Die Situation in der Wirtschaft Deutschlands, mit der Argumentationskette der Unternehmer, daß sich Investitionen in Deutschland nur bedingt lohnen, weil hohe Lohnnebenkosten, viele Gesetze und Vorschriften sowie die kritischen Gewerkschaften ihnen das Leben schwer machen, hören die Bürger bereits seit Jahrzehnten. Während bis vor etwa 20 Jahren noch vielen Arbeitnehmern bewusst war, warum es wichtig ist, sich im Betrieb einzumischen und eine Interessenvertretung zu haben, ist in der Zwischenzeit ein erheblicher Wandel eingezogen.
Die neue „Hoch“ Zeit der Neoliberalen und ihre Argumente für einen Aufschwung
Angst vor einem Leben mit Hartz IV ernüchtert jede Form des ausgedrückten Protests und verhindert Zivilchourage. Die meisten Menschen scheint der Mut verlassen zu haben. Inzwischen wirkt die Wirtschaftskrise, aber immer noch scheinen viele Menschen ungläubig darüber, dass diese in Deutschland wirklich so schlimm wird.
Für die Neocons oder Wirtschaftsliberalen ist die Krise wie die „Götterdämmerung“. Jetzt finden sich alle Prophezeihungen und Argumente, um jede Form der Privatisierung im Schnelldurchlauf durchzuziehen, die Wirtschaftsmärkte neu aufzuteilen, Ressourcen an sich zu reißen, Löhne zu drücken und soziale Standards abzubauen, ohne dabei die Gefahr fürchten zu müssen „geteert und gefedert“ zu werden. Die Angst der „westlichen“ Menschheit vor einer ungewissen Zukunft, besonders in den Industriestaaten wirkt wie eine Zwangshypnose, unter der „wir alles mit uns machen lassen und bereit sind alles zu ertragen, statt diese Räuberbanden zu verteiben.Keine Regierung wird sich dem Vorwurf aussetzen, eine neue Massenarbeitslosigkeit zu verursachen bzw. diese nicht wirkungsvoll zu bekämpfen oder wenigstens Rezepte zu zaubern. Die Zahlungsfähigkeit der Staatshaushalte wird als angespannt dargestellt und damit scheint die Verstärkung sozialer Standards geradezu als Phantasterei. Dabei bräuchte es gerade in unsicheren Zeiten von Wirtschaftskrsen nach einem ausgleichenden gesellschaftlichen Moment, dass sich z.B. in hohen sozialen Standards manifestiert, um die Massenarmut zu verhindern.
Das Ziel der Neoliberalen, Gewerkschaften aus Betrieben herauszudrängen und entscheidend zu schwächen, Mitbestimmungsrechte abzusägen und zu verringern ist nicht neu.
Neu ist allerdings die Qualität der Vorgehensweise. Statt mit brachialer Gewalt wird nun das feinsinnige Instrument des „negativen Managements“ gebraucht!- Es benötigt zwar mehr Zeit, wirkt aber nachhaltiger, wenn man gezielt den wirtschaftlich abhängig Beschäftigten ein Szenario präsentiert, dass durch Massenarbeitslosigkeit und der ständigen Beteiligung an schlechten Betriebsergebnissen, Verunsicherung bezüglich des eigenen Arbeitsplatzes erzeugt und auf einem hohen Level gehalten wird. Die Aussicht, bei hohen Löhnen und Sozialleistungen einen Arbeitsplatz zu bekommen wird damit unterlaufen, weil im globalen Wettlauf, vor allem billige Arbeitsplätze verlangt würden, damit deutsche Produkte zu Billigstpreisen die Konkurrenz in den Zielstaaten unterbieten können.
Daher sind hohe Exportraten immer auch ein Indiz für mangelnde Käufer im Erzeugerland, vor allem dann, wenn nachweislich der Konsum im eigenen Land schrumpft. Diese Wahrheit interessiert allerdings die neoliberalen Vordenker nur dann, wenn ihnen inzwischen andere Märkte auf der Welt abhanden gekommen sind und ihre Gewinne nachhaltig absinken.
Aber das ist nicht der Fall und deshalb dreht sich das Kasinokarussel weiter, ungebremst oder ungehindert und sogar noch schneller. Bisher hat es die internationale Staatengemeinschaft nicht vermocht, den Zockern der Weltwirtschaft das Handwerk insoweit zu legen, dass sie sich verbindlich an internationale Spielregeln halten, ihre Gier zügeln und sozial verantwortlich handeln, als dass sie Lohnsklaverei oder Kinderarbeit sowie Kriege nicht zulassen würden.
