Lycos ist gerettet, weil es Theseus geben wird. Egal welchen Mist Christoph Mohn mit seinem verlustreichen Webportal Lycos Europe auch baut, die Kosten zahlt der Steuerzahler, wie bei allem was aus dem Bereich Mohn/Bertelsmann kommt. Der Verlust für das erste Halbjahr beträgt 7,6 Million Euro und steigert sich damit weiter von Halbjahr zu Halbjahr. Aber keine Sorge. Es passiert schon nichts.
Herr Glos, der sich ja bekanntlich Emails vorlesen lassen muss, weil er entweder zu faul oder zu dumm ist einen Computer zu bedienen, oder vielleicht gar nicht lesen kann, springt in die Bresche. Unsere Kanzlerin hatte ja schon auf Befehl von Mohn/Bertelsmann vor einiger Zeit ein
hochsubventioniertes Leuchtturmprojekt in die Wege geleitet, zu dem Nico Lumma, damals schrieb:
Ich habe auf der Konferenz den Einwand gebracht, den ich hier gerne wiederhole, dass das Theseus-Projekt sehr danach aussieht, dass die Firmen, die die letzten 10 Jahre verpennt haben, jetzt mit Geldern vom Staat versuchen, noch ein klein wenig vom Kuchen abzubekommen. Ich finde es allerdings ziemlich absurd, dass sich hingestellt wird und gesagt wird, eine Index-basierte Volltextsuche wie Google wäre nicht das Problem, daher würde man sich um Ontologien und das semantische Web kümmern, dann aber dafür Subventionen vom Bund braucht und auch noch das Argument "Standort Deutschland" anführt. Ich bin mir sehr sicher, dass der Großteil des Geldes für Koordination, Meetings und Nabelschau draufgehen wird. Wenn Bertelsmann und SAP so vie Geld haben, dann sollen sie es auch selber ausgeben und nicht den Staat um Hilfe ersuchen. Das ist deutsche Subventionskultur, wie man sie kennt.
Ich würde es einfacher formulieren. Weil die Mohns keine Lust haben, für die offensichtliche Unfähigkeit ihres Sohnes zu profitablen Geschäften, eigenes Geld zu verwenden, muss öffentliches Geld her, dass dann die nächsten Jahre finanziert. Im ersten Schritt, hat unser genialer Technologieminister für diesen offensichtlichen Betrug erst einmal 90 Mio. Euro bereitgestellt, lässt aber anklingen, das da jederzeit auch ein vielfaches abzugreifen ist. Da er nicht versteht um was es da geht, kann man dem Michel Glos auch keinen Vorwurf machen. Er ist einfach nur unfähig.
Wir wissen ja längst welche Lobbyisten im Wirtschaftsministerium die Entscheidungen treffen und wir kennen auch die vielfachen Verflechtungen zu Mohn/Bertelsmann:
ABB
Alstom
BASF
Bayer
Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft
DaimlerChrysler
Deutsche Telekom
EFET Deutschland
Euler Hermes
EuroNorm
IBM
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Landesbank Berlin
Lanxess
Laubag
LichtBlick
Morgan Stanley
PricewaterhouseCoopers
TÜV Süd
Thyssengas
Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
Verband der chemischen Industrie
Verband forschender Arzneimittelhersteller
Verband kommunaler Unternehmen
Vivento
Wingas
Wuppertaler Stadtwerke
Worüber wir uns allerdings noch richtig klar werden müssen, ist die Tatsache das es sich dabei um ein Krebsgeschwür handelt, das Mohn/Bertelsmann und die anderen Lobbyisten bilden. Wenn wir diesen Krebs nicht behandeln, wird er uns zerstören.
Es ist die gleiche Firma Mohn/Bertelsmann die von den Eltern erwartet das sie für ihre Kinder nicht nur Kindergarten, Schulbücher, Kleidung und Essen sondern auch noch freudig Studiengebühren bezahlen, damit Mohn/Bertelsmann billig an Professoren kommt, die deren neoliberales wirtschaftsfaschistisches Lied singen. Mohn/Bertelsmann redet doch immer so gerne von Eigenverantwortung. Dann verantwortet doch wenigsten die Unfähigkeit eures eigenen Sohnes und zahlt selbst.
Aber Krebs nimmt nur. Der kann nicht geben. Niemals. Deshalb muss er behandelt werden. Unbedingt! Schnell!























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