So wird das heute auch nicht mehr gemacht. Schon direkt nach den ersten Meldungen über Mixas Prügelorgien, begann tief in der Kirche ein Automatismus seinen Lauf. Es wurde versucht möglichst schnell an die Namen von Mixas Opfer zu kommen um diese dann genussvoll diskreditieren zu können. Jeder weiß, dass sich eine deutsche Justiz nie mit der Kirche anlegt. Von der Seite droht also keine Gefahr. Da ist verjährt, nicht beweisbar oder wird mangels öffentlichem Interesse eingestellt. Die Justiz ist auf der Seite der Herrschenden und die Kirche ist reich und herrscht schon seit langem mit.
Wie das Spiel laufen soll, wird schnell klar wenn man Mixas Forderungen im
Focus liest:
Augsburgs Bischof Mixa möchte von neuen Prügelvorwürfen nicht mehr nur aus den Medien erfahren. Die „SZ“ soll nach seinem Willen die eidesstattlichen Erklärungen seiner mutmaßlichen Opfer offenlegen.
Der Scherz ist gut. So kommt er an die Namen und kann die Menschen die er als Kinder missbraucht hat, heute noch einmal fertig machen. Das passt sehr gut zu der Persönlichkeit die Mixa gegenüber der Öffentlichkeit immer gezeigt hat. Aber die Missbrauchten sind nicht so doof. Dann versucht er es eben noch einmal andersherum, aber mit dem gleichen Ziel:
Mixa erneute sein Gesprächsangebot an die vermeintlichen Opfer. „Wenn die Männer und Frauen, die Vorwürfe gegen mich erheben, aus irgendwelchen Gründen nicht persönlich mit mir sprechen wollen, bitte ich diese, mit dem externen Beauftragten der Diözese für Missbrauch und Gewalt zu sprechen und ihre Anschuldigungen persönlich darzulegen.“
Aus irgendwelchen Gründen nicht mit ihm sprechen wollen. Er hat weite Teile ihres Leben zerstört und fordert nun frech das Recht mit seinen Opfern zu sprechen. Das ist Katholizismus wie er leibt und lebt. Menschenverachtend bis ins Mark. Aber auch der Rest ist nett. Der externe Beauftragte gibt dann Mixa die Namensliste und der macht seine Opfer zum zweiten Mal fertig.
Ein toller Gedanke. Hätte vielleicht im Mittelalter auch noch funktioniert. Heute hat Mixa nur eine Möglichkeit. Er muss gegen die Süddeutsche Zeitung klagen, weil diese die Unwahrheit verbreitet. Bei dieser Klage würden der Fall vor Gericht verhandelt und die Öffentlichkeit würde detaillierte Auskunft darüber bekommen wie Mixa den nackten Hintern eines kleinen Mädchens mit dem Stock traktierte.
Die Öffentlichkeit würde erfahren, dass Mixa regelmäßig zum Prügeln ins Heim kam und wahrscheinlich würde auch deutlich werden, dass diese Prügeltage ein regelmäßiger Festakt für den Stadtpfarrer Mixa waren, für den die Nonnen die Opfer bereitstellen mussten. Davor hat Mixa Angst. Auch wenn er vorgibt sich nicht erinnern zu können, hat er tief in sich drin wohl viele dieser Szenen jederzeit abrufbar gespeichert.
Die wenigen Fälle (sieben?) die sich gemeldet haben, dürften wohl nur die Spitze des Eisbergs sein. Die meisten Betroffenen leiden still und schweigen, wie sie schon lange geschwiegen haben. Typen wie Mixa hofften, dass sie auch weiter schweigen würden, damit die ihre Perversionen problemlos ausleben könnten. Das Schweigen ist gebrochen. Jetzt kommt es darauf an die Mixas dazu zu zwingen vor Zivilgerichten zu klagen oder zurückzutreten.
Tatsächlich wäre es für eine Justizministerin die dieses Titels wert wäre, auch wohl an der Zeit, den Besitz der katholischen Kirche in Deutschland zu beschlagnahmen um Geld für Schadensersatz zu sichern. Es steht zu befürchten, dass wie in den USA alles Geld in den Vatikan abfließt und die Herrschaften sich für Konkurs erklären um wenigsten ihr erraubtes Geld zu retten, wenn sie schon keine Ehre mehr zu retten haben.
