Es dürfte eigentlich ein ethischer Konsenz sein, dass jedes nicht ermordete Kind ein Gewinn für die Menschheit ist. Seine Mutter wurde nicht zur Täterin und das Kind lebt. Ein Gewinn wie er größer nicht sein könnte. Nicht aber für diesen unethischen Rat. Der möchte nämlich gerne die Babyklappen abschaffen, weil 500 Kinder seit deren Entstehen gerettet wurden und deshalb in ihrem Recht auf Kenntnis über ihre Herkunft verletzt sind.
Es wäre diesem verkommenen Rat also lieber ein totes Kind und eine Mutter als Mörderin zu sehen, als lebende Kinder, die aber ihre Herkunft nicht kennen. Natürlich haben sie ein süssliches Geschwafel um ihr unethisches Denken. Sie faseln von einer betreuten Geburt. Sie, die zumeist ihr ganzes Leben von der Allgemeinheit alimentiert wurden, von denen nur ganz wenige überhaupt eine Lebensleistung aufweisen, sie wollen sich in die Armen und Ängstlichen hineinversetzen. Das ist lächerlich.
Trotz Babyklappe haben wir immer noch Mütter, die selbst dieses Angebot nicht nützen und ihre Kinder töten. Eine betreute Geburt, wie es sich diese Ethikfeinde vorstellen, ist auch für einen großen Teil der Babyklappenmütter schlicht und ergreifend nicht machbar, weil sie alles tun müssen um nicht aufzufliegen. Uneinsichtige Eltern, ablehnende Lebenspartner, unhaltbare Wohnsituation oder Druck in Arbeit oder Arbeitslosigkeit stellen Hürden dar, die sich die Herrschaften des Ethikrates nicht einmal vorstellen können.
Der Vorschlag des Ethikrates die Babyklappen abzuschaffen ist die Aufforderung zum Mord an Kindern. Man sollte diesen unethischen Rat sofort abschaffen und die Herrschaften die da auch noch Geld abgezockt haben aus ihren Berufen und Pensionen werfen. Denn erst wenn solche Leute einmal das wirkliche Leben gekostet haben, können sie auch nur andeutungsweise empfinden was da wirklich los ist.
Das die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Ingrid Fischbach, gleich ein Gesetz angekündigt hat, bei dem sie eine vertrauliche Geburt durchführen und fleißig beraten will. Selbstverständlich ist die Geburt nicht vertraulich. Sie will die Daten nämlich mit Zeitverzögerung an die Standesämter geben. Vermutlich sind bereits Minuten nach der Geburt die Daten nicht mehr sicher und das Sozialamt steht vor den Wohnungen der Mütter. Eine grandiose Lösung einer völlig weltfremden Frau.
Aber das Gesetz war wahrscheinlich schon lange geplant um den Überwachungsstaat immer weiter auszuweiten. Vermutlich kam es deshalb auch zu dem Votum des unethischen Rates. Logisch ist auch, dass der Sozialdienst katholischer Frauen sofort Konsequenzen ankündigte. Seltsamerweise hört man von diesem Sozialdienst nie etwas, wenn katholische Priester mal wieder Kinder missbrauchen.
Der Augsburger katholische Weihbischof Anton Losinger, der katholische Moraltheologe Eberhard Schockenhoff und der evangelische Mediziner Eckhard Nagel sowie drei andere Mitglieder des Ethikrates haben sich gegen die Abschaffung der Babyklappen ausgesprochen. Konnten aber innerhalb dieser Truppe nichts bewirken.
Verlierer sind die Kinder. Vielleicht sollte man das Wort Ethik zum Unwort des Jahres machen.