Es gab bei den Managern ja nie Scham darüber, was sie in ihrer geradezu blödsinnigen Gier, den Menschen und dem Weltfinanzsystem angetan haben. Das liegt daran, dass Manager managen, aber natürlich keine Verantwortung übernehmen. Bis zur Bundestagswahl trauten sich nur wenige von diesem Dreck, sich mit ihren unmenschlichen und wahnsinnigen Forderungen wieder an die Öffentlichkeit zu wenden. Diese Zeit scheint nun endgültig abgelaufen. Holger Steltzner beschreibt in der
neoliberalen FAZ sehr tiefsinnig, wie sich die Manager angeblich gegenseitig bestrafen und sagt damit gleichzeitig, dass eine weitere Bestrafung nicht nötig ist.
Aber es gibt andere, empfindlichere Strafen. Die erste ist die Arbeitslosigkeit. Natürlich droht den Versagern nicht der Absturz auf Hartz IV. Doch sie bekommen in der Regel keine zweite Chance für eine Führungsaufgabe in der Wirtschaft. Man muss das nicht bedauern, darf aber vermerken, dass den Versagern außer nachrangigen Tätigkeiten als (Investoren-)Berater alle Türen verschlossen bleiben.
Die zweite Sanktion ist die gesellschaftliche Ächtung, und die gilt ebenfalls lebenslang. Wer den ungeschriebenen Komment der Manager verletzt, der bekommt in dieser Gesellschaftsgruppe keinen Fuß mehr auf den Boden. Man mag als Außenstehender darüber lächeln, wenn Einladungen im Winter nach Kitzbühel oder im Sommer nach St-Tropez ausbleiben, weil man ohnehin nie eine bekommen hat und auch keinen Wert darauf legt. Aber für schwache Manager bilden Geld und gesellschaftliche Anerkennung den Mittelpunkt des eigenen Koordinatensystems. Doch wer allein aus persönlichem oder materiellem Ehrgeiz die Karriereleiter erklimmt, der hat sich auch nie einer echten unternehmerischen oder gesellschaftlichen Aufgabe gestellt.
Mein Gott das sind aber harte Strafen. "
Ich schmeiß dich gleich mit Wattebäuschen - oder ich sag es deiner Mama!" dürfte wohl die Kategorie dieser Strafen sein. Gesellschaftliche Ächtung? Das verkommene deutsche und internationale Managerpack verachtet alles außerhalb seiner Klasse. Achtung kennen die Manager doch nur vor dem Großkapital und dessen Vertretern. Da buckeln sie kräftig, während sie nach unten treten.
So ein menschlicher Totalversager wie der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Werner Wenning, droht sogar öffentlich damit, die Standorte in Deutschland aufzugeben, wenn ihm nicht erlaubt wird Millionen Menschen durch die giftigen Produkte seines Hauses zu gefährden und mit einer vollständig unsicheren Pipeline quer durch NRW die Menschen zu gefährden.
Diese Manager bestrafen ihresgleichen nicht. Die sehen bei anderen Managern auch keine Fehler, sie handeln ja selbst genau so. Das ist die Art wie deutsche Manager operieren. Sie sind alle gleich. Diejenigen deren Versagen und deren kriminelle Haltung jetzt offenbar geworden sind, sind nicht die Ausnahme sondern die Regel. Ein ehrlicher, verantwortungsvoller Manager ist die Ausnahme. Allerdings eine Ausnahme auf die man so gut wie nie trifft.
Franz Walter, singt im
ehemaligen Nachrichtenmagazin das gleiche garstige Lied und versucht die totale Niederlage des neoliberalen Gedankengutes, wegzuwaschen.
Im Übrigen ist das von den Liberalen präferierte Wirtschaftssystem natürlich gar nicht zusammengebrochen. Die FDP musste sich nicht in die "Partei des demokratischen Kapitalismus" (PDK) umbenennen. Märkte, Wettbewerb, Renditen - nichts davon ist verschwunden, nicht einmal ernsthaft in Frage gestellt. Die Büßerhemden, die der eine oder andere Manager zwischenzeitlich in nett inszenierter Demut übergezogen hatte, hängen längst alle wieder weit hinten im Kleiderschrank.
