In der
Rheinischen Pest konnte sich Katherina Reiche gestern mal wieder so richtig dämlich geben und deutlich machen was ein CDU-Wähler so an Zukunftspolitik von den schwarzbraunen zu erwarten hat.
Rheinische Post: Unions-Expertin Katherina Reiche lehnt Erkundung neuer Standorte für Atommüll-Endlager ab
Düsseldorf (ots) - Die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Katherina Reiche (CDU), hat sich gegen die Erkundung neuer Standorte für ein Atommüll-Endlager ausgesprochen. "Ich finde es schwierig, etwas theoretisch zu diskutieren, wo es praktisch keinen Ansatzpunkt gibt", sagte sie der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Sie fügte hinzu: "Ich kenne keine Option für einen anderen Standort für Abfälle aus Kernkraftwerken als Gorleben." Außerdem kenne sie kein Bundesland, das bereit sei, einen Standort im eigenen Land prüfen zu lassen. Deshalb, so Reiche, solle der Standort Gorleben weiter "ergebnisoffen" erkundet werden.
Wie bitte. Weil die süddeutschen Bundesländer zwar Atomkraft, aber keine Endlager wollen soll Gorleben dass von Anfang an nicht geeignet war nun so lange geprüft werden bis der Atommüll dort eingelagert ist. Sie macht damit weiter wo der Spendenbetrüger und vermutlich bestochene Helmut Kohl und der Vater von Zensursula von der Leyen, Ernst Albrecht angefangen haben.
Albrecht wollte sich an der DDR rächen und setzte deshalb Gorleben durch. Kohl war für Gorleben weil er als Spenden getarnte Bestechungen wollte und er hat ja bis heute nicht verraten wer ihn gekauft hat. Wenn Reiche von ergebnisoffen spricht, dann lügt sie den Menschen ins Gesicht. Für sie steht Gorleben fest, weil die CDU in diesem Land alles tut um das eigene Land zum nationalen Atomklo zu machen.
Es ist diese dreist naive Grundhaltung der CDU, die diese Partei so gefährlich macht. Selbst wenn in Gorleben heute schon Wassereinbrüche wie in der Asse II die Regel wären, würden sie auf einer einmal eingeschlagenen Linie bleiben. Die Partei ist nicht in der Lage auch nur eine Sekunde in die Zukunft zu denken.
Nach Morsleben und der Asse II steht fest, das Salzstöcke nicht als Endlager für Atommüll geeignet sind. Tatsächlich ist ein Verbuddeln von Müll jeglicher Art in Deutschland schon lange kein Thema mehr, weil sich gezeigt hat, das dadurch mehr Probleme entstehen als gelöst werden. Selbst die Komiker und Gekauften aus der CDU werden sich der Problematik stellen müssen.
Im Grunde muss der
Atommüll über Jahrhunderttausende gelagert werden.
Plutonium und der Pharao
Wenn der bekannte ägyptische Pharao Cheops vor 4550 Jahren nicht die berühmte Pyramide gebaut, sondern ein AKW 4 Jahre lang betrieben hätte, dann wären neben vielen anderen Abfällen ca. 1000kg Plutonium zusammengekommen. Bei einer Halbwertszeit von 24110 Jahren (Plutonium 239) wären heute noch 877kg vorhanden. Nach 10 Halbwertszeiten, also nach 241100 Jahren, müssten immer noch ca. 0,1% der Ausgangsmenge, also 1kg Plutonium dauerhaft sicher gelagert werden.
Reiche und die CDU denken, sofern sie überhaupt denken bestenfalls in Legislaturperioden. 241.100 Jahre sprengen jedes menschliche Vorstellungsvermögen. Wer Atommüll verbuddelt nimmt sich selbst und nachfolgenden Generationen die Chance einer ordentlichen Verwahrung. Auch die besten Castoren werden in diesen Zeitläufen verstrahlt und es müsste immer wieder umgepackt werden.
Natürlich werden die Kosten gigantisch sein. Aber das ist der Preis, den wir für den Leichtsinn bezahlen müssen, mit dem wir den Umgang mit Atomkraftwerken möglich gemacht haben. Uran 235U hat eine Halbwertzeit von 704 Millionen Jahren. Im Vergleich dazu sind die 100 Millionen Jahre, die der Aufbau der Alpen gebraucht hat ein Klacks. Wenn der erste Mensch der vor 160 Millionen Jahren vermutlich im heutigen Äthiopien lebte ein Atomkraftwerk betrieben hätte, wie im Beispiel mit dem Pharao, dann würden noch 81.104 Jahre gebraucht, bis die von ihm verursachte Plutoniummenge auf ein Kilogramm geschrumpft wäre.
