„Wir umspannen den Reichstag.“:
Kundgebung des Vereins Gegen Kinderarmut e.V.
am 19. September 2009, 18 Uhr, Reichstag / Berlin
Unter der Schirmherrschaft der Ausnahmekünstlerin Nina Hagen ruft der Verein „Gegen Kinderarmut e.V.“
am 19. September 2009 ab 18 Uhr die Öffentlichkeit zu einer aktionsgeladenen Kundgebung vor dem
Berliner Reichstag auf. Mit einer spektakulären Umspannung des Reichstagsgebäudes, einem variationsreichen Bühnenprogramm und bundesweit gesammelten Handabdrücken sollen Bundesregierung und Abgeordnete nachdrücklich aufgefordert werden das Thema „Kinderarmut in Deutschland“ nunmehr konkret anzugehen.
„Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland verletzt nicht nur das Recht der betroffenen Kinder auf einen ihrer Entwicklung angepassten Lebensstandard. Auch ihre Chancen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Möglichkeiten zur Entfaltung sind nachhaltig eingeschränkt. Die Bekämpfung von Kinderarmut muss daher politisch oberste Priorität erhalten.“, so Gabi Mohr, Gründerin und Präsidentin von "Gegen Kinderarmut e.V.". Unterstützung findet Gabi Mohr dabei - neben vielen Kindern natürlich - bei
zahlreichen Prominenten aus Kultur, Bildung und Politik. Als Gastredner werden u.a. erwartet:
-Nina Hagen
-Dr. med. Ulrich Fegeler, Bundespressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e. V.
-Dr. Wilfried Kratzsch, Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft
-Claudia Seidensticker, K.R.A.S.S. und Schirmherrin „Painting Hands“
-Vertreter von Ver.di
< Zimmermädchen - Leistung die sich nicht lohnen darf | Petition: Arbeitslosengeld II - Abschaffung der Sanktionen nach § 31 SGB II >
Pressemeldung von "Gegen Kinderarmut e.V."
Diana Golze, Mitglied der Kinderkommission:
"Wir sprechen uns für eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz aus. Manche sagen, Kinder seien Menschen und somit wären ihre Rechte im Grundgesetz bereits geregelt. Doch Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sondern eine eigenständige Bevölkerungsgruppe mit eigenen Bedürfnissen."
„painting hands“
Im Rahmen der von Gegen Kinderarmut e.V. initiierten bundesweiten Aktion „Painting Hands“ haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Politiker ihre Hände gegen Kinderarmut abdrucken lassen. Zahlreiche Firmen, Schulen, Kitas und Vereine haben zudem ihre Bereitschaft
zur Teilnahme erklärt. Jede in bunten Farben gedruckte Hand steht dabei symbolisch für eines der 2,5 Mio. unter der Existenzgrenze in Deutschland lebenden Kinder. "Painting Hands" fordert auf, nicht wegzuschauen, sondern aktiv und auf allen Ebenen gegen Kinderarmut in Deutschland vorzugehen. Die gesammelten Handabdrucke werden vorm Reichstag an Diana Golze (DIE LINKE) übergeben.
Claudia Seidensticker, Schirmherrin „Painting Hands“:
„Das größte Kinderatelier ist das Ergebnis einer Idee, die sich während meiner Tätigkeit als freischaffende
Künstlerin bei der regelmäßigen Arbeit mit Kindern manifestierte. Dieses Projekt bestätigt einmal die
Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung durch Kunst – unabhängig von Herkunft und Stand.
Daher habe ich auch nicht lang gezögert Schirmherrin für die „Painting Hands“ zu werden. Kinderarmut ist ein gesellschaftliches Problem, das nur gemeinschaftlich gelöst werden kann. Kunst ist mein Weg – Kunst mit Kindern.“
Show Acts (Auswahl)
-EURO POP CONTEST
Live Acts Mit Paulina Vereti (11), Lea Gordin (13) und Diana-Maria Krieger (11) unterstützen gleich 3
Berliner Perlen des Euro Pop Contest die Aktion „Umspannung des Reichstags“ und geben einen musikalischen Vorgeschmack auf den Deutschen Vorentscheid des Euro Pop Contest am 9. Oktober auf der "YOU" - Messe in Berlin.
-Kirk Smith
Kirk Smith ist vielen noch als R&B-Sänger im Gedächtnis. Heute widmet sich der Chicagoer vor allem der
Gospelmusik. In dieser finden auch viele Jugendliche ihre Inspiration, die er als engagierter Prediger und
musikalischer Leiter einer amerikanischen Kirchengemeinde in Berlin und im Rahmen diverser Projekte
begleitet.
-NANA
Der Platin-Künstler, der Ende der 90er Jahre die Charts mit seinen Hits wie 'Lonely' jahrelang dominierte, kehrt zurück: „Das neue NANA Album 2009 ist aufgenommen. Wir mixen gerade die letzten Tracks. Die Produktion wird Ende September fertig sein. Das Material ist groß, die Songs sind vom Herzen und echt NANA! Ich freue michsehr!'
