Zunächst einmal räumt das
Semikolon mit einem alten Irrtum über Broder auf:
Es wird immer wieder behauptet, Henryk M. Broder leide an Größenwahn. Stmmt das?
Das ist völliger Blödsinn, von leiden kann gar keine Rede sein!
Dann spricht sich aber auch Broder selbst im Spiegel frei und behauptet sogar
"Ich bin weder größenwahnsinnig noch vergnügungssüchtig."
Wie weit dieser Selbstdiagnose zu trauen ist, mag jeder Leser für sich selbst entscheiden. Bekannt ist jedoch, dass jeder Arzt der sich selbst behandelt, einen Idioten als behandelnden Arzt hat und das gleiche gilt auch für Rechtsanwälte die sich selbst vertreten. Aber Broder ist anders. Broder ist ganz anders. Teilweise scheint er nicht mehr von dieser Welt zu sein.
Als er im
Tagesspiegel seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten des Zentralrates der Juden bekannt gab, ging es ihm weniger um das Amt, sondern er suchte nur eine interessante Position, um seine Pöbeleien gegen Frau Knobloch und den Zentralrat mit breiter Medienenwirkung abschießen zu können.
Er ist eben ein begnadeter Selbstdarsteller und das einzige was Henryk M. Broder wirklich interessiert ist Henryk M. Broder. Ähnlich wie Sarrazin, den er öffentlich lobt, hasst Broder alle Menschen die schwächer als er sind, seine Ansichten nicht teilen oder gar für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stehen, abgründig und mit tiefer Inbrunst. Lustig ist das immer dann, wenn der polnische Jude Broder, anderen Ausländern in Deutschland das Existenzrecht und den Glauben verbieten will.
Natürlich ist er heimatlos, sicherlich auch begründete durch die deutsche Geschichte. Aber bei ihm ist es etwas tieferes. Polen, Österreich, Deutschland, Israel und dann wieder nach Deutschland. Es gibt auch eine geistige Heimatlosigkeit. Von der Porno-Postille über Satirezeitschriften zur Jerusalem Post weiter zur Woche und dem Spiegel. Von weit linksaußen nach sehr weit rechtsdraußen. Seine engen Verbindungen zu PI, einem offen rassistischen Internetblog sind sogar bildlich dokumentiert.
Zwar gibt es den alten Spruch:
"Wer in der Jugend kein Sozialist ist, hat kein Herz, wer es im Alter noch ist, hat keinen Verstand.". Aber dieser Spruch erklärt Broder nicht. Die Bandbreite ist einfach zu groß. Auch wenn es mit Horst Mahler, ein ähnliches und noch traurigeres Beispiel gibt. Broder will geliebt oder doch zumindest gefürchtet werden.
Deshalb tritt er immer wieder als Poltergeist auf, bezeichnet alle und jeden als antisemitsch, klagt, gewinnt manchmal, verliert oft, aber er ist auf der Bühne. Es scheint ihn die unbändige Angst zu treiben, das er vergessen werden könnte. Diesmal hat er den Zentralrat der Juden für seine Selbstdarstellung benutzt. Sein schneller Rückzug ist übrigens leicht zu erklären. Es gab Leute die ihn aufgefordert haben, wirklich ernsthaft zu kandidieren.
Das aber hätte Arbeit und die Übernahme von Verantwortung bedeutet. Er hätte sich zum ersten Mal auch mit seinem eigenen Judentum auseinandersetzen müssen und seine persönliche Heimat definieren müssen und das auch in politischer Form. Die Kreise von Rechtsdraußen die Broder gerne loben, werfen dann immer gerne Juden und Muslime in einen Topf und bedrohen letztendlich beide. Broder will das nicht erkennen und möchte auf beiden Bürgersteigen der Straße gleichzeitig spielen. Das ist die beste Methode um überfahren zu werden.
Es ist gut, dass er aufgegeben hat. Nichts wäre dramatischer als einen Mann wie Broder im Zentralrat der Juden zu haben. Jede vernünftige Arbeit würde sofort zum Erliegen kommen. Broder ist nichts für ernsthafte Arbeit. Aber er ist ein guter Clown, wenn auch mit bösen Absichten. Ob er ein Antisemit ist, kann man nur schwer beurteilen. Er ist eigentlich gegen alles.
http://www.henryk-broder.de/html/tb_schaefer.html
Dat war Mischel Friedman, und der ist wegen Bärbel in den Puff gegangen
Das Problem ist, dass unsere Brainwash-Medien so Leute und ihren Popanz auch noch aufbauschen/werten.
Solche Trittbrettfahrer braucht wirklich keiner ...