Robert Basic hat auf seinem
Blog das Thema wieder einmal aufgegriffen. Robert, der ja zumindest mit seinem alten Blog mal richtig Geld verdient und dieses sogar erfolgreich verkauft hat, ist jemand der sich zu diesem Thema Gedanken gemacht hat und nicht einfach nur das übliche SEO-Gequatsche wiederholt. Deshalb verdient sein Ansatz gewürdigt zu werden.
Wie kann man systemisch sein Blog optimieren?
Indem man sich vorstellt, ein Blog als Unternehmer aufzuziehen. Was muss ein Unternehmen anbieten, um am Markt erfolgreich zu sein? Das ganze Fragenpaket, das sich daraus ergibt, ist weitaus umfänglicher als das Fragenpaket “wie pushe ich mein Blog”. Man wird sehr schnell entdecken, dass es einen Haufen Fragen gibt, die bis dato völlig ignoriert wurden. Und, es gibt einen Haufen Informationen zu diesem Thema, wie Unternehmen starten sollten, woran sie zu denken haben, wie sie zu trommeln haben, etcpp. Man muss lediglich zugreifen, ob nun auf den IHK Seiten oder Startup-Seiten im Netz. Primär hilft dieser Zugangsweg, das Denken wesentlich zu erweitern, die Blog-Faktoren präzise zu strukturieren und mit den Instrumentarien eines unternehmerischen Denkansatzes das Problem zu lösen. Am Ende dieser Sch…-Arbeit hat man klarere Entscheidungswege und -alternativen als Ergebnis dieses Vorgehens zur Verfügung stehen. Hope so. Zugegeben, es ist wie eine Art Businessplan schreiben, was nicht jedermanns Sache ist. Wer aber seine Frage wirklich beantworten will, wird an sowas nicht vorbeikommen. Nebenbei Gespräche mit anderen Bloggern ist nice, aber es bringt nicht wirklich was. Nebenbei nachdenken und kuddelmuddel Denken bringt auch nix.
Wie gesagt, da spricht jemand mit Erfahrung und das was er sagt ist für bestimmte Arten von Blogs völlig in Ordnung. Man kann Themenblogs durchaus unternehmerisch aufziehen. Sogar Newsblogs sind so denkbar, wie auch kritiklose Wirtschaftsblogs. Aber für kritische Blogs gilt dies nicht. Denn die erste Regel eines Unternehmens ist, seinen Kunden nach dem Mund zu reden. Unternehmen und unternehmerische Modelle sind von der Kundenmeinung abhängig. Ein kritisches Blog muss unabhängig sein und einen festen Standpunkt haben.
Dabei hört das unternehmerische Denken auf. Ja es verbietet sich sogar. Logischerweise ist damit dem Geldverdienen auch eine enge Grenze setzt. Im vorigen Sommer bewegte sich Duckhome bei 3.600 Lesern täglich und fiel dann im Winter rasant auf 1.600 Leser und krepelt sich nun wieder auf die 2000 zu. Der Rückfall lag vor allem daran, dass wichtige Autoren total ausgefallen sind, bzw. die Anzahl ihrer Beiträge stark reduziert haben.
Für Duckhome gilt, das viele Artikel auch viele Leser bringen. Unique wohl gemerkt, nicht als Page View. Eine Erklärung dafür ist, dass Duckhome mit vielen Artikeln, auch viel häufiger auf anderen Seiten verlinkt wird und somit auch neue Leser kurzfristig auf die Seite kommen, aber eben im wesentlichen nicht gehalten werden können. Was darauf schließen lässt, dass diese Leser ihren Ausgangsblogs treu sind.
Bei 3.600 Lesern brachte Google im Monat 100 Euro. Amazon maximal 10 Euro und heute sind es für beide zusammen weniger als 30 Euro. Tatsächlich sind damit die Kosten nicht einmal annähernd gedeckt und es gibt auch gar keine Hoffnung mit einem solchen Blog Geld zu verdienen. Tatsächlich sind auch 3.600 Leser zu wenig um wirklich etwas in der politischen Realität verändern zu können.
Warum also gibt es Duckhome immer noch? Es ist der stete Tropfen der den Stein höhlt und tatsächlich ist Duckhome eine Stimme in dem Chor, der nach Veränderung ruft. Bei einem Chor ist der einzelne Sänger, solange er kein Solist ist, auch nicht so wichtig. Alle Stimmen des Chors machen die Musik. Man merkt nicht wenn eine Stimme ausfällt, aber wenn immer mehr Stimmen ausfallen, dann verstummt zum Schluss die Musik.
Sich selbst als winziges Stimmchen in einem großen Chor zu begreifen, mag dem Ego weh tun, entspricht aber der Realität. Wem das nicht reicht, der ist als kritischer Blogger sicherlich fehl am Platz. Unter den gegebenen Bedingungen wird sich daran nichts ändern und es wird auch bei der schlechten finanziellen Lage bleiben. Wenn immer wieder auf amerikanische Blogs verwiesen wird, dann ist das ein Fehler. Der englische Sprachraum ist viel größer als der deutsche. Damit sind ganz andere theoretische Reichweiten zu erzielen.
Ein anderes und viel wichtigeres Problem besteht allerdings darin, das deutsche Blogs zumeist das Werk von Einzelkämpfern sind. So gut ein Einzelkämpfer auch sein mag, so sehr er sich auch bemüht. Er kann nur wenige Themen wirklich verfolgen und schränkt sich dadurch schon selbst ein. Deshalb ist es wichtig, möglichst mehrere Autoren auf einem Blog zu haben. Dabei entsteht natürlich ein Problem. Meinungen können ähnlich sein, sind aber sicher nicht gleich. Deshalb brauchen Autoren auf solchen Blogs sehr viel Toleranz.
Ist diese Toleranz vorhanden und gibt es genügend Autoren, dann ist auch der Standpunkt des Blogs breiter und damit kann auf Dauer mehr Bedeutung erreicht werden. Deshalb freut sich Duckhome über jeden neuen Autor und jede neue Autorin. Damit wird die Stimme von Duckhome im Chor der Meinungen etwas lauter und sicherlich auch besser. Aber sie bleibt immer nur eine Stimme im Chor.
Ich wünsche dir und deinem Team viel Erfolg auf deinem Weg...
Macht weiter so!
das typische bannerformat wird schon unbewusst nicht mehr wahrgenommen, da der internetuser gelernt hat, banner zu ignorieren.. die nerven einfach nur.
du musst die google ads mehr in den content einarbeiten, und auch so gestalten. mache die google ads für den content und nicht andersrum.
außerdem, mach die rahmen um die google ads weg.
und die textfarbe sollte genau der des artikel-textes entsprechen. nur die headlines der ads solltest du in der typischen link-farbe deines blogs setzen - also rot.
und niemals image-anzeigen verwenden. die werden auch ignoriert und bringen selten etwas passendes zum inhalt.
mit blogs kann man sehr wohl geld verdienen. in einigen fällen auch mehr als mit "herkömmlichen" websites, man muss es nur richtig aufziehen. ich würd auch auf wordpress umstellen... das bringt einfach mehr.