Was tun die Neocons in der Krise? Die Götterdämmerung des Einen, ist die Krise des anderen. So oder ähnlich ist die Stimmung in der Welt der Noecons zur Zeit. Während die einen fürchten, das nun eine Zeit stärkerer staatlicher Restriktion einsetzen wird, um die Spieler im Weltgeflecht von Geld und Macht an eine Kette zu legen, sehen die anderen ihre Chance, ihre neoliberalen Vorstellungen in der Politik und Wirtschaft umzusetzen. Sie wollen jetzt die Voraussetzungen schaffen, die ihnen neue Geldanlagemöglichkeiten, neue Profite verspricht und das gleichsam auf einen Schlag.
Mit ihrem Lobbyisten wollen sie dafür sorgen, das die Gesetze so geändert werden, damit Mitsprache- und Mitbestimmungsrechte in Betrieben erheblich eingeschränkt werden, der Einfluss der Gewerkschaften weiter zurück gedrängt wird und deren Betätigung an die betriebliche Schiene gekoppelt wird, denn sie wissen um die Organisationsgrade in Betrieben. Sie werden versuchen die Betriebsverfassung weiter auszuhöhlen und Standards abzubauen.
Sie wollen staatliche Daseinsvorsorge stärker als bisher abbauen, indem sie den Kostendruck auf Kommunen als Scheinargument nutzen, um für Privatisierungen zu werben. Die staatliche Verschuldung und die Verarmung von Gemeinden ist der Segen für die Privatisierer und Antidemokraten, die jede Form von Einmischung der Bürger unterminieren wollen. Sie stehen in den Startlöchern, um zum großen Schlag gegen den Staat und die Demokratie auszuholen.
Der Schutz vor schlechter Arbeit durch soziale Standards wird weiter zurückgeschraubt, um Platz für den „Zwang zur Erwerbsarbeit“ zu vergrößern. Die geldliche Alimentierung von Erwerbslosen wird dazu weiter herabgesenkt werden und der Repressivdruck erhöht, während zeitgleich mikrige Löhne durch Aufstockung als Normallohn begriffen werden. Die Gesellschaft zahlt aus ihren Steuern für Ausbeuter und Lohndrücker, die sich als Arbeitsplatzbeschaffer hofieren lassen. Minilöhne und ungesicherte Arbeit werden zur Normalität im Erwerbsleben.
Leiharbeit wird einen Anteil an der Erwerbsgesellschaft Deutschlands von bis zu 5 Prozent haben. In den letzten Jahren wurde diese Form der Erwerbsarbeit zu einer Erfolgsbranche. Die Nachteile der Leiharbeit werden nicht nachhaltig verändert, um die Branche nicht zu vergrätzen und um den „Jobmotor“ weiter benutzen zu können. Höhere Branchentarife lassen sich genauso verhindern, wie die Branche selbst von sich sagt, Gewerkschaften haben hier kein Zuhause.
Wegeunfälle werden aus der gesetzlichen Verischerung herausgenommen, weil sie prozentual kaum ins Gewicht fallen würden (mit steigenden Arbeitsstundenbelastungen aber schon) und damit Arbeitgeber entlastet werden könnten. Das Ende der Solidargemeinschaft ist eingeläutet.
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz soll als Kostenfaktor in die Diskussion geworfen werden, denn dieser müsse Aufgrund „hoher technischer“ Standards nicht mehr so stark reguliert werden. Während Arbeitsmediziner Warnrufe ausstoßen, verführt die Angst vor Jobverlust die Arbeitenden dazu, trotz Krankheit zur Arbeit zu gehen, um sich dort berufsunfähgi zu schuften.
Sämtliche staatlichen Leistungen müssen auf den Prüfstand? Der Sozialstaat wird als Feind der Profite betrachtet und die sind im Kapitalsmus heilig. Als eines der Argumente dienen die Schuld des Staates und die Auszehrung der Sozialkassen, um eine neue Runde von Sozialabbau und Minimierung von Standards einzuleiten. Jede Art von Sozialversicherung müsse einem Wettbewerb unterworfen werden, weil Versicherungen ihre Angebote zuwenig nach Wettbewerbskriterien ausrichten. Privatisierung in diesem Bereich ist für die Akteure ein gigantischer Markt. Die Privatisierung der Kranken- und Rentenversicherung spülte der Privatwirtschaft Milliardenumsätze ein und es ist nochmehr rauszuholen.
Insgesamt wird es dazu führen, dass noch mehr Menschen wesentlich höhere Risiken eingehen, indem sie die hohen Versicherungsprämien einsparen und unversichert bleiben.