Wenn Katharina Reiche eine Expertin für Kernenergie sein soll, dann steht es schlecht um Deutschland. Je schneller die Atomkraftwerke abgestellt werden, desto weniger Müll muss gelagert werden. Gelagert werden kann nur oberirdisch mit ständiger Überwachung. Die Insel Herrenchiemsee wäre sehr gut geeignet für ein derartiges Lager und ließe sich auch leicht sichern.
Alleine die Aussage es gäbe praktisch keinen Ansatzpunkt. Natürlich gibt es ihn. Nur wäre der zu teuer oder man will sich nicht damit beschäftigen. Die Menschen die Atomkraft wollen, sollen den Müll in ihrer Wohnung lagern. Einfach und schnell entsorgt das Problem.
Wie in der Bundesliga fordere ich auch vom Bundestag eine eindeutige Bandenwerbung (treffender Ausdruck, finde ich) und Trikots, auf denen der Name des jeweiligen Sponsors erkennbar ist. Dann weiß jeder sofort: "Aha, d a h e r weht der Wind!"
In Summe ist der wohl um ein vielfaches mehr als der von Kernkraftwerken. Hiervon spricht jedoch kein Mensch.
Ist dieser Müll in unseren Köpfen nicht vorhanden oder ist er gar "guter" Müll?
Viele Menschen haben Angst vor radioaktiver Strahlung aus AKW´s.
Wissen jedoch nicht wie hoch die Strahlung ist derer man sich beim Röntgen oder bei einem CT aussetzt. Woher auch? Wollen es doch nicht einmal die Ärzte und Arzthelferinen wissen die täglich damit umgehen und sich hinter einer dicken Bleiabschirmung verstecken müssen.
Ich bin der Meinung man sollte Politik mit Fakten machen und nicht Ängste in der Bevölkerung schüren und verbreiten.
Aber den Kernkraftbefürwortern geht es ja nur ums zerreden.
Die radioaktiven Abfälle der Nuklearmedizin werden bevorzugt in irgendwelche alten Schächte geschmissen, die so aussehen als wenn sie noch ein paar Jahre durchhalten, bevor sie endgültig zusammenbrechen.
Vielleicht kann man diese Abfälle bei Dir schon im Trinkwasser schmecken (s. Asse). Ein leicht perliges Gefühl, eine zarte Note von Strontium mit einem Schuss Desinfektionsmittel.
Aber trotzdem sind die normalen Abfälle aus Betrieb und anschließendem Abriss der Kernkraftwerke immer noch ein Klacks gegenüber dem was beim Abbau des Uranerzes an radioaktiver Belastung (Staubemission von den Abraumhalden) entsteht (DU-Munition, d.h. Uran-Munition könnte da vielleicht gleich ziehen, auch wenn Uran inzwischen durch Wolfram, das aus der Glühbirne, ersetzt wird). Der Name Wismut dürfte allen bekannt sein. Diese Art und der Umfang von Rückbau eines Uranerzlagers ist weltweit bisher glaube ich einmalig. D.h. im Rest der Welt ist es so ziemlich egal was mit dem radioaktiven Abraum passiert, der in riesigen Halden herumliegt.
Der Abraum ist deswegen so groß, weil im Gestein, außer in Kanada, der Gehalt an Uran unter 1% liegt. D.h. von einer Tonne Gestein, bekommt man weniger als ein Kilogramm Uran heraus und natürlich auch nicht alles davon.
Absteigende Reihenfolge der jährlichen Fördermenge (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Uran/Tabellen_und_Grafiken): Kanada, Kasachstan, Australien, Russland, Niger, Usbekistan, USA etc.
Absteigende Reihenfolge der Reserven (s. o.): Australien, Kanada, Kasachstan, Brasilien, Südafrika, Namibia, Usbekistan, etc.
Zu den Problemen des Abbaus siehe diesen ZDF-Frontal Beitrag:
Gefährliches Uran - Verheerende Umweltschäden im Ausland
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,7142789,00.html
Und dieses Pdf-Dokument bei stromverschwender.de:
Situation und Probleme des Uranabbaus weltweit:
http://www.stromverschwender.de/agurmine/Uran-Katalog.pdf
Erinnert sich noch jemand an den sog. Schnellen Brüter?
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Kalkar
Es empfielt sich, die ganze Chronologie zu studieren. Sie
liest sich streckenweise wie die Geschichte des Staates Israel, also die letzten 60 Jahre. Mal ist der eine Kontrahend oben auf,
mal der andere, aber einen Verlierer gibts immer.
Ob dieser Kommentar hier veröffentlicht wird? Ich bin ja mal
gespannt.
Aber kommt noch einmal so eine dämliche Anpisserei von dir, dann hast du hier 6 Monate Kommentarverbot. Am liebsten wäre mir eh du würdest dich schleichen du Nervensäge.