ELENA das gefunden Mekka der Datenklauer.
Nach Steuer CD nun anscheinend die BKK Gesundheitskasse von Datenverkäufern betroffen.
„Möglicherweise seien hochsensible medizinische Daten in die Hände von Unbefugten gelangt, berichtet «Kontraste» in seinem Beitrag, der am Donnerstagabend in der ARD ausgestrahlt werden sollte. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sei schockiert. Ein Sprecher der BKK Gesundheitskasse sagte am Donnerstag auf Anfrage, das Unternehmen werde erpresst.“ (Meldung dpa)
Datenklau – Erpressung demnächst über 40 Millionen Daten möglich
Zum ELENA Verfahren gab Herr Schaar in einem persönlichen Schreiben bekannt:
„Das ELENA-Verfahren habe ich von Anfang an kritisch begleitet. Die Errichtung einer zentralen Datenbank ist sicherlich mit vielfältigen datenschutzrechtlichen Risiken verbunden. Mir ist es andererseits gelungen, diese Risiken in einer vertretbaren Weise zu minimieren..“
Aus dem Arbeitsministerium bekam der kritische ELENA Betroffene dies zur Antwort:
„… Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass alle datensicherheitsrelevanten Fragen eingehend und umfassend in den zuständigen Gremien etwa dem ELENA-Beirat erörtert und dabei die Belange der Arbeitnehmer umfänglich berücksichtigt werden.
Im ELENA-Verfahren sind viele Sicherheitsmaßnahmen in das Verfahren eingebaut, die dazu führen, dass die übermittelten Daten sicher sind…“
Dazu passt der Beitrag in der ZEIT:
„Meine Identität gehört mir!
Betrüger verwenden die Identität Fremder, um Straftaten zu begehen…“
vgl.
identitaetsdiebstahl-selbsterfahrung
Währenddessen läuft die Petition gegen das ELENA-Verfahren noch, allerdings mit kaum mehr als 16.000 Mitzeichnern, hat die Petition keine Chance überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. 0,004 Prozent der Deutschen interessieren sich überhaupt für ihre eigenen Daten und was mit ihnen geschieht. Eine beschauliche Zahl von Kritikern, die sich die Bundesregierung leicht vom Hals halten kann. Der Rest? Hüllt sich wie immer in
Schweigen.
Bleibt zu hoffen, dass Mutti in den nächsten 2 Jahren den Sparstrumpf ordentlich stopft um etwaige Forderungen von möglichen Erpressern erfüllen zu kommen. Scheint wohl ein einträgliches neues Geschäftsmodell zu werden die
Datenpiraterie.
Für Ottonormal gilt, nie den Alptraum zu erleben, dass die eigene Identität verwendet wird.
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5983/l1/l0/F.html#featuredEntry
verstehe ich das nicht. Sie haben doch alle zugeschaut! Wie können sie nur sagen, das sie von nichts gewußt haben. Sie sind noch nicht mal in der Lage zu sagen, das sie Angst hatten - was ja verständlich gewesen wäre.
Seit damals hat sich nichts geändert. Das ist das Traurige und Niederschmetternde.
es müssen wohl die Gene sein.
Das überaus große Nichtinteresse an gesellschaftlichen Ereignissen und das apolitische Leben unserer Mitgesellschafter hat sicherlich vielfältige Gründe.