Den Opfern kann man nur für ihren Mut danken. Sie schützen damit nämlich andere. Vermutlich werden sie nie Gerechtigkeit erfahren. Zumindest nicht in Deutschland. Deshalb ist es wichtig ihnen Anerkennung zu zollen und alles was die Pfaffen nun an Schmutz über sie auskippen, einfach zu ignorieren.
Bisher bin ich von der Annahme ausgegangen das solche Untersuchungen vom Staat erledigt werden müssen. Allein das finde ich schon pervers, welches Opfer glaubt denn das "sein Täter" sich selbst anklagt und richtet?
Man will die Kirche und vor allem den Papst beschmutzen.
Ich bin auch missbraucht worden!!
Aber nicht von Kirchenvertretern!!!!!!!!!!!!!!!
Aber darüber schweigt man!!!!
Bin sehr traurig.
Offener Brief an Bischof Mixa
Wer ist der Vater der Lüge?
Nach biblischer Aussage, die für die katholische Kirche maßgeblich ist, ist dies der Teufel. Und die weitere Frage lautet:
Sind nun Sie der Diener des Teufels?
Oder sind die geschlagenen Kinder Teufelskinder?
LINK:
http://www.webnews.de/kommentare/647629/0/Wer-ist-der-Vater-der-Luege-Offener-Brief-an-Bischof-Mixa.html
Die Öffentlichkeit würde erfahren, dass Mixa regelmäßig zum Prügeln ins Heim kam und wahrscheinlich würde auch deutlich werden, dass diese Prügeltage ein regelmäßiger Festakt für den Stadtpfarrer Mixa waren, für den die Nonnen die Opfer bereitstellen mussten.
Ist das eine Vermutung? oder eine bekannte Tatsache!
2. Solange einem Angeklagten keine Schuld nachzuweisen ist, gilt er als unschuldig; dieser Grundsatz gilt auch für Bischof Mixa.
3. Ich war bei den mutmaßlichen Vorfällen nicht dabei, kann mir also auch kein Urteil darüber leisten. Ich frage mich, wie der Verfasser des Artikels überhaupt Aussagen treffen kann. Hat er übersinnliche Fähigkeiten? Ist etwa er im Besitz der vollen Wahrheit?
4. Warum sollten die eidesstattlichen Erklärungen nicht offenbart werden? Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden vor Gericht geladen, es würde Ihnen etwas zur Last gelegt – aber Sie würden nicht darüber informiert, wer ihnen was zur Last legt. Warum sollten Rechtsgrundsätze nicht für Bischof Mixa gelten?
5. Die schlechtesten Menschen sind mir in der Kirche begegnet – aber auch die besten Menschen, und das sind ungleich mehr.
6. Natürlich: was jetzt alles ans Tageslicht kommt - verzeihen Sie den Ausdruck- kotzt mich an. Aber was die Prügelstrafe anbelangt, so gehörte sie doch zur Gesellschaft, und Priester kommen nicht von der Sonne geflogen, sondern sie stammen aus dieser Gesellschaft! Meine Eltern haben noch den Rohrstock bei Lehrern erlebt; undenkbar, das käme heute noch vor.
7. Priester sind nicht grundsätzlich Heilige. Aber sie werden oft noch von Leuten so behandelt. So muss ein Priester schon fest auf dem Boden der Tatsachen stehen, damit aus „Hochwürden“ nicht im Laufe der Jahre ein „Merkwürden“ wird.
8. Es ist gut und richtig, dass jetzt alles auf den Tisch kommt. Die Kirche tut sich sehr schwer damit, weil sie noch nicht damit klarkommt, dass heute alles hinterfragt wird und sie nicht allein Herr des Verfahrens ist. Das ist nicht immer böser Wille, sondern auch Unfähigkeit. Wer das nicht glauben kann, der sollte mal ins Priesterseminar gehen und sich die Ausbildung anschauen...
9. Allerdings bringen uns Hysterie und solcher Hass wie in dem obigen Artikel nicht weiter. Es wäre gut, auch da normale Grundsätze gelten zu lassen: Aus meiner Antipathie gegenüber Bischof Mixa kann ich nicht ableiten, dass er schuldig ist.
"Die schlechtesten Menschen sind mir in der Kirche begegnet – aber auch die besten Menschen, und das sind ungleich mehr. "
Die besten Menschen? Dass ich nicht lache. Was haben Sie denn für Ideale?!? Die besten Menschen der Gesellschaft findet man, mit Verlaub, eben genau nicht dort. Ich würde mal sagen, Sie meinen nicht so schlechte oder gesellschaftlich akzeptable Menschen. Um es mal mit Jochen Hoffs Kraftsprache auszudrücken: Scheiße bleibt eben Scheiße, ob jetzt normaler Beicht-Stuhlgang oder Kinderficker-Dünnschiß. Letzterer ist jetzt eben gewaltig am dampfen.
