Für Fahrradkuriere gibt es weder Regeln noch Gesetze. Sie sind Freiheit pur. Besonders hübsch ist es, wenn sie Parkanlagen als Fahrstrecke benutzen und selbst auf Liegewiesen wagemutig über Sonnenbadende hüpfen. Aber die wirkliche Herausforderung für alle Radfahrer ist der Bürgersteig.
Auf Bürgersteigen hat es nämlich bewegliche Hindernisse, auch Bürger genannt. Diese werden noch durch Hunde ergänzt. Besonders beliebt sind ältere Bürger und Kinder, bevorzugt mit Hunden. Da kann man so eng dran vorbeifahren, dass die nur so vor Schreck zusammenzucken.
Senioren kann auch umschubsen. Es sieht lustig aus, wenn sie neben ihren Gehhilfen liegen und nicht mehr hochkommen. Das funktioniert auch bei kleinen Hunden recht gut. Große Hunde und erwachsene Männer werden von Radfahrern weiträumig umgangen, weil Radfahrer im Grunde genommen feige sind.
Besonders hübsch ist es wenn Radfahrer eng an den Häusern mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahren. Autos die aus Ausfahrten kommen, oder Bewohner die aus ihren Türen treten haben kaum eine Chance. Wenn es dann kracht sind die Radfahrer natürlich auch völlig schuldlos. Laut schimpfend entfernen sie sich und lassen ihre Opfer mit dem Schaden zurück.
Es gibt aber auch eine Situtation wo Radfahrer den Radfahrweg nutzen. Das passiert immer dann, wenn sie gegen die Fahrtrichtung fahren wollen. Die paar vernünftigen Radfahrer, die es gibt und die die Radwege in der richtigen Richtung bestimmungsgemäß nutzen, werden dann lauthals beschimpft und mit lautem Geklingel vertrieben.
Es hat wenig Sinn an den Verstand von Radfahrern zu appellieren. Man kann an Nichts nicht appellieren. Die Polizei interessiert sich schon nicht mehr für Verkehrsunfälle und Radfahrer fahren einfach lachend davon, falls sich doch einmal ein Polizist um sie kümmert. Aber auch die Polizei ist machtlos.
Deshalb gibt es nur eine Möglichkeit. Radfahrer brauchen Kennzeichen, die leicht lesbarer sind, damit die belästigten Bürger wenigstens Anzeige erstatten können. Wenn man Fahren auf dem Bürgersteig und fahren gegen die Fahrtrichtung mit jeweils 50 Euro bestraft werden, ist das gut für die Kassen der Kommunen und lehrreich für die Radfahrer.
Verstand kann so durch Angst vor Strafe ersetzt werden. Vielleicht die einzig mögliche Art mit Radfahrern umzugehen.
Update 12 Uhr 43
Ines machte mich auf einen
TAZ-Artikel aufmerksam, der zu folgendem Resümee kommt:
Die meisten Fahrradunfälle entstehen der Studie nach durch den Zusammenstoß mit "Rechtsabbiegern", vor allem wenn die Radler schlecht zu sehen sind. Gefährlich wird es auch, wenn die Türen parkender Autos plötzlich geöffnet werden oder wenn Radfahrer regelwidrig auf der linken Straßenseite fahren und an Kreuzungen und Ausfahrten nicht gesehen werden.
Im Übrigen sind sie auf der Straße nicht häufiger in Unfälle verwickelt, wenn der Verkehr besonders stark ist, so die Autoren. Diese schreiben außerdem, dass die meisten Regelverstöße von Fahrradfahrern nicht aus Unwissen über die Verkehrsordnung, sondern bewusst begangen werden.
Man kann daraus auch den Spieß umkehren, nämlich die verrückten Autofahrer mit ihren Stinkmöhren aus den Städten bzw. sog. Umweltzonen (die momentan keine sind, ich weiß) zu verbannen, denn das wäre ein echter Beitrag zum Umweltschutz in den jetzt schon verpesteten Städten im Sommer... Jetzt hier gegen die schwächsten Verkehrsteilnehmer Stimmung zu machen ist schon ein bißchen verlogen, wenn man die sonstigen Beiträge liest. Der Autofahrer, der in seinem gut gepanzerten Wagen mit 4 bis 6 Airbags sitzt, braucht nach einem "übersehenen" Radfahrer von links ja nur noch das Blut von der Scheibe zu wischen - freie Sicht für freie Bürger - und weiter geht's.