Senioren, Chronisch Kranke, Unfallopfer und überhaupt Risikopatienten werden zu Nachteilen im Wettbewerb, die aus den Versicherungen herausgedrängt werden. Die Zwei-Klassen Medizin wird weiter verschärft, wenn der Geldbeutel über die Qualität der Behandlung und die Arzneimittel entscheidet. Private Zusatz- und Vollversicherungen werden für immer mehr Menschen unerschwinglich und in den nächsten Jahren werden ihre Aufnahmekriterien dafür sorgen, dass viele damit vom medizinischen Fortschritt abgeschnitten sind. Der wird der Tod zu einem humanistischen und einem Kostensenkungsfaktor.
Warum sollten Unternehmer eine Arbeitslosenversicherung bezahlen? Die Arbeitslosenversicherung soll von den Arbeitnehmern allein bezahlt werden. Wer denn glaubt, er müsse sich vor Arbeitslosigkeit versichern, der solle auch dafür zahlen. Denn in der künfrtigen Erwerbsgesellschaft wird niemand mehr ohne eine Erwerbstätigkeit sein. Weil die Arbeitsvermittlung komplett privatisiert ist (über Leiharbeit) oder weil der Ersatzarbeitsmarkt staatlich organisiert, also aus Steuergeldern der Bürger bezahlt wird. Unternehmer brauchen diese Versicherung nicht und sie werden damit nachhaltig entlastet.
In der Sozialhilfe wird als Neuerung eingeführt, dass das Arbeitslosengeld II nicht mehr unbefristet gezahlt wird, sondern maximal für fünf Jahre. Danach erhalten Langzeitarbeitslose ein Bürgergeld, im Gegenzug werden sie zur Arbeitsleistung für die Gesellschaft verpflichtet. Im Gesetzestext wird verankert, dass sie in der Regel für mindestens einen Monat im Jahr, als Beitrag für die Gemeinschaft unendgeltlich schuften.
In der Steuerpolitik werden wir große Änderungen erleben, die aber insgesamt nicht dazu führen, dass wir Bürger mehr Geld in der Tasche haben oder den Binnenkonsum bestimmt.
Entgegen jeder kapitalistischen These, den Menschen Geld für den Konsum zu lassen, wird die Gier der Neocons dafür sorgen, dass sie die Steuer- und Abgabenlast noch mehr anheben. In der Folge wird der Konsum weiter leiden und die Abhängigkeit vom Export größer. Der Export wiederum wird aber durch die inzwischen erfolgte Neustrukturierung der Weltmärkte nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Infolgedessen wird es eine große Marktbereinigung geben, bei denen eine Vielzahl von Unternehmen einfach verschwinden wird und mit ihnen viele Arbeitsplätze. Erste Ansätze dazu sind bereits zu erkennen, wie die Auftragseingänge der Exportorientierten Industrie deutlich belegen. Die globalisierte Welt ist nicht mehr bereit, Zulasten eigener Industrien und Arbeitsplätze, die Exporte einiger weniger Industriestaaten hinzunehmen, die durch Überproduktion entstehen und eigene Märkte gefährdet.
Der Bankensektor steht an einem Scheideweg! Die fetten und unbeschwerten Jahre mit exorbitanten Gewinnen sind zwar nicht vorbei, aber die Branche wird weltweit neu denken müssen. Infolge der sozialen Verwerfungen und einer Rückwärts gerichteten Politik der Industriestaaten, werden diese insgesamt erheblich an Bedeutung verlieren, zugunsten der sogenannten Dritten Welt und der Schwellenländer.
Neue Banken, wie die der Mikrobanken (nach dem Vorbild der Grameen Bank in Bangladesh) schießen wie Pilze aus dem Boden und geben vielen Millionen Menschen erstmalig die Chance, aus ihrer manifestierten Armut zu entfliehen. Ein gigantischer Weltmarkt, mit etwa 2 Milliarden potentieller Kunden. Mit Armut lässt sich Geld verdienen, dass letztendlich aber wirklich denen Zugute kommt, die im Weltzirkus des Kapitalismus nicht mehr zur elementaren Zielgruppe gehören, Menschen ohne Sicherheiten, armen Menschen.
Wieviel Prozent der Deutschen Wirtschaft sind von Banken unabhängig, unverschuldet oder frei in ihrer unternehmerischen Entscheidung und wieviel Prozent des Mittelstandes sind es?
