Patrik Brinkmann gehört zu der neuen selbsternannten Elite der Rechten und Rechtsextremen, die sich in den unterschiedlichen Pro Bewegungen sammeln. Als Spitzenkandidat von Pro Berlin möchte er gerne ins Rote Rathaus einziehen, aber wie auch bei Pro NRW sieht es nicht so aus, als ob diese Truppen jemals soweit kämen. In Köln haben sie ja nicht einmal eine Demo mit ihren Freunden vom Vlamse Belaang hinbekommen.
Trotzdem geht von solchen Figuren natürlich immer eine Gefahr für die Demokratie aus und die Tatsache, dass die Minderheiten, vor allem Muslime, aber auch Homosexuelle und Sozialisten als Todfeinde ansehen und bekämpfen muss Warnung genug sein, ihre Regungen im Auge zu behalten. Redok hat
Patrik Brinkmann in einem sehr guten Hintergrundbericht durchleuchtet:
Der Schwede Patrik Brinkmann ist ein vielseitig interessierter Mensch. Der 40-jährige Geschäftsmann aus Jönköping war seit den 1980er-Jahren unter anderem in der Baubranche und im Immobiliengewerbe tätig; als Gründer einer Aktiengesellschaft "Wiking Mineral" beschäftigte er sich auch mit Erzabbau.
Doch in den frühen 1990er-Jahren verließ ihn offenbar das geschäftliche Glück, denn einige seiner Unternehmen gingen bankrott. Später hatte er auch die Steuerfahndung auf den Fersen; im Mai 2006 wurde Brinkmann vom Bezirksgericht Uppsala zu einer Haftstrafe und Berufsverbot verurteilt; ein Berufungsverfahren steht noch aus.
..
Im Jahr 2001 beteiligte er sich in Stockholm an einer Versammlung vor der "Storkyrkan"-Kirche, die von einer fundamentalistischen Gruppierung als Protest gegen homosexuelle Geistliche veranstaltet wurde.
..
Brinkmann nahm einige Herrschaften in Vorstand oder Kuratorium seiner Organisation auf, deren politische Verortung in der extremen Rechten kaum zu übersehen ist.
Neben dem Franzosen Pierre Vial, einem Protagonisten der "Neuen Rechten", rassebiologischem Ideologen und langjährigem Parteigänger des "Front National", tummeln sich vor allem Deutsche in der schwedischen Stiftung:
Gert Sudholt (geb. 1943, Verleger, Inning am Ammersee)
Walter Post (geb. 1954, Historiker, München)
Olaf Rose (geb. 1958, Historiker, Mitarbeiter der NPD-Fraktion Sachsen)
Andreas Molau (geb. 1968, ehemals Lehrer, NPD-Funktionär)
* Pierre Krebs (geb. 1946, Leiter des "Thule-Seminars", Kassel)
Viele der deutschen Rechtsextremen in der schwedischen Stiftung kennen sich gut aus der Zusammenarbeit in der "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP), die dem Verfassungsschutz als "größte rechtsextremistische Kulturvereinigung" gilt. Sudholt und Rose gehören dem Vorstand der GfP an, Molau ist seit 2005 GfP-Vorsitzender.
Damit ist also klar wes Ungeistes Kind dieser Brinkmann ist und wohin die Reise mit ihm gehen soll, hat er in einem Interview mit den Extremen von Gesamtrechts gesagt:
Glauben Sie mir, ich habe eine Vielzahl von Ideen, wie wir in Berlin für Wirbel sorgen werden. Dieser Wirbel wird für die nötige Bewegung sorgen, an dessen Ende ein greifbarer Erfolg stehen muss und wird. Hier werde ich politisch investieren und ich weiß durch meine Arbeit bei Kontinent Europa und durch die Gespräche der letzten Woche und Monate, dass wir die Unterstützung von relevanten Kräften auch außerhalb Deutschlands haben. Berlin hat Symbolwert, als Hauptstadt und als Zentrum Preußens, das wir für eine geistige und sittliche Erneuerung benötigen.
Auf den Seiten von Pro Deutschland legt er jetzt richtig los:
Unser Berlin muss gesäubert werden. Das ist eine klare politische Aufgabe. Das Rotlichtmilieu in unserer Stadt hat einen Grad der Unerträglichkeit erreicht, dass gehandelt werden muss. Für den Wahlkampf werden sich daraus ganz klare Forderungen ergeben: Vom Straßenstrich, bis hin zu kriminellen Milieus, in dem Frauen wie Ware verkauft werden – dies alles muss aus der Stadt verbannt werden. Es ist kein Argument, die Dinge würden andernorts wieder entstehen. Dann könnte man auch alle anderen Straftaten zulassen – mit der Begründung, der betreffende Täter könnte sie woanders auch ausüben. Es ist übrigens ein interessantes Phänomen, dass man in den entsprechenden Bezirken besonders auch Türken sehen kann. Der Islam verhüllt seine Frauen und treibt europäische Frauen in die Prostitution. Das ist die Demütigung, auf die wir uns einstellen können. Um das vorwegzunehmen: So eine Forderung hat nichts mit Puritanismus zu tun. Es ist ganz einfach. In der Spur der Prostitution fährt Gewalt. Das gilt auch für die Spielkasinos in der Stadt. Gewalt erzeugt Ohnmacht.
