
Selbstverständlich steht der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft in vielfältigem Zusammenhang mit der Gentechnik, bzw. deren Verhinderung. Die kleineren regionalen Betriebe stehen nicht nur für gesündere Lebensmittelproduktion, sondern auch für Natur- und Landschaftsschutz, für Tier- und Umweltschutz. Zusätzlich geht von ihnen keine Gefährdung der regionalen Landwirtschaft in den ärmeren Ländern aus. Die industriell orientierte Landwirtschaft, die sich mit zur "Agroindustrie" zählen darf, öffnet Tür und Tor für alle Interessen, die eine Handvoll Konzerne im Bereich Saatgut und Pestizide verfolgt. Zu diesen zählt die Gentechnik und die Patentierung gentechnisch veränderter Pflanzen. Wie weit die Tür übrigens bereits offen steht, sieht man aktuell an den Funden genetisch veränderter Leinsaat: "Illegale Gen-Leinsaat im Essen schreckt Behörden auf" schreibt Sigrid Totz (Greenpeace), nachzulesen auf
Mein Politikblog. Gentechnik tilgt nicht den Hunger in der Welt. Gentechnik und die Patentierung von Saatgut macht die Bauern abhängig!
Unsere organisierten Bauern und Bäuerinnen wissen das alles haargenau. Und deshalb tun sie das Naheliegende und vernetzen sich mit den Leuten, die gegen die Gentechnik ankämpfen. Am Sonntag trifft man sich in Ulm, dem Wahlkreis von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), die dort wohl Wahlkampfauftritt hat, unterstützt übrigens von Kanzlerin Merkel, die ja, wie berichtet, von ihren guten Bekannten, den Bäuerinnen, bereits erwartet wird!
Im Aufruf für die große Anti-Gentechnik-Veranstaltung vor der Bundestagswahl 2009 in Ulm am 13.9.09 heißt es:
Zwei Wochen vor den Bundestagswahlen wollen wir mit “
Vielfalt ernährt die Welt … natürlich ohne Gentechnik” ein Zeichen für eine gentechnikfreie und bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland setzen. Veranstalter sind sieben Umwelt-, Bio-, Erzeuger- und kirchliche Verbände sowie weitere Unterstützer aus der gentechnikfreien Bewegung. Gentechnisch veränderte und patentierte Pflanzen gefährden die natürliche Vielfalt und die weltweite Ernährungssicherheit. Das Bundesforschungsministerium fordert massiv die Forschung an gentechnisch veränderten Organismen und hält die Gentechnik für eine Zukunftstechnologie. Unter dem Motto “Vielfalt statt Einfalt” fordern wir gemeinsam
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ein bundesweites Anbau- und Fütterungsverbot von Agro-Gentechnik
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keine Steuergelder für Agro-Gentechnik
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mehr Forschung zum Erhalt der biologischen Vielfalt und der bäuerlichen Landwirtschaft weltweit