Wirtschaftlich abhängige Unternehmen sind vom Aktionismus ihrer Geldgeber abhängig. Die seit längerem bekannte Praxis, jedem Unternehmen das ein bißchen Geld übrig hat, den Gang an die Börse schmackhaft zu machen, indem man ihnen hohe Gewinne und Renditen verspricht, weckte die Gier nach dem schnellem Gelderfolg, ohne dafür wirklich noch „schweißtreibend“ arbeiten zu müssen. Markige Werbesprüche wie „lassen sie ihr Geld für sich arbeiten“ beflügelten Anleger in dieser Erwartung. Aber oft waren die Unternehmensführungen schlichtweg von den Erfordernissen solcher Börsengänge überfordert und ihre Berater waren die damit verundene Risiken des „Kunden“ schlichtweg egal, weil sie mit hohen Provisionen daran verdienten. Viele Unternehmen haben sich in den letzten Jahrzehnten mit ihren Börsengängen „verhoben“, ohne das den Beratern gerichtlich die Schuld zugewiesen wurde. Auch die fehlende soziale Kompetenz führte nicht zu politischen Entscheidungen. Moral kostet Geld und das lässt sich Kapitalsindustrie nur ungern und wiederwillig aus der Tasche ziehen.
Unternehmensführungen in der Globalisierungsfalle? Niemand in den Chefetagen will sich als provinziell, konservativ oder altbacken darstellen. Es gilt als normal, Sicherheiten für das anvertraute Unternehmen zu vernachlässigen, um wild spekulativ, zu investieren oder mit Aktiengeschäften, Gewinne exorbitant vermehren wollen.
Fast alle gößeren bzw. finanzkräftigen Unternehmen und auch staatliche Akteure haben sich am Pokertisch des weltumspannenden Netzwerks der Börsen und Geldmärkte beteiligt. Aber wo bleiben da die Grundlagen ihres fundierten Fachwissens, dass sie auf Universitäten erlernten?
Das die Finanzindustrie an der Börse mit Aktien spielt, Kurse manipuliert, Insiderwissen an bevorzugte Personenkreise weitergibt und letztendlich bei ihren Aktivitäten sowenig Sach- und Fachverstand walten lässt, dass sie nicht erkennen, wann der Roulettetisch zu verlassen ist, daran hat sich der internationale Beobachter bereits gewöhnt: Das aber diese Vorgehensweise auch bei finanzkräftigen Unternehmern weit verbreitet ist, macht auch gelassene Zeitgenossen wütend. Sie präsentieren sich in billigster Manier und sind dabei wie Mafiabanden organisiert und gehen auch als Banden auf Kapitalraubzug, um am Ende doch auch nur das erwirtschaftete „Geld“ zu verzocken, statt in ihre Untenehmen zukunftsbewusst und engagiert zu investieren.
Vorgänge die oft mit Korruption einher gehen sind immer öfter in den Schlagzeilen zu finden. Der Druck auf Unternehmensführungen, ihren Aktienanlegern ständig neue Renditen zu geben, Geld für notwendige Investitionen aufzutreiben und neue Produkte zu erfinden erzeugt eine Stimmung, in der moralisch nicht standfeste Führungskräfte schnell abdriften. Leider üben die Kontrollgremien der Unternehmen häufig ihre Funktionen mit „angezogener Handbremse“ aus.
Denn auch sie stehen unter dem Druck, Erfolge vorweisen zu sollen. Daraus ergibt sich eine brisante Mischung aus vielen Beteiligten, riesigen Geldbeträgen und hohen Risiken, die den Zockern häufig genug um die Ohren fliegen. Auf der Strecke bleiben dabei aber selten die Verursacher und Verantwortlichen, sondern die in den betroffenen Unternehmen Beschäftigten, deren Arbeitsplätze gleichsam mit der Finanzblase platzen. Auf diese Weise verschwinden tausende Arbeitsplätze. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist eine verkapselte Konsumkrise.
Die deutsche Industrie scheint bisher nicht bereit oder fähig, auf diese Bedrohung angemessen zu reagieren. Entweder werden die Gefahren für ihr Überleben nicht erkannt oder ignoriert. Statt mit neuen Technologien, neuen Entwicklungen eine Trendwende einzuleiten, wird an alten Produkten und Konzepten festgehalten, sie führen die alten Produktionsmethoden fort und sind in der Unternehmensausrichtung rückwärts gewand. Die Automobilindustrie steht sinnbildlich für diese Entwicklung und weiterer Branche sind ebenso betroffen. Damit könnte Deutschland auf längere Sicht weiter den Anschluss an Spitzentechnologie, ökologische Produkte und vielen neuen Entwicklungen verschlafen, wenn jetzt nicht „zukfuntsorientiert“ umgedacht wird.
Wer sind die Akteure der Politik, die Wirtschaft oder Parteien? Wieweit korrumpiert die Wirtschaft im Zusammenwirkung der internationalen Geldgeber die Politische Landschaft, nimmt Einfluß auf Wahlergebnisse (z.B. Wahlspenden) und wieweit sind Regierungen manipulierbar, ihre Ausrichtung in Politik zu ändern?
Statt vernünftiger Konzepte und lang angelegter echter Reformen wird nach dem Satz agiert „Wir tun was“. Auszulöffeln haben immer andere die Suppe, zum Beispiel alle Steuerzahler!
