"Haiti ist ein reines Produkt des Kolonialismus und Imperialismus, von mehr als einem Jahrhundert Ausbeutung seiner Menschen durch härteste Arbeiten, von Militärinterventionen und der Entziehung seiner Reichtümer. Dieses historische Vergessen wäre nicht so schwerwiegend wie die reale Tatsache, daß Haiti eine Schande unserer Epoche darstellt, in einer Welt, in der die Ausbeutung und Ausplünderung der großen Mehrheit der Bewohner des Planeten vorherrscht. Milliarden Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien leiden unter ähnlichem Mangel, wenn auch vielleicht nicht zu einem so hohen Anteil wie Haiti". Sagt Fidel Castro in "Die Lehre Haitis". (Stammt von
RedGlobe, ich habe es bei womblog entdeckt.)
Fidel Castro bewundere ich schon immer dafür, dass er damals die Verantwortung für sein Land übernommen. Über Jahre hinweg, im kleinen wie im großen, Tag für Tag. Die Mühen der Ebenen, er hat sie auf sich genommen. Das ist eine schwere Aufgabe. Wer hätte gedacht, dass es ihm gelingen würde. Ich lese immer wieder mit Aufmerksamkeit, was Fidel Castro zu sagen hat. Hauptsächlich aus diesem Grund: weil er ein Mann der Verantwortung ist.
Was heißt Verantwortung für ein Land. Umstände schaffen und erhalten, die den Menschen die Basis für ihr Leben gewährleistet: Frieden, ausreichend Nahrung und Bekleidung, ein Dach über dem Kopf, medizinische Versorgung, Bildung, soziale Absicherung, Rechtssicherheit, Schutz vor unterschiedlichen Unglücksfällen - wie z.B. einer Naturkatastrophe. Und schließlich Raum für geistige Entfaltung, Lebensfreude und Glück.
Cuba ist bekannt für seine herausragende medizinische Leistung. Cuba entsendet viele Ärzte in andere Länder und bildet viele aus anderen Ländern aus.
"Auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung und in anderen Bereichen hat Kuba, obwohl es ein armes und blockiertes Land ist, seit Jahren mit dem haitianischen Volk zusammengearbeitet. Rund 400 Ärzte und Gesundheitsspezialisten bieten dem haitianischen Volk kostenlos ihre Dienste. In 227 der 337 Kommunen des Landes arbeiten jeden Tag unsere Ärzte. Andererseits wurden nicht weniger als 400 junge Haitianer in unserem Heimatland als Ärzte ausgebildet. Sie werden jetzt mit der Verstärkung zusammenarbeiten, die gestern nach Haiti gereist ist, um in dieser kritischen Situation Leben zu retten. Ohne besondere Anstrengungen haben sich bis zu 1000 Ärzte und Gesundheitsspezialisten auf den Weg gemacht".
Mit Recht verweist desalb Fidel Castro darauf: "Wir fühlen einen sauberen Stolz auf diese Zusammenarbeit die die kubanischen Ärzte und die in Kuba ausgebildeten jungen haitianischen Ärzte in diesen tragischen Tagen ihren Geschwistern in Haiti bieten."
Helfen in der Not ist eine der grundlegendsten sozialen Erfahrungen seit es Menschen gibt. Versicherungen, wie wir sie heute kennen, gehen auf diesen Ursprung zurück. Schade, dass das so in Vergessenheit geraten ist, und dass man Versicherungen nur noch mit Aktien, Profit und Prämie in Zusammenhang bringt. (Und kleinen und großen Versicherungsbetrug). Auch Seenotrettung, Freiwillige Feuerweht und Bergwacht stammen aus diesen Urspungsgedanken.
"Geschwister in Haiti" nennt er die vom Unglück betroffenen Nachbarn. Wo gibt es so was noch. Seine Worte bringen sehr viel Würde in die Welt zurück. Gerade in dieses Stück Welt, das so schrecklich heimgesucht wurde, wo Tod und Verzweiflung herrschen.
Unwürdig hingegen sind die Verhältnisse, die in Haiti lange Zeit vorher herrschten. Stabilität, Wohlstand und Sicherheit sind in guten Zeiten schön und sinnvoll. Wir Menschen in den reichen Ländern sind diesbezüglich ziemlich verwöhnt. (Die meisten von uns kennen weder Untergang durch Naturkatastrophen noch durch Krieg). Wenn aber dann doch ein Unglück hereinbricht, dann bekommen Stabilität, Wohlstand und Sicherheit nochmal einen viel tieferen Sinn, nämlich den ursprünglichen: Schutz des Lebens, auch des Überlebens. Wir alle vergessen nur zu gerne, dass der Mensch ein ziemlich verwundbares Wesen ist. Und doch hängen wir alle sehr an unserem Leben.
die neusesten Reflexiones kannst Du immer hier nachlesen
http://www.cuba.cu/gobierno/reflexiones/reflexiones.html
Beste Grüße
Peter
Ich werde das innere Gefühl nicht los, wurde dieses Erdbeben mittel tektonischen Waffen künstlich erzeugt?
http://www.fosar-bludorf.com/Erdbeben/index.htm
Die USA entsenden einen Flugzeugträger und 10.000 Soldaten und trotz Allem kommt nach 4 Tagen keine Hilfe bei den Opfern an ?
Ist es wieder eine weitere, raffinierte Eroberung?
Je dümmer Menschen werden, desto mehr gieren sie nach Scheinwissen, dass sie nichts kostet. Je naiver und hilfloser ein Mensch ist, desto besser wird er von den Rattenfänger mit ihren Verschwörungstheorien verführt.