Gerade heute morgen versuchte so ein Arschloch mit gut 50 km/h meine Jungs auf dem Weg in den Kindergarten umzukacheln.
Solange es keine Möglichkeit gibt Radfahrer anzuzeigen, bin ich sogar dafür, Fahrräder generell vom öffentlichen Verkehr auszusperren. Ich habe nämlich die Schnauze voll von diesen Idioten.
Schon mal was von Vorfahrt gehört?
Ich verstehe ja das das nerven kann, aber jetzt mal ehrlich man kann auf den Radwegen mit 25 Km/h pro Stunde nicht fahren. Man muss ständig bremsen und neu anfahren, nicht nur das es unglaublich anstrengend ist es dauert auch noch länger.
Und mal erhlich wir sind aktiv, machen was für die Umwelt..also da könnten sich mal ein paar Faule, ungesunde Autofahrer ne Scheibe von abschneiden!!!
Das ständige gehube geht auf die Nerven!!
Ich finde man sollte eine Mindestgeschwindigkeit einführen für das fahren auf den Straßen.
Ich lade ich gerne ein, dich mit mir an Wilhelmsaue Blisse mal für zwei Stunden an die Straße zu setzen. Wenn wir weniger als 50 schwere Verstöße sehen, bezahle ich das Bier.
Es geht nicht um Hass, es geht darum die Idioten auf die Radfahrwege zu zwingen und von den Bürgersteigen wegzuholen.
vielen Dank für die ungezügelt hassgewürzte Darstellung deiner psychologischen Verfassung.
Damit sehe ich nun auch deine anderen Beiträge wieder in einem ganz neuen Licht. Mir ekelt es vor diesen selbstgerechten Tiraden...
Jeder hat da so seine eigene Version davon.
Bitte versteh mich nicht falsch, ich finde super dass es solche Seiten wie Deine gibt, dass Du dich einsetzt respektiere ich. Es geht hier offenbar gar nicht mehr um das Thema selbst. Darüber hätten wir sicher keinen Streit. Da ich selber kein Auto besitze und fast nur mit Fahrrad, Bus und Bahn unterwegs bin, weiss ich auch um die Tatsache, dass sich Menschen einfach immer mehr oder weniger trottelig anstellen bei jeglichem Verkehr.
Da ich in der DDR aufgewachsen bin, kann ich aus persönlichem Empfinden heraus niemals irgendeine kommunistische oder sozialistische Partei wählen. Ich hatte es mir fast überlegt, es diesmal doch zu tun, doch dann lese ich immer wieder hasserfüllte kleine Fiesheiten von denen, die sich für "besser" halten, für die "Guten" oder wie man das nennen will.
Ich musste dir einfach danken, für die Bestätigung von Erkenntnissen aus dem Buch von Eric Berne "Was sagen Sie nachdem Sie guten Tag gesagt haben?" Schon mal darüber nachgedacht?
Grüsse aus Mannheim!
Es gibt aber aus Berliner, besser Wilmersdorfer Sicht, nichts positives zu berichten. Sie ticken in diesem Jahr noch schlimmer aus, als in den Jahren zuvor.
habe leider auch die schlimmsten Erfahrungen mit Radfahrern. Allerdings nicht in der Stadt, da sind die noch relativ umgänglich, die schlimmsten hier sind die im Wald! Was gefährlicheres und bösartigeres habe ich selten getroffen, als aus dem Wald schießende Biker, testosteronüberdosierte Irre die alles übern Haufen fahren was ihnen in die Quere kommt. Schon 3 mal wäre mein kleiner fast umgefahren worden, von so einem, dann brüllen die dich noch an, entschuldigen sich nicht mal, schreien dich an mit ihren schweinsrotverzerrten gesichtern dass es einem nur noch vergeht. Ich trau mich bald wirklich hier nicht mehr ins Gelände. Ich nehme jetzt immer ne Camera mit und wenn uns wieder einer umfahren will, wird der abgelichtet und ich erstatte Anzeige.
