Ein kleines vatikanisches Vögelchen zwitscherte folgende Überlegung über die ehrwürdigen Mauern:
Bruder Ben plant ein Auftrittsverbot der geliebten Sternsinger ab dem nächsten Jahr.
Wiederholt kamen die Sängerknaben wie –weiblein in den vergangen Jahren in die Kritik, aber nach dem jetzigen gescheiterten Attentatsversuch von Detroit, und der zunehmenden Terrorgefahr weltweit- besonders in Deutschland - haben die Jungen und Mädchen die traditonsgeschwängerten Weisen letztmalig gesungen.
Folgende Gründe sollen für die Überlegungen eingeflossen sein:
1. Schutz der Zivilbevölkerung vor getarnten Selbstmordattentätern oder Al Quaida Spionen, die auf der Suche nach Sympathisanten sind.
2. Verherrlichung des Fundamentalismus durch die traditionellen Gewänder.
3. Bei den mitgeführten Gegenständen wie angeblich Weihrauch, Myrrhe und Gold könnte es sich um verbotene Waffen bzw. Kampfgas (Massenvernichtungswaffen) handeln.
Gemäß der Quelle (zwitscherndes Vögelein) aus Rom bestände eine klitzekleine Möglichkeit die tausendjährige Tradition fortbestehen zu lassen, allerdings sei es hierzu unumgänglich, die Sternensingerei zu reformieren:
Man könne sich vorstellen, demnächst Peter, Karl und Paul aus der Eifel auftreten zu lassen, gegen Sauerländer soll Ben sich ausdrücklich ausgesprochen haben.
Die Auftrittsuniform soll demnach streng deutsch (allerdings multideutsch) sein:
Eiflertraditionshemd, bayerische Lederhose und preußische Spitzhaube
Zuvor müssten alle Teilnehmer vom klerikalen Sicherheitsdienst überprüft werden. Das polizeiliche Führungszeugnis sollte daher rechtzeitig beantragt werden. Das Mitführen von losen/fremden Gegenständen wie etwa Blockflöte, Sammelbüchse oder Kreide werde grundsätzlich verboten. Der Vorgang des Vor-der-Haustür-Singens müsse aus Sicherheitsgründen auf das Notwendigste verkürzt werden. Spenden in Form von Bargeld seien nicht mehr möglich, da in der Kürze der Zeit für die Beteiligten keine Kontrollmöglichkeit über die Herkunft des Geldes (im Sinne von Geldwäsche) bestände.
Sollte sich die Kunde aus der vatikanischen Gerüchteküche bestätigen, sähe es vielleicht sehr bitter für „die benachteiligten Kinder“ (wie Mutti Angi heute noch mal betonte) aus.
Ja, es gibt auch für sie -der Mutter aller Deutschen- die benachteiligten Kinder, sicher hat sie damit nicht die gefesselten und erschossenen (exekutierten)
Kinder aus dem Dorf Ghazi Khan und auch nicht die verbrannten Kinder aus Kunduz gemeint. Denn ein gerechter Krieg benachteiligt keine Kinder, bestimmt nicht aus Sicht der Mutti-Koalition.
Von wegen drei Weise. Drei Araber sind es.
Aber wenn man nun weiterdenkt, am Ende war Jesus vielleicht auch - äh, Araber ...???
Egal, diese Morgenland-Getue kann aufhören. Drei multideutsche Sternsinger sind ein sehr vernünftiger Ansatz. An dem Thema muß man dranbleiben. Weiter so, Ines.
Und Gruß von Luise