Was für Unternehmenslenker und Eliten sind das, die es zulassen, daß infolge kleiner Konjunkturschwankungen im Ausland hierzulande, tausende von Arbeitsplätzen wegfallen und durch teilweise Stümperhafte Entscheidungen der Anschluß an das Weltniveau verloren geht.
Ihresgleichen überhäuft sie dafür sogar noch mit Ehrungen und Preisen, als kompetente Lenker oder Erfolgreiche Unternehmer, während sie tausende von Arbeitsplätzen vernichet haben.
Weil man nicht in die Aus- und Weiterbildung investiert hat, stellt man jetzt fest, daß Fachkräfte in Größenordnungen fehlen, die sich kaum aufholen lassen. Auch bei Spitzentechnologien haben diese Koryphäen es zugelassen, das Deutschland den internationalen Anschluss verpasst hat. Zwar werden in Deutschland mittlerweile wieder sehr viel mehr Patente angemeldet, aber diese werden meistbietend ins Ausland verscherbelt; Wir müssen mit ansehen, wie im Ausland unsere Technologien eingesetzt werden, weil man hierzulande zu hochnäsig ist, um bodenständig zu wirtschaften. Wir arbeiten weit unter unserem Niveau.
Weil der Staat auch im Bildungsapparat eingespart, war und ist Privatisierung möglich. Aber dennoch ist die Privat-Bildungsindustrie von staatlichen Zuwendungen abhängig und gehen ständig Privatschulen pleite. Es gibt keine Privatschule oder Universität in Deutschalnd, die ohne staatliche Unterstützung auskommt. Die geistige Elite ist nur eine Elite in ihren Kreisen, denn ohne uns würde sie verhungern. Während die durchschnittliche Bildung immer mehr verkommt, werden Inseln geistiger Nahrung erbaut, in denen die Zöglinge heutiger Eliten und all derer, die sich dafür halten, die notwendigen Techniken der Macht- und Finanzwelt erlernen sollen, um die gesellschaftlichen Spielregeln und Ordnung des Kapitals aufrecht zu erhalten.
Große Teile der Bevölkerung erleben gerade den Abstieg in die Armut von Hartz IV und so mancher kommt da an, wo andere bereits seit Jahren herummdümpeln. Von Geld und Vermögen befreit streben sie der Altersarmut entgegen und erleben bis dahin die Vervolgungsbetreuung, die ihnen Beschäftigungsmaßnahmen oder Bewerbungskurse vermittelt.
Höchstenfalls 20 Prozent von ihen werden wieder in eine Erwerbsarbeit finden, als Leiharbeiter.
Wir leben nicht über unsere Verhältnisse, sondern weit unter unseren Möglichkeiten.
Zu welchem Ergebnis werden wir vielleicht in 10 bis 20 Jahren kommen? Das unser Gemeinwesen ruiniert ist, wir keinen Schutz vor Willkür und Gutsherrenart haben, dass unsere Kinder als Knechte schuften dürfen, ohne Chance auf Freiheit und Sicherheit.
Das unsere Umwelt für uns schädlich ist, wir kaum noch frei atmen können, Lebensmittel und Wasser künstlich erzeugt werden, weil echte Nahrung unerschwinglich teuer ist. Wie lange soll dieser Wahnwitz noch dauern, bis Deutschland seinen Bankrott erklärt oder endlich bereit ist, die Unfähigkeit abzuwählen und den Mafiakreisen den Saft abzudrehen?
Früher wurde Deutschland als „Land der Dichter und Denker“ bezeichnet, dazu paßt dann sinngemäß der heutige „wir sind nicht mehr ganz dicht, aber denken können wir auch nicht“! In diesem Sinne - Gute Nacht Deutschland - Einig Vaterland
Von Thomas Marschner | Duckhome | – Die Situation in der Wirtschaft Deutschlands, mit der Argumentationskette der Unternehmer, daß sich Investitionen in Deutschland nur bedingt lohnen, weil hohe Lohn nebenkosten, viele Gesetze und Vorschriften ... ...
Auszug von duckhomeDie neue „Hoch“ Zeit der Neoliberalen und ihre Argumente für einen Aufschwungvon Thomas MarschnerDie Situation in der Wirtschaft Deutschlands, mit der Argumentationskette der Unternehmer, daß sich Investitionen in Deutschland nur beding ...
20 Thesen zur Finanzkrise – ein sehr plausibles Rezept zu deren Überwindung, wenn den Politikern… (RT @gbyat RT @sirrobyn) Die neue „Hoch“ Zeit der Neoliberalen und ihre Argumente für einen Aufschwung – Wie lange soll dieser Wahnwitz noc... ...




