Da auch Anzeigen vergebliche Mühe ist, werde ich den nächsten das Geschehene in seinem Gedächtnis ein hämmern egal welches Geschlecht oder welches alter. Mir reicht es nämlich auch mit den Autofahrern und Fußgängern, und ich bin ja selber Autofahrer und Fußgänger!
Jochen dein Beitrag ist echt spießig! Ja, ich muss dir für diesen Beitrag sogar den Titel "Du bist Deutschland" vergeben. Du hättest den Beitrag erst schreiben sollen wenn dein Wut verflogen ist. Du ziehst mit diesen Beitrag deinen anderen Beiträge herunter und verlierst an Glaubwürdigkeit.
Aber wie gesagt ist das Verhältniss Autofahrer, Fußgänger und Biker (Radfahrer) bezeichnend für unser Gesellschaftssystem und den Umgang miteinander!
Es gibt in Berlin keine Mülltonnen auf Radfahrwegen, zumindest bei mir in der Gegend nicht und Fußgänger sind auch nicht auf diesen Wegen. Die sich öffnende Autotür ist eine Gefahr, da stimme ich dir zu. Aber selbst mit Tempo 30 bist du viel zu schnell für den Bürgersteig.
Nach deiner Theorie können wir also die Radfahrwege abbauen. Das ganze erinnert mich daran, das wir auf den Autobahnen auch die rechte Spur abbauen können, da dort sowieso nur die wenigsten fahren.
L.
Das bezieht dann natürlich auch das Gefährt, das die jeweilige Person benutzt, ein.
Von Autofahrern wird mir als Fußgänger und Radfahrer ständig die Vorfagrt genommen. Recht des Stärkeren halt.
Radfahrer kommen mir ständig in falscher Richtung auf dem radweg entgegen und drängeln dann auch noch.
Fußgänger laufen ständig auf dem Radweg rum und weichen oft nicht aus, wenn sie einen sogar sehen.
gelegentlich fällt mir aber auf, dass ich mich auich unachtsam verhalte.Ohne böse Absicht. Viele sind so beschäftigt, dass sie nicht die ausreichende Wahrnehmung anschalten. Ich lebe so damit: Ich bemühe mich aufzupassen und Rücksicht zu nehmen.
Ansonsten rege ich mich kaum mehr über den unperfekten Zustand auf. Bin ja auch nicht perfekt, wenn auch nicht mit absicht rücksichtslos.
Das schont die Nerven. Im Übrigen bringt rücksichtsloses Rasen nicht wirklich etwas. man ttrifft die Raser oft an der nächsten Ampel wieder.
Wir lassen uns alle zu sehr hetzen und rechtfertigen damit vor uns selber Fehlverhalten. Außerdem sind es immer die anderen. Da der Mensch dazu neigt, den Ärger über die Dinge die er nicht so leicht änder kann, Politik zb, zu projezieren, kann schnell ein überzogenes Emotionalpotential auf einen kleinen Sünder hereinbrechen. Muss nicht sein.
Also , wie in allen Lebensbereichen, fange jeder bei sich selber an. Und die Daddelkopf Quote wird es eh immer geben.
It's more likely than you think.
Oder sollte das der Sommerloch-Beitrag sein?
Unter Radfahrern gibt es genausoviele Idioten anteilsmäßig wie unter allen anderen Verkehrsteilnehmern auch, dass hier gleich wieder Hass aus der Autofahrerperspektive kommt ist exemplarisch, der Autofahrer sieht sich gern als einziger würdiger Verkehrsteilnehmer und benimmt sich entsprechend.
Verkehr besteht aus mehr als Autos und wenn man Rücksicht aufeinander nimmt und sich an die Regeln hält ist alles toll.