Und diese Fänger werden jeden Tag mehr.
vieleicht sollten Sie die Welt mal mehr aus der Computerspielperspektive betrachten. Dann würden Sie bemerken welchen Vorteil selbst die abstruseten Verschwörungstheorien gegenüber der so furchtbar komplizierten Wirklichkeit haben. Da braucht man sich keine eigenen Gedanken mehr machen. Einfach den Schwachsinn glauben der genauso phantastisch daherkommt wie die virtuelle Welt. Ein bischen was Wahres, etwas Geheimnisvolles, ein wenig aus dem Zusammenhang Gerissenes und alles schön vorgekaut.
Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen noch.
VTs sind in meinen Augen allmählich der Leim, der immer brauner wird. Besieht man sich die dubiosen Gestalten, die hinter den einzelnen Konstruktionen stehen, verdienen die mit ihrem Schwachsinn gutes Geld und verteilen gleichmäßig ihre Paranoia an ihre Anhänger.
Ob das nur mit dem Abtauchen in die virtuelle Welt zu begründen ist?
es ist sicher nicht ausschließlich auf dieses Abtauchen zu begründen. Doch führt gerade Jenes zu der geistigen Bequemlichkeit, die es den "dubiosen Gestalten" sehr erleichtert.
Die Natur der Verschwörungstheorien ist immer etwas klebrig. Denn was da so aus Halbwissen und Nichtwissenwollen zusammengekocht wird bleibt ja sonst nirgendwo haften.
Den Eindruck einer zunehmenden bräunlichen Einfärbung habe ich auch. Besonders in Bezug auf die USA stelle ich es in letzter Zeit oft fest. Es ist ja nicht so, dass es an der Politik der USA nichts zu kritisieren gibt. Ganz im Gegenteil! Doch sollte man aufpassen, dass man da nicht plötzlich etwas Ungeziefer auf dem Trittbrett mitnimmt.
Viele Grüße
J. Fuhrmann
tatsächlich kommt es mir mittlerweile so vor, geschieht irgendwo eine Katastrophe wird diese dahinghend kompensiert: Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann bilden wir einen Verschwörungskreis.
Deswegen ist es ermüdend, diese Theorien zu lesen, zielen sie doch vorbei am Eigentlichen.
LG Iphigenie
Und wenn ja, hast du dich da mal mit den Menschen unterhalten? Darüber wie es ist, in einem riesigen Gefängnis zu wohnen? Von einer Lebensmittelkarte, Geldüberweisungen von Verwandten in Miami, Prostitution oder einem Kofferträgerjob im Devisenhandel (= Tourismus) abhängig zu sein?? (Auch wenn man vielleicht eigentlich Ingenieur oder Arzt ist?!)
Die Leute da denken etwas anders über deinen Held Fidel... (natürlich nur, wenn sie sich gerade sicher vor den Spitzeln des CDR fühlen)
Aber abgesehen davon, ob ich nun die Lebensverhältnisse in Cuba kenne oder nicht, oder wie schwerwiegend die Probleme sind, die Du aufzählst - mein Thema war Haiti, und dass man diesem Land schon vorher hätte helfen müssen. Und Cuba hat das getan. Es war mein Anliegen, DAS zu würdigen.
Die Thematik von http://www.fosar-bludorf.com/Erdbeben/index.htm
kenne ich schon seit Jahren, es wurde auch einiges schon darueber im Magazin2000plus und in der Matrix3000 veroeffentlicht...
Nur bis zu den verpennten fremdgesteuerten Massenmedien ist das offensichtlich noch nicht durchgedrungen, die einfach ihren Job nicht machen. Es geht hier um schon seit langem entwickelten Waffen, die verbrecherisch angewendet und oeffentlich verschwiegen werden.
Das muss endlich mal auf den Tisch, verdammt noch mal!
Der Tsunami vor ein paar Jahren im Indischen Ozean gehoert auch dazu. Die Technologie wurde erstmals von Tesla erfunden, und spaeter von den USA und Russland weiterentwickelt, sie arbeitet auf der Basis von Skalarwellen, d.h. longitudinale (nicht transversale) Extreme Low Frequency- (ELF) Schallwellen. Neuseeland testete erstmals ozeanische Bomben dieser Art und erzeugte verheerende Wirkungen. Die USA kauften ihnen diese Waffe ab, die sind immer geil auf alles was Zerstoerung und Vorteile bringt -einfach ein total krankes korruptes, absolut nicht vorbildliches Land. Es vergehen keine 10 Jahre wo die keinen Krieg fuehren, sie sind suechtig danach, und jedesmal klingeln die Kassen der Ruestungskonzerne und Banken. Ohne sie gibt es keinen Krieg.
Auch bei dem Tsunami vor ein paar Jahren entsendeten die USA blitzschnell einen Flugzeugträger und Soldaten, der schon auf Anweisung vorbereitet auf der Lauer gelegen hatte, na was fuer ein 'Zufall' aber auch.
Sie denken immer nur an sich - dieses ganze pseudohumanitaere Getue kotzt mich an, schliesslich haben sie damals die durch die Katastrophe hoch verschuldeten Laender somit gut in den Schwitzkasten des IWF treiben koennen, weil diese dann auf grosse Kredite angewiesen sind. Den USA geht es immer nur um ihre 'nationalen Interessen', was in Wirklichkeit nichts anderes ist als die psychopathische Gier eines Anglo-Globalistenkartells aus internationalen Banken und Korporationen, sprich dem militaerisch-industriellen Komplex, der in Wirklichkeit regiert.