Presseerklärung vom 21. September 2009 auf
DIE.LINKE; Wählerinitiative.
Im Rahmen einer WählerInneninitiative rufen mehr als 100 Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler und Sportler zur Wahl der Partei DIE LINKE auf, darunter Schauspieler wie Ursula Karusseit und Mathieu Carriere, Musiker wie Barbara Thalheim und Andrej Hermlin, Olympiasieger wie Thomas Köhler, Klaus Köste und Meinhard Nehmer aber auch Rainer Ortleb, Bundesminister a.D., und Detlef von Larcher.
In dem Aufruf heißt es: "Unser Land steckt im Strudel einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise. Zweifel und Ängste haben die Menschen erfasst. Das Vertrauen in das System und seine Lenker ist erschüttert. Denn wo der Sachwert des Profits über den Persönlichkeitswert des Menschen regiert, müssen die Grundrechte verkommen: Die parlamentarische Demokratie wie die bürgerlichen Freiheiten, die sozialgebundene Marktwirtschaft wie das Streben nach hoher Bildung und Kultur für alle. Das Ende der Systemkonkurrenz im Osten hat die Schamgrenze der gewissenlosen Profiteure auf Null gesenkt. Sie nehmen die heutigen und kommenden Generationen für ihre Plusmacherei in Geiselhaft. Ihre politischen Geschäftsführer in den Regierungen und Parlamenten sorgen dafür, dass die Gewinne privatisiert und die Verluste der Allgemeinheit aufgebürdet werden.
Das können wir nicht hinnehmen. Arbeit und Einkommen sind bedroht. Kinder und Alte sind der Armut ausgeliefert. Frauen und Mütter werden noch immer benachteiligt. Bildungs- und Kulturstätten sind auf das Mittelmaß reduziert. Ost und West, Arm und Reich driften immer weiter auseinander. Und jeder weiß: Das dicke Ende kommt noch!
Bei der bevorstehenden Bundestagswahl ist daher zu entscheiden, ob jene, die das Staatsschiff auf Grund gesetzt haben, weiter am Steuer bleiben dürfen. Viele Mitbürger gehen gar nicht mehr wählen. Sie wagen auch nicht die Linken zu wählen, obwohl die ihnen oft aus der Seele sprechen. Aber: "Was können die schon ändern?" Mit wenigen Mandaten natürlich wenig, mit vielen Mandaten aber mehr. Lassen wir es doch drauf ankommen, auch, wenn wir, öfter mit den LINKEN hadern! Das ist immerhin die einzige Partei im Bundestag, die NEIN sagt zu jeglichem Krieg, auch, wenn er als "humanitäre Hilfsaktion" bemäntelt wird.
Das ist die einzige Partei, die den Rüstungsexport verdammt, denn was diese Welt braucht, sind Existenzmittel und nicht Vernichtungsmittel.
Das ist die einzige Partei, die frühzeitig vor den Folgen des Turbo- Kapitalismus und des gnadenlosen Sozialabbaus gewarnt hat, so dass nun die anderen Parteien ihre Forderungen abschreiben.
DIE LINKE wird wegen alledem in Ost und West zunehmend geschätzt und eben deshalb von den Herrschenden in Staat, Wirtschaft und Medien verteufelt.
Deshalb raten wir: Gehen Sie wählen. Wählen Sie LINKS. Leisten Sie kritischen Beistand auch nach der Wahl. Wenn wir mehr Demokratie und Bekennermut wagen, kann sich vieles in unserem Land zum Besseren wenden."
admin edit [URL-Eintrag]: http://solinger-linke.blogspot.com/2009/09/uber-100-schriftsteller-kunstler.html
vor allem einer bewußt organisierten Krise - geplant aus der Hochfinanz - vorbereitet aus der Politik und umgesetzt von den Banken.
Werden diese Systeme und ihre Vertreter zur Rechenschaft gezogen?
Die Bankiers und ihre Hauptaktionäre, die Politiker, Beamte und Juristen - die ihr Amt mißbraucht haben und schlußendlich die Bankiers, die auf Steuerkosten Boni kassieren für diese "Krise" ?
mfg zdago
Zu guter letzt mal ein schlechter Witz:
Die Bundeskanzlerin möchte wissen, wie es im Himmel aussieht.
Sie macht sich auf den Weg zu Petrus. Der zeigt ihr die Sängerinnen und Sänger, die immer wieder Hosianna rufen. Er führt Merkel weiter zu den Harfenspielern.
Gelangweilt will sie nun wissen, wie es in der Hölle aussieht. Petrus zeigt ihr auch die. Merkel sieht tanzende Menschen, Menschen, die sich an einem opulenten Mahl laben, Wein, Sekt und Champagner fließen in Strömen. Das gefällt ihr. Sie wählt die Hölle.
Dort angekommen wird Merkel mit der Hitze des Fegefeuers konfrontiert und den darin schmachtenden Menschen. Sie beschwert sich bei Petrus darüber, dass er ihr eine ganz andere Hölle gezeigt habe. “Nun”, meint Petrus lakonisch, “das war vor der Wahl”.