Es ist schon eine Frechheit wie dieser Kerl die schöne Stadt Berlin als sein Berlin deklariert. Das er die Türken bzw. den Islam zu Zuhältern erklärt ist das Zeichen wie sein Rassismus aufgebaut ist. Er bekämpft die Homosexuellen, vielleicht weil er sich in seinem Innersten zu ihnen hingezogen fühlt, wie das ja auch bei einigen Großnazis der Fall war. Er will sich ein Saubermanimage durch die Bekämpfung der Prostitution, also des ältesten Gewerbes der Welt geben. Vielleicht erwischt ihn ja demnächst jemand in einem Bordell.
Er wird sich selbst erledigen, daran besteht gar kein Zweifel. Das schaffen diese Vögel immer, aber wenn er Berlin säubern will, dann gibt es eine sehr gute Methode. Er könnte einfach aus der Stadt verschwinden und seinen Pöbel gleich mitnehmen. In Berlin ist für ihn und seinesgleichen kein Platz.
Ihre Kritik gegen Rechtsextremismus ist berechtigt. Sie kommen aber leider nicht darum herum, die tatsächlichen Missstände in Berlin, die offen zutage treten, einer Lösung zuzuführen.
Ich habe auf meiner Seite gesagt: je länger unsere Parteiendiktatur Probleme vor sich hin schiebt, je wahrscheinlicher ist, dass ein neuer Führer einmal auftauchen wird.
Schauen Sie sich an
- die Arbeitsmarktsituation
- die Kinderarmut
- das soziale Elend Hartz IV
- die laufende Umverteilung von unten nach oben
- die ausufernde Altersarmut ( Grundsicherung )
- der Betrug mit der Arbeitslosenquote
- der Betrug mit der Teuerungsrate
- die wachsenden mafiösen Strukturen ( FOCUS )
- die unferlose Verschuldung des Staates und der Gemeinden
- die Diktatur zur Umsetzung der EU
- die Teilnahme Deutschlands an Kriegen
- ...
Die Liste wird insgesamt verdammt lang. Das sind alles Positionen GEGEN Bürger.
Ich sage Ihnen: die Parteiendiktatur wird durch Untätigkeit durch eine tatsächliche Diktatur abgelöst! Verdammt! Und wir sind hier hilflos und können scheinbar nur schreiben!
Zunächst einmal ist ein Generalstreik nötig um einen Mindestlohn von 10,50 Euro für jede Arbeit durchzusetzen und alle Arbeitgeber die diesen unterlaufen zu enteignen.
Des weiteren muss die Parteiendiktatur gestürzt und durch Direktkandidaten in allen Parlamenten ersetzt werden, die auch abgewählt werden können und vor allem in ihren Wahlkreisen leben müssen.
Dann müssen die ungerechtfertigt abgezogenen Gewinne wieder zurückgeholt werden. Wer ein Unternehmen auf Schuldenbasis übernommen hat, soll alles verlieren. Gewinne aus spekulativen Anlagen sollen mit 75 Prozent besteuert werden.
Gewinne die aus Unternehmen herausgenommen und nicht innerhalb von 6 Monaten erneut investiert wurden, müssen mit 50 Prozent besteuert werden.
wir brauchen nur anzufangen. Allen ist klar wie es gehen kann.
ja, einverstanden.
> Zunächst einmal ist ein Generalstreik nötig um einen Mindestlohn von 10,50 Euro für jede Arbeit durchzusetzen
Sie wissen, dass Gewerkschaften einen Generalstreik nicht ausrufen dürfen. Dazu bedarf es dann einer Organisation, die zu einem privaten Generalstreik aufruft. Wie realistisch ist das?
> und alle Arbeitgeber die diesen unterlaufen zu enteignen.
Dazu müssen Sie das GG ändern. Zur Änderung des GGs brauchen Sie Mehrheiten. Wie bekommen Sie Mehrheiten?
> Des weiteren muss die Parteiendiktatur gestürzt und durch Direktkandidaten in allen Parlamenten ersetzt werden
einverstanden, aber "ersetzt werden" doch nicht als diktatorischer Akt?
> Gewinne aus spekulativen Anlagen sollen mit 75 Prozent besteuert werden ... Gewinne die aus Unternehmen herausgenommen und nicht innerhalb von 6 Monaten erneut investiert wurden, müssen mit 50 Prozent besteuert werden.
ist eine Frage der Neugestaltung der Steuerreform; ich hole bald meine Petition wieder raus: Verbot von PUTs und Zwang der realen Realisierung von CALs.
> Allen ist klar wie es gehen kann
ich wünschte, es wäre so!
Ungarn zeigt uns, was Deutschland erwartet, dort haben die Sozialisten den Staat runtergewirtschaftet, das gilt auch f. England, wo die Sozialisten im Mai ebenfalls verlieren werden.
Zum Thema Homosexuelle: Wie kommen Sie darauf, dass die pro-Bewegung etwas gegen Homosexuelle hat?
Und warum sprechen Sie sich in dem Zusammenhang nicht gegen die Religionsgruppe aus, die Homosexualitaet mit dem Tode bestraft?
Ich kann es Ihnen sagen, weil Sie Angst haben, wirklich kritisch zu sein, einfacher ist es doch, mit einer Medien-Meute gegen Rechte zu bellen...
Anstatt endlich alle Religionen ('Opium f. d. Volk') zu entmachten, wird bei uns so ein Unterwerfungs-Unfug veranstaltet.
Und was ist unsinnig daran, Schwerverbrecher auszuweisen?
Wenn die anderen Parteien mittlerweile keine Lust mehr auf Politik haben, muss es halt eine andere Partei machen.
Ungarn hättet ihr gerne. Aber davon sind wir weit entfernt und Ungarn ist es auch bald wieder.