Richtig, es gelten diese Grundsätze auch für Herrn Mixa!
Soll er vor Gericht gehen und dann wird er die eidesstattlichen Versicherungen auch zu Gesicht bekommen. Ganz einfach. Wenn er dann versucht diese "Zeugen/Opfer" außergerichtlich zu kontaktieren, dann ist dies eine unzulässige Beeinflussung. Nichts anderes geschieht mit seiner Forderung, die EVs einsehen zu wollen.
Warum sollte er also im Sinne deiner aufgezählten Punkte Sonderrechte bekommen?
Dies ist ein übliches Verfahren, das in Veröffentlichungen von Ereignissen berichtet wird und evtl. darauf hingewiesen wird, das Belege vorliegen. Welche und welcher Art diese sind, dass geht niemanden was an. Da gilt auf der anderen Seite nämlich auch der Schutz der Informanten, hier besonders, da man mit recht großer Wahrscheinlichkeit bei den Informanten gleichzeitig von den Opfern sprechen kann.
"Das war damals vollkommen normal ..."
Vielleicht begegnet mir der feine Bischof ja mal auf seinen Pilgerfahrten. Dann trete ich ihm mit Schmackes in die Eier. Das ist bei mir vollkommen normal.
mfg
Cygnus
Willst Du Dich auf die selbe Ebene stellen, wie dieser Mensch?
Solche Menschen, die das System "katholische Kirche" mit lenken sind es, die das gesamte System Kirche zerstört haben und das seit Jahrhunderten.
Was hier besonders schlimm ist, ist die fehlende Einsicht.
Es ist ja nicht so, das Mixa einen Missbrauch abgestritten hat. Nein, er hat sich so weit aus dem Fenster gelehnt, das er behauptet hat:
Dann erdreistete sich dieser Mensch auch noch, andere Masszuregeln:
Solche Äußerungen, wie sie auch von dem Papstbruder kommen, von wegen Watschn oder Ohrfeige zeigt das moralische Unvermögen dieser Menschen.
Wenn ich dann noch bedenke, das der Papstbruder diese Worte von sich gab:
Das wiederum zeigt, wie unselbstständig diese Menschen sind oder wie gut die Gehirnwäsche des Systems Kirche funktioniert.
Ich ahtte mir überlegt, T-Shirts mit den Zitaten dieser Menschen machen zu lassen. Aber diese würden ja mehr Sinn dort machen, wo diese Menschen ihre Werk vollbringen.
An die eigenen Lügen erinnert zu werden, dürfte mehr Strafe für diese Menschen, die sehr viel wert auf eine "heilige Weste" legen, als jede körperliche Gewalt (das freut vielleicht auch noch den einen oder anderen, wer weiß).
Vor dem Bistumssitz eine (An) Klagemauer, in Form der Klagemauer auf der Domplatte von Köln (--< http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Klagemauer). Dort einfach nur die Lügen dieser Menschen anbringen udn jede weiter Aussage dieser Funktionäre einfach dazu klemmen, das würde diese Menschen in Mark treffen.
Wie heißt es schon so schön nach dem "Buch der Bücher":
Das wäre doch ein schöner Titel einer solchen Klagemauer!
Mit dieser Stellungnahme widerlege ich Herrn Jochen Hoff, der mir ein Täuschungsmanöver unterjubeln wollte, nur weil ich nicht gleich alles und jeden verdamme und Fakten haben will, nach denen ich urteile.
Gleichzeitig erkenne ich bei dem Brüllaffen eine Selbstgerechtigkeit, die an Hybris grenzt. Ich kenne viele Menschen, z.B. Ordensleute und wirklich gute Priester und Seelsorger/innen, die aus Überzeugung ihr Leben in den Dienst Gottes und der Menschen stellen – macht er das etwa, gerade nach seinen menschverachtenden Absonderungen?
Ein Priester sollte natürlich auch das Evangelium in Bezug auf Gewaltlosigkeit leben; wie ich schon erwähnt habe, tut sich hier das Problem der früheren gesellschaftlichen Akzeptanz der Prügelstrafe auf. Sollte Herr Mixa aber tatsächlich solche Gewaltausbrüche gehabt haben, ist er für mich weder Priester noch Christ, denn es kommt nicht auf den Status an, sondern auf das Herz eines Menschen. Das wird aber noch festzustellen sein.
