Warum Reichtum nicht verboten wird?
Sicher haben sich schon viele den Kopf darüber zerbrochen, wie sinnvoll oder sinnlos persönlicher Reichtum ist oder wann Reichtum zum Hindernis gesellschaftlicher Balance wird und ob das perse schon unhaltbar ist.
Wäre es denn überhaupt sinnvoll wenn persönlicher Reichtum einer gesellschaftlichen Normierung unterzogen würde und was würde das für gesellschaftliche Vorgänge bedeuten?
Ist der Reichtum von Personen oder Familien inakzeptabel, wenn er zum Nachteil der Mehrheit von Menschen erworben wird oder wurde?Ist er auch in dem Maße abzulehnen, wenn eine Menge Geld oder Besitz angehäuft wird, die höher liegt, als das geringste erreichbare Bruttosozialprodukt eines Landes dieser Erde.
Vor allem stellt sich doch die Frage, wohin sich eine Gesellschaft entwickeln würde, wenn jede Form des persönlichen Reichtums oder Besitzes verboten wäre. Oder wäre es, wenn es keinen Erwerbszwang bzw. den Druck gäbe und dennoch
niemand verhungern müsste oder von den Fortentwicklungen der Gesellschaft
abgeschnitten wäre.
Ist Reichtum abzulehnen, wenn er den Wert- oder Moralvorstellungen der Gesellschaft widerspricht?
Sicher ist der Widerstand all derer, die um ihre „mühsam“ erwirtschafteten Geldwerte bangen. Eine Frage der Gerechtigkeit ist es, ob den Reichen überhaupt ihr Reichtum entzogen werden könnte oder ob diese Art der Enteignung nicht ebenso ein Unrecht wäre.
Auch die Frage, wo Reichtum überhaupt anfängt ist juristisch kaum zu klären, sondern die Antwort beruht eher darauf, was oder wie viel eine Person oder Unternehmen an Verfügbarkeit besitzt, um materielle oder immaterielle Güter in seinen Besitz zu bringen oder quantitativ als Geld oder Geldwerte in seinem Besitz hat.
Relativer Reichtum wird bezogen auf das Durchschnittseinkommen einer Bevölkerung. Demnach wären die Personen in einem relativen Sinne reich, deren Einkommen über 200% des Durchschnitteinkommens (Nettoäquivalenzeinkommens) eines Landes liegt. Diese Grenze wurde von Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster (lehrt Politikwissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum) vorgeschlagen.
„Über Geld spricht man nicht, man hat es“, heißt es in einem alten deutschen Sprichwort. So verhält es sich meist auch bis in unsere heutige Zeit. Viele der Vermögenden und Reichen scheuen die Öffentlichkeit und sehen sich kaum veranlasst, über ihre materielle Stellung in der Gesellschaft zu sprechen. Damit verhalten sich Reiche äquivalent zu den Armen, denn auch über Armut wird kaum gesprochen. Denn für die meisten Menschen äußert sich Armut in dem Vorurteil, selbst nicht genügend geleistet zu haben und selbst Schuld an der eigenen schwierigen Ökonomischen Situation zu sein, deshalb wird auch über Armut nicht gesprochen.
Für die meisten Normalbürger ist Reichtum kaum zutreffend, denn damit werden sie zu Lebzeiten kaum in Berührung kommen. Zwar ist das Gesamtvermögen privater Haushalte in Deutschland zwischen 1993 und 2003 um stolze 17 Prozent auf rund fünf Billionen Euro gestiegen und steigt auch in der derzeitigen Krise immer noch an, aber der „wirkliche Reichtum“ betrifft nicht die Masse der Bevölkerung, sondern ist auf nur wenige Menschen begrenzt, die ihrerseits immer höhere Werte anhäufen.
Die durchschnittliche Sparrate der deutschen Bevölkerung liegt bei stolzen 10 Prozent und statistisch gesehen sind wir damit Weltmeister. Aber in der Realität, bezogen auf breite Bevölkerungsschichten sieht die Rechnung leider nicht ganz so positiv aus. Wer heute etwas zurück legen will, muss über eine ertragreiche Erwerbsquelle verfügen und gleichzeitig einen Lebensstandard führen, durch den er eine Art Überschuss erwirtschaftet (vom Munde abspart).
