Natürlich war er als Wirtschaftsminister ein Totalversager, ja schlimmer noch ein echter Rohrkrepierer, aber da er nur der Nachfolger von Glos war, fiel das kaum auf. Man freute sich ja schon, dass der neue Wirtschaftsminister zwei Sätze hintereinander formulieren konnte. Da war es schon fast egal was er sagte. Als er dann den interesse- und glücklosen Jung als Kriegsminister ablöste, hatte er eine ähnliche Situation. Er konnte eigentlich nur gewinnen.
Dann aber holten ihn Vergangenheit und Erziehung ein. Der Massenmord des Oberst Klein in Kundus war für ihn kein wichtiges Thema. Guttenberg selbst hatte seinen Grundwehrdienst ja bei den Mittenwalder Gebirgsjägern abgeleistet, die nicht nur gerade in letzter Zeit durch einige perverse Aufnahmeregeln aufgefallen sind, sondern bis heute nie einen richtigen Abstand zu den Taten der Gebirgsjäger unter Hitler gefunden haben, oder wohl auch nicht finden wollen.
Dazu kommt eine Erziehung die es von ihm geradezu fordert sich als etwas besseres zu sehen. Innerhalb eines solchen Denkkäfigs sind die Ermordeten von Kundus genau wie die von Gebirgsjägern ermordeten
Griechen in Kommeno und an vielen anderen Orten. Für Leute mit seinem Denkschema sind alle Feinde die er nicht ausdrücklich als Freunde deklariert hat und Feinde besitzen keine Menschlichkeit und damit auch keine Menschenrechte.
Aus dieser geistigen Haltung heraus hat Guttenberg vollmundig und forsch erklärt, dass die Ermordung von 142 Zivilisten in Kundus "militärisch angemessen" gewesen sei. Aufgrund seines geistigen Hintergrundes, seines Standesdünkels und seiner verqueren Weltanschauung war dies für ihn eine normale Reaktion. Als dann aber klar wurde, dass unter normalen menschlichen Maßstäben dort ein fürchterliches Kriegsverbrechen stattgefunden hat, wurde ihm schnell klar, oder wohl besser klar gemacht, dass er zurückrudern müsse.
Genau da greift dann die nächste Schwäche seines Denkens. Ein von zu Guttenberg macht keine Fehler. Zu diesem Zeitpunkt hätte er einfach darauf verweisen können, dass ein neuerliches Aktenstudium seine Sicht der Dinge verändert hätte. Zwar wären zwei oder drei böse Berichte in den Medien und ein wenig Geheul der Opposition die Folge gewesen, aber er hätte eher gewonnen also verloren, denn auch ein Politiker darf sich irren.
Guttenberg wählte den Weg der seinem Wesen näher lag. Er wählte die bewusste und schmutzige Lüge. Er entließ den Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, und den Staatssekretär Peter Wichert, weil sie ihm angeblich Informationen vorenthalten hätten, auf denen der zu einer anderen Bewertung gekommen wäre. Natürlich müsste jemand mit seiner Bildung wissen, dass Information eine Holschuld ist. Aber er suchte ja nur nach Schuldigen, nach Bauernopfern.
Selbstverständlich hätte Guttenberg bei zehn Minuten Recherche im Internet vor seiner Aussage feststellen müssen, das in Kundus ein Kriegsverbrechen stattgefunden hat. Aber diese Holschuld an Information hat er bis heute nicht realisiert. Wer Entscheidungen oder Aussagen trifft, muss sich vorher informieren. Guttenberg blieb auf seiner lügnerischen Linie und wiederholte und verstärkte seine Lügen gegenüber der Blödzeitung:
"Trotz aller bemerkenswerten Legendenbildung ist Tatsache, dass mir relevante Dokumente vorenthalten wurden. Dafür haben die beiden Herren die Verantwortung übernommen."
Natürlich wurde es von da an immer schwieriger sein Lügengebäude aufrecht zu erhalten zumal weder Scheiderhan noch Wichert ihm den Gefallen taten seine Lüge zu schützen. Warum hätten sie einem Menschen wie Guttenberg, der selber den Begriff Loyalität wahrscheinlich nicht einmal kennt, eben diese Loyalität beweisen sollen. Alleine ihr Schweigen ramponierte Guttenbergs Restansehen mehr, als es jeder Vorwurf gekonnt hätte.
Als dann auch noch der Untersuchungsausschuss kam, geriet Guttenberg in Panik. Seine Lügen drohten ihn zu überrollen. Also begann er seine Lüge immer weiter aufzuweichen, bis er zum Schluss erklären musste, dass er "
nie den Vorwurf erhoben (habe), dass irgendein strafrechtlich relevantes Handeln seitens der beiden Herren vorgelegen" und dann letztendlich erklärte:
Ich hatte nie den Eindruck, dass seitens General Schneiderhan oder Dr. Wichert vorsätzlich oder böswillig gehandelt wurde
Sein Fluchttor ist jetzt die Aussage, das ihm einfach Unterlagen nicht vorgelegt wurden, aus denen er im Falle einer Vorlage dann selbstverständlich andere Schlüsse gezogen hätte. Wie gesagt, handelt es sich dabei um Informationen die er sich in Sekundenschnelle im Internet hätte beschaffen können und die er auch praktisch aus jedem Pressespiegel der für seine Partei, die Regierung oder sein Ministerium täglich für teures Geld erstellt werden, entnehmen können.