Die Lektüre der STVO ist zu empfehlen, eine Radwegbenutzungspflicht ist nur in Ausnahmen vorhanden, Fahrradverkehr gehört auf die Straße, wohlgemerkt nicht auf den Gehweg, die Radfahrer die sich als Füßgänger-Plus sehen kotzen mich auch an.
Als Fahrzeugführer gehört man nunmal auf die Straße.Durch die von Radwegen ausgehenden Gefahren und die schlechten Zustände der Radwege ist die Benutzung von Radwegen gefährlicher und mühsamer als die erlaubte benutzung von Straßen.
Würdest du als Autofahrer freiwillig auf einem Betonplatten-Feldweg fahren wenn du auch auf der Geteerrten straße nebenan-fahren dürftest und könntest?
Einfach mal in die Lage der anderen reinversetzen, Autofahrerhass kann sich schnell in toten Radfahrern äußern, die Zahl der Leut die von Radfahrern totgefahren werden ist im vergleich zu den Opfern der Autofahrer ein witz.
Wie gesagt, natürlich gibt es Idioten in allen Verkehrsteilnehmergruppen, aber hier eine komplette Gruppe zu verteufeln und ihnen sogar absichtlich Schaden zu wollen ist wirklich ganz unterste Schublade.
Außerdem gibt es dieses Thema immer wieder auf Duckhome.
http://www.duckhome.de/tb/archives/281-Und-dann-waren-da-noch-die-Gehwegradfahrer.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/494-Radidioten.html
http://www.duckhome.de/tb/archives/495-Radidioten-die-Zweite.html
ABER: wir haben hier in der Stadt, besonders in den belebten Innenstadt-Wohnvierteln, ein mittlerweile derartig großes Problem mit den Gehweg-Fahrrad-Rasern, dass man nicht mehr ohne Vorsicht aus einem Laden auf die Straße treten kann. Jeder von uns kennt jemand, der bereits von so einem verletzt wurde. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren, bzw. Schnelleren. Deshalb wäre auch eine Kennzeichnungspflicht, wie Jochen sagt, 100%ig gerechtfertigt. Interessant wird es übrigens auch, wenn die modernen Eltern, zwar mit Bionade in der Hand, aber Kind ohne Helm auf dem Kindersitz (oder zwei), mitbrettern. Eigentlich warte ich insgeheim darauf, dass die Damen und Herren Fahrrad-Verkehrsteilnehmer sich auf dem Fußgängerweg gegenseitig ins Gehege kommen bzw. umfahren. (Wobei dann hoffentlich kein Kind involviert ist.) Ich wäre dann auch hilfsbereit und würde als erste den Krankenwagen holen und bis dahin lebensrettende Maßnahmen einleiten!
Luise, Fußgängerin, Radfahrerin, Autofahrerin, Bus-, U-Bahn-, Bahnfahrerin, Schwimmerin, - bloß beim Reiten muß ich passen!
SUCHE DRINGEND ZEUGEN DES FRONTAL!!!-ZUSAMMENSTOSSES ZWEIER RADFAHRER
ohne worte....
Gestern Nachmittag haben sich zwei Radfahrer gegenseitig erledigt. Der eine fuhr über den Fußgängerüberweg auf den Bürgersteig, der andere wollte über den Bürgersteig seine rote Ampel umgehen und war mit Vollgas unterwegs. Beide mussten ins Krankenhaus und bei eine ist nicht klar ob er überlebt.
Ich war mit meiner Tochter unterwegs um die beiden Jungs vom Kindergarten abzuholen. Es ist übrigens auch ihr Schulweg, der von irren Radfahrern gefährdet wird und ab kommenden Montag sind Erstklässler unterwegs.
Hier haben die Leute Angst und eine Nachbarin meinte sie kauft sich ein Gewehr. Ich hab ihr gesagt, dass sie die Munition nicht bezahlen kann, weil es einfach zu viele sind.
Es tut mir leid, aber es ist dieses Jahr so schlimm wie noch nie.
...Zitat:
Verstand kann so durch Angst vor Strafe ersetzt werden. Vielleicht die einzig mögliche Art mit Radfahrern umzugehen.
