Ranking, Scoring und ähnlicher Blödsinn
Wir leben in einer Gesellschaft die von den Ungebildeten geführt wird. Dabei ist es nicht entscheidend ob diese Ungebildeten einen Universitätsabschluss haben oder schon in der Hauptschule versagten. In den Parlamenten sitzen Juristen die in keinem Gerichtssaal bestehen würden und die nicht einmal die üblichen Texte der deutschen Beamten interpretieren können.
Aber selbst wenn sie dazu in der Lage wären, setzen sie diese Fähigkeit nicht ein, weil sie ja in einer Kommandostruktur arbeiten, in der Bildung, Kenntnisse oder gar eigene Fähigkeiten nicht nur nicht gebraucht werden, sondern eigentlich unerwünscht sind. Das gleiche gilt in ähnlichem Maß bei Managern. Sie müssen ihre Produkte und die Wege auf denen sie produziert werden, nicht verstehen. Auch da wäre Wissen oder gar Kompetenz eher hinderlich.
Die Erklärung dafür ist einfach. Sobald jemand Kenntnisse hat und diese anwendet, ist es ihm oder ihr unmöglich den üblichen Unsinn weiter mitzumachen. Ein Siemenschef mit Ahnung brauchte keine neue grünere Konzernzentrale zu bauen, sondern hätte das Geld z.B. in den Telefonbereich und dort in die Innovationen gesteckt und Siemens ein weiteres tragfähiges Standbein gebaut. Löscher baut eine Show auf und schneidet lieber Standbeine ab. Dabei fehlt ihm jede Kenntnis und damit kann er auch nicht verantwortlich gemacht werden.
Damit sich Bildung so entwickelt wie die Familie Mohn es mit ihrem Bertelsmannkonzern für richtig hält, wurde das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) von der Bertelsmannstiftung und deren Freunde bei der INSM gegründet. Angeblich um die Leistung von Universitäten und Wissenschaftlern neutral zu bewerten. Tatsächlich aber geht es darum, durch Bewertung den Mittelfluss in die von der Familie Mohn gewünschte Richtung zu steuern und damit die deutschen Universitäten mundgerecht für die wirtschaftlichen und politischen Interessen der Familie Mohn zu machen.
Alfred Kieser der allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Organisationstheorie an der Universität Mannheim lehrte, hat im Rahmen seiner Abschiedsvorlesung - und nur da ist ein deutscher Professor noch halbwegs frei - diesem System den Kopf gewaschen und stellt fest, welche Art von Wissenschaft durch die verkommene Bertelsmannstiftung und die Familie Mohn gemacht wird:
Dieser Schlussfolgerung kann sich jeder denkende Mensch nur anschließen und weil er so schön ist noch ein weiterer Satz, der den Unfug von Rankings beschreibt:
Aber auch aus dem Bereich des Scorings, als der Bewertung der Kreditwürdigkeit von Menschen kommen eher schlechte Nachrichten:
Im Klartext bedeutet dies, das nur 12,4 Prozent des Scorings richtig ist. Der Rest ist einfach Blödsinn. Geboren aus Faulheit und Inkompetenz. Die Ergebnisse sind übrigens seit Jahren bekannt und trotzdem darf aufgrund dieser völlig falschen Bewertung über Kredite, Handyverträge und Vermietungen entschieden werden.
Egal ob durch das zumindest falsche, vermutlich aber verbrecherische Ranking der Hochschulen, bei der Menschen um ihre berufliche Zukunft und Deutschland um Innovationen gebracht werden, oder die Lügen der Auskunfteien, die Menschen ihr Leben verbauen, der Schaden geht in die Milliarden.
Es gibt nur ein Mittel dagegen. Der Familie Mohn und der Bertelsmannstiftung müssen die Mittel entzogen werden. Das geht am leichtesten dadurch, dass der Bertelsmannstiftung die Gemeinnützigkeit aberkannt wird, denn sie ist nur gemein, aber nicht nützlich. Als nächste Maßnahme müsste für jede Falschauskunft über eine natürliche Person sofort eine Strafe von 500.000 Euro ohne Schadensnachweis fällig werden. Damit wäre das Geschäftsmodell sofort tot.
Nur wenn die Täter stringent und hart bestraft werden, ist dem ewigen Betrug ein Ende zu machen. Zur Vernunft kommt weder die Schufa noch die Familie Mohn.
Damit sich Bildung so entwickelt wie die Familie Mohn es mit ihrem Bertelsmannkonzern für richtig hält, wurde das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) von der Bertelsmannstiftung und deren Freunde bei der INSM gegründet. Angeblich um die Leistung von Universitäten und Wissenschaftlern neutral zu bewerten. Tatsächlich aber geht es darum, durch Bewertung den Mittelfluss in die von der Familie Mohn gewünschte Richtung zu steuern und damit die deutschen Universitäten mundgerecht für die wirtschaftlichen und politischen Interessen der Familie Mohn zu machen.