Er hat sich nicht darum gekümmert, richtige Informationen zu bekommen, dann gelogen und lügt einfach auf Teufel komm raus weiter. Stets sprach er davon, dass ihm Dokumente vorenthalten wurden, ihm also mit Vorsatz vorenthalten worden. Nun tut er so als ob er den Vorwurf des Vorsatzes nie geäußert hätte. Er ist also einfach ein Lügner. Typisch für unbelehrbare Lügner wie ihn, ist übrigens, dass er jetzt auch Brigadegeneral Henning Hars in den einstweiligen Ruhestand versetzt hat, weil der von ihm in einem privaten Brief Aufklärung gefordert hatte. Man darf den Herrn Baron eben nicht anzweifeln. Er ist so etwas wie ein Gott, wenn auch ein jämmerlicher.
Schön ist auch, wie er und Helferlein, nun das Wirken der Arbeitsgruppe 85 in den Fokus der Systemmedien gerückt wird. Dabei ist es doch nichts neues, dass ein Ministerium seine Fehler unter einem ganzen Schwall von Propaganda zu begraben versucht. Eigentlich sind alle Ministerien ständig mit nichts anderem beschäftigt. Denn nur wenn sie es schaffen ihre dramatischen Misserfolge unter Bergen von Propaganda zu verstecken, können sie darauf hoffen weitermachen zu dürfen wie bis her.
Der Guttenberg steht nun nackt da und das ist wahrlich kein schöner Anblick. Aus einem schneidigen Lügenbaron ist ein Häufchen quäkendes Elend geworden. Natürlich konnte er nichts für Massenmord in Kundus. Seine Schuld liegt darin, dass er sich nicht schlau gemacht hat, oder einfach zu faul war, die Fakten zu sichten. Muss er nun deshalb zurücktreten? Nein.
Guttenberg ist ein deutscher Politiker. Er hat jede Menge Rückendeckung bei den Leuten die längst die Politik gekauft haben und dieses Land regieren. Man wird ihn halten, bis er silberne Löffel klaut. Goldene gibt ihm nämlich keiner. Für den Bürger ist es egal ob Guttenberg zurücktritt. Sein Nachfolger wäre doch auch wieder nur ein Typ seines Schlages. Wer das Volk belügt ist doch egal.
Deutsche Politik und die Politiker kennt schon lange keine Moral mehr. Charakter ist eher ein Makel, denn eine Tugend. Die Merkel soll ihren Lügenbold Guttenberg behalten. Er passt gut in diese Regierung.
Guten Tag
v.H.
ehem. Staber a.D. (Res)
Baujahr 1946
ganz schön scharfsinnig beim Abschreiben.
Die Möhre hängt immer noch vor der Nase von Dir und Deinen gleichgesinnten Flachzangen. Mal daran knabbern schafft schon Erkenntnis, zumindest das eine Möhre eine Möhre ist.
Oder:
Si tacuisses, philosophus mansisses.
Armes Deutschland
Das der Her K-T zu (Bildzeitung) Guttenberg ein Hochstapler ist , müßte das ganze Land seit der Kundus Affäre wissen. Es ist nunmal Tatsache und läßt sich nicht Leugnen das der Herr Guttenberg mehrmals seine Aussage geändert hat. Das macht der Herr Guttenberg gerne und nur weil die Blödzeitung ihn Unterstützt muss er nicht glauben das es die Wahrheit ist . ( Meine das er seine eigene Lügen glaubt wenn Er sie in der Bildzeitung ließt).
Seid stoltz Deutsche !!!!
Ein wahrhaftes Vorbild für Verkommenheit, kriminellen Egoismus auf Fremdkosten und Politikerverdrossenheit: wenn eitel posierende, substanzlose Schaumschläger hohe politische Ämter weiterbekleiden, nachdem sie des Diebstahls und Betrugs bei der rechtswidrigen Erlangung ihres Doktortitels überführt wurden, warum sollte die Bevölkerung dieses Vorbild nicht nachahmen.
Die verkommene und abstoßende Botschaft wird fortan ihren Niederschlag als Vorbild in der Gesellschaft finden: seht her, ihr könnt so viel lügen, fälschen, kopieren und betrügen und euch sogar dabei erwischen lassen, ohne jegliche Konsequenzen zu befürchten, solange ihr gut ausseht, smart auftretet und gute Kontakte habt.
Bravo, Herr Dr. a.D., Bei „die Wertegemeinschaft schafft sich ab“ haben Sie einen großartigen Beitrag geleistet.
stellen sie sich mal die situation vor - zu gutenberg gründet selbst eine partei .die rechts neben der CDU stünde -
die bürger würden ihm die tür einrennen und alle parteien hätten ein problem !
in rußland lacht man über uns !
Er hat Gelogen
Er hat Betrogen
und Angie steht noch zu diesem Betrüger !!!
Ein Normalbürger würde keinen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst mehr bekommen - und was hat Angie vor ?
Sie sucht jetzt schon nach Hintertürchen um den Lügenbaron wieder für Ihre Bananenrepublick zu gewinnen.
Und jetzt auch noch den Großen Zapfenstreich den Ehrenvolle Menschen verdient haben aber keine Betrüger.
Hoffentlich denken die Wähler bei den nächsten Wahlen noch daran.
Was sich diese Partei alles herausnimmt ist unbeschreiblich