Gern würd ich folgende Ankündigung unter Satire ablegen, nur - leider meint dieser Mensch das tatsächlich ernst:
Ich werde mich dafür einsetzen, dass Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben wird.
Mit diesem Satz diskreditiert sich Henryk M. Broder selbst. Auch wenn er im Anschluss meint durch gutgemeinte Ratschläge relativieren zu wollen.
Eine Unterwanderung Broders findet nicht statt - er wählt die Holzhammermethode und geht in die Offensive. Die Wege des Herrn sind nicht unergründlich..




















Ich bin weder Neo- oder Altnazi und habe mich selbst sehr intensiv mit dem Thema "Holocaust" beschäftigt - inklusive mehrerer Auschwitzbesuche und Interviews mit Überlebenden.
Aber die unselige Strafbarkeit der "Holocaustleugnung" finde ich peinlich als Gesetzesbestand. Muss man unter Strafe stellen, wenn jemand eine andere Ansicht vertritt? Nein, überzeugen muss man! Und, durch die Strafbarkeit der Leugnung wird der Holocaust als Tatsache eigentlich abgeschwächt - ja, überhaupt erst zur Diskussion gestellt. So wird die historische Tatsache erst zur Gesinnung.
Denn kann man unter Strafe stellen, wenn jemand behaupten würde, dass Wasser nicht nass ist?
Ansonsten bin ich immer dafür, dass jede noch so dämliche Meinung offen vertreten werden darf.
Außerdem: Bei diesem durchaus mehrheitsfähigen Thema fängt man an. Wann kommt das nächste? Werden wir zunehmend der Meinungsfreiheit mit dem Strafrecht begegnen? Wehret den Anfängen!
Ich finde sogar das Gegenteil; daß durch die Strafbarkeit die Leugner erst Boden gewinnen (...wieso darf man die Details nicht versuchen zu klären ? Ist da was faul an der Geschichte ?).
Wir wollen aber auch nicht ganz vergessen, dass der Herr Broder sich gerade im Wahlkampf befindet ...
wärst Du am besten aufgehoben. Welchen Holocaust
meinst Du denn? Den der Armenier oder der Dresdner?
Du ungebilderter Ignorant.
1. Ist der Straftatbestand eines "Meinungsverbrechens" aus orwellschen Gründen grundsätzlich abzulehnen, und
2. bräuchte eine Wahrheit bzw. Tatsache das Licht einer wissenschaftlichen Untersuchung niemals zu scheuen.
... so what. Eine aufgeklärte Gesellschäft braucht keine Meinungstabus ... alles kann auf den Tisch!
Sogen. Politiker haben sich ja schon öfters mal dazu hinreissen lassen, bestimmte Meinungsäusserung mit "Holocaustleugnung" gleichzusetzen, beispielsweise
Warum eigentlich? Er leugnet nicht Holocaust selbst - das betont er auch ausdrücklich, sondern ist dafür, dass die sog."Holocaustleugnung" nicht unter Strafe gestelt wird/bleibt. Denn nur so kann man sich reines Gewissens auch mit anderen Themen z.B. mit der Armenierverfolgung auseinendersetzen.
Kaum einer der Holocaustleugner leugnet den Holocaust selbst. Das geht einfach nicht. Meistens wird versucht die Verfolgung und den Mord an Juden mit "nicht diskutierbaren" Argumenten abzuschwächen, bzw. zu verdrängen. Vielleicht wäre es doch eine bessere Lösung den ganzen Themenkomplex einfach frei zu besprechen. Denn, es ist passiert und die Grausamkeit dieser Zeit ist nicht zu überbieten und auch nicht zu leugnen. Auch dann nicht, wenn die Historiker zu anderen Zahlen oder Zusammenhängen kommen sollten.
Eine reine und besonnene Auseinandersätzung hätte all den "ewig gestrigen" den Wind aus den Segel genommen. Keine Strafen und keine Sanktionen konnten das bisher erreichen.
nun - den "H" haben uns die Amis ins Gesetz geschrieben - und selbstverständlich haben sie , die von den Indianern über Tonkin und 0911 bis Irak jeden Lug und Trug benutzt haben, über diese 13 jahre Wort für Wort die reine unverfälschte Wahrheit gesagt - ischschwör !
mfg zdago
Mehr dazu in meinem Blog.
Ob nun die Anzahl von Toten relevant ist, spielt überhaupt gar keine Rolle. Auch die Mittel zur Tötung sind nicht wirklich ausschlaggebend, genauso wenig wie es wichtig ist ob es einen Befehl und wenn ja von wem gab. Unbestreitbarer Fakt ist:
- daß Menschen versklavt und gefoltert,
- Menschen als Versuchskanninchen benutzt,
und eine, bzw. mehrere Kultur/en und deren Menschen verfolgt wurden.
Viele Menschen wurden ihrer, von anderen mutwillig hingenommenen und massiv unterstützten, Verwahrlosung und somit auch dem Tod überlassen. Allein durch diese Tatsachen lässt sich der Holocaust und auch der Porajmos und jeder andere Völkermord begründen. Eine Diskussion die nicht streitbar ist. Wer den Tod auch nur eines Menschen hierzu, auch nur im Ansatz, versucht durch andere Argumente zu relativieren, dessen Argumentation will ich hören, wenn ein naher Anverwandter Hartz IV-Bezieher an den Folgen der unterlassenen Hilfeleistung seitens der Regierung oder seines Umfeldes verstirbt. Oder wie er oder sie den Tod seines Sohnes/seiner Tochter sieht, wenn jene/r bei einer politisch geplanten militärischen Aktion sein Leben lassen muss.
Was mich abschließend brennend dazu interessiert, sind die Fragen, warum es heute -im Hier und Jetzt -immer noch Menschen gibt, die nicht sehen oder darüber sprechen wollen, daß man wieder bereit ist Religionseinrichtungen anzuzünden? Die nicht Willens oder fähig sind zu sehen, daß man an den europäischen Grenzen Kulturfremde Menschen mit massiver Waffengewalt davon abhält in Europa Schutz vor Verfolgung zu bekommen?
Warum der Wert eines jeden Menschens nur noch so viel ist wie man selbst bereit ist zu geben?
Jess
Mein Senf dazu Der Klugscheisser
"Ich missbillige, was du sagst, aber bis in den Tod werde ich dein Recht verteidigen es zu sagen."
Fällt es eigentlich niemandem auf, daß von den Zionisten grundsätzlich Vorwürfe wie "Holocaustleugnung" oder "Antisemithismus" in den Raum gestellt werden, um Kritik an eigenen Verbrechen (z.B. im Gazastreifen) damit zum Verstummen zu bringen?
Aus genannten Gründen möchte ich mich der Forderung des Herrn Broder also anschließen.
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1085/broders-pathologischer-wahnwitz