Allerdings geht es den Kirchen doch hervorragend auch ohne Mitglieder. Während in Deutschland bei den Ärmsten der Armen bis auf den letzten Blutstropfen gespart wird, bekommen die faulen und heuchlerischen Pfaffen das Geld mit Kohlenschaufeln und Förderbändern in ihren unersättlichen Rachen geschoben.
Wie Klaus Wallmann sen. in der
randZone berichtet, zahlt Deutschland 442 Millionen Euro im Jahr an die Kirchen, unter anderem für die Gehälter der Priester und Bischöfe. Vermutlich ist die Summe doppelt so groß, wenn man die Erhaltung von Kirchen und anderen Gebäuden einbezieht.
442 Millionen Euro dafür, dass Menschen belogen, mit Kirchengeläut und Kirchenblättchen belästigt und Kinder missbraucht werden. Wer wirklich sparen will, der spart sich dieses Geld, aber die Kirche ist ja rotzfrech:
o sagte z.B. Herr Ratzinger, katholischer Priester und Bruder des Papstes, in SPIEGEL TV, daß es “natürlich” angemessen sei, daß kirchliche Würdenträger vom Staat bezahlt werden, weil ja der Staat die Kirche “geplündert” und ihr “viel gestohlen” habe. Er meint damit 1803 enteigneten kirchlichen Besitz, mit dem weltliche Fürsten für an Napoleon verlorenen Besitz “entschädigt” wurden. Im Gegenzug wurden jährliche Zahlungen an die Kirchen aus der Staatskasse vereinbart. D.h., kirchliche wie weltliche Herren hielten und halten sich schadlos, weil ihr Staat - Kaiserreich, Weimarer Republik, Nazi-Diktatur und Bundesrepublik - ihnen Steuergelder in den Rachen wirft.
Dem Herrn Ratzinger ist nur zu sagen, dass seine Kirche die Menschen seit Jahrhundert fortwährend bestohlen, ermordet und ausgeplündert hat. Das der Abschaum aus der katholischen Kirche als Antwort auf das Unheil, dass sie stets über die Menschen gebracht hat, nur eines verdient. Nämlich ein totales Verbot und Einziehung des gesamten Raubgutes.
Wollte man die Kirche für das was sie getan hat wirklich bestrafen, dann reicht deren geklautes Vermögen bei weitem nicht, da müssten noch Hunderte von Generation an Priestern ständig kostenlos für die Menschen arbeiten.
Zum Glück ist ein Anfang gemacht. Es geht ja kaum noch jemand zu den Veranstaltungen dieser Lügner. Entzieht man ihnen jetzt auch noch die Subvention, dann hört das Ganze vermutlich schnell auf.
Aber wenn so ein Priester mehrfach Kinder missbraucht, muss er natürlich nichts leisten und nach 20 Jahren soll man doch bitte nicht mehr so einen Wind machen.
Du schreibst ja öfters kluge Sachen. Wenn es aber um den Heiligen Vater oder die Kiche überhaupt geht, scheint sich bei Dir jede kritische Kontrollinstanz zu verabschieden, so daß dann nur noch Häme überigbleibt, die bis zur üblen Nachrede reicht. Dann wird in stereotypem Rundumschlag u. a. einfach geleugnet, daß die Katholische Kirche und ihre Priester, Ordensleute, Krankenschwestern und viele viele Menschen, die sich zu ihr zählen, in den Jahrhunderten ihrer Wirksamkeit auch Gutes vollbracht haben. Und gerade die christlichen Orden waren neben anderem eben auch ein Ort meditativer Geistlichkeit, einer Spiritualität, die du in Europa sonst nirgends zu finden vermagst.
Als ein katholisch aufgewachsener Muslim möchte ich dem berlinerisch aufgewachsenen Halbheiden den Rat geben: Sei vorsichtig! Die wichtigsten Dinge auf diesem Planeten scheinen die merkwürdige Eigenschaft zu haben, unsichtbar zu sein. Das entscheidende Merkmal einer guten Handlung liegt nach der Theorie unseres Meisterdenkers Immanuel Kant in einem guten Willen, in, wie in der muslimischen Ethik, der guten Absicht (niyat).