...neee,oder?
alle radfahrer über einen kamm zu scheren ist etwas sehr engsichtig!
schade...
MK: taglich auf das radfahren angewiesen.
Was natürlich stimmt, ist, dass Radfahrer auf Bürgersteigen nichts zu suchen haben, ebenso wenig auf der falschen Seite des Radwegs. Aber an diesem Fehlverhalten sind die Radwege Schuld, weil Radfahrern das Fahren auf der Straße abgewöhnt wurde und diese sich deswegen lieber auf dem Bürgersteig bewegen, oder eben auf der falschen Radwegseite.
Zu dem Vorschlag mit dem Kennzeichen kann ich nur den Kopf schütteln: damit würde man den Radverkehr ausrotten. Dabei ist das Fahrrad das umweltfreundlichste und städtisch auch schnellste Fortbewegungsmittel, das es gibt.
Und höhere Strafen? Was soll das bringen? Wo doch längst die abschreckende Wirkung von hohen Strafen widerlegt ist?
Aufwand und Ertrag stehen da in keinem Verhältnis.
Sei doch ehrlich. Es geht dir darum die Rücksichtslosen vor Strafen zu schützen. Sie sollen schnell heranfahren können, den Schaden anrichten und dann schnell wieder verschwinden dürfen.
Deine Denkweise macht mir Angst.
Die Folge wäre: Weniger Radverkehr, mehr Autoverkehr, bei fragwürdigem Ertrag.
in Gedanken schiesse ich auch schon jeden Radler ab...
Hier in Minga-Schwabing ist es ebenfalls so schlimm geworden, dass man auf den Gehwegen (!) nur noch unter Gefahr unterwegs sein kann. An Ampelkreuzungen kannst Du gar nicht so schnell gucken, aus allen Richtungen und Ecken schiessen die Radler, langsam machen Fehlanzeige. Es ist dieses Jahr wirklich sehr schlimm, dem muss ich zustimmen!
Ich kann übrigens gut schiessen, war früher im Schützenverein *g*.
Grüsse
Ich nicht.
Bin schon mal mit dem Rad von nem Autofahrer umgehauen worden.
x mit tür, mal vom rechtsabbieger umgenietet.
paar mal beinahe, das ist wenig weil, ich rücksichtsvoll rad fahre.
wie gesagt, es liegt an den leuten, nicht am gefährt.
kurier und taxifahrer sind ne sache für sich.
was ist hier los?
jochens beitrag ist verallgemeinernd, na und? deswegen braucht sich doch niemand hier persönlich angegriffen fühlen!
grundsätzlich ist ein anstieg der RÜCKSICHTSLOSIGKEIT zu erkennen und das bei ALLEN beteiligten des straßenverkehrs!
aber wenn ich mit einem fahrbaren untersatz unterwegs bin- und sei es nur mit skater, dann muss mir klar sein, dass sich die von mir ausgehende gefahr potenziert!
wenn ich jemanden mit 30 kmh umfahre, ist der aufschlagsdruck sehr viel höher, als wenn ich als fussgänger einen anderen umreiße!
und jetzt mal ehrlich, wer kinder hat will sie beschützen.
aber was sagst du deinem kind?
früher war das einfach: "kind achte auf den straßenverkehr!"
und heute ist dein kind noch nicht mal auf dem fussgängerweg sicher...
Schade, dass er selbst dieses Spiel hier betreibt. Ich fahre Auto, aber wesentlich mehr km im Jahr mit dem Rad. Ich fahre rücksichtsvoll und vorausschauend und auch ich habe schon genug Artgenossen gesehen die alles andere als Umgänglich sind. Das gilt aber ebenso für Autofahrer wie für Fußgänger usw.
Hängen wir einfach irgendwelchen Gruppen ein Etikett um, prügeln auf sie ein. Und dann fühlen wir uns besser...
Gestern als ich meine Kinder vom Kindergarten abholte prallten wieder zwei dieser Idioten zusammen, weil beide falsch fuhren. 20 Sekunden später wären meine Kinder an dieser Stelle auf dem Fußweg gewesen. Ach ja. Der eine wird es wohl nicht geschafft haben.
