Die Resozialisierung des Bäckermeisters Markus Frick scheint erfolgreich abgeschlossen zu sein. Obwohl noch ein paar seiner Opfer
unverständlicherweise gegen ihn klagen und auch seine Zensurerfolge gegen Rolf Schälike wohl eher bescheiden sind, ist er wieder obenauf.
Wie die
Süddeutsche schreibt, ist er mit der "
gleichen Masche, mit den gleichen Versprechen" wieder auf Tour. Warum auch nicht. Wer jemandem glaubt, der verspricht, das aus aus 10.000 Euro auf die Schnelle 100.000 Euro werden sollen und wer an ein "sensationelles Depot" glaubt, der verdient keinen Schutz mehr. Ein Handwerksmeister mit ähnlichen Ergebnissen wie Frick, wäre allerdings längst aus der Handwerkskammer ausgeschlossen worden, aber beim Handwerk geht es ja auch um ehrliche Arbeit.
Aber auch um Udo Ulfkotte und Eva Herman gibt es gute neue Nachrichten. So hat Udo Ulfkotte einen neuen Höhepunkt seiner Karriere erklommen und ist nun
Chefredakteur des Kopp Verlage für dessen Pseudo Tagesschau mit den bekannten Hetzereien gegen Muslime.
Eva Herman die schon an Hitler und den Nazis viel gutes fand, ist dort die Sprecherin.
Shortnews bewertet ihren Einsatz wie folgt:
Ex-Tagesschaussprecherin Eva Herman versucht nach all den Skandalen um NS-Kommentare und Kündigung bei den Öffentlich-Rechtlichen im Jahr 2007 ein Comeback im Internet als Nachrichtensprecherin.
Zumindest optisch sieht das Studio seriös aus, vor blauem Hintergrund trägt Herman jedoch in langen und schwer verständlichen Sätzen die Nachrichten vor. Die Website der neuen Wirkungsstätte Hermans gehört dem Kopp-Verlag, wo auch ihr neuestes Buch erschienen ist.
Der Verlag bietet ein merkwürdiges Repertoire an Themen an, unter anderem Verschwörungstheorien zum Vatikan und dem CIA. Aber auch umstrittene Autoren wie der Islamkritiker Udo Ulfkotte und der Rechtsextremist Jan Udo Holey veröffentlichen ihre Bücher bei dem Verlag.
Dazu merkt ein Kommentator an:
Mein Lieblingszitat aus der Quelle: "Die ehemalige Tagesschau-Vorleserin wirkt manchmal sogar überrascht von dem, was sie ausspricht. Und das ist fast das Beste an ihrem Vortrag."
Aber damit nicht genug. Auch von der Pharmafront gibt es gute neue
News:
Der designierte Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Jürgen Windeler, distanziert sich von der Amtsführung seines Vorgängers Peter Sawicki. "Ich werde mich als Person zurücknehmen", sagt Windeler dem SPIEGEL.
Ein erfahrener Übersetzer von neoliberalem Neusprech würde diese Ansage wie folgt übersetzen. Windeler will nicht die Fehler seines Vorgängers wiederholen, der die Aufgaben seines Amtes getreulich erfüllte, sondern wird als Handlanger und späterer Arbeitnehmer der Pharmalobby alles tun, was die gesetzlichen Krankenkassen viel Geld ohne jeden Nutzen kostet und den Pharmabetrügern zu schönen Gewinnen verhilft.
Jemand der schon vor seinem Amtsantritt deutlich macht, dass er sein Amt nicht ausfüllen, sondern sogar gegen den Auftrag seines Amtes arbeiten wird, ist selbst in Deutschland neu. Aber zumindest ist der Mann ehrlich und steht schon jetzt zu seinem geplanten Betrug am deutschen Volk.
Doch der Irrsinn geht weiter.
Die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, die mal für die SPD Bürgermeisterin in Bonn war, sieht keinen Gegensatz zwischen humanitärer Hilfe und militärischem Einsatz. Sie will beides in Afghanistan offensiv vermischen, damit dann in keiner Krisensituation der Welt mehr geholfen werden kann, weil jeder befürchten muss, dass Dieckmanns Helfer plötzlich die Waffen hervorziehen und Frauen und Kinder töten. Aber das ist eben die reale SPD von 2010.