-Wir3
Als Botschafter von Gegen Kinderarmut e.V. und als Paten des Euro Pop Contest setzt sich die Gruppe
aktiv für die Belange von Kindern ein: „Bei jedem unserer Auftritte ist es ein wahnsinnig tolles Gefühl
lachende, strahlende Kinderaugen zu sehen, denn dieses Lachen der Kleinsten unserer Gesellschaft ist
das ehrlichste und herzlichste Lachen überhaupt. Deshalb werden wir auch unseren Song
"Regenbogenbunt" bei der Kundgebung singen, um hoffentlich mit guter Laune und fröhlichen Klängen
einen Stein "gegen Kinderarmut" ins Rollen zu bringen.“
-After Show Party
Im Anschluss an die Kundgebung ab 21 Uhr lädt der Verein Gegen Kinderarmut e.V. zur Aftershow Party in die geschichtsträchtige Galiläa Kirche ein. Für Speisen und Getränke gegen einen Kostenbeitrag
von € 20,00 pro Person ist gesorgt.
Ort:
Galiläa Kirche
Rigaer Straße 9-10
10247 Berlin
Beginn:
21 Uhr
Veranstaltungsdaten
Titel: Gib Deine Hand gegen Kinderarmut / „painting hands“
Datum: Samstag, 19. September 2009
Demonstrationszug ab 17.30 Uhr:
Treffpunkt/Abmarsch:
Washington Platz / Ecke Ella-Trebe-Straße
Kundgebung ab 18 Uhr:
Reichstag, Platz der Republik 1
11011 Berlin (Tiergarten)
S-Bahn:
Unter den Linden, Friedrichstraße, Hauptbahnhof
U-Bahn:
Friedrichstraße
Bus:
100, 248
After Show Party:
Galiläa Kirche, Rigaer Straße 9-10
10247 Berlin
Beginn:
21 Uhr
Eintritt:
20 EUR
Tickets & Information :
An allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über www.ticketmaster.de - www.ticketmastereurope.com
Tickethotline: 01805 - 969 0000 (14ct/min*) [*aus dem dt. Festnetz, abweichende Tarife aus den Mobilfunknetzen sind möglich]
Gegen Kinderarmut e.V.
Tel.: (0 30) 280 956 28
info@gegen-kinderarmut.de
www.gegen-kinderarmut.de
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Gegen Kinderarmut e.V.
Der 2008 von Gabi Mohr in Berlin gegründete Verein unterstützt Kinder und Jugendliche, die in sozialen Brennpunkten leben und nur eingeschränkte Entwicklungschancen haben. Gegen Kinderarmut e.V.“ sieht sich vor allem in der Rolle des Vermittlers, der potentielle Spender mit Einrichtungen zusammenführt, die
sich im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe bewährt haben. Auch will der Verein die Zusammenarbeit bereits bestehender Projekte in den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Sport fördern.
Dabei wollen sich die Gründer und Mitglieder nicht allein auf staatliches Handeln verlassen. Vielmehr sollen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die Situation von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht, Menschen sensibilisiert und Netzwerke aufgebaut. Zu den Partnern gehören derzeit u.a. K.R.A.S.S., SOS-Kinderdorf, Kinderhaus Berlin-Mitte, sowie die bundesweit tätige Stiftung "Deutsches Forum Kinderzukunft" u.v.a.m.
Spenden sollen für Pausenbrote und Getränke, Schulbücher und Fahrkarten, Ausflüge und Klassenfahrten, EDV-gestützte Lehrmittel, Nachhilfeunterricht, Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen, Angebote in Musik- und Kunstschulen eingesetzt werden. Zielgruppe sind Kinder, die in den Partnervereinen versorgt werden.
Gründerin und Präsidentin:
Gabi Mohr
Pressekonferenz zur Kundgebung „Gegen Kinderarmut“
am 16. September um 15 Uhr in der "Ständigen Vertretung", Schiffbauerdamm 8
10117 Berlin
Pressekontakt und Akkreditierung
Steve Beckmann
Tel.: (030) 34 76 21 83
Mobil: 0162 - 80 20 500
s.beckmann@gegen-kinderarmut.de
Kontakt
Gegen Kinderarmut e.V.
Gabi Mohr (1.Vorsitzende)
Novalisstraße. 1a
10115 Berlin
Tel.: (0 30) 280 956 28
Email: g.mohr@gegen-kinderarmut.de
www.gegen-kinderarmut.de
Spendenkonto:
Gegen Kinderarmut e.V.
Kto.-Nr.: 3325558919
BLZ: 700 350 00
Allianz Bank
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-CK-




















Ja, warum sind denn die Kinder arm?
Weil die Eltern ihnen kein Geld geben, oder was?
Neeee, Kinderarmut ist die logische Folge von Elternarmut.
Aber das hört sich ja nicht so nach Charityveranstaltung an, wie Kinderarmut.
Außerdem, wenn die armen Kinder dann irgendwann erwachsen sind, sind sie ja *selber schuld*, daß sie arm sind... oder wie soll ich das verstehen?
bel