Alfred Kieser der allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Organisationstheorie an der Universität Mannheim lehrte, hat im Rahmen seiner Abschiedsvorlesung - und nur da ist ein deutscher Professor noch halbwegs frei - diesem System den Kopf gewaschen und stellt fest, welche Art von Wissenschaft durch die verkommene Bertelsmannstiftung und die Familie Mohn gemacht wird:
Akteure des Systems sind Herausgeber, Gutachter und Universitätsleitungen, die alle danach streben, dass ihre Rankingpositionen sich verbessern. Und weil sie alle karriererelevante Entscheidungen fällen, wollen die Wissenschaftler genau die Punkte erringen, die im System angerechnet werden. Sie gehen nicht mehr Forschungsfragen nach, die sie im Hinblick auf den Erkenntnisgewinn für wichtig erachten, sie sammeln Punkte für Ranglisten. Sie begeben sich nicht mehr auf wissenschaftliche Entdeckungsreisen, sondern folgen den in Rankings ausgeflaggten Trampelpfaden. „Philosophische Köpfe“ mutieren zu „Brodgelehrten“.
Dieser Schlussfolgerung kann sich jeder denkende Mensch nur anschließen und weil er so schön ist noch ein weiterer Satz, der den Unfug von Rankings beschreibt:
Die ersten beiden Plätze des Handelsblatt-Rankings für Betriebswirtschaftslehre werden von zwei Professoren der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Mannheimer Universität belegt. Das ist aus Sicht eines Mannheimer Universitätsangehörigen sehr erfreulich, aber es ist gleichwohl unsinnig. Dass beide in ihren Fächern international hochrenommierte Wissenschaftler sind, kann einem jeder Insider versichern. Was die beiden jedoch forschen und was sie veröffentlichen, ist nicht vergleichbar und nicht in eine Rangfolge zu bringen. Der eine forscht zu Marketing, der andere zu Banken und Finanzierung. Die Feststellung, dass der eine Nummer eins und damit besser als die Nummer zwei ist, wäre so sinnvoll wie die, dass Tiger Woods im Vergleich mit Roger Federer der bessere Sportler ist.
Aber auch aus dem Bereich des Scorings, als der Bewertung der Kreditwürdigkeit von Menschen kommen eher schlechte Nachrichten:
Die Tester der Zeitschrift hatten in ganz Deuschland von Dezember 2009 bis März 2010 bei den sechs großen Auskunfteien accumio, Bürgel, Creditreform, Deltavista, Infoscore und die Schufa eine sogenannte Eigenauskunft eingeholt, um zu erfahren, welche Daten über sie gespeichert sind. Nur 11 von 89 Testpersonen bekamen dabei von der Schufa eine korrekte Auskunft. Bei allen anderen Testern fehlten Daten zu den Girokonten, Kreditkarten, Handyverträge oder laufenden Krediten. So waren teilweise noch Kreditkarten gespeichert, die der Kunde längst gekündigt hatte.
Im Klartext bedeutet dies, das nur 12,4 Prozent des Scorings richtig ist. Der Rest ist einfach Blödsinn. Geboren aus Faulheit und Inkompetenz. Die Ergebnisse sind übrigens seit Jahren bekannt und trotzdem darf aufgrund dieser völlig falschen Bewertung über Kredite, Handyverträge und Vermietungen entschieden werden.
Egal ob durch das zumindest falsche, vermutlich aber verbrecherische Ranking der Hochschulen, bei der Menschen um ihre berufliche Zukunft und Deutschland um Innovationen gebracht werden, oder die Lügen der Auskunfteien, die Menschen ihr Leben verbauen, der Schaden geht in die Milliarden.
Es gibt nur ein Mittel dagegen. Der Familie Mohn und der Bertelsmannstiftung müssen die Mittel entzogen werden. Das geht am leichtesten dadurch, dass der Bertelsmannstiftung die Gemeinnützigkeit aberkannt wird, denn sie ist nur gemein, aber nicht nützlich. Als nächste Maßnahme müsste für jede Falschauskunft über eine natürliche Person sofort eine Strafe von 500.000 Euro ohne Schadensnachweis fällig werden. Damit wäre das Geschäftsmodell sofort tot.
Nur wenn die Täter stringent und hart bestraft werden, ist dem ewigen Betrug ein Ende zu machen. Zur Vernunft kommt weder die Schufa noch die Familie Mohn.




















Ich glaube auch nicht, dass das noch lange gut gehen wird. Der Proporz ist einfach mit diesem Zeitalter überfordert und die Fehlentschlüsse häufen sich immer mehr (Sparpakete, Bankenrettungen, usw.). Man merkt so aber schmerzlich, dass in den Chefetagen und Regierungen tatsächlich nur Marionetten sitzen, die vom Tuten und Blasen keine Ahnung haben und diejenigen, die sie kaufen, sind selbst oft noch dümmer und obendrein noch viel zu gierig, um zu begreifen was sie für eine Katastrophe anrichten.
Wir können also nur hoffen, dass diese Idioten nicht noch mehr Konflikte und Kriege anzetteln, um von ihrer eigenen Inkompetenz abzulenken...