Hartz IV Empfänger, Niedrigverdiener oder Leiharbeiter werden aufgrund ihrer geringen Einkünfte wohl kaum darüber nachzudenken haben, ob sie etwas von ihren Einnahmen zurücklegen können. Bei ihnen reichen die Einnahmen meist nicht einmal aus, um sich zusätzlich zu versichern oder in eine private Altersvorsorge einzuzahlen, auch am Konsum können sie sich nur bedingt beteiligen, weil sie als nicht kreditwürdig gelten.
Woher kommt all dieser Reichtum?
„Vom Tellerwäscher zum Millionär“, der alte Spruch ist noch immer bekannt, aber stimmt es auch, dass Menschen durch eine Erwerbsarbeit soviel Geld verdienen können, dass sie davon wirklich reich werden?
Da schwören Politik und Wirtschaft die Menschen mit Nachdruck ein, auf schmerzhafte, aber angeblich notwendiges Sparen des Staates ein. Hohe Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Stagnation und leere Haushaltskassen prägen das Bild von Deutschland in der aktuellen Wirtschaftskrise.
Durch eine Erwerbsarbeit sehr viel Geld zu verdienen hat unterschiedliche Hintergründe. In einer unselbstständigen Erwerbsarbeit und als abhängig Beschäftigter ist es schier unmöglich, weil weder Lohnstrukturen solche Verdienstmöglichkeiten zulassen, noch weil es Jobs gäbe, die solch hohen Verdienst hergeben, um Reich zu werden. Das klappt höchstenfalls als Glücksspieler (mit hohem Risiko) oder indem man selbst unternehmerisch tätig wird. Damit ist nicht gemeint, dass er zum Selbstausbeuter in einer Scheinselbstständigkeit wird, sondern indem die Absicht umgesetzt wird, ein Unternehmen zu gründen.
Neben einer guten Ausbildung sind Cleverness, gute Kontakte, Geldgeber und viel, viel Engagement wichtig, um in einer globalisierten Welt unternehmerisch tätig zu sein. Mit der „richtigen“ Geschäftsidee, zur „richtigen“ Zeit, dem nötigen unternehmerischen Glück, Kreativität und viel Fleiß, kann man es schaffen. Irgendwann kommt dann sicherlich die Frage, ob man erfolgreich ist und ob sich diese Mühe gelohnt hat. Vor allem aber stellt sich die Frage, ob jeder solchen Weg gehen kann.
Leider Nein. Viele Akzente zwar nicht in der eigenen Person begründet, aber auch Eigenschaften sind nicht bei jedem Menschen zu finden. Wer Sinn für die Situation hat, eine gute Durchsetzungsfähigkeit besitzt, viel Überzeugungskraft, Kreativität sowie Durchhaltevermögen sein Eigen nennt, hat zusammen mit einer Kontaktfreudigkeit, unbedingte Eigenschaften die er braucht und wenn er keine Angst hat, ohne soziale Absicherung, selbstständig zu werden und Verantwortung zu übernehmen, hat er auch gute Chancen um erfolgreicher Unternehmer zu werden. Größte Risiken sind aber immer noch, geringe Nachfrage und schlechte Zahlungsmoral der Kunden.
Genau deshalb aber sind die meisten Erwerbstätigen eben nicht Selbstständig sondern Arbeitnehmer. Die meisten ohne Führungsaufgaben und unter Anleitung, damit sind die Verdienstmöglichkeiten sehr begrenzt.
Wie passen dann folgende Fakten in dieses Bild?
Die unteren 50 Prozent der Haushalte in der Bundesrepublik verfügen über knapp vier Prozent des gesamten Nettovermögens in Deutschland. Die vermögensstärksten 20 Prozent vereinigen gut zwei Drittel des Gesamtvermögens auf sich, während sich das oberste Zehntel allein fast 47 Prozent teilt.