Also ich verdiene als Arbeitnehmer 66.000 brutto - ohne Schichtzulage und kann mir einiges leisten, vielleicht komme ich auch in 10 oder 20 Jahren auf den Gedanken, dass es mir eigentlich sehr gut damals ging - schon mal daran gedacht, wollen wir wetten ?
Nicht alle in einen Topp` werfen.
danke für den Hinweis, dass es noch Menschen gibt, die als Erwerbstätige fleissig sind und ein "normales" Leben führen. Sicherlich ist polarisieren notwendig, es führt manchmal auch zu einer gewissen "Schwarz/ weiss" Schattierung, obwohl wir doch alle wissen, dass das Leben aus unendlich vielen "grautoenen" besteht - grins
So oder ähnlich muss es vielen in Deutschland gegangen sein, als sie Anfang der 30er des letzten Jahrhunderts die Naziherrschaft heraufziehen sahen und ihnen klar wurde, dass sich eine gewaltige Katastrophe anbahnte. Allein es wollte niemand wissen.
Mittlerweile glaube ich, wir haben eine große Chance verpasst, eine grundsätzliche Diskussion über die Art wie wir Leben wollen anzustoßen, als uns unser wahnwitziges Wirtschafts- und Finanzsystem um haaresbreite um die Ohren flog. Jetzt haben wir den Einsturz mit Unsummen frischem Geld verschoben und niemand spricht mehr darüber, ob sich eine Systemfrage stellt. Es scheint als müssten wir diesen bitteren Krug bis zum Ende leeren, denn offenbar arbeitet die Verarmung nicht schnell genug, damit dass Dramatische dieses Vorgangs auch wahrgenommen wird. Was für ein Geschrei hätte es gegeben, wenn vor 15 Jahren jemand behauptet hätte, dass wir in so kurzer Zeit so viele Arme und so viele Tafeln haben würden, wie es heute tatsächlich der Fall ist. Es geht langsam und die Menschen reihen sich einzeln bei der ARGE ein, ohne dass jemand Notiz nimmt.
Das Plündern wir genauso ablaufen, wie du es beschrieben hast -nur, wer will es verhindern? Es gibt ja genug Leute, die klar genug sehen, nur sind sie in etwa so verloren, wie der einsame Redner auf der Apfelsinenkiste am Stadtrand von Nürnberg, während der Mainstream unter donnerndem Trara seine Kundgebungen auf dem Zeppelinfeld abhält.
Sorry, ich hätte gerne etwas Positiveres geschrieben, aber wenn ich sehe, was derzeit als Wasserstandsmeldungen aus Berlin kommt, fällt es mir manchmal schwer, nicht zu resignieren.
Ist natuerlich ne feine Sache mit den 66T.B.,.. goenn ich dir auch.
Die mach ich auch locker pro Jahr netto.
In meinem Steurparadies kann ich mir damit ein Haues'chen mit Pool am See, 10 Minuten vom Meer leisten, und noch knapp die Haelfte weglegen.
Aber egal um welche Ecke ich gehe, sehe ich ueberall ein Dutzend Leute, die zusammen meinen Komfort nicht gerecht werden koennen noch duerfen.
Das tut weh!
Es wuerde weniger schmerzen, wuerde ich mich auf mein Wohlsein beschneiden. And Life is Good!
Es scheint noch zu viele deines Schlages zu geben um eine gerechtere Verteilung zu bewirken.
Ich wuensche dir weiterhin ein sorgenfreies Leben. Und das wuensche ich auch jeder anderen Kreatur.
Tagtraueme
ich kenne auch einige, denen es nicht so gut geht, und das finde ich auch nicht richtig, andererseits rechne mal aus was ich seit Jahren an Sozialversicherung abdrücke und Lohnsteuer = das Geld wurde offenbar nicht richtig eingesetzt..
Und wenn ich aber so vergleiche mit anderen europäischen Ländern wie z.B.Spanien Gut Nacht um halb sechs, da wäre ich schon arbeitslos, dann wäre dein Wehgeschrei noch größer , da geht es uns hier noch sehr gut, aber das ist das Problem von Leuten deiner Gesinnung, mit nix zufrieden sein und mich als Tagträumer, ne
ich würde gerne mal vergleichen, was dein Tagträumer zum Allgemeinwohl bezahlt hat und Du.
Wir könnten auch nach Rumänien spenden, dort ist es noch viel viel ungerechter, da kommste nur mit Schmiergeld weiter, das kannst Du mir glauben und es interessiert die Leute einen Dreck wie es den Armen geht, ausgeschlafen ?
genau hier liegt auch eine der Situationen unseres Landes. So wie jemand auf Probleme aufmerksam macht und für Missstände den Blick schärft, fühlen sich alle, die nicht bereits durch die Ritze geflogen sind auf den "Schlips" getreten. Und, wenn wunderts wird sofort daran erinnert, dass man ein wichtiger Leistungsträger sei und alle Kritiker sich nicht aufspielen sollten. Verletzte Eitelkeiten der "gut Situierten" helfen leider nicht bei den anstehenden Problemen weiter.
