In meinem Feedreader befinden sich in der Rubrik Irre einige Websites die man nur schwer ertragen kann, aber trotzdem nicht aus dem Auge verlieren darf. Meist sind es rassistische und faschistische Hetzblätter, brauner Dreck, aber auch Religionen die ihre Mitglieder unterdrücken und missbrauchen. Eine dieser Hetzseiten stammt von radikalen Katholiken die sich geistig mit allen Mitteln im tiefsten Mittelalter festkrallen und deren Ansichten schlicht und ergreifend zum Kotzen sind.
Normalerweise gibt es von mir nur selten einen Link zu diesen Glaubensdeppen, weil es keinen Sinn macht die Menschheit mit deren Unsinn zu beglücken. Die Starken langweilt es nur und die Schwachen werden eher noch weiter geschwächt. Aber es gibt einfach Berichte die man aufgreifen muss, weil schon wieder komisch sind in ihrer Dummheit. So auch den Bericht aus dem Leben des Exorzisten Pater Gabriele Amorth. Seine
der als Interviewbuch vom "Vatikanisten" Marco Tosatti herausgekommen ist und wirklich deftiges verrät.
Pater Amorth weiß spektakuläre Dinge: „Auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanischer Sekten. Es handelt sich um Priester, Prälaten und auch Kardinäle.“
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Der Geistliche berichtet auch über seine spektakulärsten Fälle.
Einer betraf eine frisch verheiratete Frau, die von einem abgelehnten Liebhaber verwünscht wurde.
Ihr Haus wird von merkwürdigen Erscheinungen heimgesucht. Die Frau begann, ununterbrochen Glas, Nägel, Gaze, Metallspangen und kleine Objekte zu erbrechen.
Anschließend kamen Papierstücke aus ihrem Magen, die sich zu einem Bild fügten:
„Es handelte sich um ihre Photographie mit ihrem Hochzeitsdatum und der Angabe des Tages, an dem sie aufgrund einer Blutung sterben würde.“
Pater Amorth erkannte darin das Zeichen einer tödlichen Verwünschung, die er nur nach Dutzenden und sehr anstrengende Exorzismen vertreiben konnte.
Der Geist von Elvis Presley
Der Geistliche berichtet auch von Häusern, die von Geistern heimgesucht wurden oder von Besessenen, die vor seinen Augen in der Luft schweben.
Er hat gesehen, wie sich der Geist von Elvis Presley in einen Handaufleger verlagert hat.
Pater Amorth erklärt auch, daß verdammte Seelen Jugendliche in den Selbstmord getrieben haben.
Der Pater kennt viele Namen des Teufels. Neben Satan oder Belzebuul nennt er die Namen Zago, Astarot, Amodeo, Serpente, Alef, Namar, Alimai.
Er gibt auch Hinweise, wie man die teuflische Besessenheit vermeiden kann.
Insbesondere mahnt er, sich von Horoskopen, den Lehren des New Age, von Zauberern und Kartenlesern fernzuhalten.
Warnung vor der Schwiegermutter
Eine Gefahr kann sogar von der Schwiegermutter ausgehen:
„Ich habe vielen Personen gesagt, nicht bei der Schwiegermutter zu essen und sie nicht einzuladen, sondern ihr die Türe vor der Nase zuzuknallen“ – erklärt Pater Amorth.
Also insbesondere die Warnung vor den Schwiegermüttern halte ich für absolut berechtigt. Meine haben immer versucht mich dick und fett zu füttern und mich dadurch faul gemacht, dass sie mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben. Das einzige was mich an dem Bericht wurmt, ist, dass der Pfaffe nicht den Geist von Elvis gleich ins nächste Plattenstudio geschickt hat. Ich warte dringend auf neue Songs von Elvis.
Natürlich hat Amorth auch was zum Ratzinger Papst gesagt:
Der Papst weiß es
Auf die Frage, ob der Papst über die Existenz satanischer Sekten im Vatikan im Bild sei, erklärt der Exorzist: „Natürlich wurde er informiert. Er tut was er kann. Das ist eine schreckliche Angelegenheit.“
Als Deutscher komme der Papst aus einem Land, „das diesen Dingen eindeutig ablehnend gegenübersteht“. In Deutschland gibt es – so Pater Amorth – praktisch keine Exorzisten.
Doch der Geistliche unterstreicht, daß der Papst selber an das Phänomen glaubt.
Ja, der Papst ist bekannt dafür, dass er sich gerne aus der rauen Wirklichkeit ins Mystische flüchtet. Aber ob er wirklich solchen Unsinn wie Amorth mitträgt darf wohl bezweifelt werden. Allerdings zeigt dieser Text wie weit der Irrsinn innerhalb der katholischen Kirche gehen kann. Ob dies eine Lehre ist, die im Jahre 2010 wirklich noch verbreitet werden darf, ist zumindest fragwürdig.
Das wir praktisch keine Exorzisten haben haben vielleicht doch ein wenig riskant. Zwar glaube ich dass das alles Blödsinn ist und die Leute, die sich mit so etwas beschäftigen einen Knall haben, aber wenn ich mich irre und hier nur der Teufel zu Gange ist.
Ich hatte aus gegebenen Anlass ein wenig im "Pfaffenspiegel" geschmökert und dabei viel gelacht. Allerdings sorgt die Vorstellung, dass noch heute Leute von Gottes Gnaden Jagd auf den Antichristen machen, dass dies Lachen ein wenig im Hals stecken bleibt.
70'tausend Teufelsaustreibungen in 25 Jahren. WOW!
ca. 8 pro Tag (falls Pausenlos)
Wer sich noch an die 'authentische Dokumentation' "The Exorcist"(das arme Maedchen) erinnert, weis was fuer ein uebermaessiger Stress das ist.
Je nachdem, wie oft man vom, zu exorzierenden Individuum angekotzt wird, wird alleine das andauernde Kuttenwechseln zur Tortur, .. von den Reinigungskosten ganz abgesehen.
"Auf die Frage, ob der Papst über die Existenz satanischer Sekten im Vatikan im Bild sei, ..."
Natuerlich, Der ist doch mehr als nur offensichtlich der Kopf dieser Sekte.
Beweis? ... die aberMillionen Opfer der RKKirchen-Geschichte.
Ich bin mir sicher, bespruehe man den Vatikan ganzflaechig mit Weihwasser, schmilzt das Ding und seine satanischen Juenger wie Butter unter der Mikrowelle.
Morgen scheint dann die Sonne wesentlich heller und der Teufel weint.
Tagtraueme