Zu solchen Zeiten entscheidet sich, ob man weitermacht oder resignieren wird. Wie man sich auch entscheidet, das Gefühl, dass sich nicht wesentlich etwas bewegt, bleibt. Kleine Augenblicke die Licht ins Dunkel bringen könnten sind nicht ausreichend, werden als Randerscheinung beiseite gedrängt und sich der nächsten Thematik angenommen. Ein kleines Licht - was ist das schon? Strahlt es doch nicht den ganzen Raum aus. Doch warum machen wir eigentlich weiter? Wir glauben an uns, wir glauben die Kraft zu haben etwas verändern zu können. Jeder Einzelne von uns - auf seine Weise.
Ist nicht hierin vielleicht das eigentliche Problem zu finden? Aus welchen Gründen dünkt uns der Glaube Systemveränderungen allein in die Wege leiten zu können? Ist das nicht etwas überheblich? Ja, es ist. Wir spüren es, wenn wir feststellen das sich eben nicht ausreichend bewegt. Es zerrt an unserem Selbstbewusstsein, an unserem Glauben an Veränderung. Wir stellen uns selbst in Frage. Bevor dies jedoch geschieht, schieben wir die Schuld zunächst erstmal auf andere. Die anderen sind es die nicht verstehen wollen, sie sind es die Veränderung scheinbar unmöglich machen. Zu schnell übersieht man, dass eben jene ausschlaggebend für unsere Existenz sind. Gäbe es sie nicht, gäbe es uns nicht. In soweit haben jene, die wir des Stillstands bezichtigen, dafür Sorge getragen das wir uns selbst verändert haben. Der Unterschied zwischen ihnen und uns ist immanent. Vor allem aber eine zwingende Notwendigkeit für zukünftige Veränderungen.
Es muss und wird immer Menschen geben die nicht gewillt sind Änderungen aktiv herbeizuführen, denn sonst würde tatsächlich Stillstand in der Gesellschaft herrschen. Es wäre alles rosarot. Ob wir damit dann tatsächlich leben könnten wäre eine andere Frage.
Große Philosophen hatten schon in der Antike scheinbar ein Problem damit ein tatsächlich geeignetes System ausfindig zu machen welches tatsächlich am Ende allen zum Wohle wäre. Natürlich gibt es jetzt Menschen die aufschreien und gegenteilges zu beweisen gedenken; doch bitte ich die Zeit dafür aufzusparen. Mein Interesse ist es nicht, durch endlos geführte Diskussionen, zu spalten, sondern zu gucken: wo gibt es Gemeinsamkeiten und wie lassen sie sich zusammenführen. Eine gewisse Bereitschaft dazu vorausgesetzt.
Zunächst gilt es jedoch sich wieder aufzurappeln und das kleine Licht als solches wahrzunehmen. Wir müssen nicht zwangsläufig negatives verändern wollen. Zwar kann schlechtes auch zusammenschweissen, mit gutem kommt man durchaus aber noch viel weiter.
Hetzkamapagnen, verblödete gestellte "Coachingshows" für eitle Selbstdarsteller und Windbeutel, dämliche "Wettbewerbsshows" für dümmliche Wannabees, gestellte menschenverachtende "Realityshows"und Blockwart-"Kontrollshows" für Gaffer, Glotzer und Spanner. Widerlich.
Eine kleine Anmerkung dazu:Kürzlich sah ich eine "Hochzeitsshow", bei der es darum ging, im Wettbewerb, die schönste Feier auszurichten.Die Eheleute in Spe, sahen sich als Konkurenten und wünschten den anderen Paaren Pech. Die eigene Hochzeit, die eigene Zukunft, Bund fürs Leben, Gefühle, Liebe waren zweitrangig. Es ging ums "Gewinnen", den anderen hinter sich zu lassen..... zu siegen. Die "Juroren" hab ich nicht gesehen, weil ich nach 2 Minuten, den Fernseher ausgemacht habe und erstmal zu mir kommen musste. Ekelerregend.
Die Gesellschaft, zu der sich der Artikel äußert, schaut sich so etwas gerne an.
