Andrea Nahles und Peter Struck haben sich verabredet am heutigen Tage anlässlich des 20. Todestages von Herbert Wehner dessen Grab zu kontrollieren um Sicherheit darüber zu gewinnen, dass dieser auch sicher nicht aus seinem Grabe entkommen kann. Um die Sicherheit zu erhöhen wollen sie heute um um 13:45 Uhr, auf dem Burgfriedhof Bad Godesberg, zusätzlich auch noch Kränze abwerfen.
Natürlich ist klar, dass die Verräter der Sozialdemokratie Angst haben, was passieren würde, wenn Onkel Herbert wieder aus seinem Grab käme. Die Pfeife fest zwischen den zusammengebissenen Zähnen, das meist grimmige Gesicht und die oft lachenden und manchmal fast zärtlichen Augen hinter der Brille verborgen. Ein Bullterrier mit Gehirn und sehr viel Herz. Eine Sprache die wie Säure ätzen konnte und einen unbeugsamen Willen. Herbert Wehner ist so weit von den heutigen SPDlern entfernt, wie man es nur sein kann, ohne die Erde oder besser das Solarsystem zu verlassen.
Eigentlich ist es ja sehr mutig von der Nahles und dem Struck sich so nah an Onkel Herberts Grab zu wagen. Wenn sie Pech haben, schafft er es aus lauter Wut über die beiden sich als Person zu manifestieren und niemanden der ihn kannte, würde es wundern wenn er die beiden kraftvoll in sein Grab ziehen würde. Hoffentlich versucht dann nur keiner sie wieder auszugraben.
Mögen sie ihm Kränze aufs Grab werfen und sich ruhig dabei ein wenig fürchten. Sie können niemanden vorspielen, dass sie seine Nachfolger sind. Sie haben mit ihm und seiner ehrlichen Art nichts zu tun und eigentlich an dem Grab auch nichts zu suchen. Onkel Herberts Lebenswerk haben diese Knechte des Großkapitals freudig verraten und zerstört. Es liegen eben immer die falschen im Grab. Mit dem Onkel könnte man kämpfen. Für die Freiheit, die Demokratie und für Deutschland, dass er glühend geliebt hat.
Wie *unfair*, angesichts der heutigen SPD, Herbert Wehner auch nur zu erwähnen! Wäre er ein Untoter,
käme er ins Willy-Brandt-Haus, benannt nach "dem Typen, der gerne lau badete" (O-Ton Wehner), und würde Gabriel, Nahles und vor allem Steinmeier zum Teufel jagen! Na ja, man wird ja noch träumen dürfen;-)
Ich wünsche mir für die SPD das sie wieder sozial und demokratisch wird. Und nicht nur davon redet.