Für mich liegt hier zunächst eher das Problem in der mangelnden Wahrhaftigkeit und dem mangelnden Vermögen zur Selbstreflexion. Wäre der Herr Mixa selbstreflektiert, dann wüsste er, dass auch er nur ein Mensch ist, und wäre vorsichtiger gewesen mit manchen Stellungnahmen.
Es hat seinen Grund, warum ich ein „Ex“ bin; ich habe keine Veranlassung, alles und jeden in der Kirche zu verteidigen, da ich selbst viel Schlechtes (und zwar wirklich Schlechtes) erlebt habe, aber eben auch sehr viel Gutes, deshalb verdamme ich auch nicht alles und jeden.
Nur ein kleiner Hinweis: Vieles beginnt schon in der Ausbildung. Eines der Probleme liegt in dem Hofieren der Seminaristen durch zu viel Luxus, ein anderes in dem Nichtbeachten der Reife eines Kandidaten (und zwar nicht nur in sexueller Hinsicht). Auch das Prinzip der Kirche, Kritik bislang einfach abprallen zu lassen, statt sich mit dieser fundiert auseinanderzusetzen, färbt ja auf die Seminaristen ab. Es gibt dann auch Hardliner, die sich selbst für eine Elite von Auserwählten halten; da schüttelt man als normal Sterblicher mit einem (hoffentlich) einigermaßen gesunden Menschenverstand nur den Kopf, wenn die dann geweiht werden. Leider will die Kirche zurzeit weniger kritische Leute, sondern Ja-Sager. Und dort geht das Problem dann weiter, denn ein Bischof weiht diese Leute und stützt damit dieses System.
Es ist gut und richtig, dass jetzt aufgeräumt wird und zwar hoffentlich vollständig und konsequent.
Hier liegt wohl ein Denkfehler!
Wie will man Fakten von "Handlungen", die vor 20-30 Jahren begangen sind vorlegen?
In meinen Augen haben die Opfer schon weit aus mehr Fakten geliefert, als Mixa jemals für eine seiner, wie Du es bezeichnest (zu) haten Urteilen über andere Menschen zusammen getan hat.
Vielleicht solltest Du Dich mal über ide Juristische Stellung einer "eidesstattlichen Versicherung" informieren. Gerade diese soll die Möglichkeit bieten, auch nicht Dokumentiertes als "Beweis" aufzuführen.
Halten wir mal Fest, es scheint ja unstrittig, das Mixa die Opfer in einem besonderen Raum bestellt hat. So gibt es für die Gewalttaten keine Zeugen (und in wie weit kann man Zeugenaussagen als "Fakt" bezeichnen?) Schon dieses Vorgehen kann man hinterfragen, da so selbst eine "Watschn" als geplante Aktion zu sehen ist udn somit jetzt von mir einfach mal als "Gewalttat" definiert wird.
Zurück zu den "eidesstattlichen Versicherungen"(kurz "EV").
Herr Mixa hat und hatte jederzeit die Möglichkeit gjuristisch dagegen vorzugehen. Da diese "EV" ja erst vor kurzem entstanden sind, sind diese, im Gegensatz zu den Taten des Herrn Mixa nicht verjährt.
Also, wenn man sich entscheidet eine "EV" abzugeben, dann geht man eine nicht unerhebliche juristische Bestrafung, bei einer falschen "EV" ein.
Strafrechtliche Folgen für unrichtige Angaben sind nach § 156 StGB eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bei falscher Versicherung oder nach § 163 Abs. 1 StGB (Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe) bei Fahrlässigkeit. Wie Du siehtst ist selbst bei "fahrlässigem Verhalten" die Strafe nicht gerade gering.
Da frage ich mich, warum ein Herr Mixa noch nicht reagiert hat, dieser falsche Saubermann.
Ich habe schon mehrmals "EV"s abgegeben. Diese waren auch schon in ein paar Fällen Urteilsentscheidend. Meinst Du, irgendjemand riskiert eine Bestrafung, nur um Rache zu üben? Bevor Du darauf Antwortest, ja ich Glaube, das es den Einen oder Anderen gibt, der dazu fähig ist, aber wir reden hier inzwischen von mid. 7 "EV"s und von "mindestens" 10 Menschen, die sich gegenüber verschiedenen Redaktionen als Opfer zu erkennen gegeben haben.