Das ehemalige Nachrichtenmagazin berichtet über einen Fall von Exorzismus in Arizona.
Phoenix - Ein Verwandter der Familie hatte die Polizei zu Hilfe gerufen. Aus einem der Schlafzimmer waren Schreie zu hören, die Tür war mit einem Bett verrammelt.
Als die Polizisten in den Raum eindrangen, bot sich ihnen ein verstörender Anblick: Ein Mann beugte sich über ein Kleinkind, würgte das blutverschmierte Mädchen, das schrie und nach Luft schnappte. Ebenfalls im Zimmer befand sich eine nackte junge Frau, die "etwas Religiöses" sang, beschrieb ein Polizeisprecher die Situation. Wie sich später herausstellte handelte es sich um die Mutter des Kindes, eine 19 Jährige.
Diese Nachricht eignet sich sicher nicht dazu, zu verallgemeinern, aber wenn man bedenkt das an der päpstlichen Akademie "Regina Apostolorum" in Rom heute noch Menschen eine Prüfung für Exorzismus ablegen und Erxorzismus erlernen können, dann wird die Sache doch fragwürdig. Dürfen einer Organisation die geistig so tief im dunkelsten Mittelalter verhaftet ist, überhaupt staatliche Mittel und Kirchensteuern zugeführt werden, oder ist es sinnvoller, jeden Geldfluss zu unterbinden, bis sich diese Kirche den Realitäten dieser Welt anpasst?
Würde Ratzinger nicht solchen Blödsinn wie Exorzismus auch noch forcieren und statt dessen diesen Blödsinn als unchristlich verbieten, wäre die Menschheit schon ein Stück weiter. Ob es bis nach Arizona gewirkt hätte, lässt sich natürlich nicht sagen. Aber der Wahnsinn muss ein Ende haben.



