Rund ein halbes Prozent der Bundesbürger (400.000) verfügt derzeit über ein Viertel (1,25 Billionen) des gesamten Geldvermögens der Bundesrepublik. Fast 100 Bundesbürger haben ein Vermögen von jeweils mehr als einer Milliarde Euro, so vereinigen die 17 reichsten Niedersachsen ein Gesamtvermögen von etwa 6,6 Milliarden Euro.
Die zehn größten Unternehmen Niedersachsens fuhren 2004 einen Gesamtumsatz von 139 Milliarden Euro. Die Anzahl der Millionäre in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Laut World Wealth Report gab es 2004 etwa 760.000 Millionäre in der BRD. Das sind ungefähr 4.400 mehr als im Vorjahr. Allein im Jahr 2002 wuchs ihre Zahl um stolze 25.000.
Laut Reichtumsforscher Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster hat sich die Verteilungsschieflage in Deutschland sowie in der Europäischen Union in den 80er Jahren erheblich verschärft. Zwischen 1980 und 1992 hatte sich die Zahl der Empfänger von staatlichen Hilfen zum Lebensunterhalt in (West-) Deutschland mehr als verdoppelt (Index 1980 = 100, 1992 = 238). Gleichzeitig versechsfachte sich die Anzahl der Haushalte mit einem monatlich verfügbaren Einkommen von 5.000 Euro und mehr.
Die bundesdeutsche Gesellschaft ist reich und dieser Reichtum nimmt beständig zu. 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland, deren Einkommen über der statistischen Reichtumsgrenze (200-Prozent- Grenze6) liegen prägen das Bild vom Reichtum in unserer Gesellschaft. Es ist jedoch zu bedenken, dass 60 Prozent dieser Haushalte im Bereich zwischen 5.000 und 6.500 Euro monatlichen Nettoeinkommens liegen und keineswegs zum „Club der Ultrareichen“ gehören. Laut Statistik gab es im Jahr 2001 etwa 36.430 Topverdiener mit Gesamteinkünften von mehr als einer halben Million Euro. Unter ihnen waren 12.400 Euromillionär mit einem durchschnittlichen Einkommen von 2,7 Millionen Euro jährlich (Zahlenmaterial Destatis).
Die Regierung will gerade die Einkommensgruppen hat mit ihrer geplanten Steuerreform gerade die Gruppe der Spitzenverdiener durch Steuererleichterungen im Visier und will auch eine weitere Absenkung des Spitzensteuersatzes. Argumentiert wird mit deren Leistungsfähigkeit und mit deren Wichtigkeit für den Staat.
Überspitzt könnte man kolportieren, dass dann die weniger Vermögenden und weniger Reichen, eher unwichtig für den Staat, also dessen Gesellschaft seien?
Was soll ein „durchschnittlich informierter“ Bürger mit solchen Aussagen anfangen?
Nun, grundsätzlich ist die Frage zu stellen, warum so wenige Menschen soviel Geld haben, während so viele andere z.B. trotz einer Vollzeitlichen Erwerbsarbeit sowenig davon haben oder gar keine Erwerbsmöglichkeit.
Weiterhin sollte sich aus den Erkenntnissen der Reichtums- und Armutsforschung die Frage ableiten, weshalb der Staat die Daseinsvorsorge weiter privatisiert und unter einen „Wettbewerb“ stellt, wenn doch absehbar ist, dass immer weniger Menschen es sich leisten können, um Sozialleistungen (Hauspflege, Haushaltshilfe etc.) zu kaufen oder um sich zusätzlich zu versichern (Kranken-, Renten und Pflegeversicherung). Ist es also der erklärte politische Wille, dass diese Menschen in ihrer Daseinsberechtigung benachteiligt werden sollen?