Die gute Absicht jemandem von vorneherein abzusprechen (oder gar das gerate Gegenteil in Form hinter dem Rücken gekreuzter Finger nurmehr zu unterstellen), ist ein schwerwiegender Fehler, ja Ausdruck einer Rohheit der Gesinnung und zugleich sicher eine absolute Ungehörigkeit, eine bestialische Frechheit, die es verdient, daß für sie um Vergebung gebeten wird, eine Frechheit, die, nebenbei gesagt, auch dem verziehen werden kann, der sie bereut.
In der vergangenen Woche ist Seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch Zyperns auf unseren Sheikk, Maulana Muhammad Nazim Adl al-Haqqâni an-Naqshbandi getroffen, ein erfrischendes Treffen, dessen Einzelheiten (Photos Filme, Kommentare) man unter http://www.islampress.de/ oder http://www.beforearmageddon.com/ ersieht. Der Sheikh über den Heiligen Vater: "A good one, a good one!". Und ich vertraue dem Urteil unseres Sheikhs natürlich wesentlich mehr als dem eines im religionsarmen Berlin aufgewachsenen Halb- oder Vollheiden, wenn er in unübersehbarer Haßliebe über Religion, die Kirche, den Papst oder den Zölibat schwadroniert.
Mit besten Wünschen
aus dem heißen Zypern
wa s-salam
Salim
dieser Papst hat die Judenmission wieder aufleben lassen. Natürlich trifft er sich mit deinem Sheikk und täuscht Gespräche vor. Darin hat die Kirche Übung. Aber es gibt nur ein Ziel. Aus den Heiden, sollen katholische Christen werden.
Nein, es ist keine Frechheit zu vermuten, dass er hinter dem Rücken die Finger gekreuzt hat. Aus dieser Kirche kam noch nie ein Wort der Wahrheit. Alles ist Betrug.
Es ist schön, dass du dich so für ihn einsetzt, aber er und seine Kirche sind das falsche Subjekt. Verdorben und verlogen bis ins Mark.
Nun, diese Aussage empfinde ich auch nicht gerade als kreditwürdig. Denn im Endeffekt sollte es keine Rolle spielen welcher Konfession oder Nicht-Konfession ein Mensch angehört um tatsächlich Mensch zu sein. Anderenfalls ist diese Aussage dahingehend zu begreifen bessere Menschen von schlechteren zu unterscheiden. Im biblischen Sinne steht diese Unterscheidung nicht uns, sondern dem allmächtigen Herrn allein zu. Leider, und das macht uns alle nämlich erst zu der Art Mensch, zeichnen wir uns nicht gerade dadurch aus den Wert der Religion anzustreben: das Zusammenführende zu praktizieren. Der Eine ist bemüht, der andere da gegen weil der Andere sich weigert anzuerkennen das dieser Weg der richtige sein könnte. Nur ausprobieren.. will ihn auch kaum jemand. So gesehen ist der freie Wille einerseits - ein Geschenk, anderseits eine Bombe. Eine Bombe die nichts anderes tut als trennen, zerfetzen und auseinanderreissen. Jemanden als Katholik, Heide, Buddhist, Muslim oder Jude, ect., zu bezeichnen ist die erste Trennung in unterschiedliche Kategorien; daraus folgt die Trennung der Menschen ansich. Zusammenführend (re-legio im übertragenen Sinn) ist das wohl ganz offensichtlich nicht, oder glaubt man das sich eines schönen Tages alle Konfessionen dieser Welt etwa zusammentun? Sch(m)erz lass nach - dafür müssten sie alle von ihrem Alleinstellungsmerkmal abrücken. Weder in absehbarer noch in unabsehbarer Zeit wird dies nicht geschehen, weil sich jeder Machtverlust davon verspricht. Dabei hätte das "Zusammen" wohl die größte Macht auf Erden... Aber man will das ja nicht, man will selbst die Macht in Händen halten und zerstört das wofür man eigentlich einstmals stehen wollte.