Na, das kann ja was werden! Philipp Rösler, Jungstar aus der FDP, ein Hübscher und Netter, wird Gesundheitsminsiter. Was dürfen wir uns denn darunter vorstellen?
Kriegen wir nun zwecks öffentlicher Gesundheitsvorsorge ein System von "Restkassen", wie wir auch "Restschulen" haben? Da sollen in Zukunft also Steuergelder reingepumpt werden. Das wird wohl nicht anders gehen, wenn man die Arbeitgeber einerseits entlastet und andererseits die "Besserverdiener" in die privaten Kassen entläßt.
Naja. Bevor man demnächst den Versicherern Milliardenbeträge geben muß, wie den Banken, bekommen sie ein paar Kunden mehr, und können sich dann durch schöne Geschäfte hoffentlich selbst aus dem Sumpf ziehen? - Nein, ich weiß nicht, was die sich denken.
Aber ich habe eine Vorstellung davon, wie es in den Kliniken und anderen Pflegebereichen zugeht. Und das ist eine Schande. Für alle dort Tätigen und für die Patienten. Und das schlimmste ist, dass hier diese gefräßige Monsterkrake Pharmaindustrie ihr Geld einsammelt. - Ähnliche Baustelle wie die Landwirtschaft, wo die Chemiegiganten ihr Unwesen treiben.
< Pressemitteilung der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) | Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? >























"SZ: Stehen Sie noch zu Ihrer Aussage, mit 45 Jahren aus der Politik auszusteigen?
Rösler: Ja, im Februar 2018 werde ich aufhören. Schön wäre es, wenn ich bis dahin noch Wirtschaftsminister bin.
SZ: Da sind Sie längst in Berlin, wo die großen Aufgaben locken.
Rösler: Nein, ich habe ja auch gesagt, dass ich nie nach Berlin gehe.
SZ: Weil die Politik den Menschen zu sehr verändert?
Rösler: Mein Vater sagt immer: Gute Schauspieler und Politiker haben eins gemeinsam. Sie gehen, wenn noch jemand klatscht. Es ist bedrückend, dass Politiker mit einer großen Lebensleistung, wie Helmut Kohl oder Heide Simonis, den richtigen Absprung verpasst haben. Man muss irgendwann was anderes machen.
SZ: Warum wollen Sie Berlin meiden?
Rösler: Weil ich das misstrauische Klima dort nicht für gesund halte. Wenn ich hier meine zwei Stellvertreter zusammen Kaffee trinken sehe, denke ich: Das sind nette Kerle - und setze mich dazu. In Berlin muss ich mich fragen, ob die gerade überlegen, wer von beiden mich ablöst.
SZ: Sie sind aber doch regelmäßig beim FDP-Präsidium in Berlin.
Rösler: Das ist in Ordnung. Aber hier in Hannover ist meine Welt, alles sehr familiär. Niemand würde sagen, da kommt der Herr Doktor Rösler, unser Vorsitzender. Ich bin der Philipp.
SZ: Wer passt jetzt auf, dass Sie nicht werden, wie Sie nie werden wollen?
Rösler: Meine Mitarbeiter. Das sagt zwar jeder Chef, aber wir sind hier ein sehr junges Team. Außerdem mein Vater. Und natürlich meine Frau. Die sagt, wenn ich nach Hause komme, schon mal: Jetzt ist erst mal gut, kümmere dich mal um deine Kinder, danach kannst du von deinen Heldentaten berichten."
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/902/458553/text/4/
04.06.2009
SZ: Du bleibst also ernsthaft bei deiner Behauptung, niemals in die Bundespolitik zu wechseln?
Rösler: Genau.
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/477229
11.08.2009
"Rösler will nicht nach Berlin
Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat Gerüchte über einen Wechsel nach Berlin dementiert, falls die FDP nach der Bundestagswahl im Herbst mitregieren sollte. Der «Bild»-Zeitung (Dienstag-Ausgabe) sagte Rösler, er bleibe ganz sicher in Hannover. «Ich will ein guter Familienvater sein, auf keinen Fall zwischen Hannover und Berlin pendeln. Ich bin nicht Minister geworden, um das als Sprungbrett zu nutzen», sagte Rösler.
..."
http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/2009/08/11/roesler-will-nicht-nach-berlin.html
02.10.2009
"...betonte Rösler. "Wir schenken der Union nichts", hob Rösler hervor, der erneut klar stellte, dass er seine Aufgabe als niedersächsischer Minister weiter erfüllen wolle und nicht als Bundesminister nach Berlin wechseln wolle."
http://www.wirtschaftsnachrichten.org/component/content/article/939-wetter
wenn die Frau schon mal sagt, er solle sich erstmal um seine Kinder kümmern, wenn er nach Hause kommt. - WENN ER NACH HAUSE KOMMT -
Na, dann kommt er eben selten nach Hause. Jedes Problem findet seine Lösung.
Ich hatte schon mal den Verdacht, dass Frau Müller ähnliches zu Oskar sagte, - du kommst jetzt mal nach Hause und kümmerst dich um dein Kind!
Kinder brauchen ihre Väter. Ist Konsens, oder?
Warum auch nicht? Da gibt es noch große Gewinne zu realisieren, da müssen also Fachleute ran - nicht die Schlamper der letzte Jahrzehnte.
mfg zdago