Dafür stiegen die Insolvenzen von Unternehmen in den ersten 9 Monaten des Jahres 2009 um 11,1 Prozent, während die Privatinsolvenzen im gleichen Zeitraum um 10,09 Prozent stiegen. Für das Jahr 2010 geht der Verband der Insolvenzverwalter von einem neuen Rekord an Insolvenzen aus. Aber vermutlich werden die schlimmsten Erwartungen des Verbandes noch einmal deutlich getoppt.
Die Kaupthing-Bank, jene Bank von der ein paar volltrottelige Anleger glaubten sie wäre wirklich in der Lage gewesen ihre Einlagen zurückzuzahlen, die sie in Wirklichkeit über ihre eigenen Steuern und schlimmer noch über die Steuern aller anderen zurückzahlen werden, steht nun vor ihrer Schlussabrechnung. 7,3 Trillionen Kronen, also mehr als 43 Mrd. Euro oder rund das fünffache von Islands Bruttoinlandsprodukt wollen die Gläubiger von Kaupthing.
Ungefähr die Hälfte der Forderungen kommt aus Deutschland, 5,3 Milliarden alleine von der Deutschen Bank und wer weiß wie in Deutschland der Hase läuft, der ahnt schon, das die deutschen Banken aus dem Steuersäckel entschädigt werden und zwar aus dem Deutschen. Island wird wohl bald in den Euro aufgenommen und dann werden die Schulden schnell erledigt sein.
Das gilt auch für Griechenland, da wehrt man sich zwar offiziell noch, aber es ist schon klar, dass Griechenland gestützt wird und nicht aus dem Euro heraus muss. Weil man Griechenland gerettet hat, muss man Portugal und Spanien auch retten und dann wird der Euro schnell zum Rettungsboot. Bis das Boot dann so voll ist, dass es sinkt.
Der deutsche Bankenverband spricht beschwichtigend von einem Abschreibungsbedarf der Banken in zweistelliger Milliardenhöhe für 2010. Erfahrene Beobachter schätzen, dass alleine die Deutsche Bank um die 25 Milliarden abschreiben müsste und insgesamt wohl zwischen 150 und 300 Milliarden Abschreibungsbedarf alleine in 2010 besteht. Allerdings wehren sich Banken und das Großkapital jetzt abzuschreiben. Lieber möchte man die Situation noch für ein paar Jahre verschleiern und hofft sich auf Umwegen sanieren zu können.
SoFFin-Leiter Hannes Rehm fordert die Banken auf, ihre Bilanzen zu säubern und verlustträchtige Positionen auszulagern, aber sen Ruf verhallt ungehört. Die Banken haben wie auch er feststellt, nichts aus der Finanzkrise gelernt und rasen nun in die zweite Welle der Weltwirtschaftskrise mit den gleichen alten Fehlern hinein, was für viele Banken wohl das endgültige aus bedeuten würde.
Vor allem die nächsten Finanzierungswellen der Hedge-Fonds und Private-Equity Buden bei denen bis 2014 nach offiziellen Angaben mindestens 700 Milliarden Dollar, wahrscheinlich aber weit über 1.400 Milliarden Dollar refinanziert werden müssen, könnten grausame Einschnitte bei den Banken bedeuten. Die Heuschrecken haben Firmen oft mit einem Eigenkapitalanteil von 10 Prozent übernommen und die Schulden, den übernommenen Unternehmen aufgelastet. In einer zivilisierten Gesellschaft wäre das Betrug. Im Zeichen des Neoliberalismus ist das clevere Geschäftspolitik.
Aber viele diese "Übernahmen" die nichts anderes als Raubzüge waren, haben die Unternehmen so geschwächt, dass sie kaum noch lebensfähig sind, aber keinesfalls in der Lage sind die Zinsanforderungen der Zukunft zu bezahlen und vermutlich auch schon so gar keine Kredite mehr bekommen. Alleine daraus sind die Banken mit mindestens 300 Milliarden Dollar in jedem Jahr gefährdet.
In den USA wird das Sterben von rund 3.000 Banken vorausgesagt die zuviele Kredite in Gewerbeimmobilien stecken haben. Schon jetzt steht jede 6. Büroimmobilie in den USA leer. Ähnlich sieht es bei Fabrik- und Lagerhallen oder Einzelhandesgeschäften aus. Die Immobilienpreise und die Mieten befinden sich im freien Fall. Aber diese Entwicklung ist nicht auf die USA begrenzt. In England läuft sie mit gleichem Tempo und in Spanien und Frankreich zeigen sich erste Tendenzen. Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt steht auf der Kippe.
Roland Leuschel gilt zwar Crash-Prophet, aber er hat viel zu oft recht gehabt. Er geht von einem Anleihecrash in nächster Zukunft aus und meint, dass die Regierungen sich mit einer Superinflation aus den Schulden heraus inflationieren werden. Diese Vorhersage ist realistisch. Inflation bezahlt immer der Konsument. Der sitzt eh in der Klemme zwischen Niedriglohn, Arbeitslosigkeit und hat keine Vertretung in der Politik.
Ja es ist sehr wahrscheinlich die Ärmsten bezahlen zu lassen. Das passt zur aktuellen Politik.
Sie Herr Hoff, sind ja wohl der Obert.......
Ihr Geschmiere bedarf keines weiteren Kommentars.
Wissen ist eben das, was Ihnen fehlt - Sie werden es nie lernen.
Ende!
Gesagt getan!
Mehr Inflation riskieren.
Heute in der SZ von Nicolas Piper,
Jetzt sorgte der Internationale Währungsfonds (IWF) für eine Sensation und erklärt vier Prozent Inflation für erstrebenswert.
Und ?% dürfen es morgen sein?
Finanzblasen pflegen für "Qualitätsmedien“ und die selbsternannten "Wirtschaftsexperten" lautlos zu fallen, bevor sie mit lautem Krach platzen. Auf Grund der elektronischen Vernetzung wird es ein Datum, eine Stunde, eine Minute und eine Sekunde des Ablebens des gegenwärtigen monetären Systems geben. Es wird ausnahmslos jeden betreffen, ob er spekuliert hat oder nicht.
Der Moment ist gekommen um sich über die Zeit nach dem großen Knall Gedanken zu machen. Es den alten Akteuren zu überlassen verbietet sich von selbst. Die und Leute wie #Prom würden dafür sorgen das wir auf eine dunkle Zeit zugehen.
Dies ist natürlich nicht der Fall!
Diese Aussage war lediglich eine Absichtserklärung um die Deutschen Kleinsparer ruhig zu stellen und eine Panik zu vermeiden.
Herr Hoff bastelt aus dieser lapidaren Absichtserklärung sogleich einen fiktiven "Tatsachenbericht" und verkündet dabei die ABSOLUTE WAHRHEIT..... köstlich :-)