Sie stehen dem Islam nicht nur kritisch gegenüber, sondern feindlich. Ihre Argumente legitimieren sie durch die Zuhilfenahme des Koran, den sie nicht verstehen - nicht verstehen können. Genauso wenig wie sie andere Heilige Bücher nicht verstehen können und wollen und grundsätzlich nach ihren Vorstellungen interpretieren. Religiöse Werte sind ihnen nichts wert. Jene Werte die die Grundpfeiler eines friedlichen Zusammenlebens erst ermöglichen. Das Wort Nächstenliebe ist darin genauso ein Fremdwort, wie die Worte Menschen- oder Völkerrecht. Für sie zählt nur das Recht des Recht habens. Das Recht zu behaupten das Muslime Schuld an ihrer Misere sind. Wobei sie nichts unversucht lassen uns immer wieder verständlich machen zu wollen, dass es unser aller Misere sei. Ob wir das nun anders sehen oder nicht interessiert sie nicht. Sie wollen das nicht verstehen, weil sie der festen Überzeugung sind im Recht zu sein.
Durch ihr europaweites und teils unbemerktes Vorrücken erhalten sie immer mehr Zulauf.
Zur Europawahl erstarkten sie ein weiteres mal. Die niederländischen Rechten schickten ihren Populisten Geert Wilders ins Rennen und konnten somit einen klaren Sieg erzielen. Aber nicht nur die Niederlande gilt es heranzuziehen um das Bild zu verdeutlichen. Länder wie Italien oder Frankreich, sowie andere Staaten, dürfen nicht unerwähnt bleiben. Auch Österreich spielt eine nicht zu verachtende Rolle. Erst in Bezug zum Vertrag von Lissabon wird dies deutlich.
Vordergründig waren einzelne Parteien gegen die Zusammenführung europäischer Staaten und sind es bis jetzt geblieben. Jedoch konnten sie, mit ihrer zum Teil benutzten Hetze, nicht den Zulauf für sich beanspruchen den man sich erhoffte. Mittlerweile ist man öffentlich etwas zurückgenommener, bezieht sich ausschließlich auf einzelne Vertragsungereihmtheiten die es zu ändern gilt. Der Hintergrund für diese Verwandlung ist der Versuch mehrheitsfähig zu werden. Die Grenzen zwischen Europagegnern, Nationalisten, Demokraten und Vertragskritikern verschwimmen und im Hintergrund lässt sich ungestört weiter machen mit dem woran man sie alle erkennen könnte. So beschäftigt sich oberflächlich die Mehrheit mit der Auseinandersetzung was wo und wer einzuordnen ist und übersieht dabei die Strukturen die mittlerweile europaweit stehen und weiter ausgebaut werden.
Können Sie sich erklären, warum sich bekennende EU-Gegner ins europäische Parlament wählen lassen? Das ist der Weg nach Sodom. Auf europäischer Ebene ist die Basis der endenden Gastfreundschaft bereits gelegt.
Die Politik der Tarnung und Täuschung beherrschen sie - früher wie heute.
http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/tschechien-und-die-eu-der-eigenwillige-klaus;2477879
und jetzt wird der Vertrag unterschrieben. Europäische Vernetzung, inner- und außerparlamentarisch, gegen die Freiheitsfeinde, die schon längst solchermaßen vernetzt sind. Und das tut not.