Der Typ, der das Entwicklungshilfeministerium solange auflösen wollte bis er selber Minister werden konnte, der FDP Typ Niebel, war ja mit ihr in Afghanistan. Wer sich von einem solchen Troll überreden lässt, sollte schleunigst sein Amt niederlegen. Aber die Gefahr besteht bei Frau Dieckmann nicht. Die liebt ihre Pöstchen, kosten sie die Menschheit doch was sie wollen. Das Wort Vertrauen ist ihr nicht einmal im Ansatz bekannt.
Wer übrigens eifrig die Nachrichten aus aller Welt verfolgt, der stellt fest, das die Diebstähle von Schafen zunehmen. Anders als früher häufen sich diese Fälle in den Industrienationen. Australien, USA, Frankreich aber auch
NRW sind betroffen.
Beobachter schwanken noch, ob diese Diebstähle ein Hinweis darauf sind, dass die Leute anfangen für die kommenden schlechten Zeiten vorzusorgen, oder ob Politiker Schafe stehlen um wenigsten ab und an Reden halten zu können, ohne ausgelacht zu werden.
Was da so leise gärt, wird wirklich Wut.
Eva Herman, die schon an Hitler und den Nazis viel gutes fand,...
Frau Herman fand weder Hitler noch die Nazis gut, wie schon mehrfach (auch durch Ahndung von Geldstrafen) gerichtlich festgestellt wurde.
Ich denke mal, wer solchen Unsinn schreibt, kriegt bald Post von Hermans Anwälten und ziemlich bald auch eine Vorladung.
Herr Kerner, wie wärs mit Ihnen? Was halten Sie von der Schulpflicht? Sie ist wichtig und richtig. Würden Sie also zustimmen, wenn ich sage die Schulpflicht ist - zwar verbesserungswürdig, aber - insgesamt genommen "gut"?
Tipp: Vermeiden sie das Wort "gut" oder Ableitungen daraus. schmunzelt
Die Sendung, war folgerichtig auch Thema einer gerichtlichen Auseinandersetzung von Herman gegen die DPA, wo die DPA kläglich abgeschmiert ist, weil die Richter der DPA im Urteil erklärt haben, dass Zitate stimmen müssen.
Zum Eklat: Herman hat das Wort "gleichgeschaltete Medien" benutzt und nicht Gleichschaltung. Gleichschaltung ist wohl ein nationalsozialistischer Begriff, aber nicht gleichgeschaltete Medien; denn gleichgeschaltete Medien setzen nicht eine zentrale Instanz (wie beim Nationalsozialismus) voraus, die sie gleichgeschaltet hat. Herman hat vielmehr gemeint, dass sie sich freiwillig gleichgeschaltet haben.
Die Interpretation von Kerner, seinen Gästen und auch Wippermann, es handele sich doch um einen nationalsozialistischen Begriff, entbehrt jeder Kenntnis der deutschen Sprache.
Herman hat dies genervt (das möge man ihr verzeihen, da sie als Journalismus-Profi doch wohl den anderen in der Sendung sprachlich überlegen war) und hat gesagt, man soll mal googeln, wie oft der Begriff schon verwendet wurde. Als sie immer noch Gegenwind bekam, hat sie den ganzen Unsinn überpointiert ins lächerliche gezogen und schliesslich sagte sie: "Es sind auch Autobahnen gebaut worden und wir fahren heute darauf". Damit meint sie zutreffent, wenn man nicht gleichschaltet sagen darf, soll man auch nicht auf Autobahnen fahren, die vor 1945 stammen und deutet damit an, ohne es gesagt zu haben, vielleicht, die alten wenigstens ausbaggern und 5m daneben neu anlegen.
Aber die Anwesenden wollten nur höhren was sie hören wollten.
Aus mangelnden Anstand in der Medienwelt und vergleichbaren Problemen mit dieser, ist Herr Köhler zurückgetreten.
Dafür beglückwünsche ich Ihn. Er hat einen unschätzbaren Dienst diesem Land erwiesen um den ständig wachsenden Journaille-Karzinomen eine Wachstumsgrenze aufzuzeigen.
Aber bei Frau Herman ist es ja viel schöner. Im Prozess mit ihr, braucht man nur eine Stunde lang das Programm ablaufen lassen, dass sie auf Youtube verbreitet, nämlich ihre Nachrichtensendung.
Da wird dann ihre Gesinnung überdeutlich.