Nein, natürlich ist es keine Meldung wert, das Dr. Udo Ulfkotte (Disclaimer: Der Autor führt immer noch einen netten Prozess mit Ulfkotte) nun wieder mal einen Artikel und sogar in einer Zeitung veröffentlicht hat. Das kommt schon mal vor, wenn auch deutlich weniger häufig als in der Vergangenheit. Seine Anhänger haben ihm eben
weder den Karriakturenstreit noch die geplatze Demo in Brüssel verziehen.
Selbst seine getreuesten Anhänger auf PI haben ihn scheinbar vergessen und da ist es gut, dass er neben dem eher etwas fragwürdigen Kopp-Verlag nun endlich in der "Junge Freiheit" sein seit Jahren immer wieder aufgekochtes Hassdenken gegen Muslime und seine allgemeine Hetze gegen Andersgläubige wieder einmal ausbreiten.
Dumm nur, dass Ulfkotte bisher auch von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea unterstützt wurde, indem sie zumindest die abstrusesten Ulfkotte Geschichten wie seine angebliche Flucht, verbreitete. Genau diese idea wurde aber von
Oberkirchenrat Christhard Wagner in anderem Zusammenhang recht deutlich gerügt:
idea müsse sich deutlich von der «Jungen Freiheit» distanzieren. «Wir sehen mit der Annahme des Preises die Gefahr verbunden, dass die Tabugrenze im Graubereich zum Rechtsextremismus weiter nach unten verschoben wird», sagte Wagner.
Ich sehe das ähnlich. Ulfkotte ist endlich an seinem Ziel angekommen. Er wird immer mehr klarer und deutlicher Bestandteil des deutschen Rechtsextremismus. Eine Entwicklung die auf Duckhome seit langem vorausgesagt wurde und die sich nun immer deutlicher bestätigt. Obwohl Udo Ulfkotte heute kaum noch breite Anhängerscharen hat, ist es sinnvoll, dass sich der Verfassungsschutz mit ihm und seinen Machenschaften beschäftigt. Man muss ihn beobachten. Er ist noch keine Gefahr für sich und andere, aber er entwickelt sich deutlichst dort hin.