Wie die
Stationäre Aufnahme hat die Ärztin
DR. Sarah Schons, MD,PhD Ihre Zulassung als Vertragsärztin in Düsseldorf zurückgegeben. Sie zieht damit als einige von wenigen ihre persönliche Konsequenz aus dem ewigen Wirrwar, das sich unter dem Begriff Gesundheitsreform verbirgt, aber eben keine Reform, ja noch nicht einmal ein Reförmchen ist, sondern nur den Kostendruck ständig anders verteilt.
Neben den Patienten die für immer weniger Leistung immer mehr bezahlen müssen, leiden vor allem die guten Ärzte, die für ihre Leistungen eben nicht mehr bezahlt werden. Sind diese Ärzte so gut, das sie von ihren besser zahlenden Privatpatienten leben könne, verlassen sie das Vertragsarztsystem, was nur allzu verständlich ist.
Das ist eine direkte Folge davon, das anstatt die solidarischen Versicherungssysteme zu stärken, der FDP-Forderung nach Unsolidarität, die ja auch von weiten Teilen der CDU und der Grünen mitgetragen wird, nachgegeben wurde. In den Nebeneinkünften der Abgeordneten ist ja teilweise zu erkennen, wieviele von den privaten Versicherungen gedopt werden und deshalb deren Meinung vertreten müssen.
Noch deutlicher wird die Misere wenn man sich anschaut welche
Lobbyisten direkt im Ministerium für Gesundheit die aktuelle Politik bestimmen:
Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK)
Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK)
Deutsche Bank
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Techniker Krankenkasse (TKK)
Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutsche Apotheker
Gleichzeitig war es genau dieses Ministerium, das zudem noch die meisten Sponsorgelder einwarb. Wer will sich da noch wundern, das es mit unserem Gesundheitssystem abwärts geht. Die Deutsche Bank hat doch kein Interesse daran, das es den Menschen in diesem Land gut geht, die wollen doch nur abzocken.