Kein Land kann ewig aus seiner Speckseite leben. Beschäftigung und Beteiligung am Erwerbsleben sind nur Teilaspekte der Betrachtung. Wer das nicht glaubt, kann ja mal Senioren fragen, die vierzig Jahre geschuftet haben und nur Minirenten haben, weil sie keine Akademiker sind und das Pech hatten als "einfache" Malocher in einem nicht tarifierten Betrieb beschäftigt zu sein. Diese Anzahl steigt massiv, ebenso Leiharbeiter. Armut IST ein Zustand, kein Gejammer.
Ich bin z.B. weiter dafür, dass Leistungsprinzip weiterzubehalten, warum sollte ich mich mehr krumbuckeln als mein Nachbar der genauso oder nur mit geringem Abschlag sein Geld bekommt ? Dann möchte ich auch weniger verdienen und weniger arbeiten, es sollte gerecht sein.
Oder was soll hier die Lösung sein ?
Ich sag Dir noch ein Beispiel : ich hatte (wohlgemerkt hatte, mit großem Verlust verkauft) eine ETW , vermietet an Sozialen, die Wohnung verliess er nach ca. 16 Monaten mit 17.000 Euro Schaden, warum bitteschön soll ich das unterstützen ? Zu holen ist nix mehr, der Arme nannte sich Vice President mit Autohandel, nur Firlefanzen im Kopp`/ wie ich das alles bezahlt habe, fragt der auch nicht.
www.panokratie.de
Tobi Blubb beschreibt hier eine Gesellschaftsform, in der die Macht von UNTEN ausgeht und nicht wie bei allen bisherigen Regierungsformen von OBEN....
Da scheiden sich zwischen uns so einige Geister.
Schlichte Klarstellungen:
'Tagtraueme' bezog ich alleinig auf mich selbst: "Es scheint noch zu viele deines Schlages zu geben um eine gerechtere Verteilung zu bewirken.
Ich wuensche dir weiterhin ein sorgenfreies Leben. Und das wuensche ich auch jeder anderen Kreatur.
Tagtraueme"
..
"..komisch ich kenne einige, sogar sehr viele, denen es genau so gut geht wie mir, sogar zahlreiche, kannst kaum glauben, gelt ?"
Natuerlich glaub ich dir das, und warum sollte ich das fuer komisch halten??
Waere ich nicht so einfaeltig, koennte ich annehmen, das du der Meinung bist, dass ich glaube das es jedem Deutschen dreckig geht.
..
Mit "z.B.Spanien Gut Nacht um halb sechs", und meinem diesbezueglich noch groesseren Wehgeschrei? .. kann ich genauso wenig anfangen, wie mit dem darauffolgenden:
"aber das ist das Problem von Leuten deiner Gesinnung, mit nix zufrieden sein ....."
Vollkommen verdreht daneben: Ich bin nachweislich mit meiner eigenen, zumindest, finanziellen Situation durchaus zufrieden!!
Nachweislich 'unzufrieden, bin ich mit dem fatalsozialen Zustand der Millionen in Deutschland und Milliarden auf dem Planeten.
..
Abschliessend fragst du tatsaechlich:
"ich würde gerne mal vergleichen, was dein Tagträumer zum Allgemeinwohl bezahlt hat und Du."
Das ist wirklich eine belustigende Frage eines 'Leistungsprinzipiellen' an einen Hobby'Sozialisten. :-)
Vielleicht spende ich sogar nach Rumaenien und helfe hier und da aus, anstatt mich ueber die Verluste meiner Eigentumswohnung auszuheulen.