Außerdem ist offensichtlich geworden, dass infolge der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierungen, mindestens seit Kanzler Kohl, die Sozialkassen derart ausgeplündert werden, dass künftige Generationen nicht mehr ausreichend gesichert sein werden, um die Bürger vor Armut zu bewahren oder ihnen bei Erkrankungen eine optimale Versorgung zu gewähren. Dennoch wird weiterhin die Einnahmeseite verkleinert und die Ausgabenseite reduziert. Statt mehr Bevölkerungsgruppen an der Finanzierung der Sozialversicherung zu beteiligen, werden die Beitragssätze abgeschmolzen und Sozialleistungen abgebaut.
Dies zeigen z.B. Rentenwertabwertungen und die Budgetierung in der Krankenversicherung.
Wenn Krankenkassen in ihren Aufgaben und im Finanzrahmen so weiter „optimiert“ werden, werden die Versicherten, falls sie krank werden, als Wettbewerbsnachteil angesehen und es besteht die Gefahr, dass diese sich möglichst schnell von diesen „Profitsenker“ trennen werden. Der Rauswurf aus der Krankenkasse und insgesamt aus der Sozialversicherung aus Kostengründen. Wie krank dürfen künftig Menschen sein, ohne ihre Krankenversicherung zu verlieren?
In der Rentenversicherung bedeutet eine längere Lebenserwartung einen erheblichen Wettbewerbsnachteil für ein Versicherungsunternehmen im internationalen Wettbewerb. Wie leicht kommt da der Gedanke, dass der Morbilitätsfaktor (Krankheitsfaktor) und die Mortalitätsrate (Sterberate) zu Indikatoren der Wertschöpfung werden. Darüber wird zwar öffentlich nicht gesprochen, aber mittlerweile ist durchgesickert, dass es solche Diskussionen überall schon gegeben hat. Die Ökonomisierung in der Sozialversicherung (und das war nur eine Frage der Zeit!), wird unter solchen Umständen fast zwangsläufig zu einer Verwertungsmaschinerie. Wen sollte es da wundern, wenn quasi zum Kostenausgleich der Unternehmen, die frisch Verstorbenen dann „dem Prinzip nach“ ausgeschlachtet werden, um damit zumindest Teile der bis dahin aufgelaufenen Kosten wieder „reinzuholen“, ohne Beteiligung oder Wissen der Angehörigen.
Das dies denkbar ist, wird klar wenn man bedenkt, dass es zuwenig Organspender gibt. Organ-Napping ist in einigen Afrikanischen Staaten und vor allem in Ägypten, aber auch in Osteuropa keine Seltenheit mehr. Da werden Menschen überfallen und einer Niere beraubt oder umgebracht um sie komplett auszuschlachten. In Indien ist es üblich, die Knochen der Straßentoten zu Mehl zu verarbeiten und als Dünger weiterzuverkaufen. Arme Menschen verkaufen Organe für etwas Nahrung, dass ist ebenfalls ein großer Schwarzmarkt, weltweit.
Worin liegen denn Antworten?
Damit Menschen in unserer Gesellschaft nicht zum Objekt ökonomischer Verwertung werden oder bleiben, sind gesellschaftliche Regeln erforderlich, die unverhandelbar garantiert sein müssen, als Grundrechte.
Gerecht wäre es auch, wenn „Wertschöpfung“ durch eine Art „Wertschöpfungsabgabe“, in einem tatsächlich angemessenen Verhältnis zum „volkswirtschaftlichen Schaden“ stünde, wenn durch neu entstehende Arbeitslosigkeit die Sozialkassen belastet werden. Damit würde zumindest das rein ökonomische Verhalten, das im Widerspruch zu notwendigen sozialen Überlegungen der Gesellschaft steht, akzeptabel abgegolten.
Gesundheit dar nicht zur Ware werden, Lebensalter soll kein Wettbewerbsnachteil sein, Bildungsabschlüsse kein Beschäftigungsmonopol werden. Pflege darf nicht zum Luxus werden und Mobilität soll kein Ausdruck von Reichtum sein. Krankheit darf nicht über ihre Bezahlbarkeit in der Behandlung zur Überlebensfrage werden. Organe sind kein Verhandlungsvorteil und kein Verhandlungsgegenstand. Körperliche und seelische Unversehrtheit als gesellschaftliches Grundrecht, dass in der praktischen Umsetzung einklagbar wird.
