Prof. Manfred Güllner weiß genau wie die SPD zu ticken hat, damit sie bei seinen Umfragen bessere Werte bekommt. Tut sie das nicht, dann wird sie gnadenlos in seinen Bewertungen abgestraft. Das ist bekannt und deshalb hat Mohn/Bertelsmann ja auch von Emnid zu Forsa gewecheselt. So kann die Familie Mohn einen SPD Mann dazu benutzen um die SPD endgültig fertig zu machen und zu steuern.
Güllner war ein Freund Schröders und hat schon diesen nach eigenen Aussagen beeinflusst, was ja zu der menschenverachtenden Politik führte, die der SPD heute zu Recht den Hals bricht. Das Gabriel und Nahles vordergründig von der alten Linie abweichen wollen, ist für Güllner Grund genug die SPD unter die 20 Prozent Marke fallen zu lassen und ihr
nur noch 19 Prozent in der Sonntagsfrage zuzubilligen.
Dumm ist nur, dass am gleichen Tag Allensbach ebenfalls eine Umfrage veröffentlicht und darin die SPD bei 23 Prozent und damit bei ihrem Bundestagswahlergebnis sieht. Bei Emnid stieg die SPD wie in der Vorwoche sogar um einen Punkt und lag gestern auch bei 23 Prozent. Nun sind Allensbach und Emnid bestimmt keine Freunde der SPD. Allensbach ist FDP-nah und Emnid steht fest und treu zur CDU.
Tatsächlich wird die Familie Mohn und damit der Bertelsmannkonzern und die gemeine Bertelsmannstiftung von einer unbändigen Angst getrieben, dass sich die Dinge ändern könnten. Ihre U-Boote in der SPD verlieren zunehmend an Bedeutung innerhalb der Partei und "DIE LINKE" bekommt spürbar Zulauf. In NRW könnte sich im nächsten Frühjahr wieder die Frage nach Rot-Rot-Grün stellen und das könnte sehr schnell zum Fanal werden.
Die Hornissenkoalition ist für die Mohns und die anderen neoliberalen Raubtierkapitalisten nämlich nicht die Erfüllung aller Wünsche. Sie ist zu dienstbeflissen um die Wünsche der Reichen zu erfüllen und das Großkapital hört bereits das laute Murren im Volk. Leuten wie den Mohns ist klar, dass sie mit all ihrer Medienmacht aber nur leiten und nicht wirklich lenken können.
Deshalb wollen ja selbst Unionspolitiker die noch Kontakt zur Basis haben keine Subventionen für Hoteliers die Zimmermädchen ausbeuten und sie wollen auch keine Steuerreform die die Armen belastet und die Reichen entlastet. Wenn aber selbst in der CDU solche Stimmen laut werden, muss dringend Ablenkung geschaffen werden. Die SPD in der Sonntagsfrage ist eine solche Ablenkung.
Aber sie funktioniert nur für wenige Stunden. Es müssen also ständig neue Horrorbotschaften erfunden oder aufgeblasen werden um die Menschen abzulenken. Genau dies passiert ja schon lange, im Moment wird aber aus allen Rohren geschossen. Die einen haben den Aufschwung ganz sicher gesehen, die anderen zählen die Toten der Schweingerippe und Bayern schickt 6 Polizisten nach Afghanistan.
Ein Haufen von Informationsmüll, der davon ablenken soll, was wirklich geschieht. Die Hornissenkoalition erledigt den Sozialstaat im Handumdrehen. Nach den Arbeitnehmern werden jetzt auch die Mieter rechtlos, wenn Polizisten keine Straftat finden, dürfen sie in Zukunft einfach wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt verhaften und so die Unbeugsamen aus dem Weg räumen.
Allerdings kommt auf die Regierenden und das Großkapital ein riesiges Problem zu. Die Weltwirtschaftskrise ist noch lange nicht auf ihrem tiefsten Punkt. Irgendwann werden auch die Dümmsten wach und dann könnte es sehr unangenehm werden. Güllner und seine Lügenbude sind nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Aber über solch ein kleines Rädchen könnte das gesamte Getriebe zum Halten gebracht werden. Mal abwarten wer aus dem Hause Forsa demnächst verrät wie die zauberhaften Zahlen zustande kommen.
Von Jochen Hoff | Duckhome | – Prof. Manfred Güllner weiß genau wie die SPD zu ticken hat, damit sie bei seinen Umfragen bessere Werte bekommt. Tut sie das nicht, dann wird sie gnadenlos in seinen Bewertungen abgestraft. Das ist bekannt... ...
Von Jochen Hoff | Duckhome Prof. Manfred Güllner weiß genau wie die SPD zu ticken hat, damit sie bei seinen Umfragen bessere Werte bekommt. Tut sie das nicht, dann wird sie gnadenlos in seinen Bewertungen abgestraft. Das ist bekannt und deshalb hat ... ...