Geisterscheiden
Zwar wehrt dieser sich noch, aber sobald seine Forderungen an die EU erfüllt sind, wird auch er leider unterschreiben - und dann ist es einfach mal zu spät ! Alles was dann in (z.B.) Deutschland passiert (durch Gesetzesänderungen und politische Vereinbarungen etc.) kann von uns BürgerInnen dann kaum noch beeinflußt werden, da einzelne BürgerInnen kein Klagerecht beim EU-Gerichtshof haben. Leider begreifen die Menschen nicht, dass wir vor der größten und mächtigsten Diktatur stehen, die die Welt je erlebt hat. Im Gegensatz zu 1933 sind die neoliberalen AkteurInnen jedoch dazu bereit, jedem ins Gesicht zu lügen und ihnen stehen auch ganz andere Mittel zur Durchsetzung zur Verfügung - und sie werden diese auch bis zum Letzten einsetzen. Ausländische Polizeikommandos werden dann unsere Regierung vor uns DemonstrantInnen schützen - wobei die Polizei den Staat (also das Volk) schützen sollte und nicht eine handvoll VerbrecherInnen die das eingefädelt haben. Das schönste am Ganzen wäre dann noch, dass Frau Merkel auf die Frage "Wussten Sie nicht, dass 75 % der BürgerInnen Deutschlands keine Ihrer Entscheidungen befürwortet ?" antwortet: "Wieso ? Die BürgerInnen hätten ja auch anders wählen können - haben sie aber nicht. Deshalb gehe ich davon aus, dass mein Handeln (und das der Regierung) in Einklang mit dem Volkswillen ist !"
Phantasie ? Nein, Freunde - Realität, Ihr werdet es sehen...
Warum klagt eigentlich niemand gegen Frau Merkel, die einen Kanzlereid abgelegt hat ("Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden") ?
Der Schaden den die Auslandseinsätze der Bundeswehr bereits angerichtet haben zählt wohl nicht mit dazu, ebensowenig der sozialstaatliche Schaden, der Schaden der den Deutschen SteuerzahlerInnen durch die Bankenrettung entstanden ist (300 Banken auf Kosten von 83 Millionen BürgerInnen) usw., usw...
-CK-
Nach dem Börsencrash 2001 und erst nach dem jetztigen Crash sind diese Hütchenspiele vorbei. Umsomehr drängen nun die internationalen Investoren in die maroden Staats- und Gemeindehaushalte und kaufen für einen Appel und Ei Gemeinde und Staats(Volks)vermögen auf. Die Gewinne, die aus der Bewirtschaftung von hauptsächlich primären volkswirtschaftlichen Kernfeleder, wie Bahn, Verkehr, Kommunikation, Bildung usw, entsthen, fließen nun aber nicht in Löhne und Erhalt der Infrastruktur, sondern werden im neu aufgelegten Casino angelegt. MIt der Folge, dass die Binnenkaufkraft in den letzten 15 Jahren zunehmend abgenommen hat und übertünschter Rost die Infrastruktur zusammenhält.
Die neoliberalen schielen dabei auf den Markt in Asien und malen sich aus, dass sie Europa zu einem Billiglohnland mit Billigprodukten verwandeln können um die asiatischen Märkte zu bedienen und angesichts der schieren Bevölkerungsmasse in Indien und China exorbitante Gewinne einzufahren.
Die jeweiligen bis dato recht stabilen sozialen Strukturen( mit Vorbehalt) sollen unter der Prämisse dieses Zieles geopfert werden, weil der marktökonomische Druck dieses "Opfer" erfordert.
Weil sich durch jahrundertelange Kämpfe erworbene Freiheiten und Rechte der europäischen Bevölkerung nicht einfach per Dekret abschaffen lassen, wird über solche Richtlinen wie Bolkestein ( Entsendungsrichtlinie der EU) ein "Selbstzerfleichungsprozess" des Lohn- und Rechteniveaus innerhalb der EU initiert, der in der Logik der Neolibaralen zu einer Selbstunterwerfung unter die okönomische "Notwendigkeit" führen muss.
Da zunehmend innerhalb Europas Widerstand zu spüren ist, der sich auch in Aufständen ausdrücken könnte ( und die Definitionsgewalt für Aufstand liegt beim Staat, d. er kann auch einen Generalstreik als Aufstand definieren) wird in dem Vertrag von Lissabon das Recht auf Leben ausgehebelt.
Der Ausgang dieser Entwicklung liegt in den U.S.A, die in den letzten 20 Jahren eine zunehmende Desindustriealisierung erlebt haben und ihren Staatshaushalt auf Kosten der 2. und 3. Welt durch Finanzakrobatik betrieben haben.
Ziel der U.S.A ist es die noch vorhandenen Industrie- und Produktionskapazitäten Europas zu benutzen um sich in Indien und Asien strategisch zu platzieren.
Es wäre für die U.S.A ein ökonomisch-strategischer Supergau, wenn es diesen Ländern gelingen sollte ihre steigende Binnennachfrage ohne Beteiligung der U.S.A durch Eigenproduktion zu decken.
Man kann das auch ganz einfach sagen:
Unsere Politiker und Wirtschaftsbosse verkaufen den gesamten Wohlstand der europäischen Nationen und deren soziale Integrität zugunsten der Vorherrschaft des amerikanischen Imperialismus.
Das ist das was Jürgen Elsässer aufzeigen wollte und wofür ihn die "Linke" abgestraft hat.
Ich glaube nicht.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=MAR20091015&articleId=15686