Diese Grütze, produziert von irgendwelchen Schrottköpfen hat immer Konjunktur. Die Gesellschaft wählt auch gerne die CDU, SPD, Grüne, FDP...."anders" zu denken, erfordert Mut und Nachdenken.
Systemveränderung? Uns gehts doch gut, viel zu gut... schau dir mal an, für was die Gesellschaft ihre Zeit opfert und ihr Geld ausgibt... für Bohlen und nochmals Bohlen und danach Barth und Klump. Das soll witzig sein oder unterhaltsam sein? Jauche, Kerner, Unbill, Mybrät, und dieser Typ aus der ARD sind dann da, um mit ihren "Informationen" die Menschen um den letzten Funken Verstandes zu bringen.
Aber die Gesellschaft liebt sie. Der Gesellschaft sind Mitgefühl und Nachdenken fast vollkommen abhanden gekommen. Ich merke das sehr oft an eigenem Leib.
Sie lieben auch die Merkel, Guttenberg,Koch,Lyen,und Westerwelle... die sind fast so toll wie Bohlen, klump, oder Mybrät... juheissa.
Selbstzweifel? Auf keinen Fall, vielleicht gibts noch eine Alternative, als zum Alkoholiker zu werden...... ich werde Misanthrop.
Eigenartig jedoch, dass man als Misanthrop auch immer wieder (wenngleich selten) auf Menschen stößt die eben doch nicht zu jenen gehören die man hasst. Wenn man doch aber Misanthrop ist, schließt man diesen Zufall aus. Ist man dann immer noch ein Misanthrop? 2/3 vielleicht .. :-D
Nüchtern ist diese ganzdeutsche Politwelt nicht zu ertragen. Deshalb saufen auch so viele dieser Politfuzzis.
Besoffen ist diese Politwelt erst recht nicht zu ertragen.
Im übrigen kannste noch so viel "Bier" (weil flüssiges Brot bzw. Kalorien naß) trinken - ALKOHOLIKER wirste von "Bier" nicht.
Wennde von "Bier" abhängig geworden bist, mußte viel pinkeln, kriegste´n Dickbauch, wirst träge von und denkfaul ...
Also werde ich zu 2/3 Misanthrop und zu 1/3 Alkoholiker. Ist doch n guter Kompromiss.
Übrigens schreibe ich sehr gerne diverse Agenturen an, die per Anzeigen, Kandidaten für diese dämmlichen Shows suchen.
Das liest sich in etwa so :
"Hallöchen
Wieder mal intelligenzverachtenden prätenziösen Mist drehen? Oder doch nur Nacktaufnahmen für den "privaten" Gebrauch. Auf jeden Fall werden die Mädels, sofern sie sich melden, in ihrer Ausweglosigkeit ausgenutzt, ausgebeutet und zur Schau gestellt.. Danach werden diese armen Doofchen in diversen gestellten "Reality-Soaps" verwurstet und wieder unter anderer Legende zur Schau gestellt. Nicht vergessen auf HartzIV rumzutrampeln und Stereotypen schlimmsten Kalibers aus den Mädels zu machen. Denn nur so funktioniert Verhetzung gegen die Schwächsten und Ärmsten der Gesellschaft.
Mit verächtlichen Grüßen"
Die Politdame, die öffentlich in der letzten NRWE-"landtag intern"-Ausgabe erklärte, sie wär angetreten, damit "die Linke" nicht inn´ NRWE-Landtag kommt - die´s weder stocknüchtern noch sturzbesoffen zu ertragen - die´s ächt gar nicht zu ertragen...
Die Politdame, die öffentlich in der letzten NRWE-"landtag intern"-Ausgabe erklärte, sie wär angetreten, damit "die Linke" nicht inn´ NRWE-Landtag kommt - die´s weder stocknüchtern noch sturzbesoffen zu ertragen - die´s gar nicht zu ertragen ...
Hab sie wieder gefragt...aber SIE lässt es mir es mir wieder mal nich durchgehen, sie sagt ich sol so bleiben wie ich bin .....Mist. Also soll ich weiterhin menschlich, mitfühlend und menschlich bleiben?