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da liegen wir ausnahmsweise mal ziemlich weit auseinander. Schon bevor ich 1982 mit 25 Lenzen von Köln nach Berlin gezogen bin, war Wolfgang Neuss für mich der „Ur-Berliner“ – auch wenn er erst mit 15 Jahren notgedrungen in Berlin Quartier beziehen musste. Der zweite „Urberliner“ in den 60ern war Paul Kuhn vom CIA-Funk RIAS BERLIN.
Die Filme der CCC mit Juhnke waren eigentlich immer „Schmonzes“, wie Atze Brauner sagen würde. Aber beide haben gut verdient. ;-)
... wenn man mich als südthüringer Landei fragen würde, wäre das meine Idee von Berlin- und, auch im Wald ist es kalt geworden.
http://www.youtube.com/watch?v=Jup4VypiiSg
Unter der Knute von Hartz IV hat sich ein Ausbeutungs-System breit gemacht, dass den Betroffenen weder Rechtssicherheit noch Schutz vor Willkür gibt. Dafür steigt die Zahl sichtbarer Maseratis, Bentleys und Bugattis Monat für Monat. Von wegen Postmaterialismus. Bin heute seit langem mal wieder durch den Wedding gegangen - Hoffnungslose, bleiche, verhärmte Gesichter allerorts.
Gestern noch eine weibliche Servicekraft im „Demokratiemuseum” im Berliner Dom gefragt, was sie verdient: 6,25 € die Stunde. Soviel ist diesem Gemeinwesen ... äh den Eliten ... der Schutz demokratischer Artefakte heute wert. Nichts!
Letzlich läuft, von der Hyperinflation abgesehen, der gleiche Film wie am Ende der Weimarer Republik. Nur diesmal läuft es nicht auf einen staatenlosen Volksbeglücker hinaus, sondern auf demokratisch nicht legitimierte Organisationen, die die Geschicke des „kleinen Mannes“ und seine Nichtteilhabe am Reichtum organisieren und durchsetzen.