Wer solche Fahrweise für richtig hält und verteidigt muss ein Idiot sein.
Natürlich hält niemand so eine Fahrweise, wie du sie geschildert hast, für richtig. Ich hab mir im Forum von www.cycling4fans.de gerade in hitzigen Debatten mit Helmträgern (die meist wesentlich riskanter fahren) schon die Finger blutig getippt, weil ich die riskante Art Rad zu fahren, nicht unterstützen kann.
Ich finde, es passt nicht zu den sonstigen Beiträgen in diesem Blog, so pauschalierend, verallgemeinernd und demagogisch alle Radfahrer in einen Sack zu packen und niveaulos mit dem Knüppel auf sie einzuschlagen. Das ist Schade. Bleib lieber bei den Feindbildern SPD, FDP, CDU, INSM usw.
Das größte Problem meiner Meinung nach ist diese bescheuerte Kombination von Rad- und Fußwegen. Radfahrer gehören nicht auf Gehwege verbannt, denn nichts anderes sind diese roten Streifen. Die meisten Fußgänger achten doch nicht darauf, ob sie sich in dem Bereich für Radfahrer befinden und dann wird es kritisch, schon wenn du nur mit unter 20 km/h unterwegs bist.
Radfahrer brauchen einen eigenen Bereich auf der Strasse und zwar konsequent.
Was die Verstöße angeht, da hilft wohl nur mehr Kontrolle. Aber wie wenn bei Polizei und Ordnungsamt gespart wird...
Oh, und zum Schreibstil. Leute, das ist Jochen. Gewöhnt euch dran, oder lest woanders ;)
Das mag ich so an ihm, gnadenlos direkt und ehrlich.
Radfahrer und Biker (ich unterscheide hier ganz bewusst) sehen sich zudem gerne als Permanent-Opfer des Autoverkehrs, ein Umstand, der es ihnen erlaubt, sich an die als repressiv empfundenen Verkehrsregeln nicht zu halten. Solange sie sich damit lediglich selbst gefährden...
Aber, aufgemerkt "Biker", Jochen Hoff geht es in seinem Beitrag um die Verkehrssituationen, in denen ihr die schwächeren Teilnehmer massivst gefährdet. Und da hört der Spaß auf! Seht euch vor!
Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit (Großstadt, 3 km Weg) und hatte noch nie Probleme mit anderen Radfahrern. Ich habe es jedoch noch nie geschafft, den Weg zurückzulegen, ohne von Autofahrern gefährdet zu werden, die sich regelwidrig verhalten. Dieses passiert ständig und *laufend*. Vorfahrt nicht beachtet, zu eng überholt, bei Rot über die Ampel....Tägliche Vorkommnisse.
Probleme habe ich ebenso mit Fußgängern, die permanent auf dem *Rad*weg laufen (nicht *Geh*weg) und frühestens nach dem dritten Klingeln darüber nachdenken, eventuell aus dem Weg zu gehen.
Ich verabschiede mich darum aus diesem Blog, auch wenn ich die ansonsten hier vertretenen Auffassungen im Großen und Ganzen sehr sinnig finde.
Ich Depp, hätte ich nicht einfach auf der Fahrbahn laufen könne, wo ich ihn nicht störe?
Ich böser böser Fußgänder steige an der Busstation in den Bus, muß dabei den Fahrradweg überqueren und werde dabei von einem guten guten Radfahrer der wild klingelt und Invektiven artikuliert umgefahren.
Ich Depp.
Ich hätte einfach den nächsten Bus nehmen sollen. Jawoll!
Scheiß auf die STVO, die vorschreibt, daß die guten guten armen armen Radfahren an Bushaltestellen anzuhalten haben. Schließlich heißt es Radfahrer, nicht Radbremser!
Das waren nur zwei (nicht alle ) Beispiele aus den letzten beiden Tagen.
Was sag ich dazu?
Ich zitiere Seume:
FAHREN verblödet!
bel
Schuld waren natürlich die Fußgänger die auf seinem Weg standen.