Gerade wir Deutschen sollten auch in Hinblick unserer Historie der Ausbeutung, Vernichtung von Menschen, tiefere Gedanken darüber machen, wie leicht uns ökonomische Faktoren wieder in „unmoralische Falle“ tappen lassen und uns wieder ein paar „Rattenfänger“ wissen machen wollen, dass dies alternativlos und notwendig sei.
Wir müssen, wenn wir nicht als Sklaven des Kapitals enden wollen, unsere Gesellschaftsform überdenken und neue Lösungsansätze einfordern. Das Grundgesetz bietet keinen Schutz gegen Willkür oder Ausbeutung und internationale Abkommen sind in ihrer Wirkung fast bedeutungslose Makulatur. Sie schützen uns nicht und lassen sogar Völkermord gewähren, während ihre Täter genau wissen, dass sie quasi ungestraft bleiben. Denn Gerichtsprozesse sind langwierig und kompliziert sind (siehe Völkermordprozesse Ruanda, Bosnien, Kosovo, Darfur). Internationale Friedenstruppen haben meist so engmaschig gestrickte Kompetenzen, dass sie im Notfall nicht oder nur unzureichend agieren können. Meist lässt sie der Weltsicherheitsrat im Stich.
Solange es keinen ausreichenden Schutz gegen Mord, Vergewaltigung, Entführung und Körperverletzungen im internationalen Rahmen gibt, werden wir auch im nationalen Rahmen keinen Schutz vor Ausbeutung, Drangsalierung oder Willkür finden.
Die Beteiligung an Wahlentscheidungen und unser aktives einmischen in die Politik, verknüpft mit der persönlichen Courage, sich gegen die täglichen Angriffe im Alltag, ob im Betrieb, Zuhause oder der Straße zu wehren, sind die Waffen mit denen wir als Bevölkerung, der Unfreiheit, Ausbeutung und Willkür wirkungsvoll begegnen können. Öffentlichkeit müssen wir schaffen, denn auf die Medien ist kein Verlass.
Wir selbst müssen aktiv werden und uns verbünden, national wie international, je mehr wir sind desto besser.
Erst wenn wir eine unübersehbar Gruppe sind, können wir den notwendigen Druck erzeugen, um denen die uns weiterhin beherrschen wollen zu zeigen, dass wir es leid sind. Ihnen wird dann wohl nur die Diktatur als Option bleiben, um an der Macht zu bleiben, aber soweit werden wir gehen müssen. Demaskiert werden sie als unsere Feinde geächtet und nur dadurch befreien wir uns letztendlich von ihnen.
Gelingen kann dies aber insgesamt nur, wenn wir ein Gesellschaftskonzept entgegen stellen können, dass immerhin soviel Attraktivität besitzt, dass große Massen der Menschheit es als sinnvoll und erstrebenswert erkennen und sich dessen Umsetzung vorstellen. Wir werden als Menschheit nur überleben wenn wir bereit sind soweit zu gehen, denn es gibt nur eine Welt und die gehört uns allen, Reichtum ist uns allen gegeben, es ist der Reichtum des Lebens, der geistigen Fähigkeiten und der Möglichkeiten sie technisch umzusetzen.
Materieller Reichtum wirkt beruhigend in einer vom Kapital beherrschten Welt, aber auch dieser Reichtum verblasst in einer unbewohnbar gewordenen Welt und niemand kann sich sicher sein, dass sein Vermögen für die Fahrkarte ausreicht, um in eine andere bewohnbare zu flüchten. Bisher kennen wir nur diese Eine Welt.
Reichtum ist eine Art Ablasshandel, aber vor dem Schicksal kann sich keiner freikaufen.




















Von Thomas Marschner | Duckhome Man stelle sich vor, eine Bundesregierung würde ein Gesetz erlassen, das den Reichtum einzelner Personen begrenzt oder gar ganz abschafft und für Unternehmen Obergrenzen einführt, um Kartelle zu zerschlagen. Wäre so et... ...