transfers an die Betroffenen auslösen können !)
Ach die private Altersversorgung der Amerikaner (Babyboomer!) schmilzt wie Schnee an der Sonne dahin.
Eine Todesspirale.
Gemäß der eigenen Systemregeln hätten die Verluste nicht sozialisiert werden dürfen.
Es ist lediglich das System a la : die Gleicheren dürfen die ganze Welt ausbeuten und da ist jedes Mittel recht gestütztt worden. Tod und Blut und Faschismus ist denen egal.
Es gibt doch Reiche, die sich für soziale Verhältnisse aussprechen. die sollten mal mehr Propaganda unter ihresgleichen machen. In ihrem eigenen Interesse.
Finite-time singularity in the dynamics of the world population, economic and financial indices.
By Anders Johansen and Didier Sornette
http://arxiv.org/PS_cache/cond-mat/pdf/0002/0002075v4.pdf
Ein Working Paper aus dem Bereich "Econophysik". Die dort gemachten Vorhersagen können für die Menschheit nur als äußerst düster bezeichnet werden und nehmen es locker mit denen des amerikanischen Zukunftsforschers Gerald Celente auf.
Die Revolution kommt ...
... und frisst ihre Kinder.
Ja, es ist schon eine schizophere Welt, in der die Menschen einerseits sehr technikverliebt und sehr offen für Neues sind, wo aber gleichzeitig die Kreativität der Menschen - und damit ihr Erfindungsreichtum - im Keim erstickt wird. So verstehen wir immer weniger von den Dingen, die uns verkauft werden, die aber in ihrer Komplexität selbst die Wissenschaftler überfordern und die nicht immer langfristig gesehen gute Erfindungen sind, wie z.B. grüne Gentechnik. Und weil wir so technikgläubig sind, nehmen wir das so hin, als Preis, den wir für unseren technischen Fortschritt zahlen müssen - nur für so manche Erfindung ist der Preis viel zu hoch und die Ausbeute für die Menschheit viel zu gering...
Die in diesen Tagen oft gehörte Wahlkampfparole "Freiheit statt Sozialismus" ist wahrlich der Gipfel der Verblödung. Was ist denn die "Bankenrettung"? Das ist purer Bankensozialismus zu Lasten des deutschen Volkes.
Mit der "Wirtschaftskompetenz" der jetzigen Regierung kann es nicht weit her sein. Im Finanzstabilitätsbericht vom November 2006 der Deutschen Bundesbank sind die heute aktuellen Probleme genau beschrieben. Fast drei Jahre Regierungsverantwortung sollten ausreichen um angemessen zu reagieren.
Der so hoch gelobte externe "Sachverstand" hat anscheinend eher private Interessenvertretung betrieben. Das Wohl des deutschen Volkes ist in dieser Konstellation nachrangig.
Das System hat nicht versagt. Es hat für uns alle versagt, aber an sich genau das getan was es tun sollte. Es sollte Geld umverteilen. In meinen Augen ist das vortrefflich gelungen. Kapitalismus hat das Ziel Geld um jeden Preis zu vermehren. Einigen ist das doch super gelungen?
Wenn man dieses Grundübel nicht ausmerzt durch Regeln, dann wird es immer wieder so kommen.
Die Gelder, die die Banken bekommen verickern doch einfach nur sinnlos in Prämien für Vorstände.
Aber auch die Abfrack Prämie ist doch auch nur ein Bummerrang.
Gruß
Andreas
Ich sehe es deshalb nicht so das es in Deutschland lediglich zu kleineren "Verwerfungen" (Demos) kommen wird.Vielmehr wird es so sein das es zu gegebener Zeit genug Menschen geben wird welche denn Zug schon gehörigst ins Rollen bringen werden.Vergesst nicht wie wenig die Menschen von diesem System halten.Sie schauen weg ok aber wenn es Ihnen an denn eigenen Ar... geht dann wird dem ganz bestimmt nicht mehr so sein.Insofern glaube ich an denn Zug ins Nirgendwo.Rollt er aber ersteinmal (ist für mich und für viele andere entscheidend) kann diesen niemand mehr aufhalten es sei denn man läst ihn gegen die Wand fahren.Ich schätze die Polit Trottel aber weder so mächtig ein noch für so "kompetent".Denn man bedenke Krisenzeiten waren und sind niemals Demokratenzeiten.Bis die das realisiert haben ist der Zug schon mitten durchgerollt und hat die ganze Bande unter sich begraben.Hass solte niemals ein Antrieb sein aber es gibt inzwischen schon so viele Menschen welche nur noch diese Gefühl verspüren wenn Sie an all die Ungerechtigkeiten der letzten Jahrzente denken.Es lässt sich also zusammenfassen das es mer als ein laues Lüftchen in der Bonzen Republik geben wird.Wie stark dieses sein wird liegt allein an Uns allen.Ich jedenfals bin für einen Sturm der Stärke 12...
„Ich sehe mit Sorge, dass, je stärker einige Akteure auf den internationalen Finanzmärkten werden, und je größer die Not einiger Staaten ist, weil sie in die Verschuldung gehen mussten um die Volkswirtschaften zu retten, eine alte Arroganz sich wieder Weg bahnt und sagt 'Ihr seid doch von uns abhängig.'
Und ich darf Ihnen für mich persönlich sagen, es ist mir ein festes Anliegen, und auch wenn es intellektuell gar nicht so einfach zu erreichen ist wie man denen auf die Schliche kommt, es ist mir ein festes Anliegen – intellektuell –, daß wir als Politik aus dem Erpressungspotential einzelner Akteure herauskommen. Es darf nicht wieder passieren.“
Zu bestaunen ab 5:40 min HIER; und noch einiges mehr…
mfg