Ein klares "
WEITER SO!" für die Arschlochgeneration der Verantwortungslosen, aber zumindest gibt Walter zu dass die Manager eben nicht büßen. Auch die neoliberale "
Wissenschaft" ist schon fleißig wieder dabei, weitere Reformen gegen die Menschen in diesem Land zu fordern. Die Speerspitze bildet mal wieder Christoph M. Schmidt Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Mitglied des Sachverständigenrats, der den Menschen noch nie etwas Gutes gegönnt hat.
Die wichtigsten Maßnahmen zur Revitalisierung der deutschen Volkswirtschaft liegen auf drei Gebieten: Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, bessere Organisation der sozialen Teilhabe und Gewährleistung soliden staatlichen Handelns. Zum ersten Aufgabengebiet: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssen so gesetzt werden, dass mehr Kreativität, Leistungswille und Risikobereitschaft freigesetzt werden. Ein zentrales Element ist dabei eine konsequente Innovationspolitik. Das reine Bekenntnis zu Bildung, Forschung und Wissenstransfer reicht nicht aus, nötig sind auch verstärkte Investitionen in die Infrastruktur unserer Wirtschaft sowie verbesserte Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung.
Hört sich doch toll an. Ist aber natürlich nur eine fadenscheinige Lüge. Es geht darum das Studium noch teurer zu machen und Kinder möglichst früh, in staatliche oder private Hortsysteme zu pressen um die freie Entwicklung zu begrenzen. Es ist der alte faschistoide Herrenmenschengedanke, den auch die Bertelsmannstiftung will. Natürlich sollen die Aussetzer der Rentenformel korrigiert werden, was praktisch eine weitere Rentenkürzung bedeutet und selbstverständlich soll jeder bis 67 oder länger arbeiten, auch wenn es keine Arbeitsplätze gibt.
Dafür will der feine Herr Sachverständige aber wieder einmal an den Kündigungsschutz und natürlich auch Hartz IV senken, auch wenn er das in schöne Worte verbrämt. Er und sein beschissenes Institut waren nicht in der Lage die Weltwirtschaftskrise kommen zu sehen. Es gab von dieser Bande kein Wort der Warnung und jetzt wollen diese Berufslügner den Weg aus der Krise weisen. Das kann nur schief gehen. Die würden einen Ausweg nicht erkennen, selbst wenn er sie beißen würde.
Wer in Deutschland immer noch nicht kapiert hat, das mit CDU/CSU und FDP der absolute Weltuntergang für die normalen Menschen eingeläutet wird, weil sie alles so weiterlaufen lassen wie bisher und damit die Krise bis zum Untergang verschärfen der hat wirklich nichts verstanden. Grüne und SPD werden immer mitmachen, wenn sie Pöstchen bekommen. Die Stimmen für die Piraten bei der Bundestagswahl sind verloren. Wer Piraten wählt, wählt Schwarz/Gelb und den eigenen Untergang.
Für diese Bundestagswahl gibt es für die Menschen nur eine Wahl.
Die LINKE! Nur wer die LINKE wählt, verhindert Schwarz/Gelb, macht eine Bestrafung der verkommenen Manager möglich und sorgt langfristig dafür, dass die Wahrsager aus den "volkswirtschaftlichen Instituten" mit ihren bösen Reformen gegen die Menschen kein Geld mehr bekommen.
LINKE wählen ist diesmal eine Frage zwischen Überleben mit einer kleinen Chance, oder hoffnungslosem Vegetieren und schlussendlichem Untergang. Unbedingt wählen gehen. Es ist so wichtig wie noch nie.
(1)
Daß Sie weder die alte Jürgen WM- noch die neue Dr.iur. Guido Westerwelle-Strategie dieser F.D.P. je verstanden haben
(2)
Daß Sie sich politisch maßlos überschätzen: http://www.duckhome.de/tb/archives/7239-Gregor-halt-doch-einfach-mal-das-Maul.html
Gruß
dr.richard.albrecht [at] gmx.net
Wer schwarz/gelb wählt, wählt Armut, Kälte
und Hungertod.
47,8 Prozent für Die Linke
bitte weitersagen
Auf dem Informationsportal von Dr. Jahnke kann man das nachlesen.
Die Erststimme werde ich dem Kanidaten des Willi Weise Projektes geben.
die Simpsons
Lebensmöglichkeit bringt Freiheit und den Frieden, die Lebensmöglichkeit ist eine der freiheiten in einer wahren Demokratie..
Also, dei Unchristen abwählen:
GRUSS Georg